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Diskutiere im Thema Was genau ist Adhs? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Was genau ist Adhs?

    spacetime schreibt:
    ADHS ist ja noch nicht so gut erforscht, wenn ich richtig informiert bin. dennoch gibt es gute ansatzmöglichkeiten

    ADHS ist die best erforschteste psychiatrische Krankheit. Auch wenn es erst seit 20 Jahren offiziell eine Krankheit ist, so gehen die Forschungen schon 100 Jahre zurück. Genau das macht es zum Armutszeugnis, dass es heute noch gängige Meinung unter vielen Menschen (und auch eigentlichen Spezialisten wie Psychologen ist), ADHS gibt es doch gar nicht, man müsste die Kinder sich nur mal ausrennen lassen im Wald (/eine Ohrfeige geben) oder die Eltern mal den unfähigen Eltern entreißen. Achja, Ritalin macht übrigens abhängig und ist ein Mittel der Pharmaindustrie uns alle zu versklaven *Alufolieumkopfwickel*
    Es ist vor allem so sehr ein Leben im Schattendasein, dass ich selbst ganz oft an meiner Diagnose zweifel (jetzt auch grade ein bisschen). Man kann mit vielen Freunden nicht mal darüber reden, weil man genau weiß was diese für eine Einstellung haben und/oder diese einen sowieso nicht verstehen.
    Aber es hat auch gute Seite und man kann sehr gut lernen mit den schlechten Seiten umzugehen. Der erste und schwierigste Schritt ist sich erst mal bewusst zu machen, woher die Probleme kommen und diese dann in Angriff zu nehmen.

  2. #22
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Was genau ist Adhs?

    Ach was wäre das schön, wenn man mit rum fuschen in Mutter Natur, Erbgut und Genen alle Krankheiten weg zaubern könnte... *IRONIE AUS*

    Bitte nicht falsch verstehen oder böse sein, aber ist dieses Thema überhaupt ernsthaft gemeint?

    Wenn man mal ein wenig googelt kann man schön lesen das dieses Ding namens AD(H)S so vieles umfasst an Aspekten, an Begleitkrankheiten usw...
    Wenn jemand einen Schnupfen hat, läuft ihm die Nase...ich glaube so geht es jedem. Aber jemand der AD(H)S hat gleicht keinem anderen, das habe ich schon fest gestellt
    Und damit meine ich nicht nur die Hypo/Hyperaktiven, sondern alles in allem und das ganz genau aufzubröseln ist in meinen Augen schon eine Doktorarbeit oder Lebenswerk.

    Gibt ja einem auch positive Seiten vom AD(H)S Und auf meine Stärken möchte ich jedenfalls nicht verzichten.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Was genau ist Adhs?

    Ja immer mehr ernst Leute danke für eure Antworten ja es gibt Bücher es gibt internet Seiten hab ich auch schon gelesen wollts nur von euch hören die dies schon länger haben

    Und reg mich nicht mehr auf

    Gut nacht

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Was genau ist Adhs?

    Naja..... das Problem der Zweifler ist ja nicht, das ADHS nicht erforscht ist, sondern das es keine Ergebnisse gibt, zumindest keine, die sich mehrfach reproduzieren lassen. Und zusätzlich kommen immer mehr Symptome dazu, was man von anderen psychiatrischen Diagnosen ja nicht unbedingt behaupten kann.


    Mit den Genen ist das auch so eine Sache, denn es gibt bisher nur Kandidatengene, das heisst die könnten dafür verantwortlich sein, es ist nicht raus welche davon, oder wie viele oder ob überhaupt. Und dann wäre es ja auch noch wichtig, was den dieses Gen genau codiert, und was passiert wenn man eingreift, denn die häufigsten Genveränderungen führen zu bösartigen Wucherungen.

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Was genau ist Adhs?

    creatrice schreibt:
    Naja..... das Problem der Zweifler ist ja nicht, das ADHS nicht erforscht ist, sondern das es keine Ergebnisse gibt, zumindest keine, die sich mehrfach reproduzieren lassen.
    Weiß ja nicht ... aber das sehe ich ja komplett anders oder zumindest zum großen Teil .... da lässt sich so einiges sehr gut reproduzieren.
    Aber man kann sich auch zu Tode zweifeln und dann auch gleich die Schwerkraft und/ oder Relativitätstheorie dazupacken und auch da dran rumzweifeln.
    Sollte man auch, aber man muss es nicht übertreiben .

