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Diskutiere im Thema ADHS und soziale Kompetenz im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 130

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    Das stresst mich ja nicht. Ich lass sie ne halbe Stunde plappern und gut ist. Bei einer Freundin würde ich irgendwann sagen jetzt erzähl mal etwas anderes. Aber warum sollte ich mir die Mühe machen und mir überlegen wie ich der Fußpflegerin sagen kann das mich ihre alte Mutter und ihre kranke Schulter nicht so brennend interessieren wie sie.

    Im übrigen merk ich das gar nicht unbedingt. Die Gedanken schweifen ab und geb halt im Gegensatz zu den meisten Leuten nebenbei noch kurze Antworten.

  2. #32
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    Ich habe dieses Wochenende wieder schmerzhaft einsehen müssen, dass ich es nicht schaffe mich in größeren fremden Gruppen zu integrieren oder in einem Raum voller Leute auch nur einen klaren Gedanken fassen zu können, erst recht nichts lockeres, amüsantes aus mir rausbringe. Ich fühle mich dann sofort down und habe nur noch negative Gedanken und verurteile mich selbst dafür, nicht die Zuerkennung zu bekommen, die ich eigentlich sehr nötig hab und dann sitze ich alleine rum und meine Gedanken drehen sich nur noch darum, wie sehr mich alle für einen Sonderling halten müssen und das setzt mich dann komplett in Stase. Bin ich jedoch mal mit 2-3 fremden Leuten allein unterwegs, kann ich lieb, lustig und offen sein, Smalltalk ist auch kein Problem. Aber in größeren Gruppen rumalbern, das geht nicht mal unter Freunden (jedenfalls nicht nüchtern) und das macht mich manchmal fertig...

  3. #33
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.249

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    ich frag mich, wie sehr das Teil einer sozialphobie ist, die nicht zwangsläufig zu ADHS gehört.

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 18

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    Guten Abend,

    auch ich würde gerne was zu diesem Thema beitragen, da ich eure Beiträge alle sehr interessant finde und mich in vielen wiederfinde.
    Ich habe schon immer ein 'Problem' mit Gesprächen.
    Das witzige an der Geschichte ist, dass mir JEDER, den ich kenne, bzw. der mich ein bisschen kennt, sagt, wie beneidenswert locker und sympathisch ich rüberkomme, aber während ich mit jemandem rede, oder etwas erzähle, tobt in mir der Sturm der Gedanken.
    Ich kann nur ganz, ganz selten 'entspannte' Gespräche führen. Ich denke sehr viel darüber nach, was ich sage und wie ich es ausdrücke und wie es beim anderen ankommt. Ich denke schon, dass ich dennoch authentisch bin, denn ich sage zu vielen Dingen meine absolut ehrliche Meinung.
    Allerdings habe ich bei jedem Gespräch das Gefühl, dass ich die Verantwortung dafür trage, dass das Gespräch am Laufen bleibt und das setzt mich unter so einen Druck, dass ich eigentlich keinen klaren Gedanken fassen kann..
    Es ist schon viel besser geworden - früher habe ich gezittert und konnte den Leuten kaum in die Augen schauen - mittlerweile weiß ich, dass ich eigentlich ein sehr angenehmer Gesprächspartner bin und die Leute gerne mit mir sprechen, weil ich ihnen zu vielen Dingen viel sagen kann und eine recht reflektierende Wirkung als Gesprächspartner habe.
    Aber ich habe nach wie vor jedes Mal Angst jemanden zu treffen - zum 'Kaffee trinken' oder spazieren gehen oder ähnliches, weil ich solche Angst davor habe, dass das Gespräch eine Pause finden könnte und das dann meine 'Schuld' ist.

    Des weiteren (auch wenn das widersprüchlich dem ist, was ich ein paar Zeilen weiter oben geschrieben habe) habe ich oft das Gefühl, ich könnte den Leuten nichts 'geben'. Auch wenn diejenigen, mit denen ich da offen drüber gesprochen habe sagen, dass sie in dem Sinne garnichts von einem Gespräch 'erwarten', sondern sie mich einfach 'erleben' möchten, mache ich mir selber dennoch den Druck meinem Gesprächspartner etwas geben zu müssen. Klingt irgendwie ein wenig bescheuert, wenn ich das jetzt so lese

    Also große Gruppen und Feten und Partys sind für mich komischerweise überhaupt kein Problem - da verteilen sich die Gespräche.
    Smalltalk ist für mich auch manchmal sehr schwierig, weil ich es (warum, weiß ich noch nicht so genau) als sehr anstrengend empfinde und ich manchmal keine Kraft mehr übrig habe für diese Form der Gespräche, auch wenn es ja eigentlich sehr entspannend ist, weil man 'dahinplappern' kann.

