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Diskutiere im Thema Wohlfühlen in der Opferrolle im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Man kann es nicht verpacken. Die Leute, die gemeint sind, kann man nicht vor dem Loch schützen, denn das Loch ist der Schutz. Das können auch keine noch so guten oder manipulativen Psychiater und Therapeuten, das muss aus einem selbst kommen. Wie gesagt, man tritt die Leute nur so noch weiter von ihren Problemen weg/ins Loch hinein.

    Man kann es ansprechen, vielleicht auch noch 2 oder 3 mal in Abständen, manche müssen ja erst verdauen, aber wenn dann nichts kommt, dann kommt da auch nichts. Die Pistole haben sie schon lange auf der Brust, das wird nicht helfen, auch das ist Teil des Systems, das ist eher Bestätigung dafür, das sie es mal wieder nicht selbst in der Hand haben.

    Solche Appelle helfen in 95% der betreffenden Fälle nicht, denn genau das gehört zu ihrer Erkrankung/Komorbidität. Es ist traurig und schwer mit anzusehen, wie solche Leute sich selbst gefangen halten und ihr Leben selbst einschränken und zu immer negativeren hilfloseren Wesen werden, aber man kann da wirklich nichts machen ausser abwarten. Die beste Chance ist da noch die professionelle Hilfe, die ganz dosiert und ganz genau auf Zuspruch und Antrieb achtet, aber auch die müssen in vielen Fällen die Therapie aufgeben, weil sie nichts bringt oder dieses System dadurch gar gepusht wird.



    Ansonsten gibt es eben auch wirklich Menschen, die nicht das können, was andere mit der selben Erkrankung können. Das hat verschiedene Gründe, die teils von allen akzeptiert werden müssen. Auch von den Betreffenden selbst, du darfst nicht vergessen, das du ja auch nur den Ende des Weges siehst, einige haben wirklich alles mögliche und auch unmögliche versucht, und sind trotz Willen und Anstrengungen nicht fähig, oder sie sind gerade in einer Phase des Umbruchs, Aufbaus, der Pause zwischen den Versuchen. Ist natürlich bitter, denen dann zu unterstellen sie würden nur nicht wollen.

  2. #22


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Creatrice und Lufti haben sich vorgedraengelt. Deshalb noch mal genauer: Dies ist keine
    Reaktion auf eure letzten Antworten, die ich noch keine Muße hatte, zu lesen

    Interessante Antworten auf diesen unreflektierten Eingangspost
    Ich finde es immer wieder toll, wie ruhig und besonnen manche auf solche Aussagen
    reagieren können. Ich habe da Probleme mit, aber andererseits habe ich - oh Wunder -
    auch daraus gelernt. Einerseits helfen mir die Medis natürlich dabei, aber andererseits
    auch die warmherzigen und überlegten Antworten vieler User, dass ich nicht mehr so
    oft impulsiv auf ein Aergernis(s?) antworte. Normalerweise haette ich naemlich hier
    reingebrüllt: "Dann verp*** Dich doch". Das mache ich natürlich nicht mehr. Habe ja
    - wie gesagt - gelernt. Da hebe ich mich glücklicherweise ab, von den vielen leidenden
    Usern hier, die sich glücklich in ihrem Unglück aalen

    Ich denke auch, dass Du teilweise recht hast (in gaaaanz kleinen Teilen!). Manchmal nerven
    mich die ewig gleichen Posts von den selben Usern oder auch von ganz anderen. Aber ich
    erwische leider auch mich dabei. Ich habe seit dem ich hier bin immer wieder die gleichen
    Probleme mit bestimmten Dingen und jammere in regelmaeßigen Abstaenden darüber. Das
    heißt nur leider nicht, dass ich nichts daran aendern möchte. Das heißt, dass ich es nach jedem
    Jammern auf´s Neue versuche und für eine Weile vielleicht sogar erfolgreich darin bin, aber
    dann - aufgrund des ADHS - wieder in meinem persönlichen Jammertal lande.