    Iin der Fachwelt dürfte wohl kaum einer aktuell noch Zweifel daran haben, dass die EF bei ADHS beeinträchtigt sind und das lässt sich recht gut reproduzieren, und ist auch schon recht gut erforscht.
    Ich bin mir manchmal nicht ganz sicher, ob Du das, was Du liest, so lesen willst oder ob es tatsächlich so geschrieben steht, denn auch da passt so einiges nicht.
    Auch wenn ich Dir in einigen Punkten recht gebe, aber bei so einigem habe ich das Gefühl, dass Du durch einen Wahrnehmungsfilter schaust.

    creatrice schreibt:
    Und zusätzlich kommen immer mehr Symptome dazu, was man von anderen psychiatrischen Diagnosen ja nicht unbedingt behaupten kann.
    Naja ... auch das sollten wir mal etwas relativieren, denn so wie Du das schilderst, ist das auch nicht und auch wenn einige aus der Fachwelt es gerne sehen würden, dass ADHS die Antwort auf nahezu alle psychischen Störungen wäre, so sind das Vorstöße von einzelnen Personen.
    Die Studienlage von ADHS dürfte wohl im gehobenen 4-stelligen Bereich, wenn nicht sogar darüber liegen.

    Aber wo geforscht wird, dort wird auch entdeckt.
    Wenn also neue Symptome hinzukommen, mag das vielleicht daran liegen, dass man genau hinschaut und sie überhaupt erst entdeckt.
    Anfang der 70iger dachte man noch, dass es in erster Linie die Hyperaktivität und das Aufmerksamkeitsdefizit seien.
    Heute ist man um ein Vielfaches weiter.
    Heute weiß man, dass der Begriff Aufmerksamkeitsdefizit falsch gewählt wurde, da es sich vielmehr um eine Aufmerksamkeitsinkonsistenz handelt.
    Die Exekutivfunktionen waren damals ja nicht bedacht, geschweige denn bekannt oder definiert und ja, auch heute gibt es keine einheitliche Definition zu den EF, was aber weniger daran liegt, dass man nicht wüsste, was alles darunter fällt, sondern weil man sich schwer damit tut, eine Definition zu formulieren, die nicht einfach nur aus einer Auflistung eben dieser Funktionen besteht, denn darüber ist man sich schon im Klaren, sondern wie man diese einzelnen Funktionen in einem Überbegriff, bzw. in einer zusammenfassenden Kurzformulierung definieren kann.
    Was unter die EF fällt, ist durchaus klar, auch wenne s derzeit noch mehr als nur ein Modell dazu gibt, sie sind sich aber sehr ähnlich.

    Aber wenn man jemanden fragt, was denn die EF sind, dann kommen üblicherweise Beispiele von Funktionen, die unter die EF fallen, aber eben keine zusammenfassende Definition des Begriffes und der Funktionen selbst.

    Wenn ich frage, "Was ist ein Auto?", dann bekommt man üblicherweise eine Definition, und die lautet:
    Ein Auto ist ein von einem Motor angetriebenes, mehrspuriges Kraftfahrzeug (also Straßenfahrzeug), das zur Beförderung von Personen und Frachtgütern dient.
    Punkt ... DAS ist eine Definition.

    Und da wird mir nicht aufgelsitet:
    Also ein Auto ist z.B. ein Mercedes oder ein Opel und dann gibt es auch LKW und Kleinwagen und es gibt grüne und rote Autos und kleine und große usw. usw. usw. ...
    Letzteres sind bereits Auflistungen von Autos, nicht aber die Definition des Begriffes.

