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Diskutiere im Thema ADHS-Stammbaum im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    ADHS-Stammbaum

    Hallo Zusammen,

    Seitdem ich mich mit meiner ADHS Erkrankung auseinandersetze, sammle ich Hinweise aus meiner Verwandtschaft.
    Es ist erstaunlich, wie sich viele Charaktere mit der Diagnose erklären lassen.

    Angefangen bei meinem Eltern. Ich gehe davon aus, dass sie es Beide haben.

    Meinen Großeltern väterlicherseits schreibe ich es auch beiden zu.

    Ich habe ein Tagebuch meiner Urgroßmutter gelesen. Sie beklagt darin das Verhalten meines Urgroßvaters, welches durchaus mit Symptomen des ADHS erklärbar sind.

    Meine Frau hat ADS, diagnostiziert.
    Ihre Eltern sind beide stark verdächtig. Ihre Schwester auch.

    Meine Familie ist durch und durch ADHS, wenn es nach mir geht.

    Geht es nur mir so, oder haben andere Betroffenen ähnliche "Entdeckungen" gemacht?

    Mich würde interessieren ob ich mir das alles einbilde oder ob ADHS bei Euch auch von Generation zu Generation weitergegeben wird.

    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Lg Xtian

  2. #2
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: ADHS-Stammbaum

    Das verwundert mich nicht. Die Ursachen von ADHS/ADS sind zwar noch nicht restlos geklärt. Forscher gehen jedoch davon aus, dass genetische und somit vererbbare Faktoren eine grosse Rolle spielen, ob jemand ADHS/ADS hat oder nicht. Man geht heute davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ADHS an das Kind weitervererbt wird, bei 20% liegt, wenn ein Elternteil betroffen ist und bei 80% wenn beide Eltern betroffen sind.
    Daneben spielen aber auch noch andere Faktoren, wie Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, etc. eine Rolle.

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: ADHS-Stammbaum

    Danke für Deine Antwort Trübeli.

    Das mit den 20% hab ich schon mal irgendwo gelesen. Ich halte es in meinem Fall zu niedrig.
    Aber vielleicht ist es in meiner Familie einfach besonders stark vertreten?

    Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht? ADHS konsequent weitervererbt?

    Lg Xtian

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS-Stammbaum

    Bei mir gibt es einige diagnostizierte Fälle in der Familie, aber wir haben sowieso sehr viele "Psychiatriefälle" in der Familie.
    DIe undiagnostizierten Kandidaten für ADHS in meiner Familie könnten genauso gut Persönlichkeitsstörungen oder Depressionen, Angststörungen oder Autismus haben.
    Da ich nicht davon ausgehe, das alle Diagnostizierten mit ADHS das selbe haben, kann ich nicht mal sagen, das es eine Vererblichkeit gibt. Das es aber ein Risiko für generell psychische Erkrankungen und Vererbung gibt, das glaube ich sofort.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: ADHS-Stammbaum

    Na ja, also 20% Wahrscheinlichkeit, wenn 1 Elternteil betroffen ist, ist wohl untertrieben. Eher 30-40%, würde ich sagen. 20% würde bedeuten, dass dann nur jedes 5. Kind auch ADHS hat. Bei mir in der Familie hat bzw. hatte zu Lebzeiten die Hälfte bis 2/3 der Familie ADHS und das sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits.
    Geändert von ChaotSchland (28.02.2016 um 02:01 Uhr)

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: ADHS-Stammbaum

    wenn meine beiden Kids ADHS haben, wie groß ist die Wk, dass meine Frau das auch hat?

    Wenn ich ihre Familie angucke, dann konnte ich nichts auffälliges entdecken: Eltern bürgerlich, nie umgezogen z.B.. Geschwister alle anständig bürgerlich.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: ADHS-Stammbaum

    Ich sage nur SUBKlINISCHE! Ausprägung des ADHS-Spektrums bei Ehepartnern oder Blutsverwandten. Tendenziell gilt : ADHS sucht ADHS, findet ADHS, zeugt ADHS! Das gilt umso eher, je stärker man selbst ADHS hat. Leichte Fälle zeugen auch Kinder mit nem kompletten Nicht-ADHS-Partner. Hochgradige ADHSler und komplette Nicht-ADHS-Partner sind schon seltener.

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS-Stammbaum

    Meine Vermutung - (Adhs sucht Adhs) - ich bin Diagnostiziert - mein EX-Partners -Neffe ist ADHS Diagnostiziert.
    Mein EX-Partner ist meiner Meinung nach stärker als ich betroffen - doch da er immer mit "Beistand" durchs leben geht, (sich immer jemand anderes für sein "Krams" kümmert")
    hat er auch kein Anlass etwas zu ändern.

    Adhs in der Familie.
    Vater - ja
    Mutter - ja

    Cousine meiner Mutter - sehr stark
    Onkel - Chaot hoch drei

    Meine Cousine - ja
    Mein Cousin - ja

    Meine Schwester - nein

    Könnte so weiter gehen.

  9. #9
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: ADHS-Stammbaum

    Hm,in meiner Familie gibt es eine lange Reihe verschiedener (meist auch diagnostizierter) psychiatrischer Störungen,ADHS ist dabei allerdings eher selten.

    Mein Halbbruder hat eine recht sichere Diagnose seit Kindheit,mein Vater erfüllt das Vollbild eines Mischtypus-allerdings in sub-klinischer Ausprägung-aber das war's dann auch.

    Natürlich könnte ich jetzt mehrere Generationen zurück spekulieren,aber ich denke nicht,dass das so sinnvoll ist. Kurz nach meiner Diagnose habe ich allerdings auch eine Zeitlang wirklich überall ADHS gesehen. Warum auch immer.

  10. #10
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: ADHS-Stammbaum

    woher ich es habe, ist mir noch nicht ganz klar, ich kann leider meine Eltern nicht mehr dazu befragen. Aber sie zeugten 3 Kinder, mein jüngerer Bruder war in der Kindheti ein Bilderbuchfall (rückblickend gesehen) so ein ganz klassischer Adhs-Zappelphilip und sicherlich einigen komorbiden Störungen, die Tochter meines anderen Bruders hat es ebenfalls, also haben wir zumindest alle 3 die Gene in uns.
    Meine Eltern sind die klassische Nachkriegsgeneration mit harter Kindheit, strengem Elternhaus, todesfallbedingten Beziehungsabbrüchen etc. wie will man da noch rückblickend diagnostizieren, was an "sozialen" Störungen damals Adhs- und was umweltbedingt verursacht wurde ?
    Beide sind auch aus klassich-landwirtschaftlichen Elternhäusen mit viel harter Arbeit, Schule kam armuts- und kriegsbedingt bei beiden zu kurz. Bei beiden finde ich leichte Hinweise, aber auch vieles eher atypisches
    Sie sind auch ein Beispiel dafür, dass adhs in anderen, älteren, traditionelleren Umfeldern sicherlich auch vorliegen kann, aber nicht so stark "ausbricht". Also : Meine Eltern: beide selbst eher unauffällig, bei mir noch eher klassische Erziehung 8zB Schule), bei meinem jüngeren Bruder merkt man dann die Auswirkungen von nach68-er Pädagogik sehr stark (ich in Mädchenklasse mit altmodischer Lehrerin, er in einer 35-Jungsklasse im Kellerräumen und jungen, unerfahrenen, 68er gerpägten Lehrer) sehr stark, klassiche Rollenbilder, die größere Auffälligkeit bei Jungs, er als Benjamin der Familie usw
    das einzige Enkelkind dann mit diagnostiziertem und mM nach falsch behandelten Adhs.

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