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Diskutiere im Thema Gespräch im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    @Jekaterina

    Das du unrihig bist, liegt nicht an die ADHS, sondern in dem Fall an an deiner familiären Situation. Das kann nur krank machen
    Und wenn du es weiter mit dir machen lässt, dann wirds du irgendwann richtig krank: Depressionen, Ängste u.s.w.
    Hast du Freunde? Gute Bekannte? Zu letzten Ende eine Beratungsstelle?
    Also jemd., der zu dir steht und dir hilft, deine Interessen durchzusetzen?


    Sorry, aber sowas bringt mich sofort auf die Palme, egal mit MPH oder ohne.
    Wo leben wir denn?
    Ich dachte, sowas gehört in die vergangene Jahrhundert.
    Ein Pascha, der sich gerne bedienen lässt, braucht eigentlich keine Patnerin sondern Diener (oder einen A..tritt)
    Geändert von Felis (10.05.2016 um 00:26 Uhr)

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 473

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Darf ich nochmal Felis' Signatur zitieren:

    "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren"
    Bertolt Brecht

    *like*

    Ich glaube wirklich, dass Du hier ohne Kampf richtig untergehen wirst.
    Denn Du wirst ohne Kampf nicht die Chance bekommen, Dein Leben so zu fuehren, wie Du es gern fuehren wuerdest.

    In Deiner Situation wuerde ich mich selbst mal irgendwann allein hinsetzen - so habe ich mich immer auf berufliche Verhandlungen vorbereitet - und aufschreiben:

    Traumziel
    Angestrebtes, fuer beide Seiten vorteilhaftes Ziel
    Minimal akzeptabler Kompromiss - Dafuer will ich aber andere Sachen, naemlich: ...

    Und daran wuerde ich ruhig einige Tage herumueberlegen.
    Nichts fand ich schlimmer, als erst im Streit davon ueberfordert davon zu sein, was ich genau wollte.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Liebe Jekaterina,

    du hast eine tolle Chefin, aber einen Ehemann der, sagen wir mal nett, noch lernen muss.

    Aber trotzdem Vorsicht. Du sagst deine Chefin ist nicht auf dich angewiesen. Ich hoffe sehr, sie lässt dich das nicht doch irgendwann spüren und dann bereust du so offen gewesen zu sein. Und sie ist ja nun mal in der Position deine Chefin zu sein, da kann sie nicht auch deine Ehe- und Lebensberaterin sein.

    Hier bin ich tatsächlich mal mit Felis einig: Die Beschreibung deines Mannes bringt mich auf die Palme. Mit dir meckert er, dass du um ihn herumwuselst und Hektik verbreitest. Mutter, ich kann nicht sehen, wie du dich abschuftest, mach doch die Küchentür zu. (Gebrüder Blattschuss, "Frühstück").

    Ja dann soll er eben mit anpacken, dann wuselt auch keiner um ihn herum. Klar, nach der Schicht hat er ein Recht kaputt zu sein, aber 2 Stunden später kann er auch mal etwas tun. Oder wenn er geschlafen hat, je nach Tageszeit natürlich.

    Er arbeitet Schicht, das bedeutet doch dass er auch mal vormittags oder am frühen Nachmittag Zeit für sein Kind hat, ist doch klasse. Und Verantwortung übernehmen gehört nun mal dazu wenn man Familie hat, die erübrigt sich nicht indem man nur fürs Geldverdienen sorgt. Wenn er sich davor drückt, wird er es später sogar bereuen. Es gibt zu viele Männer, die plötzlich feststellen dass ihr Kind groß ist ohne dass sie viel von dessen Entwicklung mitgekriegt haben. Und wenn er gelegentlich mal deine Aufgaben übernommen hat, wird er auch mehr Respekt vor deiner Leistung haben.

    Du hast eine erfüllende Stelle und darfst 18 Wochenstunden arbeiten, also halte das fest. Dein Mann muss dann eben mehr machen, selbst kürzer arbeiten oder delegieren, alles Andere ist Träumerei. Aber wenn er es vorzieht dich zum Problemträger zu erklären, wird nichts besser, sondern nur eure Ehe schlechter.

