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Diskutiere im Thema Hilfe! Hört das Denken auch mal auf? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 29

    Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Hallo Ihr!

    Ich hab ja schon eine ganze Menge gelesen hier und es wirft bei mir immer neue Fragen auf. Ich bin ein Mensch der alles in Frage stellt was gesagt wird.
    Kennt das jemand?
    Ich bin dann am grübeln und denken und das geht den ganzen Tag lang so.
    Mal ein kuzes Beispiel:

    Habe hier jetzt oft gelesen, dass wir anderst sind.(das Gefühl habe ich im übrigen auch)
    Nur von der anderen Seite betrachtet. Wer sagt das denn? Was ist normal und was nicht? Wer hat das Recht zu sagen, so muß es sein und nicht anderst.
    Wer sagt wie ein Gehirn zu funktionieren hat?
    Vielleicht sind ja auch wir normal.
    Habe in meinem Bekanntenkreis schon öfter solche Fragen gestellt.
    Zur Antwort bekam ich dann die Gesellschaft. Aber sind wir nicht auch ein Teil der Gesellschafft? Ich hoffe ja es gibt hier jemanden, der meine wirren Gedanken nachvollziehen kann. Und ich hoffe Ihr denkt nicht auch ich sei "voll durch."
    Das war nur ein Beispiel von vielen. Ich habe gehofft, dass es mit den Medikamenten besser wird.
    Bis jetzt noch nicht. Mir geht das ganz schön auf die Nerven, dieses dauer denken. Und vor allem auch das alles in Frage stellen und zum Teil auch nur halb fertig denken. Es sind zum Teil auch unnütze Fragen, die ich mir selbst stelle.

    Kennt das jemand?

    L.G. Trotzkopf

  2. #2
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Hallo Trotzkopf ...erstmal herzlich Willkommen hier.

    Seitdem ich meine AD´s nehme (Antidepressiva,für ADS geeignet) kann ich das viel mehr kontrollieren .Also wenn ich über was nicht nachdenken will dann verwerfe ich den Gedanken wieder ...vorher kam ich ja auch nicht raus ...vorallem warens dann oft Dinge die mich dann in die Depression schmissen .
    Ja heute ist es echt so ich sage nein ich will jetzt nicht mehr dran denken oder über das Überlegen ,dann kann ich mich wieder anderen widmen .
    Ja wie Zauberei

    wegen normal und nicht normal haben wir schon mal diskutiert ...aber wer will denn eigentlich schon normal sein

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Trotzkopf schreibt:
    Hallo Ihr!

    Ich hab ja schon eine ganze Menge gelesen hier und es wirft bei mir immer neue Fragen auf. Ich bin ein Mensch der alles in Frage stellt was gesagt wird.
    Kennt das jemand?
    Ich bin dann am grübeln und denken und das geht den ganzen Tag lang so.
    Mal ein kuzes Beispiel:

    Habe hier jetzt oft gelesen, dass wir anderst sind.(das Gefühl habe ich im übrigen auch)
    Nur von der anderen Seite betrachtet. Wer sagt das denn? Was ist normal und was nicht? Wer hat das Recht zu sagen, so muß es sein und nicht anderst.
    Wer sagt wie ein Gehirn zu funktionieren hat?
    Vielleicht sind ja auch wir normal.
    Habe in meinem Bekanntenkreis schon öfter solche Fragen gestellt.
    Zur Antwort bekam ich dann die Gesellschaft. Aber sind wir nicht auch ein Teil der Gesellschafft? Ich hoffe ja es gibt hier jemanden, der meine wirren Gedanken nachvollziehen kann. Und ich hoffe Ihr denkt nicht auch ich sei "voll durch."
    Das war nur ein Beispiel von vielen. Ich habe gehofft, dass es mit den Medikamenten besser wird.
    Bis jetzt noch nicht. Mir geht das ganz schön auf die Nerven, dieses dauer denken. Und vor allem auch das alles in Frage stellen und zum Teil auch nur halb fertig denken. Es sind zum Teil auch unnütze Fragen, die ich mir selbst stelle.

