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Diskutiere im Thema Wohlfühlen in der Opferrolle im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.980

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    creatrice schreibt:
    Ich sprach von meinen Empfindungen, und ich finde es nur verallgemeinernd.
    Ja,sorry,da war ich unaufmerksam.



    creatrice schreibt:
    Damit meinte ich auch Punkte, die oft für andere wunde Punkte sind, aus meiner Erfahrung, die aber für bestimmte Personen keine sind. Sie sind da irgendwie emotionslos. Ich zähle mich dazu.
    Ach so,das erklärt's!

    creatrice schreibt:
    Zum Thema was nicht kommuniziert werden könnte und andere nicht sehen können, ja....... aber das war von mir nicht gemeint. Von mir war das manipulativ (beabsichtigt oder nicht) Gezeigte gemeint.
    Okay,dann habe ich etwas ganz anderes verstanden,als das,was Du meintest. Das ist nochmal eine ganz andere Sache. Ich meinte persönlich die "Lücke",die in einem Forum umständehalber leicht entstehen kann.

    creatrice schreibt:
    Ich bin sicherlich nicht 100% fehlerfrei in meinen Einschätzungen, aber auch nicht 100% fehlerbehaftet. "Gefährlich" finde ich eine Meinungsbildung nicht. Das ganze Leben besteht aus Meinungsbildung, manchmal liegt man daneben, manchmal hat man Recht, manchmal verletzt man andere unbeabsichtigt durch Mitteilen seiner Meinung, manchmal hilft man ihnen dadurch. Das ist nun mal so. Unterschiedliche Meinungen sind etwas ganz normales und für mich nichts schlechtes, egal bei welchem Thema. Es besteht ja auch immer die Möglichkeit Meinungen ständig zu ändern, ich mach das sehr häufig, es kommen Fakten oder Erfahrungen dazu...... Manchmal bestätigt sich eine Meinung, manchmal wird sie geändert, manchmal hopst sie auch hin und her und bleibt inkonstant. Es geht aber immer nur um eine Meinung. Da sehe ich persönlich keine Gefahr, für niemanden.
    Schon wieder...
    Ich werde bestimmt noch lernen,mich mal präziser auszudrücken! Ich arbeite dran und ein bisschen...naja.

    Ich bezog mich nicht auf die Meinungsbildung,sondern auf Umstände,unter denen eine Äußerung dieser Meinung in dem Sinne gefährlich sein kann,dass sie-falls inkorrekt-einen anderen vielleicht im völlig falschen Moment sehr hart trifft und so das Gegenteil des Beabsichtigten erreicht wird. Daher finde ich es oft besser,zunächst etwas vorsichtiger in der Mitteilung zu sein.

    Hinzu kann kommen,dass manche Menschen-im Gegensatz zu der von Dir geschilderten Haltung-nicht unbedingt bereit sind,ihre einmal gefasste Meinung zu ändern,was dann die weitere Kommunikation erschwert und häufig eine recht verzerrte Selbstwahrnehmung-die der Fehlerfreiheit im Urteil-die ein großes Problem ist,noch weiter nährt.

    Geändert von luftkopf33 (28.05.2016 um 20:09 Uhr)

  2. #32
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle


  3. #33
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.980

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Glaub' ich nicht.
    Eher wohl ein normaler Mensch mit einem mir auch bekanntem Talent,sich mal komisch auszudrücken...

    @Nemesis: Dein letzter Beitrag klingt ganz andersund mich interessiert,inwiefern das Grundeinkommen Deiner Meinung nach besonders das Verständnis für ADHS,oder die Akzeptanz erhöhen könnte?

    Das verstehe ich leider gar nicht.

  4. #34
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:
    Die Ausrede "Ich habe ADHS" sollte nicht ziehen. Jeder der sich darauf ausruht ist eine Schande und sollte sich klarmachen, dass er alleine für seine momentane Lage verantwortlich ist. Niemand sonst!
    Wie ist es denn mit Personen die 50 plus sind und vorher gar nicht wussten, dass sie ADHS haben?

    Erzähle es nicht den Psychatern und der Gesundheitsindustrie, die würden sonst pleite gehen

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Auch die sind grösstenteils für ihre momentane Lage selbst verantwortlich. Ob man was draus macht oder nicht, seine Potentiale nutzt und seine Schwächen versucht zu umgehen oder abzubauen liegt ja wohl trotzdem in eigener Hand.

    Ob man abwartet, etwas selbst in die Hand nimmt, einem alles egal ist, oder man nur erwartet, liegt nun mal an einem selbst. Ob man 5 oder 50 ist. Die Umstände sind gegeben, aber was man draus macht hängt von einem selbst ab.

  6. #36
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Damit ist meine Frage aber gar nicht beantwortet wie es ist, wenn man sein lebenlang nicht wusste was mit einen los ist und erst mit 50 erfährt, dass man ADHS und Co hat. Dieser Spruch "dass man für sich selbst verantwortlich ist" den höre ich im realen Leben merkwürdigerweise immer von Menschen die mit ihren Leben meist gar nicht klar kommen"


    Davon abgesehen ist es auch eine "starke Behauptung" in eine Welt die einen von A bis Z vorgegeben ist. Wie dumm und primitiv müssen wir sein, wenn wir tatsächlich alles selbst entscheiden könnten und dennoch an einen Samstagabend hier in einen ADHS-Forum schreiben, anstatt in die Welt zu gehen und das Leben genießen
    Geändert von spacetime (28.05.2016 um 22:33 Uhr)

  7. #37
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.980

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle


    Es ist sehr vieles vorgegeben. Aber wer zwingt Dich denn,jetzt genau hier im Forum rumzuhängen?

