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Diskutiere im Thema Werdet ihr oft für jünger gehalten als ihr effektiv seid? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Werdet ihr oft für jünger gehalten als ihr effektiv seid?

    Polarfuchs schreibt:
    Kaum zu glauben..

    Wenn es mir so gehen würde, würde ich mich ziemlich verrückt anziehen und ausgehen. Einfach nur um zu spüren, dass ich gesehen werde und eben nicht 15 bin. Und evtll. springt ja auch ne neue Erfahrung dabei raus.

    Ich habe gelesen, dass ADHSlern das Zeitgefühl fehlt. Sie leben in allen Zeiten gleichzeitig. Lieben alle Menschen die sie je geliebt haben trotz aller Verletzungen immer noch..

    Das muss doch nicht traumatisch sein. : ) Ich sehe es als eine Form von Größe über den Dingen zu stehen.

    Jesus hat doch auch jedeN geliebt. Ist doch kein Fehler.

    Edit:Text geändert wegen wortwahl
    Na ja! Es ist ja nicht so, dass ich wirklich denke, dass ich noch 15 Jahre bin. Von daher brauche ich auch keine bestätigung, was das anbelangt.

    Es ist vielmehr diese Leere die zwischen 15 und 52 war, die einen nicht glauben lässt, dass ein Leben so verläuft.
    Das mit den Zeitgefühl das kann ich 100% bestätigen, da ich manchmal überhaupt nicht weiß ob etwas gestern oder vor eine Woche war.

    Das mit Jesus das kann ich leider nicht bestätigen, da ich seit einiger Zeit jeglichen Glauben abglegt habe. Ich sehe darin einfach keinen Sinn mehr darin, dass man an etwas Glauben soll, deren Antwort man wahrscheinlich nicht einmal nach den Tode bekommt. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

    Rhabarbara schreibt:
    Hallo spacetime,
    wenn du's drauf hast dir keine unnützen Sorgen zu machen:Herzlichen Glückwunsch! Das ist bestimmt sehr gesund!
    Ich übe mich darin noch!
    Ich fühle mich jedenfalls nicht krank und war es auch noch nie in meinen 52 Jahren. Wenn man von den Kopf absieht, der ja auch nur gesellschaftlich als "krank" angesehen wird. Ich selbst sehe mich da als vollkommen "normal" an
    Geändert von spacetime ( 6.02.2016 um 19:58 Uhr)

  2. #42
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Werdet ihr oft für jünger gehalten als ihr effektiv seid?

    Ich wollte gar nicht auf Glauben hinaus. Ich glaub auch nicht, dass ich was weiß, das ich nicht wissen kann, aber religiöse Inhalte als Chiffren zu benutzen, um Zeit zu sparen finde ich OK.

    Tja.. Es ist nicht leicht älter zu werden. Ich frage mich auch manchmal, was ich mit 52 erreicht und verwirklicht haben werde. Vielleicht werde ich unzufrieden sein, aber ich bin sicher, dass ne menge Leute auf meine Beerdigung kommen, von denen ich - und die von mir was gelernt haben, auch wenn sie mich nicht immer handeln können. Ich schätze das reicht mir.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, das die Zeit zwischen 15 und 52 so leer für einen ADHSler sein kann. O.o Ich kann mich immer nicht so richtig erinnern, (deswegen flashen mich Fotos von früher immer voll) aber ich weiß, irgendwas aufregendes war da..

    Mittlerweile gehe ich davon aus, dass ich keine Kinder haben werde, aber ich bemesse den Sinn meines Lebens trotzdem daran, was ich für einen Eindruck bei Mitmenschen hinterlasse. Also ob halt noch wer an mich denkt, wenn ich nicht mehr bin.

    Manche wollen ja gern die Welt verändern, Astronaut werden, einen Ferrari besitzen, oder zu den Niagarafällen. Sowas ist mir persönlich z.B. alles schnuppe.

    Aber ein bisschen fliegen und ne eigene Werkstatt wären vielleicht schon echt nice.