    Ich habe immer gearbeitet und als Selbstaendige dann auch wöchentlich 60/70 Stunden und jahrelang
    höchstens mal 1 Woche Urlaub am Stück gehabt, aber das geht auf Dauer nicht. Der Akku ist irgendwann
    leer. Deshalb arbeite ich nur noch 50 Stunden und habe, wenn alles gut geht dieses Jahr sogar viel mehr
    Urlaub

    Aber ich kann auch die verstehen, die diese hohe Motivation, Energie und die Kraft nicht aufbringen können.
    Wir sind nicht alle gleich gestrickt. Und gerade die, die diese Kraft nicht haben, benötigen doch dieses Forum.
    Die Realkontakte kann man nicht dauernd mit diesen Dingen belaestigen, aber man muss es doch los werden.
    Also eignet sich solch ein Forum doch hervorragend, um nicht innerlich zu platzen und zugrunde zu gehen.

    Übrigens Deine Freunde aus dem Hedgefondbereich Da habe ich lieber keine Freunde oder eben jammernde
    User, wie mich

  3. #23
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Ich persönlich kenne keinen der sein AD(H)S als Ausrede für Probleme nimmt... aber ich kenne Leute die anderes haben und die machen.
    Aber mich würde das überhaupt nicht stören, denn es ist deren Weg. Sollen sie sich doch in dem Selbstmitleid suhlen..irgendwann stehen sie auch auf, klopfen ihre Kleidung sauber und machen weiter.
    Jeder braucht seine Zeit und manche stehen sofort auf, manche später und ein kleiner Teil evtl auch nie...aber das ist ja nicht mein oder Dein Problem.
    Wieder in ein Verhaltensmuster zurück fallen, würde ich mir nun nicht anmaßen das über ein Forum zwischen den Zeilen zu lesen...aber klar sowas gibt es, so lange bis man was draus gelernt hat und es klick macht...

    Ich glaube richtig angesprochen fühlt sich hier keiner...
    Runter machen lese ich hier nicht... ich habe teils schon, andere sicher auch, auf die Vorteile von AD(H)S hingewiesen. Wenn mal einer geschrieben hat das doch alles nur schlecht sei.

    16 Stunden Tage hatte ich persönlich auch schon...ja Funktionieren halt, aber man sollte Leben und nicht nur wie eine Maschine rund laufen. Denn dieses Funktionieren geht nicht Dein Leben lang, außer Du bist echt abgestumpft und kein bisschen Empathisch, hast kein Gespür für Dich und Deinen Körper. Aber viele dieser Menschen landen dann beim Burn Out... Aber bei manchen glaube ich, ist Arbeiten und sich selber Disziplinieren (was oft an selbst geißeln erinnert) deren Lebensweg und dann sollen sie das auch machen. Das sind meist die Menschen ohne Freunde und Hobbys, die für Ihre Arbeit leben...aber jedem das seine, so sehe ich das. Mein Weg sieht anders aus

    Ich persönlich mag das Forum, jeder der sich hier auslassen möchte kann das machen. Es befreit ja auch und mal andere Meinungen zu einem Thema zu hören tut auch gut.
    Gibt neue Anreize um etwas zu entdecken was man beschreiten kann um weiter zu kommen.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    luftkopf33 schreibt:
    Es ist nicht einfach verallgemeinernd,leider,der Inhalt hat teilweise gar nichts mit der Realität zu tun.

    Ich sprach von meinen Empfindungen, und ich finde es nur verallgemeinernd.


    luftkopf33 schreibt:
    Ich selbst brauche Klarheit. Mit Emotionslosigkeit kann ich nichts anfangen,die ist für mich eher befremdlich und bei wunden Punkten geradezu unmöglich-sonst wären das ja keine wunden Punkte.
    Damit meinte ich auch Punkte, die oft für andere wunde Punkte sind, aus meiner Erfahrung, die aber für bestimmte Personen keine sind. Sie sind da irgendwie emotionslos. Ich zähle mich dazu.