    Genauso ist es auch mit den EF.
    Wenn man danach fragt, kommen von den meisten erstmal Auflistungen dieser Funktionen, nicht aber die Definition des Begriffes.


    creatrice schreibt:

    Für mich bedeutet ein geringer bis höchstens moderater Zusammenhang zwischen subjektivem Erleben und tatsächlichen Testergebnissen das es in dieser Studie z.B. nicht erwiesen ist, das das Erleben tatsächlich an exekutiven Fehlleistungen liegt, also das man in dem Bereich nicht sicher sagen kann, das es ADHS ausmacht. Diese Studie widerlegt also die Annahme, das es so ist. Es gibt sicherlich auch Studien die da etwas anderes sagen, aber das ist ja das Dilemma, was heute festgestellt wird, wird morgen widerlegt und dann wieder aufgegriffen und dann wieder widerlegt............
    Zunächst mal ist das, was wir hier zu zerlegen und interpretieren versuchen, eine Zusammenfassung einer Studie und nicht die Studie selbst.
    Und wir interpretieren da nur fleißig rum.
    Wer von uns beiden da jetzt etwas falsch und richtig versteht, ist mir im Moment noch nicht ganz klar.
    Ich glaube einige Stellen gefunden zu haben, an denen Du falsch liegst, aber ich hab aktuell nicht die Zeit dazu, mich damit näher zu beschäftigen, zumal ich dann erstmal die Studie selbst lesen müsste.
    Die Überschrift lautet "Selbst- und Fremdwahrnehmung von Beeinträchtigungen der EF bei Erwachsenen mit ADHS"
    Da geht es zunächst mal nicht um die EF selbst, sondern darum, inwiefern deren Beeinträchtigungen von Betroffenen mit ADHS wahrgenommen werden und wie sie im Gegenzug von Nichtbetroffenen wahrgenommen werden.
    Aber wie gesagt, ich würde mir die Studie gerne komplett ansehen, aber dafür fehlt mir aktuell die Zeit und offengestanden auch die Lust.
    Trotzdem reizt es mich, da ich darüber gerne Klarheit finden möchte.

    Denn DASS die EF bei ADHS betroffen sind und sich so ziemlich der gesamte Symptomkomplex dort (plus Selbstregulation) unterbringen lässt, daran hat die Wissenschaft derzeit wohl recht gesicherte Ansichten.
    Und dass man nicht sicher ist, was alles unter die EF fällt, ist zwar nicht ganz falsch, aber auch nicht so, wie Du es beschreibst.
    Vielmehr fehlt, wie gesagt, eine klare Begriffsdedinition.

    Ich zitiere mal (wieder) Barkley:
    "Executive functioning (EF) refers to those mental abilities needed for self-control and goal-directed behavior (seeing to one's longer term welfare)."
    Das Zitat stammt aus seinem FB-Auftritt.
    Man muss soweit ich weiß, keinen FB-Accout haben, um den lesen zu können
    Einfach mal den Suchbegriff "executive" eingeben, dann stolpert man über einige Artikel dazu.
    Ich kann mal versuchen, den Artikel hier einzubetten
    (da er öffentlich ist und FB das anbietet, gibt es hier keine Urheberrechtlichen Bedenken)
    EDIT:
    Einbetten funktioniert nicht, ich versuche zu verlinken.
    Link zum Barkley Artikel über EF

    Es gibt natürlich zur Zeit noch mehrere Theorien über die EF, aber wie gesagt, geht es da in erster Linie um die Definitionen.
    Im Kern sind sie jedoch ähnlich.
    Auch hier noch mal ein Zitat aus besagtem Artikel:
    "Theories of EF, such as my own (see Figure 5) indicate that there are at least 7 EF components."
    Das wird dann anhand einer Grafik weiter ausgeführt.

    Ein weiterer Artikel über ADHS und EF von Dr. Thomas E. Brown.

    Und na klar nicht zu vergessen, The important Role of Executive Functioning and Self Regulation in ADHD


    creatrice schreibt:
    Mit den Genen ist das auch so eine Sache, denn es gibt bisher nur Kandidatengene, das heisst die könnten dafür verantwortlich sein, es ist nicht raus welche davon, oder wie viele oder ob überhaupt
    ADHD Genes found
    Geändert von Fliegerlein (21.04.2016 um 09:12 Uhr) Grund: Links ergänzt/ Fehler- und Satzkorekturen

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Was genau ist Adhs?

    Das der Symptomkatalog mit den Jahren bei ADHS erweitert wurde, schreibst du ja selbst, mehr habe ich auch nicht geschrieben. Ich habe das geschrieben, was einige Zweifler als Gründe angeben, ich habe nicht von mir geschrieben.