    Kennt das jemand?

    L.G. Trotzkopf
    Hallo Trotzkopf,

    genau so geht es mir immer.

    Alles wird hinterfragt, auch wenn es positiv ist. Ich will immer beiden Seiten einer Medaille sehen.

    Es ist ja auch nicht immer unnütz. Zumindest nicht für mich.

    Einerseits ist es nervig niemals aufhören zu können mit dem Denken, aber mich ohne Gedanken ist auch schon wieder unvorstellebar.

    Naja, dass ich anders bin als die Menschen in meiner Umgebung war mir schon immer klar. Dadurch das diese Menschen dadurch nicht besser waren, hat bei mir auch nicht den Anspruch darauf wachgemacht, dass ich es gern sein wollen würde.

    Ich war halt immer irgentwie durchgeknallt und das war auch gut so. Originell und Original halt.

    LG as2205

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Normal und nicht normal?

    Wir Menschen sind Individuen und von daher schwer zu sagen, was für den einen Normal, was nicht normal ist, wer normal ist und wer nicht.

    Für mich sind viele Dinge die Menschen tun unnormal, während für den unnormalen die Dinge normal sind.
    Das ist eine Frage von Erziehung, Gesellschaft usw.

    Vielleicht ist ADS normal und die restliche Gesellschaft nicht ?

    Ein ADSler nimmt viel zu viel um sich herum auf, es ist störend, aber er tut es.
    Hier stellte ich mir einst die Frage: Ist es vielleicht eine Gabe, ein Tallent?

    Sicherlich ist es auch eine Behinderung, weil man durch die fehlende Filterung (der einschlafende Dirigent im Kopf) zum Gefühlschaot, Aufmerksamkeitschaot oder was auch immer wird.

    Hier sollte das Grübeln aufhören, mit was ist normal, was ist nicht normal.

    ADS-Menschen sind für mich normal, genauso wie eine Gabe oder ein Talent, oder andererseits normal wie eine Behinderung, die mich hindern bestimmte Dinge zu sagen oder zum Beispiel zu tun.

    Sehe ich einen Menschen auf der Straße, der auf Krücken läuft, habe ich nicht das recht zu sagen, er ist nicht normal, für mich ist er normal.

    Die Gesellschaft macht aus uns eine Marionette, wenn der Gesellschaft dies gelingt, DANN sind wir unnormal, solange wir dagegen was tun und so bleiben, wie wir zu denken normal zu sein vermögen, ist alles im grünen Bereich.

    Ich hab schon immer zu meinem Freund gesagt: "Ich weiß, dass mein Kind eine Behinderung hat, aber er ist was Besonderes dadurch!" Er kann vielleicht viele Dinge nicht so normal tun, wie andere, dafür kann er aber viele Dinge tun, die andere nicht können. Er ist sehr sensibel, sehr empatisch, Dingen die er liebt, schenkt er seine ganze Aufmerksamkeit. Naja sag ich mir dann, wenigstens verbrät er seine Aufmerksamkeit nützlichen Dingen, wenn er schon aufmerksam ist

    Ich hab auch, seit dem ich mit meinem ADS-Partner zusammen bin (er hat erst vor kurzem die Diagnose erhalten), immer gedacht: der Typ ist doch NICHT NORMAL, und doch wusste ich immer, dass er was besonderes ist. Einerseits der Frust & das Unglück, andererseits das Glück.

    Heute, ist ADS für mich das Normalste auf der Welt, es ist für viele eine Behinderung, aber ich bin mir sicher, für viele, die es erst als Behinderung sehen, weil sie ihr Leben nur durch Mißerfolge zu verzeichnen haben, kommt irgendwann der Punkt, wo sie sich als was Besonderes sehen, denn das sind sie, etwas ganz Besonderes

    [QUOTE="Trotzkopf"]Wer hat das Recht zu sagen, so muß es sein und nicht anders?[QUOTE]

    Was dich selbst betrifft, kann dir keiner die Antwort geben, nur du selbst!
    Diese Frage ist aber auch viel zu veralgemeinert.

