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Diskutiere im Thema Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    Frage Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Hallo da draußen,

    ich habe in letzter Zeit immer häufiger daran zu knabbern, für mich selbst zu akzeptieren, dass ich aufgrund meiner Erkrankungen (ua ADHS) nie meinen Ansprüchen gerecht werden kann. Ich befinde mich im Studium und rein intellektuell könnte ich mit den besten mühelos mithalten, aber aufgrund der Erkrankungen werde ich immer mehr leisten müssen als die anderen, immer härter arbeiten müssen, immer 110% geben müssen, um dann doch nur mittelmäßig zu sein und gerade so mitzukommen. Für mich ist das sehr frustrierend. Klar, man kann nicht immer der Beste sein, aber dieses dauerhafte zurückstecken müssen zusammen mit der Erkenntnis, dass das mein Leben lang so bleiben wird, nagt doch sehr an mir.

    Habt ihr so etwas auch schon mal bei euch erlebt? Wie geht ihr mit solchen Gedanken um?

    Liebe Grüße,
    das Sturmvögelchen

  2. #2
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Sturmvogel: ich finde, im Studium ein Mittelmaß zu erreichen ist schon ein sehr hohes Ziel

    Mach nicht den Fehler, beim Gewinn einer Silbermedaille nur daran zu denken, dass du kein Gold bekommen hast.

    ZUm Erfolg im Leben gehört mehr als IQ, das wird leider meist gerne übersehen. zB Eltern, die meinen, sie müßten bei ihren Kindern die Intelligenz fördern und die Karriere, notfalls auch mit Ellbogen. Dabei ist Intelligenz ohne Sozialkompetenz nicht gerade ein Garant für ein erfülltes Leben. aber das ist ein anderes Thema:

    ich sah es eigentlich immer anders herum. Danke meiner Intelligenz und meinen anderen Stärken gelang es mir immer, meine Schwächen auszugleichen oder abzupolstern und jeden Abschluss, den ich anstrebte zu erreichen.
    Es hätte mir übrigens mitunter gutgetan, wenn es mir manches Mal auch weniger leicht gefallen wäre.

    Was du für dein Leben lernst, indem du 110 Prozent gibt's und versuchst, trotz Handicap einen brauchbaren Uniabschluss zu erreichen könnte mehr wert sein als wenn es dir mühelos einfach alles zuflöge.
    Zu einem Studium gehört mehr als nur Intelligenz.

    Freue dich einfach über deine angeborene Intelligenz und über das Erreichte aber hadere nicht mit dir, dass die Wollmilchsau Mühe macht und nicht auch noch Eier legt, vereinfacht gesagt.


    oder noch anders: mache dir klar, dass du letztendlich auf hohem Niveau haderst

    du kannst also sagen: was für ein Sch... dass ich neben meiner Intelligenz auch ein Adhs ahbe. Oder Was für Ein GLück, bei meinem Adhs einen hohen IQ zu haben
    Beides gehört nämlich in gleichem Maße zu dir und deiner Persönlichkeit. Nimm nicht das eine als Teil deiner Selbst an, während du das andere als eine Art Parasit ansiehst. Sondern: das bist du. Stärke und Schwäche

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Danke für deine Antwort. Leider bezieht sich diese Feststellung nicht nur auf mein Studium oder allgemein intellektuelle Fähigkeiten, da ich auch körperlich durch meine Erkrankungen eingeschränkt bin. Vermutlich ist es auch nur deshalb so schlimm für mich, weil ich mich noch an Zeiten erinnern kann, als das alles mühelos funktionierte für mich. Einige Jahre vor meiner ADHS-Diagnose hätte auch niemand daran gedacht, dass ich eine Störung in diesem Spektrum habe. Und manche Dinge, die ich eben nicht oder nicht ohne weiteres kann, sind echt kein hohes Niveau...

    Muss vermutlich dazu sagen, dass ich außer ADHS als "Hauptdiagnose" an einem stark ausgeprägten Tourette-Syndrom leide.

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Ich weiß nicht ob ich mit den Besten mithalten kann oder überhaupt möchte (habe mich nie diesesn Druck ausgesetzt und war wohl auch nie so ergeizig). Dennoch sagten schon einige, dass ich nicht unbedingt "doof" bin und wohl mehr erreichen könnte als ich es bisher geschafft habe. Ich selbst lebe auch nicht unbedingt "das Leben" welches vielleicht mein Leben sein sollte, so dass es mich wahrscheinlich auch innerlich zu schaffen macht, dass ich wohl nie das Leben führen werde, das mir eigentlich "zusteht", wenn ich es mal so sagen darf. Es ging bisher mein Lebenlang so, so dass ich kaum Hoffnung habe, dass es sich ändern wird. Ich sagte immer zu mir, dass ich dennoch relativ gut mit dem Leben zurecht komme (vielleicht besser als viele "normalos"). Ich muss aber dazu sagen, dass ich es wahrscheinlich nur so gut schaffe, da ich die "Gabe" habe, dass ich sehr gut in mir gehen kann und mich der Außenwelt gut verschließen kann. Ebenso ergeht es mir bei Verdrängungen, da ich einfach nur "abschalte".