    Ja, ich habe bisher einige Studien gelesen, die besagen das die EF bei ADHS betroffen sind, ich habe aber auch einige Studien gelesen, die das nicht besagen.
    Ich sprach eigentlich nur von dieser Studie, was die besagt, nicht davon, was ich glaube. Ich glaube nämlich weder das eine noch das andere, ich halte beides für möglich, solange es noch so unterschiedliche Ergebnisse gibt.


    Zu der Genstudie.... ja..... es gibt auch Studien die besagen das teile des Frontallappens bei ADHSlern kleiner sind als bei Kontrollpersonen, andere sagen es genau andersherum, wieder andere besagen das genau das gleich ist..... In dieser Studie wird gesagt das es hinreichend bekannt sei, das es ein dopaminerges und noradrenerges Problem gebe, auch das wird immer wieder anders mit verschiedensten Variablen "rausgefunden". Der Autor selbst schreibt auch eher vorsichtig wie ich finde, er schreibt "wir denken gefunden zu haben". Ich sehe das als Ansatz, dessen Ergebnis aber noch nicht "in Stein gemeisselt" ist. Ja, da unterscheiden wir uns wohl, ich bin mir aber sicher, das ich nicht an Zweifeln oder meiner abwartenden Haltung in Sachen Publikationen sterben werde. Genau da zweifle ich mal nicht.

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Was genau ist Adhs?

    creatrice schreibt:
    Das der Symptomkatalog mit den Jahren bei ADHS erweitert wurde, schreibst du ja selbst, mehr habe ich auch nicht geschrieben. Ich habe das geschrieben, was einige Zweifler als Gründe angeben, ich habe nicht von mir geschrieben.
    Ok ... es kam nur ein wenig so bei mir an.

    creatrice schreibt:
    Ja, ich habe bisher einige Studien gelesen, die besagen das die EF bei ADHS betroffen sind, ich habe aber auch einige Studien gelesen, die das nicht besagen.
    Hatten die denn die EF als Thema?
    Man kann ja auch Studien zu bestimmten Beeinträchtigungen anlegen, ohne dabei explizit auf die EF einzugehen .

    creatrice schreibt:
    Ich sprach eigentlich nur von dieser Studie, was die besagt, nicht davon, was ich glaube. Ich glaube nämlich weder das eine noch das andere, ich halte beides für möglich, solange es noch so unterschiedliche Ergebnisse gibt.
    Kann ich nachvollziehen und akzeptieren .
    Was diese eine Studie betrifft, so ging es da, soweit ich das verstanden habe, aber nicht um die EF selbst, sondern um die Wahrnehmung von Beeinträchtigungen derselben seitens Betroffener und Nichtbetroffener.


    creatrice schreibt:
    Ich sehe das als Ansatz, dessen Ergebnis aber noch nicht "in Stein gemeisselt" ist.
    "we can finally say for certain that we have detected loci on these genomes"
    For certain ... heißt für mich "mit Sicherheit"
    Auch wenn ich Dir zustimme, dass so einige Ergebnisse nicht in Stein gemeißelt sind.

    creatrice schreibt:
    Ja, da unterscheiden wir uns wohl, ich bin mir aber sicher, das ich nicht an Zweifeln oder meiner abwartenden Haltung in Sachen Publikationen sterben werde. Genau da zweifle ich mal nicht.
    Oh, da unterscheiden wir uns eher nicht
    Denn weder werde ich an Zweifeln sterben, die auch ich habe, noch an einer abwartenden Haltung in Sachen Publikationen, die ich ebenfalls nicht habe.
    Ich bin auch täglich aufs neue gespannt, was die Wissenschaft uns so alles präsentiert.
    Aber ich wäge das, was ich lese auch nach seinen Quellen und damit seiner Seriösität ab und setze es in Relation zu anderen Quellen.
    Sicherlich lasse ich mich da auch gerne mal durch bestimmte Häufigkeiten leiten, was gewiss nicht richtig ist.
    Ich lese Dinge durchaus kritisch, aber unvoreingenommen.
    Wenn uns morgen ein Beweis erbracht wird, dass alles ganz anders ist, auch gut .
    Aber bis dahin schaue ich, was es an Material und Erkenntnissen gibt und vergleiche auch.
    Und da muss ich gestehen, dass die Waagschalen nicht, wie ich es bei Dir herauslese, so 1:1 gefüllt sind, dass es sowohl das eine, wie auch das andere sein könnte.

