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Diskutiere im Thema AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 52

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    [ ... ] Gelöscht (Spam)
    Geändert von Alex (14.03.2016 um 20:21 Uhr) Grund: Siehe Edit

  2. #22
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    Hallo miomio,

    bin auch noch net lange in diesem Forum und hab Deine Beiträge gelesen.
    Ich hoffe, es ist nicht zu intim, aber ich finde, die Beschreibung in dem Thread, wo du über ADHS und Borderline schreibst, hört sich definitiv(!) mehr nach ADHS an!! Ich habe mich darin gut wiederfinden können (Asperger + Verdachtsdiagnose ADS, nur haben sich die Symptome bei mir anders geäußert, während du eine Zeit lang »einen drauf gemacht« hast, hab ich mich eher zurückgezogen, mit den sozialen Gegebenheiten sowie Reizüberflutung durch Hochsensibilität hatte ich aber ebenfalls zu kämpfen.

    Und sicherlich ist das das richtige Forum hierfür, schließlich kannst du diesen Status a. ändern (lassen), und b. sollte dir hier niemand böse sein, weil wir alle hier chaotisch sind .

    Hoffe, du bleibst also hier, zumal ich mir auch Sorgen um dich mache.
    Ich hoffe sehr, dass du solche unschönen dinge wie Essstörungen (bitte nicht mehr hungern und/oder brechen!), SVV und Substanzmissbrauch überwunden hast und hoffe auch, das ging nicht allzu lange.
    Wie bist du aus den Süchten wieder rausgekommen?

    Hoffe, meine Fragen sind nicht zu direkt...:/
    Ich finds hingegen richtig toll, dass du inzwischen Mutter bist und dir das auch Struktur und Sicherheit gibt ! Da ziehe ich echt meinen Hut...
    Mach dir bitte nun nicht soviel druck wg. Angepasstsein, und gucke mal nach selbsthilfegruppen Diagnosestellen.

    Alles gute und freu mich über Rückmeldungen!
    Katharina
    Geändert von dieKatha82 (17.03.2016 um 21:21 Uhr)

  3. #23
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 19

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    Oh mein Gott, der Text könnte zu 99,9 % von mir sein. Ich habe als Kind ads diaknostiziert bekommen und suche momentan verzweifelt nach einem Arzt der eine richtige ADHS Diagnostik bei mir macht. Bisher sind die Ärzte bei mir immer nur auf Borderline gegangen (die Psychiater haben keinen ADS Test gemacht trotz Auftrag in Überweisung von einem anderen Arzt der mich zumindest nen ADS Fragebogen machen ließ)obwohl sie selbst zugaben keine Ahnung von AD(H)S zu haben. Jetzt hab ich angeblich Borderline aber nur nen Verdacht auf ADHS bei dem ich mir sicher bin es aus der Kindheit mit ins Erwachsenenalter genommen zu haben.

    Du klingst auch nach ADS

  4. #24
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 7.325

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    @ChaosGlück

    Ja, schade das miomio nicht ihren Status hat ändern lassen und wieder aus dem Forum verschwunden ist.

  5. #25
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 42

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    Um auf das ursprüngliche Thema zurück zu kommen würde ich hier auch nochmal kurz meinen Senf dazu geben...

    Ich habe eine Borderline Diagnose und seit kurzem eine ADHS Diagnose und das was du schreibst (damit meine ich die Threaderöffnerin) ist im Prinzip eine 1 zu 1 Kopie meines Lebens. Ich erkenne sehr vieles von mir darin wieder und vermutlich sind da auch einige ADHS Anzeichen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Diagnosefindung!

    Lieben Gruß Durch & Durch

  6. #26
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.318

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    miomio schreibt:
    Hallo ihr lieben!

    Ich bin 27. Mit 18 bekam ich die Diagnose Borderline.
    War mehrmals in der Klinik zur Therapie.

    Da mein Exmann ADHS hat, habe ich mich jahrelang viel mit dem Thema beschäftigt.

    Ich habe viel darüber gelesen, und bin dann irgendwann auf ADS ohne Hyperaktivität gestoßen.

    Ich weiß, das viele Dinge bei ADHS und Borderline ähnlich sind, oft die falsche Diagnose gestellt wird.

    Ich nehme seit Jahren Antidepressiva weil ich kaum Antrieb habe.

    Als ich jünger war, habe ich ein extremes Verhalten an den Tag gelegt.
    Substanzen zu mir genommen, viel gefeiert, zu viel getrunken, zu viele wechselne Partner, Schulden, Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten.


    Ich bin dann Mama geworden, und habe mein Leben umgekrempelt.

    Die Schwierigkeiten sind geblieben, ich gehe vielleicht anders damit um.

