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Diskutiere im Thema Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Mistwalker schreibt:
    Wenn jemand in dein Umfeld tritt der nicht deine Erwartungen erfüllt wie gehst du damit dann um?
    Verlässt du dann die Stadt oder ziehst um, um der Person aus dem Weg zu gehen?
    Ich weiß das ging nicht an mich, aber es interessiert mich wie Du das siehst...
    Ja, wie machst Du das denn?
    Beruflich wenn jemand vorhanden ist den ich nicht leiden kann, kann ich ihn ignorieren.
    Privat kann ich aussortieren mit wem ich meine Freizeit verbringe. Bei Familie z.B. neue Freundin von einem in der Familie könnte man auch ignorieren
    Das liest sich irgendwie so als wärst Du gezwungen Zeit mit Leuten zu verbringen die Dir nicht gut tun...ist das so gemeint?

    Man muss ja nicht mit jedem Zeit verbringen oder sich mit abgeben nur weil dieser in Dein Leben tritt?
    Erwartungen erfüllen ist eine schwierige Sache, dafür ist keiner Zuständig. Jeder nur für seine eigenen Wünsche

    Und, naja ich weiß ja nicht wie Du das machst. Aber wenn Du mit keinem über Probleme redest, kannst Du diese doch trotzdem mit Dir alleine lösen?...

  2. #52
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Nishtha schreibt:
    Ich weiß das ging nicht an mich, aber es interessiert mich wie Du das siehst...
    Ja, wie machst Du das denn?
    Beruflich wenn jemand vorhanden ist den ich nicht leiden kann, kann ich ihn ignorieren.
    Privat kann ich aussortieren mit wem ich meine Freizeit verbringe. Bei Familie z.B. neue Freundin von einem in der Familie könnte man auch ignorieren
    Das liest sich irgendwie so als wärst Du gezwungen Zeit mit Leuten zu verbringen die Dir nicht gut tun...ist das so gemeint?

    Man muss ja nicht mit jedem Zeit verbringen oder sich mit abgeben nur weil dieser in Dein Leben tritt?
    Erwartungen erfüllen ist eine schwierige Sache, dafür ist keiner Zuständig. Jeder nur für seine eigenen Wünsche

    Und, naja ich weiß ja nicht wie Du das machst. Aber wenn Du mit keinem über Probleme redest, kannst Du diese doch trotzdem mit Dir alleine lösen?...
    Generell waren meine fragen eher hypothetischer Natur, ich habe jetzt nicht bewusst dabei meine eigene Person im hinter Kopf gehabt.
    Das mir mein Familiäres Umfeld nicht wirklich gut tut das muss ich ja nicht nochmal extra erwähnen, hatte ich ja schon woanders beschrieben.

    Ich versuch es mal irgendwie zu erklären: wenn du in den Spiegel schaust und das Gefühl hast,das ist nicht ich die Person die ich im Spiegel sehe.
    Und dieses komische Gefühl hab ich jedes mal wenn ich diese "fremden Menschen" in meinem Leben sehe.
    Gefühle zu beschreiben fällt mir etwas schwer, ich fühl mich auch merkwürdig dabei wenn ich das hier schreibe.

    Ich will , ich will , nur keiner hört mir zu, dazu müsste ich erstmal den Mund aufmachen und sagen was ich will!

    Schon dumm wenn das Unterbewusstsein einem immer vom Gegenteil überzeugen will weil es sich noch an alte
    verfahrenweisen festhält.

    Zum besseren Verständnis sei gesagt, so schlecht wie man es hier vom lesen her auffasst geht es mir nicht, komisch, ist aber so.

  3. #53
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    hmm...das hört sich verzwickt an.
    Also Dein Schweinehund hält Dich scheinbar an festgefahrene Verhaltenmuster...schwer aber lösbar.

    Dein Bezug zu Dir und anderen ist sicher auch nicht unveränderbar.
    So wie Du das da beschreibst habe ich mich nur unter Strattera gefühlt, sonst nicht.