  3. #43
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Werdet ihr oft für jünger gehalten als ihr effektiv seid?

    Oh doch, die Zeit kann so leer verlaufen und ich habe es so empfunden. Dennoch bin ich keineswegs frustriert oder ähnliches und versuche so gut es geht mein Leben zu leben. Ob es nur an ADHS liegt oder auch teilweise an meine Begleiterkrankungen, das weiß ich nicht und es gab bisher auch keinen, der es mir mal richtig erklärte.

    Sicherlich hatte ich auch einmal Träume und habe mir mein Leben anders vorgestellt, als es heute ist. Es hat aber nun mal nicht geklappt und ich "muss" es akzeptieren.
    Du wirst "lachen", aber seit vielen, vielen Jahren, wenn es Frühling wird, dann bin ich voller Ernergie und werde euphorisch und möchte es wieder versuchen aus meinen Leben etwas machen. Leider stelle ich aber jedesmal wieder fest, dass es irgendwie nicht funktioniert - weshalb auch immer). Mittlerweile habe ich es "zum Glück" nicht mehr, dieses Frühlingsgefühl.

    Mir reicht es ehrlich gesagt, wenn ich mal von dieser Welt scheide, dass keiner denkt, dass ich ein Ar....loch oder ein Egoist war (beides war ich nie und wollte ich auch nie sein). Ansonsten ist es mir eigentlich egal, ob auf meinen letzten Weg keiner oder 1ner oder 100 meine Urne folgen. Ich weiß nicht ob andere von mir etwas gelernt haben oder ich von anderen. Aber ich weiß, dass mir einige gesagt haben, dass sie merken, dass ich kein Ar....loch-Typ bin und kein Egoist (oft haben mir laute sehr schnell vertraut, so dass ich mich oft selbst gewundert habe und auch öfter mal nachgefragt habe. Die meisten sagten mir, dass man einfach merkt, dass Du ein ehrlicher Mensch bist).

    Ehrlich gesagt habe bzw. hatte ich nie das Bedürfnis etwas auf dieser Welt zu hinterlassen (muss man es überhaupt)? Ich denke, dass das Beste was man hinterlassen kann, ist, dass man keinen verletzt hat oder nur als "Plünderer" durch die Welt gegangen ist.

    Obwohl ich immer versucht habe, dass ich nie die realität verliere und Kontakt zu anderen versuscht habe zu erhalten (allerdingst immer sehr "Oberflächlich", da ich enge Nähe nicht so gut abkan) war ich schon als Kind ein sehr zurückgezogener Mensch. Deshalb dachte ich auch zeitweise, dass ich an eine Art Autismus leide und es auch meinen neuen Psychater erzählte. Noch heute gibt oft menschen (jüngere oder ältere) die mich als sehr sympatisch empfinden, und meinen, dass ich anders als andere bin.

    Ich muss zugeben, dass ich es oft bin der diesen Kontakt relativ schnell wieder abbrechen lässt. Früher war es wohl eher deshalb, weil ich mit Menschen nicht viel anfangen konnte.....heute wäre ich vielleicht eher zu diesen Kontakten bereit, stelle aber fest, dass ich gesellschaftlich nicht in deren Kategorie passen würde und da auch gar nicht mithalten könnte (oder auch nicht wollte).

    Was Kinder anbelangt: Ich liebe Kinder über alles und wäre sicherlich ein guter Vater geworden. Dennoch habe ich keine eigene Kinder, da mir immer bewusst war, dass ich ein Mensch bin, der viel Zeit für sich selbst benötigt. Auch könnte ich die ADHSler-Impulsivität überhaupt nicht mit einer Kindererziehung vereinbaren, an der ich relativ stark leide (leider).

    Davon abgesehen könnte ich mir auch gar nicht vorstellen, dass ich Kinder in eine Welt "setze", die ich selbst als nicht so besonders "toll" empfinde. Darüber bin ich ehrlich gesagt sehr froh, dass das eines der wenigen Dinge ist, die ich in meinen Leben selbst entscheiden konnte, ohne dass mich einer in mein Leben reinredet.