    Wichtig ist mir allerdings, dass ich mein Leben soweit im Griff habe, dass ich meinen Alltag soweit gestalte, dass ich meine privaten Dinge (Wohnung, Miete, Strom, Geld usw.) alles im Griff habe. Ich versuche mich niemals "gehen" zu lassen.

    Ich muss sicherlich nicht "der beste" sein................dennoch hätte ich gerne mehr aus meinen Leben gemacht.

    Ich gebe meiner Mutter keine Schuld an dieser Situation, da sie eine "einfache" Frau war, die versuchte die Familie "durchzubringen". Sie arbeitete hart (14 Stunden am Tag) und hatte nicht viel zu geben. Dennoch hielt sie die Familie aufrecht und sorgte dafür, dass wir anständiges zu Essen hatten und eine einfache aber dennoch ordenliche Wohnung.

    Ich bin da ganz "ehrlich" dass ich da eher die Gesellschaft eine Schuld geben, die auf bestimmte Personnenkreise XXXXX und überhaupt keine Interesse an einen hat. So habe ich es bisher jedenfalls empfunden. Ich habe oft genug um Hilfe gebeten (Arbeitsamt usw.)......aber es kam NIE etwas außer "Vorwürfe", da sie einen nie verstanden haben.
    Geändert von spacetime (26.12.2015 um 18:06 Uhr)

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 473

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Hi GLsturmvogel,

    dass Dir das schwer faellt, ist fuer mich vollkommen nachvollziehbar.
    Du hast da aber ganz viele Moeglichkeiten, damit umzugehen.

    Erstens ist das mit der Akzeptanz eine Sache, ueber die Du in jedem Moment selbst entscheiden kannst.
    Du kannst Dich in wirklich jedem Moment dazu entscheiden zu akzeptieren, dass die Dinge so sind, wie sie sind.
    Kennst Du das "Paradoxon der Veraenderung" von Arnold R. Beisser und seine Geschichte?

    Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist, nicht wenn er versucht, etwas zu werden, das er nicht ist. Veränderung ergibt sich nicht aus einem Versuch des Individuums oder anderer Personen, seine Veränderung zu erzwingen, aber sie findet statt, wenn man sich die Zeit nimmt und die Mühe macht, zu sein, was man ist; und das heißt, sich voll und ganz auf sein gegenwärtiges Sein einzulassen.


    Zweitens tust Du Dir mit der nur auf Deine Defizite ausgerichteten Art zu denken, selber Unrecht.
    Hey, Du hast eine Staerke, die Normalos zumeist nicht haben: Divergentes Denken!
    Mein ganz persoenlicher Eindruck ist auch, dass intelligente ADHSler oft ein ueber ein ehebliches Allgemeinwissen verfuegen und auch komplexe Probleme schnell durchschauen, wo Normalos lange Erklaerbaer-Uebersetzugen brauchen. Fallen Dir vielleicht nicht doch auch ein paar Vorteile ein?

    Ich fuehle mit Dir, was Du fuehlst, wenn Du realisierst, dass Du Dir zum Lernen andere, neue Methoden selber erarbeiten muessen wirst. Aber Dein "immer 110% geben müssen, um dann doch nur mittelmäßig zu sein und gerade so mitzukommen" ist nichts weiter als eine Annahme. Wenn Du anfaengst, das zu glauben, stehst Du Dir damit selbst im Weg. Wer weiss schon, wie welche Wege Du finden wirst, um Deine Herausforderungen zu meistern? Du weisst nicht was kommt. Glaube bloss nicht jeden Gedanken, den unser Hirn den ganzen Tag so vor sich hin labert, da ist jeden Menge Muell darunter. Solche Glaubenssaetze fuehren nur dazu, dass wir untaetig verharren, anstatt tatkraeftig eine Herausforderung anzunehmen.

    Vielleicht macht es auch Sinn, jetzt, wo Du von Deinem ADHS weisst, ein paar neue Ziele zu suchen, wo Du Deine Staerken voll ausspielen kannst?


    Viele Gruesse
    DonBoleta

  6. #6
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Danke auch euch beiden, besonders DonBoleta, denn du hast tatsächlich einen Punkt angesprochen, den ich nur zu oft vergesse: Dass mein Gehirn völlig anders funktioniert und daher bei einigen Dingen auch eine Hoffnung besteht, dass ich in den nächsten Jahren noch die Schleichpfade zu meinen Gedanken finde. Schon heute spüre ich manchmal, dass ich mit den Gedankengängen der anderen nicht viel anfangen kann, einige für sie schwierige Aufgaben mir jedoch total leicht fallen, ohne dass ich weiß, warum. Noch überwiegt der Vorteil der anderen, aber ich hoffe, das in den nächsten Jahren besser steuern zu lernen. Bei sowas ärger ich mich oft, dass ich nicht früher sinnvoll diagnostiziert wurde, statt immer nur dieses "sie ist halt anders" und dann "sie ist halt gestört". So viele Talente, die ich vermutlich heute viel besser nutzen könnte, wenn wir sie früher entdeckt hätten. Vielleicht finde ich so tatsächlich noch einen Weg, der mich noch mehr zu mir selbst führt.