    Ich habe so viele Sachen im Bezug auf Schule und Arbeit angefangen, erst als mein Kind da war habe ich es geschafft eine Ausbildung auch zu Ende zu bringen.
    Als ich damit fertig war, habe ich wieder eine neue angefangen, denn es fühlte sich mal wieder an als sei es nicht das richtige.
    Ich bin auch noch dabei, da diese Ausbildung aber sehr viel Selbstorganisation verlangt, komme ich an meine Grenzen.
    Ich mache alles auf den letzten Drücker, und dann auch nur ein gerade so zufriedenstellenes Ergebnis.
    Ich bin echt überfordert mit den Anforderungen, kleinste Aufgaben sind mittlerweile zu viel und ich kann mich zu nichts mehr aufraffen.

    Soziale Kontakte aufrecht zu erhalten fällt mir sehr schwer. Ich ziehe mich eher zurück und bin für mich allein.

    Nach außen hin mache ich immer einen kompetenten, selbstbewussen Eindruck.
    Ich kann wunderbar verkaufen, alles im Griff zu haben.
    Da ich ja auf andere so wirke, als käme ich besonders gut klar, stellen Sie auch besonders hohe Anforderungen an mich.
    Ein Teufelskreis.

    Als Kind war ich sehr still.

    Heute bin ich eher immer die, die lustig ist. Immer nett und angepasst.
    Trotzdem stoße ich öfter auf Ablehnung, da anscheinend irgendwas anders ankommt, ich es wohl ganz anders rüberbringe als ich es meine.

    Ich war schon immer sehr empfänglich für Stimmungen.
    Ich höre das Gras wachsen.
    Ich spüre sofort wenn es jemanden nicht gut geht o.ä.
    Jede noch so kleinste Veränderung nehme ich war und beziehe sie auf mich und Versuche zu analysieren.
    Ist jemand mal anders zu mir, weil er ja möglicherweise einen schlechten Tag hat, denke ich ewig darüber nach was ich falsch gemacht habe und glänze noch mehr mit angepassten Verhalten.

    Ich will einfach perfekt sein und von allen gemocht.
    Ich bin so extrem angepasst und immer darauf bedacht nicht aufzufallen das es mich sehr belastet.

    Manchmal bin ich aber so unsicher und verhalte mich dadurch "merkwürdig", kann es gar nicht genau erklären, habe aber das Gefühl andere finden mich dann auch komisch.

    Wenn man zuviel oder eigentlich überhaupt etwas von mir verlangt, geht gar nichts mehr, ich bekomme eine riesen Angst was falsch zu machen und nicht mehr gemocht zu werden.
    Durch meine Unsicherheit entsteht dann ein nicht mehr denken können, so das ich wirklich viel falsch mache.

    In meiner letzten Ausbildung habe ich mich dann lieber an die Kasse gestellt, weil ich wusste das kann ich, da passiert mir nichts.
    Der immer gleiche Ablauf gibt mit Sicherheit, liegt aber weit unter meinen Fähigkeiten!
    Am besten arbeite ich für mich allein, ohne Beobachtung und mit viel Zeit.
    Nur manchmal schwer umzusetzen.

    Ich habe unheimlich Probleme damit, mir Termine zu merken. Ich schreibe sie in einen Kalender und muss sie mir ins Handy Speichern, da ich sie sonst einfach vergessen. Generell bin ich sehr vergesslich.
    Ich schreibe auch in meinen Kalender, was ich noch zu Tun habe.
    Außer, das die Liste länger wird, passiert aber nichts.
    Erst auf den letzten Drücker fange ich an, damit ich nicht vesage.
    So komme ich immer wieder unheimlich unter Stress, wer will am Dienstag Abend schon 5 Aufgaben bis in die Nacht fertig stellen.
    Und weil ich das dann oft auch gar nicht oder nur unzureichend schaffe, lass ich mich krank schreiben, um dieses (mangelhaft e oder gar nicht existierende) Ergebnis nicht präsentieren zu müssen.

    Ich kann mich überhaupt nicht entscheiden. Das fängt schon bei der Größe der Dose für Gesichtscreme an. Was ist, wenn ich mich falsch entscheide?
    Das ist schon fast zwanghaft.

    Ich habe eine totales schwarz weiß denken. Generell.
    ZB mag ich jemanden oder nicht. Dazwischen gibt es nichts.

    Ich fahre zu schnell Auto( wenn mein Kind nicht dabei ist), obwohl ich in der Probezeit bin und das den Verlust meines Führerscheins bedeuten würde.

    Ich kann auch heute kaum mit Geld umgehen. Ich bezahle zwar meine Rechnunen und bin insgesamt achtsamer geworden, da ich ja ein Kind zu versorgen habe.
    Aber obwohl ich mir jeden Monat vornehme, es nicht zu tun, renne ich jeden Monat sobald Geld da ist los um irgendwas zu kaufen.
    Ich denke einfach nicht darüber nach und es ist mir in dem Moment auch egal.