    Z.zt. gibt es eigentlich nur eins was ich mir wünsche, so dass ich halbwegs zufrieden wäre:

    Eine Teilzeitarbeit, die mir etwas freude macht und ich "durchhalte", und etwas mehr Abwechlung im Leben
    Geändert von spacetime ( 7.02.2016 um 16:41 Uhr)

  4. #44
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Werdet ihr oft für jünger gehalten als ihr effektiv seid?

    Da bin ich echt platt. Ich hoffe wirklich, dass Du die schönen Dinge auf dieser Welt momentan nur ein bisschen übersiehst?

    Gibt Dir denn wenigstens eine schöne Natur was, oder so?

    Ich bin wirklich einfach platt. Wie das oft so ist wenn zwei Leute einen großen Altersunterschied haben und ich diesmal der jüngere bin, kann und will ich Dich nicht belehren, weil mir dazu erst mal echt nix einfällt..

    aber ich bin doch sicher, dass ein paar Leute an der Bekanntschaft mit Dir gewachsen sind, auch wenn es Leute waren, mit denen Du vielleicht Probleme hattest. Auch daran wächst man ja..

    Außerdem kann man das mit 52 doch auch noch nutzen wenn man (z.B. vielleicht im Frühling? ^^) für um die 35 geschätzt wird? (Ui, da isser ja wieder der Topic! xD )

    Ich mein, ich weiß schon: In der ersten Hälfte des Lebens will man sich etwas schaffen. Etwas aufbauen und in der 2. eigentlich bewahren und pflegen.. Tja, da hab ich auch ein Problem. Bin immer noch im Aufbau..

    Aaaaaber wegen Job.. Hmm. Ich weiß nicht wo Du lebst und wie schwierig es dort ist was zu finden.. und das soll jetzt nicht doof klingen, aber ich hab mir schon mal gedacht: Wenn ich mal so richtig Zeit und Ruhe hab, dann fang´ ich vielleicht an Figuren zu schnitzen.. Weißt schon, wie Michel aus Lönneberga, wenn sie ihn in den Schuppen sperren. xD

    Gibt es sowas bei Dir nicht auch? Außerdem ist 52 doch echt noch kein Alter zum verzagen..

  5. #45
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Werdet ihr oft für jünger gehalten als ihr effektiv seid?

    @Polarfuchs: Ich finde deine Reaktionen auf meine Posthings ehrlich gesagt immer ganz toll und finde es ehrlich gesagt auch "schön", dass man hier die Möglichkeit hat sich so offen zu "präsentieren", ohne als "irrer" abgespempelt zu werden.

    Ich kann aber dennoch "nur" sagen, dass ich versuche einen relativ guten Überblickt in meinen Leben zu behalten - soweit man es mir überlässt bzw. ich die Möglichkeiten dazu habe.

    Dennoch kann ich nicht immer genau sagen warum ich etwas so oder so empfinde oder meine Sichtweise in eine bestimmte Richtung geht. Gerne würde ich selbst Antworten darauf bekommen und stelle immer wieder fest, dass keiner einen diese Antworten gibt. Nicht einmal ansatzweise von einen Psychologen oder andere "sogenannten" Helfer. Ich habe ehrlich gesagt immer nur feststellen können, dass dieses Klientel oft nur ihre Gelder kassiert haben und wenig hilfe gaben - und ich am Ende mich irgendwo rechtfertigen musste.
    Ich habe es schon relativ früh erkannt und denke mal, dass ich deshalb auch eine Verschlossenheit an den Tag gelegt habe, was man eher einen Autisten zuschreiben würde (was ich aber keineswegs bin).

    Ehrlich gesagt erwarte ich von denen auch keine wirkliche Hilfe mehr und gehe auch nur noch dahin, da es von einen "verlangt" wird.

    aber keine "Angst" .............................s oweit geht es mir gut und werde den Rest auch noch schaffen

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