    Du möchtest und möchtest und keiner hört Dir zu...Ja, dann mach mal den Mund auf, fange mit an

    Unterm Strich fällt mir nur ein: mache und änder alles was Dich stört. Nimm es in die Hand. Von alleine Verändert sich nichts...
    Wenn Du aber nichts verändern möchtest, dann bleib so wie Du bist

    Ich kann mit hypothetischen Dingen nichts anfangen...dann könnt ja auch morgen die Erde einfrieren, von daher bringt einem doch nur etwas. Wo man gerade steht, was man möchte, welchen Weg man wählt um an das Ziel zu gelangen...jedenfalls für mich.

  4. #54
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Erstmal muss ich warten, warten und warten, dann kommt der erste Therapie Termin.

  5. #55
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 331

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Hi ich melde mich noch mal zu Wort.
    Mach was dir Spass macht. Muss ja nicht immer der Lehrberuf sein. Wichtig ist das es dir Spass macht.
    Ein ehemaliger Mitarbeiter hatte auch Koch gelernt und jetzt arbeitet er als Maschinist in einer Kiesgrube.

  6. #56
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.125

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Mistwalker schreibt:
    Zum besseren Verständnis sei gesagt, so schlecht wie man es hier vom lesen her auffasst geht es mir nicht, komisch, ist aber so.
    Diesen Satz habe ich selber schon so oft gesagt. Meistens dann, wenn es mir besonders übel ging. Weil es doch immer jemand gibt dem es noch schlechter geht. Aber geholfen hat mir diese Lüge nie.
    Wenn ich über meine Probleme nicht reden kann.
    nicht Ernst genommen werde.
    Und immer wieder höre dass ich es zu Nichts im Leben bringen werde,
    dann geht es mir genau so schlecht wie ich mich fühle
    und ich es beim Schreiben rüberbringe.
    Aber dafür schäme ich mich schon lange nicht mehr.

  7. #57
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.984

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Guten Morgen,

    ich finde,um als irgendetwas abgestempelt zu werden,muss man sich erst abstempeln lassen. Unterschiedliche Menschen nehmen mich unterschiedlich wahr. Das hat aber meistens sehr viel mehr mit der anderen Person,als mit mir zu tun,da Wahrnehmung notwendigerweise nun einmal subjektiv ist.

    Daher erwarte ich von anderen Menschen auch nicht,dass sie meine Erwartungen erfüllen. Echte Respektlosigkeit mir gegenüber ist selten und wenn,muss ich sie ja nicht still ertragen.

    Ich habe es sehr oft erlebt,nicht ernstgenommen zu werden. Das hatte aber kaum je etwas mit Erreichtem(oder eben nicht),bzw.den ja nun eindeutig vorhandenen Einschränkungen zu tun.

    Zur abgeschlossenen Ausbildung habe ich es,trotz mehrerer Versuche,z.B.noch gar nicht gebracht;ich arbeite dran. Und das,was ich ansonsten kann,habe ich mir selbst schrittweise erschlossen,was sich,trotz einiger Talente, in der Praxis immer wieder als schwierig erweist.

    Eine abgeschlossene handwerkliche Ausbildung ist mMn.etwas,worauf Du stolz sein darfst-auch gern so richtig.

    Das Verhalten mir gegenüber hing eher mit meiner eigenen Angewohnheit,relativ zögerlich Grenzen zu setzen,bzw. Respekt auch mal einzufordern,wo das nötig war,zusammen. (Das wiederum mit mangelndem Respekt mir selbst gegenüber.)

    Das war meine Art,mein leider häufig sehr explosiv-impulsives Verhalten sozusagen auszubalancieren. Nach dem Motto:Wenn ich schon so schnell wütend werde und/oder dummes Zeug tue oder sage,muss ich den Rest der Zeit GANZ BESONDERS nett zu ALLEN sein,damit sich NIEMAND gekränkt fühlt.

    Es hat wirklich lange gedauert,bis ich bewusst wahrnahm,wie genau das wirken musste.
    Und dann habe ich angefangen,daran zu arbeiten.

