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Diskutiere im Thema Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    ellipirelli

    Gast

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    ohne einen Beitrag gelesen zu haben:
    Kontakt so wenig wie möglich... So wenig wie irgend möglich!

    Reiner Selbstschutz!!
    Wenn Kontakt: immer, jedesmal mit Wut, Ohnmacht,Verachtung, sonstwas besetzt

    Mutter, 86 Jahre, schon immer ein mehr als schwieriges Verhältnis-- wir passen so GAR nicht zusammen, ich weiß nicht, wer uns "zusammengetan" hat...
    All das inkl. mehrjährigem Kontaktabbruch...
    Mir ging es niemals besser, als in den Jahren, als ich ca. 3000 km zwischen uns hatte......
    Ich bin mit 16 ausgezogen--- heute weiß ich: um mich zu retten..
    Wenigstens ansatzweise.....

    Was ich wirklich zu ihr/ diesem Thema denke, ist gesellschaftlich und moralisch extrem problematisch und verpönt...
    "Darf man" nicht denken......

    In dieser speziellen Zeit lasse ich mich wieder einmal grausam unter Druck setzen:
    von Erwartungen bezüglich dieser Feiertage/Richtung, an die ich nicht glaube, nicht will/ mag oder in den Ausformungen richtig finde.
    "Unbefleckte Empfängnis"--- darauf basiert das alles.... Ich bitte euch!!!!!!!!!!!!

    Ich bin mit 16 (14??-> sobald es ging) aus der Kirche ausgetreten...
    Dies ganze Christengeseier geht mir extrem auf die Nerven--- was NICHT heißt, das ich nicht auf andere Art gläubig bin und glaube!!!

    Wer auch immer dafür "zuständig" ist: mach, das Weihnachten endlich vorbei ist!!!!!

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Also mit meinen 23 Jahren wohne ich als Studentin noch zu Hause. Da sich meine Eltern jedoch getrennt habe, wohne ich manchmal da manchmal dort. Meine Mutter hat nun eine neue Beziehung (mit einer Frau) und von daher ist das Ganze grundsätzlich schonmal komplizierter.
    Ich fühle mich als einzige, die nicht in die Musikstapfen tritt (Eltern und Schwester haben alle am selben Ort studiert), ein wenig als Aussenseiter. Dazu kommt, dass ich mich auch oft mit meinen Eltern und auch meiner Schwester streite, da sie sich wohl meine Situation schlecht vorstellen können und ich mich dann auch oft unverstanden fühle. Und trotzdem würde ich unser Verhältnis als gut bezeichnen, manchmal hat man schlechtere Zeiten, manchmal bessere. Im Notfall könnte ich mich auf sie verlassen und das ist auch gut so.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.248

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    @ellipirelli,


    Weihnachten? Das ist Wintersonnenwende! Jesus hat diesen Feiertag geklaut!

    Ach nein, der Weihnachtsmann hat ihn geklaut, den Tag von Jesus Geburt

    https://www.youtube.com/watch?v=h3aL5YRCNNs

    Und auch heute noch wird Luthers kleiner Katechismus verbreitet mit Wörtern wie "Fürchtet Gott" und "die Ungläubigen sind verdammt."


  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 543

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Ich habe so wenig wie möglich und so viel wie nötig an Kontakt zu meinen Eltern.
    Wir hatten nie einen guten Draht zu einander und wenn ich Lust auf Diskussionen hätte, würde ich den Kontakt wohl ganz abrechen. Denn aufrütteln kann man diese nicht, sie leben in ihrer Märchenwelt. Und dieses ganze schöne, heile Familie spielen mit "was die Nachbarn denken" und alles negative verdrängen, leugnen und abstreiten bin ich leid.

    Ich finde, man darf sich ruhig vor allem was einem nicht gut tut schützen. Auch vor der eigenen Familie und das mache ich.
    Wenn man einen guten Draht hat, denke ich kann man abgenabelt sein und trotzdem öfter mal Telefonieren oder Besuchen. 1-2 mal pro Woche finde ich schon sehr viel und da hätte ich auch nichts mehr zu berichten. Wir telefonieren evtl alle 2-3 Monate mal. Mit meiner Oma telefoniere ich schon 1 mal im Monat, teils öfter.

    Diese Leier "ihr habt mich nicht lieb, ihr ruft zu wenig an und kommt mich besuchen" kenne ich von meiner Oma, die ist nun 76 Jahre alt.
    Seid ich ihr einen sehr liebevollen Brief geschrieben habe. Wie ich mich mit ihren Erpressungen fühle...hörte das Verhalten im übrigen bei mir auf
    Meine Eltern versuchen sie sie fot es geht zu besuchen, aber Verständnis das wir alle Vollzeit arbeiten hat da keiner
    Ich bin mit besuchen aus dem schneider, obwohl ich sie gerne öfter sehen würde...denn ich bin 420 km weit weg.