    Zum Thema was nicht kommuniziert werden könnte und andere nicht sehen können, ja....... aber das war von mir nicht gemeint. Von mir war das manipulativ (beabsichtigt oder nicht) Gezeigte gemeint. Das sehe ich hier eben teils auch, und ich denke schon, das ich genug sehe und verstehe, um relativ gut abschätzen zu können, was wie ist. Ich bin sicherlich nicht 100% fehlerfrei in meinen Einschätzungen, aber auch nicht 100% fehlerbehaftet. "Gefährlich" finde ich eine Meinungsbildung nicht. Das ganze Leben besteht aus Meinungsbildung, manchmal liegt man daneben, manchmal hat man Recht, manchmal verletzt man andere unbeabsichtigt durch Mitteilen seiner Meinung, manchmal hilft man ihnen dadurch. Das ist nun mal so. Unterschiedliche Meinungen sind etwas ganz normales und für mich nichts schlechtes, egal bei welchem Thema. Es besteht ja auch immer die Möglichkeit Meinungen ständig zu ändern, ich mach das sehr häufig, es kommen Fakten oder Erfahrungen dazu...... Manchmal bestätigt sich eine Meinung, manchmal wird sie geändert, manchmal hopst sie auch hin und her und bleibt inkonstant. Es geht aber immer nur um eine Meinung. Da sehe ich persönlich keine Gefahr, für niemanden.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 476

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Ich fühle mich auch nicht angesprochen. Das schon mal vorab.

    Aber eines muss ich loswerden und zwar dazu:

    "Wenn ein Alkoholiker bei den anonymen Alkoholikern immer wieder wiederholen muss, dass er ein Alkoholproblem hat, dann wird er doch niemals normal werden können, weil sein Bewusstsein eben durch soetwas negativ geprimt wird. Steckt man beispielsweise jemanden der kein Problem hat in eine solche Gruppe, dann wird er irgendwann anfangen zu glauben, dass er doch ein Problem hat, weil sein Unterbewusstsein dies aufnimmt."

    Ich bin mit einem schweren Alkoholiker aufgewachsen und masse mir daher an einiges über das Thema zu wissen. Was Du da von Dir gibst ist absoluter Schwachsinn. Sorry!
    Alkoholismus ist eine anerkannte Suchtkrankheit. Wenn man daran erkrankt ist, ist man das sein Leben lang. Man kann zwar "trocken" werden, doch nie wieder "normal" wie Du es nennst. Und "trocken" werden kann man nur wenn man sich erstmal eingesteht, dass man suchtkrank ist. Ohne diese Einsicht ist jede Therapie hoffnungslos. Daher stellen sich die Teilnehmer solcher Gruppen immer vor mit dem Zusatz, ich bin Alkoholiker...und seit x Tagen, Wochen usw. trocken. Und sie sind in der Regel sehr stolz darauf, das tun zu können. Wenn man Deiner These folgen würde, dann müsste es ja im Umkehrschluss heißen, wenn ein Alkoholiker sich nur lange genug einredet, dass er kein Alkoholproblem hat, dann hat er irgendwann auch keines mehr. Und das mein Lieber, ist absoluter Quatsch und sogar gefährlich, denn so ist der Rückfall vorprogrammiert.

    Ich finde es auch völlig unpassend ADHS und eine Suchtkrankheit zu vergleichen, da es völlig verschiedene paar Schuhe sind.

    Den Rest lasse ich unkommentiert, da schon alles gesagt wurde was ich hätte dazu sagen können.





  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Wow...Miss Taik.....

    bin ganz Neu hier und lese mich etwas durch die themen...du schreibst da voll aus meinem jetzigen sein!

    Immer funktioniert,vollgas, alles gegeben.Alleinerziehend mit adhs jungen, gearbeitet im Sozialbereich.....
    Zusammenbruch- klinik-depression-adhs

    Kaum noch belastbar, das kenne ich so nicht.
    Dies nun anerkennen und einen weg finden in den "alltag".....

