Seite 2 von 6 Erste 123456 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 57

Diskutiere im Thema Wohlfühlen in der Opferrolle im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:
    Das Leben ist kein Ponyhof. Uns geht es extrem gut. Meinem empfinden nach etwas zu gut. Jeder befindet sich in seiner eignen Comfort-zone und hat noch nicht begriffen wie man dort rauskommt.

    Vielleicht geht es dir ja einfach nicht schlecht genug??
    Mal ernsthaft, willst du einfach nur besonders edgy sein oder meinst du echt jemandem mit diesem Geschwätz zu helfen?

    Was bildest du dir überhaupt ein über die Wünsche und Probleme der ganzen Individuen hier zu wissen und urteilen zu können?? Ich empfinde deine Texte ehrlich gesagt als absolute Beleidigung.

    Hier sind Leute die alle eine Sache teilen: Eine Krankheit die ihr Leben belastet. Du unterstellst allen die belastet sind pauschal, sie würden sich auf der Diagnose ausruhen. Eine richtige Frechheit.
    Geändert von klippklar (28.05.2016 um 05:01 Uhr)

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Ich fühle mich durch die Pauschalierungen des Herrn Nemesis nicht verletzt, aus dem einfachen Grunde, da seine Ausführungen am Thema völlig vorbeigehen.

    Die meisten Erwachsenen mit ADHS leiden (im Gegensatz zu den Kindern) nicht an ADHS, sondern an den Komorbiditäten, die sich mit der Zeit einstellen. Dass sich ein depressives Feeling verbreitet, mag also zuförderst daran liegen, dass sehr viele tatsächlich eine Depression haben.

  3. #13
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Oh je,ich armes Opfer!


    Da komme ich in's Forum,tapeziere erstmal ganz gründlich alles mit meinen Texten zu,die eindeutig viel zu entspannte Pobacken offenbaren und nichts für Allergiker sind-zumindest,wenn es sich um Pferdehaare handeln sollte-und nun endlich die Offenbarung!

    Der Gelähmte muss nur (wieder) gehen lernen,der Typ 1 Diabetiker seine Pankreas reparieren...ihre eigene Verantwortung. Ganz klar. Drauf ausruhen geht nicht. Insulin ist für Verlierer! Rollstühle nur Luxus für Luschen! Depressionen? Ach bitte Leutz,arbeitet doch bitte mal an Eurer Einstellung!

    Wow! Beeindruckend! Einsichten eines gescheiterten,verbitterten und am Ende ziemlich syphillytischen Theologiestudenten und einer ganz famosen,dubiosen modernen Philosophin gepaart mit einer ordentlichen Dosis "Nomen est Omen" und mir gehen endlich die Lichter aus. Nein,AN natürlich. Wie Schuppen aus den Haaren rieselt's.

    post scriptum:

    Ich hab' gerade mal recherchiert,weil, kein Pony mehr undso...

    Einhörner gibt's auch nicht!

    Und die Syphillis soll sich angeblich negativ auf die geistigen Fähigkeiten auswirken...nee,oder? Jetzt fällt mir hier aber der Himmel auf den Kopf!

    Geändert von luftkopf33 (28.05.2016 um 08:22 Uhr) Grund: höchst wichtiges post scriptum hinzugedingst

  4. #14
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Also wie wir vielleicht merken, ist dieses Thema kein Leichtes und führt wohl zu triggern bei einem guten Teil der Nutzer (z.B. auch bei mir).
    Naja, eine allgemeine Anklage, dass der normale Nutzer dieses Forums quasi ein Versager im Leben ist, da er sich halt nicht nur mit seiner Arbeit beschäftigen mag, ist nunmal eine böse Beleidigung.