    Die Utopie an der Geschichte ist, dass ich jemand bin, der sehr, sehr viele Leute kennt und mich jedem auf irgendeine Weise immer was zu reden hat. Eine sehr gute Freundin von mir sagt immer, dass ich zu jedem Menschen eine Ebene finde, auf der ich mich gut mit ihm verstehe. Da ist wieder der Punkt - Eigen- und Fremdwahrnehmung..

    Einen schönen Abend euch und danke für die tollen Beiträge und den Gedanken-Push!

  5. #35
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    oder sich selbst unter Druck setzen ? so eine Art Lampenfieber ? zuviel Publikum?

    wenn man dann schon die Erwartungshaltung hat: nun ist es wieder soweit, jetzt haben wir wieder so eine Situation, dann kann das natürlich auch nicht mit dem lockeren und spontanen funktionieren. Wenn du dich dann "am Pranger" fühlst, dann kommt ja noch mehr Druck dazu. Kann es vielleicht auch einfach sein, dass du dich selbst völlig unter Druck setzt ? dafür spricht ja auch, dass es mit Alkohol besser geht

    Mir fällt aber auch 2erlei auf: sind Leute in einer etwas größeren Gruppe zB bis 6-8, dann verstummen auch Leute, die sonst mit mir keine Probleme haben zu reden und sagen gar nichts mehr, ohne dass ich das Gefhül habe, das sie schüchtern sind. bei größeren Gruppen sitzen manche nur dabei und sagen nur dann was, wenn sie angesprochen werden. Wird die Gruppe größer, dann zerteilt sich die Gruppe in mehrere Untergruppen, die unterschiedliche Themen besprechen.
    ich bin ganz gut trainiert, in einer größeren Gruppe zu reden, ich hab umgekehrt ein schlechtes Gewissen denen gegenüber, die da nicht "zum Zuge" kommen. Setz oder stell dich doch einfach ruhig daneben und setz dich gar nicht unter Druck, sondern nimm Anteil an dem, was die anderen sagen, lächele und habe ein freundliches, teilnehmendes Mienenspiel. Geht dir was durch den Kopf, was sagenswert ist, dann sag was, aber nur dann und nicht, weil du meinst "es" müsse jetzt sein. Wenn dich die anderen sonst auch kennen, dann werden sie es dir nicht krummnehmen. Man kann auch offen sagen , finde ich, dass man in großen GRuppen nicht so gerne redet, sondern einfach gerne zuhört. Das findet eigentlich doch jeder sympathisch, oder ?

    ob es eine Sozialphobie ist oder nur Schüchternheit oder Selbst-Druck, musst du natürlich selbst entscheiden.

    Aber auf Knopfdruck spontan und locker noch dazu in einer angstbesetzten Situation, das schafft eigentlich keiner, denke ich. ob mit ob ohne Sozialphobie, also probiere es vielleicht erstmal gar nicht, sondern lache, wenn die anderen lachen, streue allenfalls mal ein "ach was" "wie komisch" "ist der bekloppt" oder so ein, mache mal locker und senke die Erwartungshaltung an dich. Oder denk dir einen Teil der Gruppe einfach weg, wenn du ein Problem mit der Zahl hast.

    hilft natürlich nur, wenn man einfach zu sehr unter Druck steht.

  6. #36
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    StayandLive schreibt:
    Guten Abend,