    Meine Herausvorderung! Danke fūr deinen Bericht- Danke fūr das Forum!

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    ADHS hat einige große Vorteile, welche vom gesellschaftlichem Nutzen sind.
    Das Problem bei ADHS ist, dass die Konzentration selbst nach Interessenlage projiziert wird.

    Selbstverständlich führt täglicher Zwang etc. zum Burnout. Es ist essentiell, dass man "Arbeit" nicht als "Arbeit", sondern "Hobby" sieht.
    "Arbeit" im traditionellen Sinn macht in unserer technologischen Zeit immer weniger Sinn.
    Sich kurzfristig unter Zwang zu konzentrieren sollte akzeptabel sein. Sich jedoch langfristig unter Druck zu setzen endet nunmal im Desaster. (Das ist das, was viele von euch zum Burnout gebracht hat).
    Geld als Anreiz ist nur bei low-Qualifikationen nötig.

    Bedingungsloses Grundeinkommen könnte die Sachlage und die Akzeptanz von ADHS wesentlich verbessern.
    Geändert von Nemesis (28.05.2016 um 18:32 Uhr)

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:
    ADHS hat einige große Vorteile, welche vom gesellschaftlichem Nutzen sind.
    Das Problem bei ADHS ist, dass die Konzentration selbst nach Interessenlage projiziert wird.

    Selbstverständlich führt täglicher Zwang etc. zum Burnout. Es ist essentiell, dass man "Arbeit" nicht als "Arbeit", sondern "Hobby" sieht.
    "Arbeit" im traditionellen Sinn macht in unserer technologischen Zeit immer weniger Sinn.
    Sich kurzfristig unter Zwang zu konzentrieren sollte akzeptabel sein. Sich jedoch langfristig unter Druck zu setzen endet nunmal im Desaster. (Das ist das, was viele von euch zum Burnout gebracht hat).
    Geld als Anreiz ist nur bei low-Qualifikationen nötig.

    Bedingungsloses Grundeinkommen könnte die Sachlage und die Akzeptanz von ADHS wesentlich verbessern.

    ADHS hat seine Vorteile... uff, ja, ADHS kann Vorteile haben, besonders dann, wenn es in Kombination mit überdurchschnittlicher Intelligenz auftritt aber für einen Teil der Betroffenen ist es auch einfach nur negativ. Das geht nahtlos in eine Reihe mit Aussagen wie "Aperger sind Genies und haben immer eine Inselbegabung" - Nein, haben nur ganz wenige. Oder "Depressive Personen können tolle Gedichte schreiben". Ja, 1 Prozent davon vielleicht, der Rest kommt nicht mal aus dem Bett geschweige denn an den Schreibtisch.

    Du tust grad so, als könnte sich in unserer Gesellschaft jeder seinen Job aussuchen. Wenn man gute Startbedingungen hatte, stimmt das vielleicht. Das Hobby lässt sich nur zum Beruf machen, wenn es irgendwie verwertbar ist.

    Hinsichtlich des bedingungslosen Grundeinkommens gebe ich dir recht, denn ADHSler scheitern oft an den Dingen im Leben, die von anderen als leicht betrachtet werden. Z.b bin ich ganz furchtbar im Korrekturlesen und mein Chef unterstellt mir regelmäßig, dass ich mir keine Zeit dafür nehme (was nicht stimmt). In der Schulzeit hat man mich deswegen für dumm gehalten. Miserable Rechtschreibung, kann Termine nicht einhalten, scheitert schon an den einfachsten Dingen im Leben. Wieso sollte man ihr da schwierigere Aufgaben zutrauen? Das Ding ist, dass ich - wie viele andere hier - mit komplexen Aufgaben viel besser klar komme. Unsere Gesellschaft funktioniert aber so, dass man sich erst an den Standart-Sachen beweisen muss. Deswegen dümpeln viele ADHSler im "Low Qualifikations“-Bereich rum, kommen da nicht raus und sind dadrin auch noch schlecht, was das Selbstbewusstsein komplett zerstören kann.