    Ich für mich definiere mich dahin, dass für mich ein 16 Std. Arbeitstag wiederrum der Horror ist. Nicht weil ich es nicht kann. Nicht weil ich meine Arbeit/Studium/Schule/was auch immer nicht gerne mache.
    Sondern weil es nicht das Einzige ist, dass mich definiert. Mich definieren meine Interessen und Hobbys, welche ich nach getaner Arbeit verfolge (weswegen ich auch Arbeite). Mich definieren meine Freunde und Familie, ob positiv oder negativ ist da irrelevant. Mich definiert auch einfach der Genuss. Der Genuss eines guten Films. Der Genuss eines Tages ohne irgendeine Aufgabe, etc.

    Mit einem 16 Std. Arbeitstag wäre ich nicht ich, sondern ich wäre meine Arbeit. Ein Roboter. Das wäre für mich persönlich "versagen".

    Auch halte ich den Traum die Geschichte bzw. die Welt zu verbessern mit Ganzen als Einzelner für eine Illusion. Es gibt Leute, die dies schaffen, aber deren Ziel war es nicht dies, sondern der Zufall entschied, dass es zur richtigen Zeit die richtige/falsche Tat war.
    Wir können lediglich das Leben um uns herum verändern. Einige mir weitreichenderen Folgen als andere, aber nicht unbdingt Besseren (meist sogar eher nicht).

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Ich lass mal das Ding mit dem Trigger (hoffentlich klappts) beiseite und verliere mich nicht in Ausführungen darüber, dass ich nach dem dritten BurnOut endlich kapiert habe, dass ich auf weniger Zylindern laufe als ein großer anderer Teil der Bevölkerung ... auch wenns mir nicht passt.

    Da du so großzügig gut gemeinte Ratschläge austeilst, bekommst du von mir auch einen:
    Was du da von dir gibst, klingt wie mein Vater (ein ADHSler) und eine ganz ähnliche Stimme mit Kasernenhofton hatte ich bis zum letzten BurnOut täglich im Ohr ... und habe nicht nur selber drauf gehört, sondern hatte das dringende Bedürfnis, meine Umwelt von ihrer Weicheierei zu befreien.
    Oder ihr zumindest vor Augen zu führen, aus wieviel härterem Kruppstahl ich doch bin.
    Diese Hauruck-Stimme in mir habe ich benutzt, um mich vorwärts zu treiben.
    Habe sie auch benutzt, um dem Rest der Welt zu sagen, was sie doch für Jammerer sind (laut oder zumindest leise für mich).
    Habe sie also als Krücke benutzt, um mein Defizit ohne Ahnung von ADHS auszugleichen und um mich trotz Defizit besser, stärker und überhaupt toller zu fühlen als all die Anderen.

    So was nennt man auch gern Überkompensation.
    Die ist nicht so wirklich gesund.


    Dummerweise habe ich mich dadurch in einen Zustand versetzt, in dem ich
    - sehr anfällig für depressive Episoden bin
    - z.B. nur noch zweimal pro Woche zu einem "normalen" Morgen-Arbeitsbeginn aufstehen kann, weil sonst gar kein Schlaf mehr stattfindet
    - ungefähr doppelt bis dreimal so viele freie Tage brauche wie früher
    - meine alte Arbeit nicht mehr ausüben kann, sondern mit 50 einen neuen Beruf brauchte (und ich bin sehr klein und bescheiden dankbar dafür, dass das nach vier Jahren Misserfolgen geklappt hat und ich eine mies bezahlte Arbeit habe, die mir aber Spaß macht)

    Ich bin voll auf die Schnauze gefallen.
    Und ich bin froh darüber, dass der kleine Feldwebel endlich aus meinem Hirn verschwunden ist.
    Zusammenreißen funktioniert ziemlich lang - wenn man aber nix kann außer zusammenreißen, hat man keinerlei Schutz vor der Überlastung, von der man sich evtl. nicht mehr richtig erholt.