    Jekaterina schreibt:
    Ich habe die ADHS-Diagnose bereits, stehe aber noch zusätzlich auf der Warteliste des hiesigen ZI, damit ich mir eine Zweitmeinung einhole. Die testen wohl gründlicher.
    Momentan nehme ich Medikinet Adult. Die gewünschte Wirkung spüre ich noch nicht so richtig, aber ich nehme es auch erst seit zwei Wochen. Ich warte noch bis zum nächsten Arzttermin Mitte Juni, falls es dann immer noch nicht wirkt, wechsele ich das Medikament.
    Ob der "gründliche Test" jetzt so wichtig ist, glaube ich nicht unbedingt, Hauptsache das Ergebnis stimmt. Wichtig ist aber die richtige Dosiseinstellung, fühlst du dich da gut aufgehoben? Ob es bis Mitte Juni wirkt oder nicht, hängt ja nicht von der Zeit ab die bis dann vergeht. Hat dir der Arzt einen Plan für die Dosisfindung gemacht?
    Geändert von 4.Kl.konzert (10.05.2016 um 03:10 Uhr)

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Ich wuensche Dir Mut und die Staerke einer Kriegerin, die auf ihre *eigene* Kraft vertraut, anstatt sie die Haende von Dritten zu legen.
    Danke, diese Kraft kann ich gebrauchen. Ich bin momentan sowieso in einer Phase, in der ich alle Menschen in Frage stelle, auch die, die mich "lieben" (die Familie) und es gut mit mir meinen. Meine Schwiegereltern denken ähnlich wie mein Mann, dass ich mir mit der Arbeit zu viel Stress aufladen würde, während meine Eltern das so sehen wie ich. Dass ich ruhig weiter so arbeiten solle und er dafür zu Hause mehr mithelfen soll.

    ich vermute, du bist überfordert. Aber weniger Berufstätigkeit ist nur eine mögliche Stellschraube. weniger Pflichten mit haushalt und Kind eine andere. Dein Mann muss sich entweder mehr beteiligen, was sicherlich auch dem Kind gut tut, wenn Papi ihn mehr betreut und halt auch am Haushalt. Alternativ könnte ihr natürlich von dem Teil des Verdienstes, auf dass dein Mann verzichten möchte, auch eine Putzfrau engagieren
    lastnotleast könnte auch dein Mann weniger arbeiten und dich entlasten.
    Das sind alles sehr gute Ideen, und ich gehe kurz auf alle ein.

    1. Ja, ich fühle mich überfordert, aber oft nicht von einer Sache, sondern vom Zusammenspiel aus allem.
    2. Weniger Berufstätigkeit ist für mich KEINE Lösung! Das hatte ich schon zwangsweise und es tat mir NICHT gut.
    3. Ja, Sohn und Papa haben ein gutes Verhältnis. Wenn mein Mann nicht zu müde ist, spielt er mit ihm, bringt ihm Sachen mit, verwöhnt ihn auch ziemlich meiner Meinung nach. Und mein Sohn ist gerne bei seinem Papa, oft lieber als bei mir, weil ich eben so aufbrausend und gestresst bin, denke ich.
    4. Mein Mann sagt, dass Teilzeit in seinem Betrieb nicht möglich ist.
    5. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob sich eine Putzfrau bei einer 3-Zi-Wohnung und einer Arbeitswoche von nur 18 Stunden lohnt. Außerdem will mein Mann, und zum Teil ich auch nicht, dass fremde Menschen bei uns im Haushalt "herumfummeln". Ich weiß nicht. Ich hatte ja noch nie eine Putzfrau, also keine persönliche Erfahrung damit
    Aber in manchen Wochen habe ich die Zeit zum Putzen nur, wenn mein Mann schon Feierabend hat und unser Sohn da ist. Unseren Sohn versuche ich ins Putzen miteinzubeziehen, was oft nicht klappt und Stress gibt. Dann will mein Mann natürlich nicht, dass ich putze, denn dann wird es ja ungemütlich. Der Dreck macht ihm aber nichts aus, im Gegensatz zu mir!

    Hier bin ich tatsächlich mal mit Felis einig: Die Beschreibung deines Mannes bringt mich auf die Palme. Mit dir meckert er, dass du um ihn herumwuselst und Hektik verbreitest. Mutter, ich kann nicht sehen, wie du dich abschuftest, mach doch die Küchentür zu. (Gebrüder Blattschuss, "Frühstück").
    Es ist dann so: Er sagt, ich soll mich doch hinsetzen und mich ausruhen und es liegenlassen. Toll, sage ich, damit ich am nächsten Tag die doppelte Arbeit habe? Tja, darauf weiß er keine Antwort. Er setzt sich dann hin und zockt weiter, zocken an der PS ist sein Hobby. Das braucht er zum Abschalten, sagt er.