    Mein Chef kann mir sagen: "So muss das jetzt sein, und nicht anders"
    Mein Freund kann zu mir sagen: "So musst du den Schraubenzieher festhalten, damit du die Schraube reingedreht bekommst"
    Ich kanns ja auch lassen, aber ich werd dann ja sehen, was ich davon hab.

    Du kannst zu mir sagen: "Hör mir mal kurz zu es ist wichtig"
    Entweder, ich höre dir zu, weil ich es will und weil du mir wichtig bist, oder ich lasse es bleiben, weil du mir am Poschi vorbei gehst.
    Entweder, ich höre dir zu, weil ich es will, oder ich werde abgelenkt, weil ich nichts für kann, obwohl ich dir so gerne zu hören würde.

    Das ist alles normal Du bist so wie du bist, egal ob ADS oder Krebs, oder ein Talent fürs Singen hast. Ziehe das Beste Nutzen daraus.

    Lieben Gruß
    Justine

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Das mit dem ständigen nachdenken und alles in Frage stellen geht mir auch schon mein Leben lang so.

    Im Moment ist es besonders schlimm, weil alles auf einmal passiert.
    Meine Gedanken springen von einem Thema zum nächsten. Und es kommt selten etwas dabei herraus. Nur immer neue Fragen und Probleme.

    Ich kann Dich also voll und ganz verstehen.

    Leider bekomme ich noch keine Medis. Ich stehe noch am Anfang und muss mir noch die Diagnose bestätigen lassen.
    Aber alles drängt danach, Ordnung im Gehirn zu schaffen.

  6. #6
    IchBins

    Gast

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Geht mir genauso wie dir. Ich bin ein Mensch der am liebsten alles und jeden analysiert. Mein Therpeut hat mir mal gesagt: Man kann nicht alles logisch erklären und in Worte fassen, Gefühle sind nicht logisch.

    Und es ist ja leider so das die Grübelein in einem sehr schnell Gefühle "wachsen" lässt.

    Ich muss nämlich an dieser Stelle mal eines zugeben. Seit ich in diesem Forum bin, beschäftige ich mich den ganzen Tag mit nichts anderem. Das führt dazu das ich nachdenke. Ich lese alles was ich zum Thema finden kann... Über meine Angststörung, Heilungsmöglichkeiten, Die "Fürs" und "Wider" der Medikamente, Videoberichte. Ich kann das auch gar nicht mehr abschalten. Das hat dazu geführt das ich in mich reinhorche wie so oft..... bin total überfordert anhand der ganzen Informationsfülle. Ja selbst die Tatsache ob ich AD(H)S habe, habe ich schon angezweifelt , denn es könnte ja auch fut sein, das ich eine Histrionische Persönlichkeitsstörung habe.... DAS beunruhigt mich.... und wenn ich dann noch lese das die Diagnosen verdammt schwer zu stellen sind.....Das macht mir Angst und lässt mich grübeln...

    Was ich damit sagen will ist, manchmal muss man sich einfach zwingen sich abzulenken und die Sachen so hinzunehmen wie sie zu sein "scheinen"....

    Nur leider leichter gesagt als getan

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Hallo zusammen!

    Sind ja schon einige interessante Antworten gekommen, und alle haben irgendwo recht.
    Leider kann man aber die gedanken nicht immer mal eben abschalten wie man gerade lustig ist.
    Sich Tagsüber ablenken ist die eine Sache, und was macht ihr Nachts?
    Mir schwirren auch die ganze Nacht über etliche gedanken durch den kopf, die lassen sich nicht ausschalten, die halten mich vom schlafen ab und sind nur zu ertragen, wenn ich sie bewußt umlenke, Bildgeschichten daraus mache und anfange zu träumen. Erst dann kann ich schlafen, aber der kopf ist dennoch die ganze nacht am arbeiten. Wie macht ihr das?