    Ich wünsche dir viel Erfolg.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:
    Nicht jeder braucht sich angesprochen fühlen. Das ist auch nicht der Sinn meines Textes.
    trotzdem greifst du user damit an die zb nicht mehr arbeiten können
    Es ist schon sehr arrogant ,zu sagen dass man sich darauf ausruht


    den meißten wäre es lieber sie könnten wieder arbeiten oder leistungsfähiger sein


    und es gibt viele hier die als sie hier ankamen nicht mehr arbeiten konnten und heute wieder arbeiten ,die so unglaublich viel geleistet haben


    für meinen geschmack und nein ich fühle mich nicht angesprochen von deinem text, trittst du so manchen user mit füßen
    helfen tut man anders aber nicht mit angriffigen texten!

    und von dem mal abgesehen, jeder hat seine geschichte ,sein päckchen zu tragen
    und darüber urteilst du ohne die geschichte zu kennen
    du urteilst allgemein

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Ich finde es klingt sehr verallgemeinernd, das ist für mich das einzig ärgerliche. Ansonsten wurde etwas angesprochen, was man hier auch teilweise antrifft. Was sich auch wirklich teils verselbstständigt, eher schadet als nutzt.
    Auch für mich sieht es so aus, das es einigen eher schlechter als besser geht, weil sie sich in die Krankheit(en) "reinbiegen". Sie können im Verlauf des Forums immer weniger, sehen immer mehr, was sie schon immer nicht konnten. Objektiv sieht es aber anders aus. Ist auch für mich schwierig zu ertragen. Man möchte die Leute wachrütteln. Ich denke immer sie sehen das nicht selbst. Habe aber gemerkt, das es eher innerliche Blockaden gibt, das sehen zu können.

    Es bringt aber bei den meisten, die so agieren nichts, sie darauf aufmerksam zu machen, weil sie nicht anders können. Sowas kann auch zu einem psychiatrischen Krankheitsbild dazu gehören, es kann auch erleichternd sein, etc.
    Ich habe auch sehr lange gedacht, das genau solche schmerzhaften Dinge auszusprechen den Betreffenden hilft, sie ermutigt, aus ihrem selbstgewählten Gefängnis rauszukommen, aber ich habe auch mit der Zeit gelernt, das wunde Punkte absolut aus einem selbst heraus angegangen werden wollen müssen, ansonsten treibt man die Menschen mit dem stechen in wunde Punkte genau in die entgegengesetzte Richtung. Sie fühlen sich angegriffen und unverstanden.

    Es gibt sehr sehr wenige hier, die genau diese Ansprache als absolut richtig empfinden, ich gehöre auch dazu, aber wir scheinen eine absolute Minderheit zu sein, wie wir unsere Probleme angehen, für viele sieht das sehr angriffig aus, sehr ignorant. Das Problem scheint mir die Emotionslosigkeit zu sein, mit der einige von uns wunde Punkte sehen, deswegen kommen solche Verletzlichkeit und scheinbaren Angriffe raus.

    Vom Verstand her verstehe ich die Reaktionen, vom Bauch her die Aktion.

    Obwohl ich mich wohl eher ziemlich missverstanden und angegriffen fühlen müsste, mahnt es mich nur, noch mal genau zu gucken, wo ich persönlich noch dran arbeiten kann, wo ich mich vielleicht ausruhe etc. Ich weiss um die Gefahr der Überkompensation, aber auch um die Gefahr des "Anpassens und Einlebens" in eine Krankheit. Zwei Extreme, wovon (für mich unverständlich) nur das eine nicht zu Verletzung führt.

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 493

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:
    Je mehr ich in diesem Forum unterwegs bin, desto mehr stelle ich mir die Frage, ob ADHS so schlimm ist, wie es hier dargestellt wird. Hier wird ein extrem depressives Feeling gestreut.
    Es wird einem links und rechts versucht einzubläuen, dass man Probleme hat. Dass ADHS eine Plage ist und nur Probleme verursacht etc.
    Dann werden flächenweise Kommentare von gescheiterten Existenzen gepostet usw.
    Es wird auf wissenschaftliche Artikel zurückgegriffen, welche von vornerein schlecht aufgearbeitet sind und statistisch bzw. wissenschaftlich keinerlei Relevanz aufzeichnen, weil sie durch realitätsfremde Annahmen aufgebaut sind.
    Also ich find interessant mit 29 Beiträgen zu sagen" je mehr ich hier unterwegs bin".
    sagt der, der mitliest und dann über die anderen Urteilt.
    BRAVO!!!!
    wenn du das so siehst, bist Du definitiv am falschen Platz gelandet, ich würde Dir das Weltverbessererforum vorschlagen, da wirst Du Dich bestimmt besser fühlen und wärst in Bester Gesellschaft