    auch ich würde gerne was zu diesem Thema beitragen, da ich eure Beiträge alle sehr interessant finde und mich in vielen wiederfinde.
    Ich habe schon immer ein 'Problem' mit Gesprächen.
    Das witzige an der Geschichte ist, dass mir JEDER, den ich kenne, bzw. der mich ein bisschen kennt, sagt, wie beneidenswert locker und sympathisch ich rüberkomme, aber während ich mit jemandem rede, oder etwas erzähle, tobt in mir der Sturm der Gedanken.
    Ich kann nur ganz, ganz selten 'entspannte' Gespräche führen. Ich denke sehr viel darüber nach, was ich sage und wie ich es ausdrücke und wie es beim anderen ankommt. Ich denke schon, dass ich dennoch authentisch bin, denn ich sage zu vielen Dingen meine absolut ehrliche Meinung.
    Allerdings habe ich bei jedem Gespräch das Gefühl, dass ich die Verantwortung dafür trage, dass das Gespräch am Laufen bleibt und das setzt mich unter so einen Druck, dass ich eigentlich keinen klaren Gedanken fassen kann..
    Es ist schon viel besser geworden - früher habe ich gezittert und konnte den Leuten kaum in die Augen schauen - mittlerweile weiß ich, dass ich eigentlich ein sehr angenehmer Gesprächspartner bin und die Leute gerne mit mir sprechen, weil ich ihnen zu vielen Dingen viel sagen kann und eine recht reflektierende Wirkung als Gesprächspartner habe.
    Aber ich habe nach wie vor jedes Mal Angst jemanden zu treffen - zum 'Kaffee trinken' oder spazieren gehen oder ähnliches, weil ich solche Angst davor habe, dass das Gespräch eine Pause finden könnte und das dann meine 'Schuld' ist.

    Des weiteren (auch wenn das widersprüchlich dem ist, was ich ein paar Zeilen weiter oben geschrieben habe) habe ich oft das Gefühl, ich könnte den Leuten nichts 'geben'. Auch wenn diejenigen, mit denen ich da offen drüber gesprochen habe sagen, dass sie in dem Sinne garnichts von einem Gespräch 'erwarten', sondern sie mich einfach 'erleben' möchten, mache ich mir selber dennoch den Druck meinem Gesprächspartner etwas geben zu müssen. Klingt irgendwie ein wenig bescheuert, wenn ich das jetzt so lese

    Also große Gruppen und Feten und Partys sind für mich komischerweise überhaupt kein Problem - da verteilen sich die Gespräche.
    Smalltalk ist für mich auch manchmal sehr schwierig, weil ich es (warum, weiß ich noch nicht so genau) als sehr anstrengend empfinde und ich manchmal keine Kraft mehr übrig habe für diese Form der Gespräche, auch wenn es ja eigentlich sehr entspannend ist, weil man 'dahinplappern' kann.

    Die Utopie an der Geschichte ist, dass ich jemand bin, der sehr, sehr viele Leute kennt und mich jedem auf irgendeine Weise immer was zu reden hat. Eine sehr gute Freundin von mir sagt immer, dass ich zu jedem Menschen eine Ebene finde, auf der ich mich gut mit ihm verstehe. Da ist wieder der Punkt - Eigen- und Fremdwahrnehmung..

    Einen schönen Abend euch und danke für die tollen Beiträge und den Gedanken-Push!

    ich kenne das Gefühl mitunter auch, besonders, wenn ich "die Gastgeberin" bin.

    Aber ich glaube, ich hatte zeitweise einfach Probleme, GEsprächspausen zu ertragen. (die sind aber mitunter auch unangenehm) und plapperte einfach drauflos.
    Geht mittlerweile besser. ich kann mich auch mal in einem Gesrpräch entspannen. und kann unter "Schweigen" und "Schweigen" unterscheiden.

    Diese Verantwortung dafür, dass der GEsprächsfluss nicht aufhört und dass "eine Gute Gastgeberin" dafür Sorge zu tragen hat ist Teil einer etwas altmodischen und etwas gehobenen Erziehung.

  7. #37
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 106

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    Hermine1977 schreibt:
    , aber ich wende mich schnell ab, wenn mir das Gegenüber zu langweilig wird und sich nur auf Small Talk beschränkt. Dann hat die Konversation für mich keinen Wert.
    Über was würdest du denn gern mit den Leuten reden wollen?

  8. #38
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    ich finde eher dieses "für mich" interessant. klingt schon sehr egoistisch und unsozial.

    hm, wenn jeder so denken würde.
    bei Wert höre ich Informations-Input raus. kann mich natürlich auch irren

    aber wenn ich zB bei jemanden, der von etwas mehr Ahnung habe als ich um Informationen o.ä. bitte, dann hat das Gespräch ergo definitiv Wert für mich. Ich bekomme Informationen, die ich benötige. Aber wo liegt der Wert des Gespräches beim Informanten ? nach dieser Logik müsste er dieses Gespräch für "wertlos" halten und gar nicht erst seine Zeit damit verschwenden. es sei denn, es findet eine Art Tauschgeschäft Info gegen Info statt.

