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Diskutiere im Thema Autofahren im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Autofahren

    Ohne laute Musik geht bei mir wenig und Autofahren am allerwenigsten. Wenn ich dann noch Beifahrer habe, die wollen dass ich die Musik ausmache, oder ununterbrochen reden geht gar nichts mehr. Dabei liebe ich es Auto zu fahren (wenn ich alleine bin), fahre auch sehr gerne einfach durch die Gegend und schaue mir die Landschaft an oder genieße einfach das "Fahren" an sich. Als ich mein eigenes Auto hatte bin ich sofort auf die Autobahn gefahren. Andere haben da Angst vor, ich finde das so entspannend...


    Ich habe auch das Gefühl ich würde sehr sicher fahren, mache oft 1000 andere Dinge während des Fahrens (Essen, Trinken, Jacke aus/an, Musik verstellen, Rucksack auf Beifahrersitz festhalten) und das Fahren läuft trotzdem automatisch - als wäre ich eins mit meinem Auto. Meine Beifahrer können dises Gefühl der Sicherheit allerdings leider nie teilen.


    Fahrprüfung: Meine erste Fahrprüfung wahr leider nach fünf Minuten zu Ende, weil ich eine Einbahnstraße übersehen und mich beim linksabbiegen nicht links eingeordnet hatte. Das war absolut ungerecht, weil das eigendlich ein Parkplatz war. Und darauf hinn habe ich das Auto abgewürgt. -.-
    Nachprüfung war aber ganz locker, der Prüfer war nur am reden und ihm viel es auch nie auf wenn ich zu schnell war.


    Was mich jedoch total nerevt ist, dass ich selten bewusst zu schnell fahre, meiner Meinung nach sogar sehr langsam zu schnell fahre und trotzdem andauernd geblitzt werde. Meistens außerhalb der Ortschaft, in ner 50'er Zone mit um die 70 km/h. Klar, hier erwartet man ja auch keine 50'er Zonen... Passiert euch das auch oft?


    Resultat davon jedenfalls bei mir: Probezeitverlängerung 4 Jahre + Aufbauseminar und insgesammt bestimmt 700 Euro.
    Erfreulicher Weise wurde mir bei meinem neuen Führerschein jedoch zusätzlich der Motorradführerschein gutgeschrieben.

  2. #52
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Autofahren

    ... Zur Fahrprüfung selber kann ich noch etwas nachtragen. Ich musste im Rahmen der praktischen Prüfung an einem Stopschild halten. Hat auch gut geklappt. Als ich wieder losfahren wollte und einkuppelte und Gas gab ... heulte nur der Motor auf ... Der Prüfer meinte etwas wie "Davon wird es auch nicht eher frei" ... da realisierte ich dann, daß auf der Vorfahrtberechtigten Straße jemand kam und der Fahrlehrer wohl freundlicherweise noch auf der Kupplung stand ...

    Zum Thema schnell fahren: mir kommen die Geschwindigkeitsbeschränkunge n immer viel zu langsam vor, aber mittlerweile kann ich mich in Tempo 30 Zonen oder Baustellen oder vor Schulen an die Beschränkungen halten ... Probleme habe ich aber immer noch mit einsamen "70" auf Landstraßen oder "120" auf Autobahnen ohne weitere Begründung ... habe deswegen jetzt auch wieder einen Punkt erhalten nachdem ich jahrelang punktefrei war ...

  3. #53
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Autofahren

    Das Problem habe ich aber auch. Gerade auf Landstraßen (wenn dunkel) oder bei Autobahnen/ Baustellen. --> So sinnlos!

  4. #54
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Autofahren

    Also ich habe definitiv als Flasche angefangen - wo nicht?

    Nach übermäßig vielen ungelenken Fahrstunden bin ich erst mal durch die praktische Führerscheinprüfung geflogen ("Ja, nun machen Sie doch endlich das Licht an", "So, machden Sie doch den Scheibenwischer aus" , "Ja, wo ist denn der Schulterblick?" ... und nach einigem panischen Hin- und Herruckeln an den vielen scharzen Stäbchen am Lenkrad, schwups einmal die Vorfahrt genommen). Beim zweiten Mal hatte ich einen sehr lieben Prüfer, der aufgrund der Schweißperlen auf meiner Stirn ein Auge zugedrückt hat ;-) In der theoretischen Prüfung hatte ich 0 Fehler.

    Doch noch heute ist mein Verhältnis zum Autofahren ist auch heute zwiegespalten:
    Ich fahre sehr gern Auto, wenn ich allein bin, vor allem Strecken auf einer mäßig befahrenen Autobahn von ein bis zwei Stunden. Oft fahre ich dabei zu schnell, bisher wurde ich jedoch wenig geblitzt. Ich höre Musik und singe laut mit, überwache aus meinem Cockpit den Verkehr, fahre wenns passt sehr schnell und fühle mich dabei frei, glücklich und angenehm eingespannt. Ganz im Gegensatz zu Reisen in der deutschen Bahn. Da bin ich regelmäßig am Hyperventilieren, wenn ich Verspätung habe, meinen Anschlusszug nicht bekomme und dann am überfüllten Bahnhof mit Gepäck und gegen den Strom zum nächsten überfüllten Zug spurten muss.

    Was ich am Autofaharen schwierig finde:
    - Ich bin ziemlich schnell angefresen, wenn ich im Stau stehe, und und reagiere wütend auf andere Fahrer, die sich vordrängen oder unbesonnen fahren. Mittelspurfahrer sind wie ein rotes Tuch für mich.
    - Ich mag keine Beifahrer. Ich kann mich nicht unterhalten, das lenkt mich sofort vom Verkehr ab. Während ich Radiosendungen oder Hörbücher einfach komlett ignoriere, wenn ich z.B. überhole oder die Autobahn wechsle. Da bekomme ich dann überhaupt nichts mehr mit. Aber es geht nur eins: zuhören oder umsichtig fahren. Gut gemeinte Hinweise von Beifahrern ("Achtung rot!") erschrecken mich und bringen mich auf die Palme. Ich hätte schon noch gebremst!
    - Wenn die Strecke länger wird, werde ich müde und dann ist es vorbei mit meiner Konzentration.
    - Wegen meines eingebauten Weitwinkels (im Auge) habe ich kein gutes räumliches Sehvermögen (mein Optiker meinte gestern, ich habe gar keines, was ich noch nicht ganz glaube ...). Jedenfallls macht es das für mich schwierig, Distanzen im Dunkeln einzuschätzen. Daher fahre abends höchst ungern und entsprechend wenig.
    - Wenn ich gestresst bin, verschlimmert sich alles. Ich kriege die Krise in ungewohnten Situationen, z.B. wenn ich wie neulich in einer engen Straße rückwärts fahren muss. Das ging gar nicht und ich bin wie tobsüchtig hinter meinem Lenkrad gesessen ... und danach erst mal ein paar Tage Bus gefahren.

    Aber ja, wenns mir gutgeht, kann ich gut Autofahren.

  5. #55
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Autofahren

    Moin,

    also ich leide nur unter dem Spontantourette. Soll heißen, ich raste regelmäßig aus beim Autofahren.
    Mir kanns da keiner recht machen. Einfach unfassbar.

    Aber ansonsten ist alles gut, würde mich da in die Kategorie "Standardautofahrer" einsortieren.

  6. #56
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 58

    AW: Autofahren

    Beifahrer können mich auch schnell ablenken bzw anstrengen.

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