    Ich bin kein "Verfechter" irgendeiner Seite, aber das die Datenlage so ausgewogen für die eine wie die andere Seite ist, das konnte ich bislang nicht erkennen.
    Da ist dann auch die Frage, was man da jeweils herauslesen möchte...
    Was btw. auch ok ist, denn nur so kann man sich damit ausreichend kritisch auseinandersetzen und hinterfragen.
    Die Kunst ist dabei unparteiisch und objektiv zu bleiben.
    Ob mir das immer gelingt? Gewiss nicht.

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Was genau ist Adhs?

    Die Studie untersuchte auch, ob es Diskrepanzen zwischen Fragebögen und Testergebnissen gab. Es gab 2 Fragestellungen.

    "Es wurde untersucht, ob bei der Diagnostik exekutiver Störungen bei Erwachsenen mit Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) Diskrepanzen zwischen Selbst- und Fremdangaben sowie zwischen Fragebögen und Testergebnissen auftreten."


    Ich weiss nicht wie ich es erklären soll, jemand der zum Psychiater geht und Depressions-Symptome hat, kann ja auch ein Schiddrüsenproblem haben, so meine ich das. Das es sozusagen auch so aussehen könnte das die EF betroffen sind, aber es vielleicht gar nicht tatsächlich sind, und vielleicht deswegen die unterschiedlichen Ergebnisse rauskommen. Das finde ich halt noch nicht klar, ob sie wirklich betroffen sind, also die Strukturen, die für die Exekutivfunktionen verantwortlich sind.

    Naja... egal..... wir driften ab


    "for certain" kann übrigens auch " ganz bestimmt" heissen, das wäre dann auch die vorsichtigere Variante.
    Geändert von creatrice (21.04.2016 um 21:12 Uhr)

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Was genau ist Adhs?

    creatrice schreibt:
    Die Studie untersuchte auch, ob es Diskrepanzen zwischen Fragebögen und Testergebnissen gab. Es gab 2 Fragestellungen.

    "Es wurde untersucht, ob bei der Diagnostik exekutiver Störungen bei Erwachsenen mit Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) Diskrepanzen zwischen Selbst- und Fremdangaben sowie zwischen Fragebögen und Testergebnissen auftreten."

    Ja, richtig.
    Wobei ich da die Testung eher der Validierung zuordnen würde.
    Soll heißen:

    Wenn ich zwei Gruppen einmal eine Selbst- und einmal eine Fremdbeurteilung machen lasse, dann kann ich am Ende sehen und vergleichen, wo die Unterschiede sind.
    Ich kann sagen "Die eine Gruppe hat andere Ergebnisse, als die andere".
    Ich kann aber nicht sagen, wer von beiden die korrekteren Ergebnisse hat.
    Man sieht nur Unterschiede, mehr erstmal nicht.

    Wenn ich erkennen möchte, wer die richtigeren und wer die falscheren Ergebnisse hat, dann muss ich na klar das, was beurteilt wird, ebenfalls messen.
    Dann kann ich sagen, wer richtiger und wer mehr daneben lag.
    Das ist dann aber nur eine Validierung, also eine Feststellung der Gültigkeit, bzw. hier der Wertigkeit.
    Würd ich jetzt aus dem Stehgreif sagen, denn wie gesagt, dazu müsste man das ganze Werk lesen.

    Ja, ... ein wenig driften wir ab, aber da die Frage ja lautet, was genau ADHS ist, kann dieser Thread sehr lang und umfangreich werden

    Ich hoffe Du weißt, dass ich diese Diskussionen und Dispute sehr genieße und schätze ...
    Egal ob man am Ende zu einem Ergebnis kommt, ich finde, sie erweitern auf jeden Fall den Horizont.
    Das nur nebenbei, falls jemand meint, wir würden uns streiten etc.
    Das basiert auf höchstem gegenseitigen Respekt und es darf gerne teilgenommen werden!

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Was genau ist Adhs?

    Ich schätze das auch, ich bin aber gerade kurz angebunden, sitze in der Bahn zum Amt.

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