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Was bedeutet Erfolg und was steht einem im Leben zu ist eine schwierige Frage - kleine Denkanstösse

    Entsprechende der 80/20-Regel repräsentieren 80% 20 und% den Aufwandes. Oft reichen 80% schon aus. Sehr oft sind 80% nahezu 100%, aber bei 110% ist es Kaputt. Oft erlebe ich, das man mit 80% gut leben kann und die letzten 20% schirr überflüssig sind.
    Wichtige finde ich, wie gut kann man selbst und andere damit leben. Oft bekomme ich schon ein Lob und Anerkennung bei unter 80% Arbeitsergebnis. Daß das beenden der der Aufgabe uns "Andersdenkenden" schwerer fällt bedarf einer Selbstüberlistung.

    Ich habe mit Begeisterung Judo gemacht (gab es aber zu früh auf, weil der Dan-Partner fehlte). Als Übungsleiter war ich sehr gut. Dennoch habe ich weder nennenswerte Turniere gewonnen oder grosse Kämpfer hervorbringen können. Es machte, solange es Hobby war, immer Spaß.
    Mit Begeisterung radele ich. Inzwischen konnte ich mit in eine Nischenszene einbringen. Auch hier bin ich nicht der Schnellste oder durchtrainierteste (es gibt eben noch anderes im Leben). Auch hier fühle ich mich Glücklich und geniesse die Landschaft, den Fahrtwind und die Tachoanzeige. Auch wenn die nächste Pechperiode kommt (und die wird im Zuge der Agenda20 kommen!), habe ich diese Leidenschaft, um im Fahrwind zu träumen.

    Auch ich absolvierte Zahlreiche Weiterbildungen auf dem Weg zum Erfolg. Nur stand ich dann da zur falschen Zeit am falschen Ort mit den falschen Gegebenheiten (Aufgeben heißt scheitern=ADS - aber wir sind so schusselig, wir vergessen immer die Kleinigkeiten ..nicht)
    - aber es gehört auch das aufstehen zum Leben. Manchmal muss man im Leben einen Umweg machen, in der Hoffnung irgendwann wieder über die richtige Weiche auf das Hauptgleisen zu kommen. Meine Weiche habe ich zu Spät erwischt, aber immerhin.

    Und endlich komme ich zum eröffnungsfaden. Es geht um deinen persönlichen Erfolg und Glück. Freu dich, wenn du dinge schneller verstehst als andere oder es dir eine Freude ist etwas zu tun. Erfreue dich an die paar Vorteile deines ADHS und kultiviere sie. Ich kenne nicht viele, die 3 Gespräche parallel führen können, weil ich euch hier nicht alle kenne.

    Meine Freundin schmunzelt oft das geniale bis umständliche Vorgehen , staunt das über das Allgemeinwissen, über andere Wege den Handelns ..…. und schimpft, weil sie vieles eben nicht verstehen kann. Aber auch sie hat Defizite und Talente (von denen sich manchmal nichts ahnt) ohne es zu wissen.

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 128

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Allein unsere Gedanken bestimmt wie wir uns fühlen und wie wir handeln.

    Erst mit fast 40 hab ich es geschafft mich vollkommen und mit all meinen Defiziten und Schwächen zu akzeptieren. Ich habe mich immer wieder intensiv mit mir beschäftigt und mein Gesamtpaket Ich genauer beobachtet.

    Es gibt so viele Dinge die ich an mir mag und die auch andere an mir so lieben und Besonders positiv finden. Diese überwiegen und lassen meine Schwachstellen in den Hintergrund rücken.
    Früher hatte ich auch wegen meiner ADS Selbstzweifel und hab mich oft klein geredet.

    Das wurde aber zum Glück offen an mir kritisiert und mir war es selbst wichtig, das abzustellen.

    Mir geht es jetzt viel besser damit, mich genau so zu akzeptieren. Ich strahle mehr Zufriedenheit aus und fühle mich wertvoll. :-)

  9. #9
    Zissy Stardust

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.578

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Ich erhöhe an Stelle der "fast 40" auf fast 55 (!)

    und übernehme ansonsten komplett den Text meiner Vorrednerin.

    Und was können wir von diesen "beiden" Texten lernen?

    Wunder gibt es immer wieder.

  10. #10
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Akzeptanz ODER vom ewigen Scheitern

    Einfach goldig..schön ,dich wieder zu lesen.

    Mir geht es ähnlich und danke fürs aufschreiben..So kann ich es nochmal besser fassen..

    Auch wenn noch nicht 100 prozent...die letzten werd ich 2016 verwirklichen...

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