    Nemesis schreibt:
    Reicht es sich im Forum auszuheulen und dann zum gleichen Verhaltensmuster zurückzukehren?
    Wenn ein Alkoholiker bei den anonymen Alkoholikern immer wieder wiederholen muss, dass er ein Alkoholproblem hat, dann wird er doch niemals normal werden können, weil sein Bewusstsein eben durch soetwas negativ geprimt wird. Steckt man beispielsweise jemanden der kein Problem hat in eine solche Gruppe, dann wird er irgendwann anfangen zu glauben, dass er doch ein Problem hat, weil sein Unterbewusstsein dies aufnimmt.
    Ja das ist sogar recht hilfreich, da zum Glück mehr Leute hier unterwegs sind, die einem Mut zusprechen und einem verstehen, als solche die das depressive Feeling streuen, was Du mit Deinem Post gepflegt hingekriegt hast.


    Nemesis schreibt:
    Ich kenne Leute aus dem Hedgefondssektor, welche ADHS haben!
    Dort sind 16h Tage keine Seltenheit! Die Leute bewältigen ihren Tag, weil sie ihre Arbeit mögen und Disziplin erlernt haben.
    Die Ausrede "Ich habe ADHS" sollte nicht ziehen. Jeder der sich darauf ausruht ist eine Schande und sollte sich klarmachen, dass er alleine für seine momentane Lage verantwortlich ist. Niemand sonst!
    Aöso dazu sag ich gar nichts, ausser, dass es eine Schande ist, so eine Scheisse zu texten, sorry geht gar nicht.

    Fazit:
    So einen dreisten Post gibts nicht oft, Bravo zumindest in dieser Sparte hast Du einen Preis gewonnen

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    Nemesis schreibt:
    Das ist beispielsweise einer meiner Schwächen. Ich habe keine Ahnung wie ich wirke. Ob ich jemanden damit verletzten will? Nein! Ganz im Gegenteil. Mir hilft sowas.

    Jetzt frage ich dich wie sollte man es verpacken, damit man den Leuten hilft, anstatt sie weiter in das Loch fallen zu lassen?

    ....
    Es ist völlig ok wenn es Dir hilft,mir hilft gelegentlich auch der tritt in den Allerwertesten um den Popo hoch zu bekommen,ich glaube so geht es vielen (auch nicht ADHSlern).

    Wie Du wirkst hast Du ja nun zu genüge an den vielen Reaktionen mitbekommen,da brauch ich nicht weiter drauf eingehen.

    Wie Du es verpacken solltest?
    Ja nun wenn Du es wirklich so meinst wie Du es geschrieben hast brauchst es nicht anderst verpacken,das würde es dann auch nicht besser machen.

    Wenn Du es jedoch nicht ganz so platt/pauschal/verallgemeinert gemeint hast solltest Du Dir deinen Text vor dem abschicken nochmals durchlesen und drüber nachdenken wie es auf andere wirken könnte.

    Gruß Matze

  10. #20
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Wohlfühlen in der Opferrolle