    Gespräche sind soziale Interaktion. Sie haben immer für irgendeinen der Gesprächsführenden wert. und zum sozialen Interagieren gehört es auch, dass man auch Gespräche führt, die für jemand anderen einen Wert haben.
    Wer aber immer nur Gespräche führt, die für ihn selbst einen Wert haben, wird ziemlich oft im sozialen Abseits enden. Ob sich das dann lohnt bleibt dahingestellt. In der Umkehrung hat dann wiederum jedes Gespräch auch für mich einen Wert. es dient meiner sozialen Einbindung.
    und: wenn ich jemanden zuhöre, obwohl nur er von dem aktuellen Gespräch profitiert, habe ich aber auch einen potentiellen Gesprächspartner, wenn es mal umgekehrt läuft.

    ich hatte mal einen Freundin, mit der ich mich gut verstand, bis sie eine neue bessere Freundin fand. von dieser kamen dann "neue Ideen", und plötzlich sagte mir jene alte Freundin, dass die beiden beschlossen hätten, nur noch Freundschaften zu pflegen, "die einen weiter bringen" (zu denen ich nicht gehörte, ich war ja nur auf einer Augenhöhe mit ihnen). das war wohl ein freundllich formulierter Rausschmiss, noch dazu übler Art. Was die beiden aber nicht kapierten ist, das mit diesem Statement die Freundschaft meinerseits ebenfalls beendet war. Nicht, weil ich beleidigt war, sondern weil mir klar wurde, dass ich solche Freunde nicht haben möchte und dankend verzichte, selbst ich in ihren Augen einen "Mehrwert" gehabt hätte.

  9. #39
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    Ich finde diese Wertung "unsozial" und "egoistisch" ungerechtfertigt. Es gibt Leute die verzichten eben dankend auf Smalltalk, so wie andere auf eine bestimmte Art von Freunden verzichten.

    "Für mich" bedeutet lediglich, das der Betreffende für sich urteilt (und keine Allgemeingültigkeit draus macht).

  10. #40
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: ADHS und soziale Kompetenz

    Hmmm... Hab mir den Spaß gemacht, den "personality disorder e*" nach DSM-III-R (aus Oldham: Ihr Persönlichkeits-Portrait: Warum Sie genauso denken, lieben und sich verhalten, wie Sie es tun") zu machen.

    Das Ergebnis hat mich umgehauen, weil es bestätigte, was ich schon seit bald 25 Jahren vermute: "Sensibel" (oder klinisch: "selbstunsicher/vermeidend"), mit dem ganzen, vollen, Programm, was ich früher als "autistisch" angesehen habe:

    * hohe Neigung zu Introversion ("aus Introville")
    * Vermeidung sozialer Interaktion mit Unbekannten
    * ängstliche Unsicherheit unter Unbekannten
    * Vermeidung von Augenkontakt
    * Bevorzugung "Häuslichkeit" als "sicherer Hafen"
    * Bevorzugung von Aktivitäten allein
    * Direkte Kontakte nur zu ganz wenigen Familienmitgliedern und vielleicht einem(!) Freund
    * Superempfindlichkeit gegen Kritik
    * durchaus mit kontraphobischem Agressionspotential, wenn subjektiv mit Rücken zur Wand
    * zählt auf Parties die Sekunden, bis man endlich gehen darf ("wrong planet"-Gefühl)...
    * ... und vieles mehr ...

    Typen aus "Extroland" würden vielleicht negativere Begriffe verwenden, wie eben "unsozial" und "egoistisch". Wobei ich es interessant fand, dass "narzisstisch" dabei nur unter "ferner liefen" rangierte, noch weit abgeschlagen hinter "ungesellig" (bzw. "schizoid") und "wachsam" (bzw. "paranoid").

    Wobei der Unterschied zwischen Selbstunsicher-Vermeidend und Schizoid darin besteht, dass sich der selbstunsicher-vermeidende eher nach mehr Nähe sehnt, aber gleichzeitig Angst vor diesen Situationen hat. Dem schizoide Mensch fehlt dabei nichts. Unter anderem. Ganz fürchterlich vereinfacht.

    Ich glaube nicht, dass man egoistisch ist, wenn "small talk" statt anregend potentiell kraftraubend und ätzend ist. Was dem einen den inneren Akku füllt, ist eine Tiefentladung für den anderen...
    Geändert von Grisu (14.12.2015 um 17:30 Uhr)

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