    LG

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Hallo,

    das Thema hätte ich auch eröffnen können, genau die selben Gedankengänge, genau das selbe "Leid" .

    Leid nicht wirklich, ein wenig ist man schon stolz das die Gehirnwindungen anders vernetzt sind, aber bleiben wir bei der Tatsache das wenn es ein weniger geordneter zugehen würde, wir uns besser fühlen würden.

    Und das wäre mein Ziel.

    PS: Das Denken hört auf wenn alles ausgerechnet und sämtliche Arbeit erledigt wurde.... )

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    PS: Das Denken hört auf wenn alles ausgerechnet und sämtliche Arbeit erledigt wurde.... )

    Bist du sicher? Dann fängt es doch erst richtig an! Hast du wirklich alles erledigt oder hast du wirklich alles ausgerechnet? Kontrollieren und überprüfen, hat sich evtl ein fehler eingeschlichen? Das hört niiiieee auf!

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Hilfe! Hört das Denken auch mal auf?

    Hi Trotzkopf, die Angewohnheit alles zu hinterfragen und nichst einfach als gegeben hinzunehmen, habe ich auch.
    Ich halte dies aber für eine meiner größten Stärken und wäre ohne die Denkweise einfach nicht ich selber. Ich glaube, dass Gesellschaften solche "Querdenker" einfach braucht, um weiter zu kommen.
    Ohne solche Menschen würde man wahrscheinlich immer noch glauben, dass die Erde eine Scheibe sei und die Bezwingung der Schwerkraft unmöglich.
    Ich habe mir schon seit meiner Kindheit Gedanken über gesellschaftliche Zusammenhänge gemacht. Mit 15 habe ich über die Auswirkungen von eigentlich belanglos scheinenden Entscheidungen auf komplexe Systeme nachgedacht: wie kann sich mein persönliches Handeln auf die Gesellschaft, sogar weltweit auswirken. Als ich dann später gelesen habe, dass sich auch andere mit dem Thema beschäftigen und dies als Schmetterlingseffekt bezeichnen, war ich völlig begeistert und habe mich natürlich weiterhin damit beschäftigt. Mittlerweile habe ich ein riesengroßes wissenschaftliches Erkenntnisinteresse und freue mich immer wieder neue Theorien und Erkenntnise zu erlangen und diese zu hinterfragen.
    Ich habe Soziologie und Politologie studiert und beschäftige mich mit den verschiedensten Theorien zur Gesellschaft, zum Zusammenleben der Menschen und zum Verhalten von Staaten. Da spielt einem eine solche Angewohnheit natürlich geradezu in die Hände.
    Auch philosophische Diskussionen sind mit solchen Personen extrem Unterhaltsam. Da könnte ich Nächtelang durchdiskutieren. Es gibt doch wirklich nichts langweiligeres, als wenn Dein Gegenüber ständig nur die einhellige Lehrbuchmeinung zitiert und keine eigenen, kritischen Überlegungen mit einfließen lässt

    Also erhalte dir diese Angewohnheit und sieh sie als Stärke!

    @Querdenker: Besonders aktiv sind meine Gedanken auch immer, wenn ich im Bett liege. Wenn Du Spaß daran hast, Theorien und Ansätze zu erarbeiten, nutze Deine Kreativität. Leg Dich einfach etwas früher ins Bett und lege einen Blog daneben, falls Du besonders kreative Ansätze entwickelst. Nach zwei bis drei Stunden solltest Du schon erschöpft genug sein, um einschlafen zu können Ansonsten heißt meine Geheimwaffe: Hörbücher und Hörspiele hören. Die helfen mir immer dabei abzuschalten.

    Gruß keko

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