    Wenn ich jetzt gerade lieber einen Spaziergang oder etwas anderes machen möchte-und sei es auch nur,eine andere Internetseite zu besuchen- und es bewusst nicht tue-nicht,weil es mir momentan tatsächlich unmöglich ist-kann ich niemand anderem und schon gar nicht "der Welt"(wer oder was ist das in diesem Kontext eigentlich genau?) dafür den schwarzen Peter zuschieben. Das ist wirklich absurd.

  8. #38
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Ich telefoniere grade und habe drei Internetseiten auf

    Mir geht es doch gut.....keine Sorge

    Ich entschuldige mich auch dafür, dass ich nach 50 Jahren versuche eine Erklärung zu finden was mit mir los ist. Dass ich sie nicht unbedingt hier finde, das wird mir auch langsam klar

    Aber ich gebe Dir natürlich recht "wenn ich pipi muss und nicht aufs WC gehe, dann ist es natürlich meine Schuld, wenn ich in die Hose mache". Wobei ein Spaziergang gut davon ablenken kann, selbst wenn jeder Baum eine Versuchung wert ist
    Geändert von spacetime (28.05.2016 um 22:43 Uhr)

  9. #39
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    spacetime schreibt:
    Damit ist meine Frage aber gar nicht bantwortet wie es ist, wenn man sein lebenlang nicht wusste was mit einen los ist und erst mit 50 erfährt, dass man ADHS und Co hat. Dieser Spruch "dass man für sich selbst verantwortlich ist, die höre ich im realen Leben merkwürdigerweise immer von Menschen die mit ihren Leben meist gar nicht klar kommen"


    Davon abgesehen ist es auch eine "starke Behauptung" in eine Welt die einen von A bis Z vorgegeben ist. Wie dumm und primitiv müssen wir sein, wenn wir tatsächlich alles selbst entscheiden könnten und dennoch an einen Samstagabend hier in einen ADHS-Forum schreiben, anstatt in die Welt zu gehen und das Leben genießen
    Deine Frage ist beantwortet, es scheint nur nicht in deiner Vorstellung möglich, das man auch mit 50 etwas in die Hand nehmen kann. Man kann doch versuchen mit allen möglichen Mitteln zufriedener zu werden, vielleicht auch einige Störungen los zu werden, man kann aber auch bleiben lassen. Liegt halt an einem selbst was man bereit ist zu tun und was man erreichen will.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das unbedingt so was mit dem "klarkommen" zu tun hat. Leute die diesen Ratschlag geben, haben meist die Erfahrung gemacht, das es unabdingbar ist, das man selbst sein Leben mitgestaltet, um sich eben nicht ausschliesslich als Opfer der Umstände zu fühlen. Meist haben diese Menschen sehr viel versucht, getan und erreicht, in ihren Möglichkeiten. Zumindest haben sie sich ein ganzes Stück Zufriedenheit gegeben. Ich denke schon, das sie mit ihrem Leben, so wie es ist, klarkommen.


    Also ich war vorher beim Koreaner essen, habe noch mal meine Reiseliste gecheckt und lasse nun mit dem Forum den Abend ausklingen. Ich habe mein Essen genossen und geniesse jetzt die letzte Ruhe vor der Reise, und das im Forum. Ich bin zufrieden und habe mich bewusst dafür entschieden. Ich hätte natürlich auch auf die Reise verzichten können, weil mir eh alles zu viel ist, der Weg zum Koreaner ist mir zu laut, und das Forum erinnert mich eigentlich nur daran, wie schlecht ich dran bin, wie gut es der Rest der Bevölkerung hat, ich könnte daran fast verrückt werden, das ich so "gestraft" bin. Für den Weg habe ich mich aber ganz bewusst vor langer Zeit nicht entschieden. Ich habe Therapien gemacht und bin so lange zu Ärzten, bis ich da bin, wo ich jetzt bin. War ja meine Entscheidung was ich aus den Diagnosen machen will, wie ich mein Leben will. Ich habe mich halt damals für die Arbeit an mir, und die Aussicht auf ein besseres Leben entschieden.
    Geändert von creatrice (28.05.2016 um 22:51 Uhr)

  10. #40
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    creatrice schreibt:
    Deine Frage ist beantwortet, es scheint nur nicht in deiner Vorstellung möglich, das man auch mit 50 etwas in die Hand nehmen kann. Man kann doch versuchen mit allen möglichen Mitteln zufriedener zu werden, vielleicht auch einige Störungen los zu werden, man kann aber auch bleiben lassen. Liegt halt an einem selbst was man bereit ist zu tun und was man erreichen will. .
    Dein Problem ist, dass Du meine Posthings nie richtig lies. 99,99% meiner Posthings besagen, dass ich eigentlich sehr zufrieden mit meinen Leben bin. Meine Umwelt beneidet mich sogar, dass ich sogut mit meinen Leben zurecht komme. Dennoch darf ich doch sicherlich fragen was mit mir los ist oder? Schließlich hat man Fragen, wenn man nach einen Großteil seines Lebens mal eine Diagnose bekommt ....

    Eine merkwürdige aussage, dass man versuchen sollte mit allen Mitteln zufriedener zu werden......

    Noch einmal "mir geht es gut" und ich bin mit meinen Leben zufrieden
    Geändert von spacetime (28.05.2016 um 23:04 Uhr)

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