    Bedingungsloses Grundeinkommen würde Personen, die darin gefangen sind, die Möglichkeit geben, sich unabhängig vom gesellschaftlichen Protokoll dem zu widmen, was sie wirklich können. Gerade für ADHSler wäre das großartig.

    Da es aber kein bedingungsloses Grundeinkommen gibt, haben alle, die darunter leiden das recht, sich zu beschweren.

  9. #29
    ellipirelli

    Gast

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Lhasa schreibt:
    Immer funktioniert,vollgas, alles gegeben.Alleinerziehend mit adhs jungen, gearbeitet im Sozialbereich.....
    Zusammenbruch- klinik-depression-adhs

    Kaum noch belastbar, das kenne ich so nicht.
    Dies nun anerkennen und einen weg finden in den "alltag".....
    *meld*----- genau so!

    Nemesis schreibt:
    Geld als Anreiz ist nur bei low-Qualifikationen nötig.

    Ich hab mich jetzt lange rausgehalten, weil mich dein Eingangspost auch so gar nicht "gemeint" hat und ich auf den Dummfug nicht eingehen mochte, bin aber allmählich angesäuert ..
    Low Qualifikation bedeutet deiner (wirklich überheblich rüberkommenden) Schreibe nach alles, was nicht im Hedgefond-Börsen-SonstwasGeld-Hype-Bereich ist (?)
    Die Underdogs brauchen eben Geld für das bischen, was sie können, die "Winner" arbeiten, um sich schön "ausleben" zu können und nehmen ihre großzügigen Gratifikationen eher achselzuckend "mit"??

    Ich habe beileibe keine low-Qualifikation(en!) und musste dennoch- mit schnödem GELD- meinen und Kinds Lebensunterhalt bestreiten...
    Insofern- Anreiz im Sinne von schlichter, nackter Notwendigkeit zur Existenzsicherung. Selbstgemachte Marmelade oder "Wohnung gegen Autowäsche" wollten die Vermieter und Versicherungen und Discounter und Sportvereine und und und leider nicht....(und es wäre mir gänzlich neu, das "High-Qualifikations" ihr Leben mit etwas anderem als Geld sichern)


    Bedingungsloses Grundeinkommen könnte die Sachlage und die Akzeptanz von ADHS wesentlich verbessern.
    Sachlage verbessern: Ja
    Akzeptanz verbessern: in welcher Hinsicht?? m.E. eher nicht
    Geändert von ellipirelli (28.05.2016 um 19:05 Uhr)

  10. #30
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    @Nemesis
    Zu den typischen Symptome von ADHS gehört auch die Schwierigkeit, die Perspektiv des Gegenübers anzunehmen. Es wird dann nur noch die eigene Sicht zu der einzig gültigen erklärt und dann wird der Erklärbär rücksichtlos von der Leine gelassen. Kenne ich, lerne ich zu zügeln...

    Mir hilft es in diesem Forum von Menschen zu lesen, die unverblümt und ehrlich ihr Selbst und ihr Leid offenlegen. Manche von den "Opfern die sich wohlfühlen" haben mich auf Dinge aufmerksam gemacht, die ich gar nicht wahrgenommen hatte. Ihr Umgang damit ist ihre Sache die ich nicht immer teile oder anders handhabe, aber ich bin denen dankbar, dass ich in diesem Forum Ehrlichkeit und Offenheit finde, die sonst in dieser Gesellschaft nicht sehr verbreitet sind.

    Hier wird Dampf abgelassen, geheult, mitgeteilt, getauscht, getröstet, nach Ratschläge gesucht für schwierigen Lebenslagen usw.
    Und jeder sucht sich das aus, was er braucht.

    Was suchst du?
    Geändert von Dropkick (28.05.2016 um 20:01 Uhr)

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