    Und siehe da! Es klappt immer besser. Wenn auch noch nicht immer richtig gut.

    p.s.in meinem Erleben gilt durchaus auch extrovertiert/impulsiv=dumm,da bei mir so häufig unausgegorenes Zeug rauskommt,das ich mir oft WÜNSCHE,ich könnte mal länger den Mund halten,bevor ich etwas sage.

    LG v. Luftkopf

  8. #58
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.935

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Mistwalker schreibt:
    Erstmal muss ich warten, warten und warten, dann kommt der erste Therapie Termin.
    Ich glaube, das stimmt nur bedingt. Du kannst auch jetzt schon anfangen nach und nach Grenzen zu setzen und Respekt einzufordern - aber niemand sagt, dass das leicht ist und leider gehört dazu, auch den Mund aufzumachen.

    Luftkopf hat das ganz gut beschrieben, es ist ein Prozess ... und es hat auch etwas mit der eigenen Meinung über einen selbst zu tun.

    Aber Übung macht den "Meister" und wenn ich sehe, wie du hier argumentierst und dich behauptest, dann glaube ich schon, dass du da durchaus Potential hast, auch wenn es vielleicht noch schwer ist, das auch verbal rauszulassen.

  9. #59
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    ich wollte nur mitteilen, dass ich das für ein sehr interessantes Gespräch halte. ich hab zu vielem noch keine Meinung,daher möchte ich nur bedingt Stellung nehmen und nur 2 Dinge anmerken:

    -meinen großen Respekt vor Handwerkern. ich bin nicht nur Grobmotoriker, sondern stamme auch noch aus einer Familie, wo Papa nicht mal eben Leitungen verlegen konnte. Ich bin Grobmotoriker und ahb von vielen schlich keine Ahnung (und auch nicht immer GEduld), aber ich finde euch klasse und lege viel Wert auf eure Meinung. Eine Welt ohne Quantenphysiker wäre zwar schade, aber eine Welt ohne Handwerker für mich ein Desaster. Schon ohne Köcher furchtbar. und Mr Bocuse, Herr Witzigmann und wie sie alle heissen, wären auch ohne ihre Crew aufgeschmissen.
    Ich arbeite in einem Betrieb mit vielen unterschiedlichen Berufen (Putzfrauen, diverse Handwerker, Verwaltungsleute unterschiedlichster Art, Pädagogen incl Sportlehrer usw usw und ich sehe jedes als Zahnrädchen eines Uhrwerkes. Wenn ein Rädchen davon fehlt, bleibt die Maschine stehen oder läuft noch kurze Zeit weiter, bevor es katastrophal wird, aber nötig und wichtig sind sie alle, vom Hausmeister bis zur Leitung. und ich arbeite mit ihnen Hand in Hand. und auf Augenhöhe
    und ich merke:: je respektvoller ich einen Handwerker behandle, umso wertvoller wird er auch für mich, die Berufserfahrung ist unbezahlbar. sowohl dienstlich als auch privat.


    - ich glaube, es ist sehr schwierig, wenn man zB von klein auf sein Leben lang nur "du taugst nix, aus dir wird nie was" und sein Leben lang abgestempelt wird sich zu befreien. Es sagt sich sehr leicht, tue was gegen (und ich unterstütze das auch voll), aber bitte akzeptiert, dass es für einige vermutlich leichter fällt als für andere.

  10. #60
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.125

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Ich bin 56 Jahre alt. Davon bin ich etwa 2/3 mit der Gewissheit dass ich nichts tauge und wert bin durch die Welt gestiefelt. Das letzte Drittel habe ich benutzt und tu es immer noch, mir ein Selbstwertgefühl zu erarbeiten.
    Ich werde niemals behaupten dass es einfach oder leicht ist, alte eingefleischte Abwertungen los zu werden. Beim kleinsten Misserfolg tauchen
    sie wieder auf und machen das Leben zur Hölle.
    ME. geht es dabei weniger um den erlernten oder eben nicht erlernten Beruf, sondern viel mehr darum ob ich mich insgesamt als einen brauchbaren Menschen ansehe.

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