    Letzes Jahr war ich 2 mal bei meiner Familie zu besuch, das 2. mal war so ein Desaster das ich dieses Jahr gar nicht hingefahren bin.
    Ich weiß auch nicht wie ich es beschreibe, aber ich finde deren Verhaltensmuster, dieses Du musst so und so sein wie wir uns das ausmalen und nicht anders! und Erpressungen echt bescheiden.
    Ich empfinde meine Eltern, obwohl ich 33 bin und diese 52 und 56 Jahre alt sind...als "unreif". Ein anderes Wort habe ich für deren Verhalten noch nicht gefunden also bitte nicht in den falschen Hals bekommen. Verstellen muss ich mich da eh, ich durfte noch nie ich selber dort sein. usw...

    Also halt ich mich lieber rar, bisschen Telefonieren und Besuchen..ach ich weiß nicht.
    Verzeihen kann ich ihnen mit einigem wohl nie, auch wenn ich es gern tät damit ich selber meinen Frieden finde.

    Also wenn Du das Gefühl hast das ist Dir alles zu viel, rede doch mal mit ihnen. Setze Grenzen, schau das es für Dich passt und es Dir gut geht damit...

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Mein Vater ist gestorben als ich 5 war. Das Verhältnis zu meiner Mutter War immer recht schwer. Ich bin ziemlich schnell nach der ersten Ausbildung von der Kleinstadt in die Großstadt ca 100km entfernt gezogen. Telefoniert haben wir wöchentlich und hin bin ich min. 1x Monat. Nachdem meine Beziehung zuende War und ich nen neuen Job brauchte bin ich in die Nachbarstadt meiner Mutter gezogen, War jede Woche bei ihr im Heim. War aber nur für botengänge zu gebrauchen, da ich ja sonst von nix ne Ahnung habe, z.B. Arztgespräche hat meine Schwester gemacht (Anfahrtsweg 150km) immerhin ist sie Lehrerin und kennt sich mit der Medizin besser aus wie ich, immerhin bin ich ja nur Arzthelferin........ ich würde sagen bei mir war es ne Haßliebe. Als sie 2000 5 Tage nach meinem 30.ten gestorben ist war ich fix und alle, vor allem da ich es erst Stunden vor später erfahren habe, meine Schwester wurde auf Mamas Wunsch alleine informiert. Mamas Freundin ( meine zweitnama) hat mich abends angerufen nachdem sie erfahren hab das ich noch nix weiß, sie wurde direkt von meiner Schwester angerufen, ich nicht......

  6. #16
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.774

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Das Zitat von Pearl S Buck stört mich. Das ist eine Schrifstellerin, keine "Fachfrau". Sie schrieb wohl mehr von sich als von "allen"
    und logisch durchdacht gibt es auch wenig Sinn. icxh hab sogar den Eindruck, dass manche Eltern, die mit ihren Kindern sehr lieblos umgehen, von ihnen mutunter vergöttert werden.

    Aber da ich liebende Eltern hatte, Frage an euch, die euch ungeliebt fühlen : seht ihr das auch so ?

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Moselpirat schreibt:
    Das Zitat von Pearl S Buck stört mich. Das ist eine Schrifstellerin, keine "Fachfrau". Sie schrieb wohl mehr von sich als von "allen"
    und logisch durchdacht gibt es auch wenig Sinn.
    Da gebe ich dir Recht, grade wenn man als Kind nicht die Liebe und Zuneigung bekommen hat,
    wird man schon deswegen versuchen seine eigenen Kinder nicht genauso zu erziehen.
    Nur der Vorsatz alleine reicht nicht aus, man muss es auch tun und konsequent sein.

    Das mit dem vergöttert werden sehe ich mehr als ein Kampf um Aufmerksamkeit,
    entweder man distanziert sich emotional von seinen Eltern oder man tut alles um ihre Gunst zu bekommen.
    Kinder die immer gute Noten nach Hause bringen tun das nicht unbedingt weil es ihnen leicht fällt
    oder weil sie Spaß am lernen haben, es geht zum teil nur darum von den Eltern Bestätigung zu erhalten.

    Es soll ja auch Eltern geben die ihre gescheiterte Vergangenheit durch ihre Kinder ausleben.
    Andere wollen vielleicht nur das beste für ihre Kinder, können es aber nicht zeigen.

    Ich hab mal einen Satz von einem Schriftsteller gelesen der ging ungefähr so:

    "Es gibt für Kinder nichts besseres als liebende Eltern, bei gewalttätigen Eltern weiß man immerhin woran man ist,
    aber es gibt nichts schlimmeres als gleichgültige Eltern für ein Kind!"

  8. #18
    Celestis

    Gast

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Ich habe zu meinen Eltern immer sehr viel Kontakt gehabt und daran wird sich auch nichts ändern.

