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Diskutiere im Thema ADHS-Stammbaum im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: ADHS-Stammbaum

    Hallo Moselpirat,

    Das mit dem "nicht Ausbrechen" halte ich für eine wichtige Feststellung im Zusammenhang mit der Behauptung "Modediagnose ADHS".

    Ich bin mir sicher, dass man den Symptome wie z.B. Zappeln mit einer strengen, angstgestützten Erziehung entgegenwirken kann.

    Gerade bei empathischen, fantasiereiche Persönlichkeiten kann man mit Angst viel bewirken.

    LG Xtian

  2. #12
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: ADHS-Stammbaum

    @Xtian

    Gerade bei empathischen, fantasiereiche Persönlichkeiten kann man mit Angst viel bewirken.

    Wie darf ich mir das vorstellen?

    LG Gretchen

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.250

    AW: ADHS-Stammbaum

    Meint Xtian sowas wie "Shock and Awe" oder "Trommelfeuer" ?
    oder "Panikstörung Wenn die Angst das Leben beherrscht"
    Geändert von gisbert ( 3.03.2016 um 10:26 Uhr)

  4. #14
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADHS-Stammbaum

    Xtian schreibt:
    Hallo Moselpirat,

    Das mit dem "nicht Ausbrechen" halte ich für eine wichtige Feststellung im Zusammenhang mit der Behauptung "Modediagnose ADHS".

    Ich bin mir sicher, dass man den Symptome wie z.B. Zappeln mit einer strengen, angstgestützten Erziehung entgegenwirken kann.

    Gerade bei empathischen, fantasiereiche Persönlichkeiten kann man mit Angst viel bewirken.

    LG Xtian
    ich rede nicht von Angst, sondern von einem konsequenten Erziehungsstil mit klaren Regeln und Strukturen. Und Autoritätsfiguren, Repsektpersonen (das meine ich positiv) Vorbilder
    Ich bin mir sicher, die halfen mir dabei, die schlimmsten Hürden und Probleme zu überstehen.
    gerade Adhsler benötigen da einen strukturiertes Umfeld in der Kindheit. (altersangemessen natürlich, bei 17 jährigen sollten diese natürlich anders aussehen). in meiner Kindheit ging so eine Art pädagogischer Wandel vor in den Klassenzimmern. Wenn da noch das Glück mitspielte, konnte man zB in meinem Jahrgang erfahrene, eher (positiv) autoritätslehrer haben, die von den Schülern respektiert wurden (was keine Angst bedeutet) oder aber eben unerfahrene und verkopfte Neulehrer mit dem Kopf voller toller, aber leider kontraproduktiver Ideen.

    in den Umgang/Erziehung mit ASHD-Kindern und -jugendlichen wird meist ein multimodaler Ansatz praktiziert, der auch eine konsequente Erziehungshaltung umfasst. ich denke, ich habe ihn in meiner Kindheit erlebt, mein Bruder weniger , es war nur ein Faktor, aber ein wichtiger Faktor in meinem Leben. Mein kleiner Bruder hatte weniger Struktur, lief Gefahr auf die "schiefe Bahn" (Schulprobleme, falscher Umgang, kleine diebstähle) zu geraten, meine Eltern rissen das Ruder herum und schufen mit Schulwechsel und Randbedinungen klare Strukturen und er fing sich recht schnell wieder, studierte später, macht heute einen tollen und gut bezahlten Beruf und bekam die Möglichkeit, eine steile Karriere hinzulegen (entschied sich aus persönlichen Gründen aber gegen Karriere und ist in seinem jetzigen Job gut, erfolgreich, gut bezahlt und zufrieden. und interessanterweise sehr strukturiert.

  5. #15
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADHS-Stammbaum

    vielleicht bezog sich das auch auf meine Eltern. Ich denke da zB an dieser unsägliche sternarrtikel mit den Adhslern, die auf den ersten BLick auf der ALm weniger unter Adhs litten (wenn man zwischen den Zeilen las, las man aber auch sehr viel Zoff untereinander, aber das ist eine andere Sache.
    wie schrieb mal eine AdhsMutter so schön dazu ? Klar, wenn ich mein Kind den ganzen Tag auf der Wiese toben lasse, dann zeigt er wenig Adhssymptome, aber das hilft leider überhaupt nicht, soll er den Stoffwechsel in der Pflanze auswendig lernen.

    ich denke meine Eltern waren auch aufgrund familiärer Verluste stark durch einen Elternteil beeinflusst und autoritär (das meine ich nicht negativ) geprägt. Schule war in Kriegszeiten minimal und nicht immer so, dass der Kopf rauchte, sondern klassiche Mathematik, Lesen und Schreiben, bei meiner Mutter Hauswirtschaft und das wars. Meine Mutter hat zusammen mit ihrer Mutter den elterlichen Bauernhof allein bewältigt und musste schon als kleines Kind hart arbeiten. Meinem Vater ging es in seinem Haus nicht viel besser. Da gas keine mediale Reizüberflutung, Dauerdiskussionen mit Mama, alle 5 Minuten ein "mache ich gleich" uswusw. und es ging einfach ganz oft ums Überleben.
    In so einem Umfeld wird ein Adhs nicht so auffällig. Man ist den ganzen Tag mit harter körperlicher Bewegung ausgelastet, Ablenkung spielt keine Rolle, Schule hat einen ganz anderen Stellenwert uswuswusw.

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