    Ich bin sehr Gerechtigkeitsliebend.
    Ich habe eine Schwäche für schwache und will immer helfen.

    Ich habe fur alles und jeden einen passenden Rat, bin immer die die alles hin bekommt, obwohl das gar nicht stimmt!
    Ich verkaufe es einfach so das ich alles im Griff habe, denn so mag man mich . Denke ich.

    Ich kann entweder totale Schwäche zeigen und total zusammenbrechen oder nur völlig perfekt sein.
    Dazwischen gibt es nichts.

    Bei meinem Bruder wurde in der Kindheit ADHS diagnostiziert.
    Da wir allerdings verschiedene Mütter haben,
    habe ich bis heute keinen Zusammenhang gesehen. Was ja Quatsch ist, da wir denselben Vater haben.

    Ich habe manchmal das Gefühl, falsch behandelt worden zu sein.

    Ich habe vor zum Arzt zu gehen, definitiv.

    Ich möchte nur mal von euch eine Grundeinschätzung bekommen, ob ihr denkt das es sein könnte.
    Bis auf spezifische Dinge wie SVV und so Sachen wie Perfektionismus,die wenn überhaupt nur insofern relevant sind,als sie eventuell Komorbiditäten kennzeichnen,klingt das für mich durchgehend nach ADHS..

    Ich hatte selbst mal ne BPS-Diagnose ,die aber "glücklicherweise" revidiert wurde,nachdem man mein Sozialverhalten über einen längeren Zeitraum beobachtet hatte.

  7. #27
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 34

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    "Empfänglich für Stimmungen" klingt für mich sehr stark nach meinem "sehr guten Einfühlungsvermögen" wie man das ganze nun wirklich nennt, weiß ich auch nicht.
    Du schreibst auch, dass du alles um dich herum analysierst. Auch das haben wir beide gemeinsam.

    Das Problem, glauben, dass man Verursacher einer schlechten Stimmung ist, und tagelang darüber grübeln was ich angestellt haben könnte" hatte ich früher auch, bin ich aber glücklicherweise losgeworden.

    Weiters beschreibst du dass du immer sehr angepasst bist um nicht aufzufallen. Und Bingo! Schon wieder ein Treffer!
    Bei mir läuft/lief das so ab, dass ich mich vorher in die Person "reingefühlt habe", dann die Gefühle analysiert habe und mich daraufhin so verhalten, benommen, unterhalten habe, wie es eben passte.

    Dieses Perfekt verhalten wollen, hat mir zwar viele Vorteile verschafft und ich kam bei den Leuten echt gut an, aber ich rate davon ab. Es macht die Persöhnlichkeit kaputt und man "darf" sich regelmäßig mit Identitätskrisen rumschlagen. Nicht sehr lustig!

    Das Gerechtigkeitsliebende und die Schwäche für Schwache, oder auch Helferkomplex genannt, führte ich bisher auf meine Mobbingerfahrung von Volkschule (Grundschule heißts in Deutschland) bis Ende Schulausbildung und auf meine Buch und Kinderfilmleidenschaft (damals gabs noch sowas wie Moral in Kindergeschichten) zurück. In der Schule schwor ich mir, dass niemand mehr das Gleiche wie ich durchmachen muss, wenn ich es nicht verhindern kann...

    Ich bin zwar kein Experte, aber entweder hast du ADS oder ich habe neben meinem ADS auch noch Borderline. 🤔

    Ich hoffe natürlich Ersteres! 😃

  8. #28
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 129

    AW: AD(H)S statt Borderline? Eure Erfahrungen,Einschätzung?

    Ich weiss das die Eschenallee in Berlin eine gute Stationäre Therapie hat. Zu der Frage Borderline ja Nein. Ich denke es iSt schon ADHS.BORDERLINE hat ja auch gewisse Symptome, du weißt ja sicher,das eine Entwicklungsstufe im Kindesalter durch ein Trauma /Erlebnis gestörrt bzw. Nicht ganz abgeschlossen wurde. Es gibt auch Persönlichkeitsstörungen die ähnlich verlaufen. Es ist schwer eine Ferndiagnose zu stellen. Mein Tip und Erfahrung ist es 1. einen Spezialisten für Borderline zu suchen und 2. mal in eine SHG zu schnuppern. Ich kenne zwar nur 5 Borderliner,aber irgendwie sagt mir jeder das sie sich in einer SHG blind verstehen.heißt im Grunde schau ob in einer SHG du dich wohlfühlst oder ob es du Mut anderen so gar nix anfangen kannst. Lg

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