    Auch wenn ich meine Macken habe, vom ADHS mal abgesehen

    Mam freut sich immer, wenn ich erscheine und Ihr immer was mitbringe.

    ....nicht nur die dreckige Wäsche....nein Scherz

    War mir gerade nach sorry

    Ich bin manchmal wie mein Alter Herr....Humor Pur


  9. #19
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Ich schließ mich mal Cel an.

    Wenn es etwas gab, was mich als Kind an meinen Eltern störte, ich habe es ihnen kurz nach dem ich ausgezogen mit
    knapp 16 ausgezogen bin, vergeben. Die ersten Jahre habe ich sie ungefähr alle zwei Monate besucht und meine Mutter hat mir fast jede
    Woche einen Brief geschrieben (hat mein Schwiegervater für meinen Mann auch gemacht).

    Als mein Vater in Rente war und wir unsere Kinder bekommen hatten, besuchten sie uns öfter,
    und ich kann mich, Altersdemenz sei dank, aber es war schon wirklich so, nicht erinnern, dass zwischen uns
    jemals ein böses Wort gefallen ist. Auch bei meinem Mann war es so.

    Das liegt sicher dran, dass wir beide mittlere Kinder sind und sehr harmoniebedürftig, dass wir schon sehr
    früh selbstständig wurden und einfach Glück hatten.


    Mein Vater ist früh gestorben, aber in dem Jahr vor seinem Tod konnte ich ihn noch vieles fragen und
    mit meiner Mutter haben wir, vor allem ich und meine jüngere Schwester, immer wieder die Familiengeschichten,
    auch mit Fotos gewälzt.

    Sicherlich waren meinen Eltern auch traumatisiert vom Krieg, mein Vater war immerhin von 1940 bis 1949 mit
    dem Krieg und seinen Folgen befasst.

    Aber wir lebten ein bisschen abseits vom Mainstream und konnten uns an vielen Dingen, vor allem Natur, Musik,
    Literatur und Kunst erfreuen, so dass man irdischen Güter für uns nicht so eine große Bedeutung hatte.
    Und es ging nach dem Krieg ja wirklich sichtbar aufwärts.

    Jetzt geht es eigentlich darum, wie wir das Leben mit unseren Kindern und Enkelkindern gestalten.
    Da mir nicht rein geredet wurde, werde ich das jetzt auch bei ihnen nicht anfangen.

  10. #20
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.774

    AW: Wieviel Kontakt habt ihr zu euren Eltern?

    Mistwalker schreibt:
    Da gebe ich dir Recht, grade wenn man als Kind nicht die Liebe und Zuneigung bekommen hat,
    wird man schon deswegen versuchen seine eigenen Kinder nicht genauso zu erziehen.
    Nur der Vorsatz alleine reicht nicht aus, man muss es auch tun und konsequent sein.

    Das mit dem vergöttert werden sehe ich mehr als ein Kampf um Aufmerksamkeit,
    entweder man distanziert sich emotional von seinen Eltern oder man tut alles um ihre Gunst zu bekommen.
    Kinder die immer gute Noten nach Hause bringen tun das nicht unbedingt weil es ihnen leicht fällt
    oder weil sie Spaß am lernen haben, es geht zum teil nur darum von den Eltern Bestätigung zu erhalten.

    Es soll ja auch Eltern geben die ihre gescheiterte Vergangenheit durch ihre Kinder ausleben.
    Andere wollen vielleicht nur das beste für ihre Kinder, können es aber nicht zeigen.

    Ich hab mal einen Satz von einem Schriftsteller gelesen der ging ungefähr so:

    "Es gibt für Kinder nichts besseres als liebende Eltern, bei gewalttätigen Eltern weiß man immerhin woran man ist,
    aber es gibt nichts schlimmeres als gleichgültige Eltern für ein Kind!"
    ich hab bei Kindern, die ihre Eltern vergöttern und an deren Rockzipfel hängen eher das Gefühl, die Mütter wüssten sich geschickt zu inszenieren bis hin zu emotionaler Erpressung. Natürlich auch ein Buhlen um Aufmerksamkeit bei desinteressierten Müttern.
    ich weiss nicht, ob gewalttätige Eltern besser sind als gleichgültige, beides ist einfach furchtbar.
    aber ich weiss, was du meinst. Ich hab Väter erlebt, die einmal im Jahr ein Päckchen schicken und ein Kind wieder wochenlang falsche Hoffnungen nähren lassen.....

    andererseits kenne ich Frauen, die glauben, dass wenn ihr Partner sie schlägt es irgendwie auch eine Form von Liebe sei. die scheinen auch erwachsen nicht immer zu wissen, wie sie das einordnen sollen.
    Geändert von Moselpirat (22.12.2015 um 18:35 Uhr)

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