    creatrice schreibt:
    Ich finde es klingt sehr verallgemeinernd, das ist für mich das einzig ärgerliche. Ansonsten wurde etwas angesprochen, was man hier auch teilweise antrifft. Was sich auch wirklich teils verselbstständigt, eher schadet als nutzt.
    Auch für mich sieht es so aus, das es einigen eher schlechter als besser geht, weil sie sich in die Krankheit(en) "reinbiegen". Sie können im Verlauf des Forums immer weniger, sehen immer mehr, was sie schon immer nicht konnten. Objektiv sieht es aber anders aus. Ist auch für mich schwierig zu ertragen. Man möchte die Leute wachrütteln. Ich denke immer sie sehen das nicht selbst. Habe aber gemerkt, das es eher innerliche Blockaden gibt, das sehen zu können.
    Es ist nicht einfach verallgemeinernd,leider,der Inhalt hat teilweise gar nichts mit der Realität zu tun.
    Zu den von Dir beobachteten Verläufen kann ich nichts sagen,da ich so etwas hier noch nicht angetroffen habe-vielleicht beobachte ich das auch nicht genau genug-und persönlich von Anfang an sehr offen war,meine Schwächen betreffend.

    Was ich jedoch schon öfter beobachtet habe,ist ein Vergessen des Umstandes,dass wir hier immer nur einen Teil der Lebenswirklichkeit jeder Person zu sehen bekommen und dann auch nur den,den der Mensch selbst gerade ausdrücken kann. Das wiederum wird auch noch von unserer eigenen Wahrnehmung überlagert,die wiederum durch Erfahrungen,Einstellung,Unaufm erksamkeit beim Lesen oder fehlende Informationen beeinflusst wird.

    Aufgrund dieses Vorgangs finde ich die Annahme,nun objektiv beurteilen zu können,was wirklich los ist,irgendwie gefährlich. Den Wunsch zu helfen habe ich auch. Manchmal geht das und dann wieder nicht.

    creatrice schreibt:
    Ich habe auch sehr lange gedacht, das genau solche schmerzhaften Dinge auszusprechen den Betreffenden hilft, sie ermutigt, aus ihrem selbstgewählten Gefängnis rauszukommen,

    aber ich habe auch mit der Zeit gelernt, das wunde Punkte absolut aus einem selbst heraus angegangen werden wollen müssen, ansonsten treibt man die Menschen mit dem stechen in wunde Punkte genau in die entgegengesetzte Richtung. Sie fühlen sich angegriffen und unverstanden.
    Für Absatz 1 gilt: siehe oben
    Absatz 2:!

    creatrice schreibt:
    Es gibt sehr sehr wenige hier, die genau diese Ansprache als absolut richtig empfinden, ich gehöre auch dazu, aber wir scheinen eine absolute Minderheit zu sein, wie wir unsere Probleme angehen, für viele sieht das sehr angriffig aus, sehr ignorant. Das Problem scheint mir die Emotionslosigkeit zu sein, mit der einige von uns wunde Punkte sehen...
    Ich selbst brauche Klarheit. Mit Emotionslosigkeit kann ich nichts anfangen,die ist für mich eher befremdlich und bei wunden Punkten geradezu unmöglich-sonst wären das ja keine wunden Punkte.

    Klar zu kommunizieren ist allerdings nochmal ungleich ignorant oder angriffig. Das wiederum musste ich vor längerer Zeit selbst erst lernen. Zur Klarheit gehört auch das schon erwähnte. Das ganze Bild. Beiseiteschieben der eigenen Vorstellungen und vielleicht vorgefasster Meinungen.

    Mit Nemesis' Beitrag kann ich selbst irgendwie gar nichts anfangen und fühle mich weder angesprochen noch angegriffen. Daher auch zuvor keine inhaltliche Auseinandersetzung. Allerdings merke ich,dass der Versuch,andere Menschen auf ihre Denk-oder sonstigen Fehler hinzuweisen,mich sehr ermüdet. Daher bin ich hier jetzt aus raus.

    Geändert von luftkopf33 (28.05.2016 um 11:38 Uhr)

Seite 2 von 6 Erste 123456 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Wohlfühlen: retardiert oder unretardiert?
    Von maofatale im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 5.08.2014, 01:28
  2. Opferrolle annehmen oder dagegen ankämpfen?
    Von scorpio im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 25.02.2012, 13:07
  3. Wohlfühlen unter Druck
    Von Hubertino im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 14.01.2010, 09:15
Thema: Wohlfühlen in der Opferrolle im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum