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Diskutiere im Thema Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #41
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.968

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Aggi schreibt:
    Aber es kam immer noch lass mal lieber deine Schwester mit dem Arzt reden, du verstehst da eh nix von!
    Trotz sehr gut / gut abgeschlossener Ausbildung?

    Aber gut, so was ähnliches kenne ich auch ... allerdings von jemand Anderen, der gerne erst mich und andere Leute gefragt hatte, auf die Anderen hörte und dem ich anschliessend das Ärschle retten durfte. (Ich kann aber auch irgendwie niemanden im Regen stehen lassen ... ) Irgendwann hatte ich das Schnäuzchen dann gänzlich voll und hab mal ein paar sehr deutliche Worte gesagt, weil irgendwann reichts dann auch ...

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Ja, sag ja hat sich mitlerweile eingebrannt. Meine Mutter war bis zum Schluss so, meine Schwester hat's übernommen, nur nicht so direkt mehr unterschwellig. Sie ist auch die einzige die was zu tun hat, immerhin ist sie Lehrerin, ich hab nix zu tun.......

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 136

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Ich habe auch einen handwerklichen Beruf, Gärtner, gelernt.
    Dann einen sozailen Beruf und mit 50 Jahren habe ich die Heilpraktikerprüfung gemacht und beim 1. Versuch bestanden, es ist also nie zu spät dies zu lernen, was man wirklich möchte...
    Ich habe eine eigene Praxis und werde wertgeschätzt und in allen Bereichen des Menschseins 100% akzeptiert und respektiert. :-)

  4. #44
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Ich habe auch einen Handwerksberuf gelernt und das war mein Wunschberuf
    Die meisten sagen cool, wenn sie hören das ich Konditorin gelernt habe. Irgendwie bekommt man da schon Anerkennung und Fragen wie man was am besten macht.

    Bis jetzt hat mich noch keiner abgewertet weil ich nicht Studiert habe. Und überall gibt es solche und solche.
    Gäbe es nur noch die Leute im Büro..ja, wer Repariert was oder baut, wer bekocht uns? Gibt jetzt schon zu wenig Handwerker...das stirbt ja auch aus.
    In meiner Zeit musste man schauen das man eine Ausbildung bekam, nun sind mehr Lehrstellen da im Handwerk als Schüler und das ist echt schade.
    Aber mit der heutigen Sicht würde ich auch sagen: Zeit nehmen für Schule, und dann hätte ich sicher in Richtung Informatik oder Maschinenbau was studiert..wenn nur das blöde Mathe nicht wäre
    Oder wäre nun It-Systemelektroniker oder irgendwas anderes im IT Bereich, oder Physiotherapeutin oder was anderes mit Menschen...aber war nicht so.
    Also was solls...nehm ich es halt so wie es nun ist Ändern kann ich eh nicht was vor 17 Jahren mal war...

  5. #45
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    creatrice schreibt:

    Wenn der Hässliche sich ausschliesslich in einem Umfeld bewegt, was sich hauptsächlich über Äusserlichkeiten definiert, dann sollte er sein Umfeld überdenken, Alternativen gibt es milliardenfach auf unserem Planeten. Er würde somit das Beste aus seiner Situation machen. Und nicht immer ist auch die vorhandene Situation die beste. Damit würde er aber Mobbing und Diskriminierung nicht allgemein dementieren, nicht mal in seinem Umfeld, er nimmt "nur" das was ihm entgegenkommt nicht mehr an. In dem Fall hat er ja die Wahl.
    Du hast mich überzeugt, ich werde den Rest meines Lebens weiterhin zuhause bleiben, ich habe ja die frei Wahl.

    Nein, quatsch ich mach nur Spaß!

    Überdenke nochmal was du dort geschrieben hast....

  6. #46
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Was soll ich genau überdenken?

    1. IN DEM FALL hat er die Wahl.
    2. Ich habe nicht geschrieben er soll zuhause bleiben, wie gesagt, es gibt auch andere Alternativen
    3. Keiner hat behauptet, das die Entscheidung für eine vllt auch in manchen Punkten schlechtere Alternative leicht ist. Ich bin berufsunfähig, na meinst du ich habe mir das leicht gemacht oder bin zu blauäugig die Konsequenzen von nie Geld für super Haus oder Wohnung, super Urlaube geschweige denn eine halbwegs annehmbare Rente zu überblicken? Ich habe mich aber mit den Gegebenheiten (in meinem Fall) abgefunden, habe nicht weiter versucht gegen meinen Körper zu arbeiten, was mir eigentlich nur Krankenhausaufenthalte beschert hat, und habe nun zwar ein Leben mit wenig Geld, dafür aber habe ich noch etwas vom Leben, etwas mehr als nur Krankheit und Krankenhaus für etwas, was ich eh nie auf Dauer halten konnte. Vielleicht klappt es irgendwann mal wieder, vielleicht auch nicht oder Teilzeit, im Moment ist es so aber das Beste für mich. Und das nicht, weil ich nur Hop oder Top überdacht habe, sondern weil ich alle anderen Wege, incl. andere Firma, anderer Berufszweig, geschütze Arbeit, Behindertenwerkstatt, Teilzeit ausprobiert habe. Es gibt nicht nur Zuhause bleiben oder ein Scheiss Umfeld, es gibt noch vieles dazwischen. Wenn dir im Endeffekt oder auch vorher zuhause bleiben reicht oder am besten bekommt, dann bitte...... das aber als einzige Alternative zu sehen (auch wenns im Spass war), ist unnötiges Dramatisieren, und am Leidenszustand festhalten.
    4. Sein persönliches Umfeld kann man sich aussuchen (ausser du lebst in Gefangenschaft, wovon ich nicht ausgehe).

  7. #47
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Ich wollte nur andeuten das es durchaus Situationen im Leben gibt wo man nicht die Wahl hat
    wo man lieber sein möchte, zum Beispiel als Kind in der Schule wenn dich keiner ernst nimmt.

    Würden sich andere "normal" verhalten gäbe es keine Probleme über die man nachdenken müsste.

    Du schreibst jetzt aber von krankheitsbedingten Verhältnissen, du hast dich aus freien stücken dazu
    entschieden dich erstmal zu erholen und nicht weil dich jemand Krankenhaus reif geschlagen hat
    und somit in diese Lage gebracht hat.

    Wenn jemand in dein Umfeld tritt der nicht deine Erwartungen erfüllt wie gehst du damit dann um?
    Verlässt du dann die Stadt oder ziehst um, um der Person aus dem Weg zu gehen?

    Wenn andere die Probleme erst provozieren dann muss ich ja nicht bei mir nach der Ursache suchen?

    Angenommen ich habe ein Problem und rede nicht drüber, somit kann ich dieses Problem auch nicht aus
    der Welt schaffen,dann kann man auch von einer teil-schuld reden, ja.

  8. #48
    Karisa

    Gast

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Hallo Mistwalker,
    bitte definiere mal "Verantwortung" und "Schuld". Ich denke, das könnte gerade sehr hilfreich sein.
    Was bedeuten diese beiden Begriffe für Dich persönlich?
    LG Karisa

  9. #49
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Ich habe Industriekaufmann gelernt, weil ich durch meine motorische Einschränkung in der Jugend und die starke Kurzsichtigkeit keine handwerkliche Ausbildung geschafft habe. Da ich "nur" einen Hauptschulabschluss habe, hatte ich auch kaum andere berufliche Möglichkeiten.
    Trotz des sehr guten Benotung habe ich nie in meinem Beruf gearbeitet. Was wieder dem Bild das sich die Umwelt von mir gemacht hatte entsprach. Ich gehörte sehr sehr lange ebenfalls zu den Menschen die nichts zu Wege bringen: Ernst genommen wurde ich nur in ganz seltenen Fällen.
    Das hat sich erst geändert als ich damit zurecht kam, dass ich anscheinend kein ausgeprägtes Talent habe. Alles was ich heute kann habe ich mir in mühseligen Etappen und sehr langsam, weil ich begreife die Theorie sehr schnell, bin aber immer noch der geborene Grobmotoriker,
    selber erarbeitet. Ich bin in sehr vielen Berufen, unter anderem auch in der Küche "nur" Handlanger. Aber ich werde weder von meinem Umfeld noch mir selber als unterprivilegiert betrachtet.

    Ich denke sehr oft, ob man von der Gesellschaft akzeptiert wird, hängt auch viel davon ab, ob man sich selber akzeptiert oder nicht.

  10. #50
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Das Gefühl als unterprivilegiert abgestempelt zu sein!

    Das Beispiel mit dem Kind lasse ich mal raus, da liegt es an erwachsenen Personen etwas zu bewegen, damit das Kind ernst genommen wird.
    Wir sind ja hier auch alle erwachsen und haben öfter die Wahl, als nicht. Die Frage ist oft nur, ob man etwas aufgeben will, was man schon hat und sich wissentlich auf ein niederes Niveau begibt.

    Ob ich nun krank bin weil mich jmd Krankenhausreif geschlagen hat, oder weil meine Mutter in der Schwangerschaft die falschen Medis genommen hat, ich einen Unfall hatte, oder ich saubeschissene Gene habe, oder eine schlechte Kindheit...... das ist doch egal. Das hat sich doch keiner ausgesucht. Man kann sich aber aussuchen was man draus macht, und das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

    Ich habe mich auch nicht entschieden mich zu erholen, ich habe mich irgendwann endlich entschieden das, was mir Ärzte etc sagen/ans Herz legten auch zu machen und somit das beste für mich aus der Situation raus zu holen, ohne weiteren Schaden zu nehmen. "Frei" ist dabei nur der Zeitpunkt gewesen wann ich einlenke. Ich hätte auch dran verzweifeln können, oder anderen die "Schuld" geben, das ich bestimmte Chancen nicht wahrnehmen kann oder habe. Ich habe aber nun mal nicht mehr...... also habe ich gelernt mit dem IST zufrieden zu sein, und nicht für mich utopischen Träumereien hinterher zu hängen.

    Wenn jemand in mein Umfeld tritt, mit dem ich absolut nicht kann, dann versuche ich das zu klären, oder ich gehe demjenigen bis auf das nötigste aus dem Weg, akzeptiere aber auch seine Daseinsberechtigung ohne mich unnötig viel damit zu beschäftigen.

    Welche Probleme denn? Alle die, die mit der Krankheit zu tun haben werden ja schonmal nicht von anderen provoziert. Der Umgang mit Defiziten von anderen ist aus unserer Sicht nicht gerecht, aus den ihrer Sicht aber oft schon. Die Welt muss sich genauso wenig auf dich einstellen, wie du auf die Welt, oder Individuen die du nicht leiden kannst etc.
    Es reicht, wenn man nebeneinander her leben kann.


    EDIT:
    Ob man vom Umfeld als vollwertiges Mitglied akzeptiert wird, hängt auch davon ab, wie man sein Umfeld wählt und was man für Ziele hat, wenn ich mich zwischen Physiker setze und über Physik mitreden will, werde ich wohl als Gesprächspartner weniger ernst genommen, als wenn ich mich zwischen Leute aus meinem erlernten Beruf oder Hobby setze. Das heisst aber nicht, das die Physiker ignorant sind, oder mein Problem nicht mitreden zu können provoziert haben.
    Geändert von creatrice ( 9.12.2015 um 22:49 Uhr)

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