    Es ist aber eben auch nicht so, dass er lieblos oder kühl ist. Im Gegenteil, ich bekomme von ihm viel Zärtlichkeit, er bringt uns auch öfter spontan was mit, sagt mir, dass er mich liebt, usw. Auch zu unserem Sohn ist er so.
    Also läuft das Ganze einfach subtil ab, und das macht mir eine Entscheidung mit klaren Konsequenzen so schwer.

    Danke euch, dass ihr euch Gedanken macht.

    Ach ja, zu dem Medikinet Adult: Ich habe gehofft, dass es mich wacher, ruhiger und konzentrierter macht. Pustekuchen. Ich werde in den nächsten Tagen meinen Arzt anrufen.
    Geändert von Jekaterina (10.05.2016 um 12:11 Uhr) Grund: Neue Beiträge kamen rein, während ich meinen Beitrag abgeschickt habe.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 134

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Dann zockt eben beide zusammen eine Runde und dann geht es gemeinsam an den Haushalt. Solange dein Sohn noch klein ist, hat er die Chance, ein anderes Rollenverständnis als das althergebrachte Vater-Ernährer-Mutter-Hausfrau für alles-Schema kennen zu lernen.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Dann zockt eben beide zusammen eine Runde und dann geht es gemeinsam an den Haushalt. Solange dein Sohn noch klein ist, hat er die Chance, ein anderes Rollenverständnis als das althergebrachte Vater-Ernährer-Mutter-Hausfrau für alles-Schema kennen zu lernen.
    Ja, beim zweiten Satz stimme ich dir zu.

    Zum Zocken bin ich allerdings zu zappelig und es nervt mich, ganz ehrlich. Bevor ich mich wegen einer Phantasiewelt aufrege - und nichts anderes ist Zocken für mich - reagiere ich mich lieber in der realen Welt ab, z.B. durch Schimpfen oder Bewegung. Ich habe in meinem Kopf genug Phantasie, da brauche ich nicht noch welche von außen.

    Vielleicht sollte ich versuchen, den Haushalt zu ignorieren. Aber das fällt mir sehr schwer.

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.056

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Jekaterina schreibt:
    Vielleicht sollte ich versuchen, den Haushalt zu ignorieren. Aber das fällt mir sehr schwer.
    Vielleicht nicht ignorieren, aber mal ein paar Abläufe durchdenken.
    Was ist wirklich nötig?
    Wie oft muß frau wirklich Staubsaugen? Viele Männer würden sicher eine ganz andere Antwort geben.
    Was muß gebügelt werden? (Wenn überhaupt)
    Ist es schlimm, wenn in der Küche ungespültes Geschirr bis zum nächsten Tag stehen bleibt?
    Muß man "Betten machen"? (Hab ich nie verstanden, das Bett hat doch der Schreiner oder Ikea schon gemacht)

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 476

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Also ich habe zwar ein Bügeleisen, dass benutze ich aber nur wenn es unbedingt sein muss.

    Und Betten mache ich eigentlich nie...

    Oft sind die Ansprüche was die Ordnung angeht auch echt überzogen... find ich gut @Tiefseele, dass Du das ansprichst!

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Hi Leute, danke erstmal. Aber ich muss euch später antworten. Muss mich erstmal sortieren
    Liebe Grüße und schönen Abend
    Jekaterina
    Geändert von Jekaterina (11.05.2016 um 07:49 Uhr)

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 348

    AW: Gespräch mit Mann und Chefin - was tun?

    Wir haben vorhin miteinander geredet, aber wir drehen uns im Kreis. In einer anderen Firma könnte mein Mann aufgrund seines Berufes auch nur Schichtdienst arbeiten, meint er. Bei der Spätschicht schläft er morgens, bis er zur Arbeit muss, deshalb will er da nichts machen. Bei der Nachtschicht schläft er aus und braucht dann das Zocken (an der WII) zum Entspannen.

    Deshalb will er auch keinem Plan zustimmen.

    Ich soll also was ändern. Er hat vorhin auch das Thema Scheidung angesprochen, weil er körperlich und mental einfach nur noch fertig sei und nicht mehr könne udn nicht mehr weiterwisse.

    So langsam weiß ich auch nicht mehr weiter, wir finden keine Lösung, die beide zufriedenstellt. Ich hoffe nicht, dass es zur Scheidung kommt, aber möglich ist es - leider.
    Geändert von Jekaterina (13.05.2016 um 21:48 Uhr)

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