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Diskutiere im Thema gesunde Einstellung zur Störung im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    Wut kann unheimlich viel bewirken und anstubsen ... - Es kommt aber auch darauf an, ob diese Wut negativiert oder etwas positives hervor bringt. So kann man z. B. wütend sein und das an seinem Umfeld auslassen oder auch sagen: "Jetzt erst recht!" (Wobei es nicht immer gleich die Paralympics sein müssen ... )

  2. #22
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 132

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    Naja ich muss sagen das Wut bei mir bisher immer kontraproduktiv war.

    Ich muss sogar sagen, ich war erleichtert über meine Diagnose weil es so viel erklärt hat.

    Und wenn man etwas schaffen will dann schafft man es auch mit adhs. Man muss nur wollen und auch mit Rückschlägen umgehen können.

  3. #23
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    ehrlich gesagt verstehe ich den Zusammenhang mit der Wurt nicht recht. Man wird sicherlich kein Goldmedaillengewinner, weil man wütend ist.

    ich erlebe Wut auch als fast immer kontraproduktiv. klar habe ich Verständnis für Wut, Selbstmitleid, Resignation und Wunden lecken- vorübergehend. so lange sie heilend sind, aber nicht lähmen. Wie schon vorher geschrieben: wenn diese Gefühle bewegen, sind sie auch in Ordnung. Schlecht, wenn sie auf Dauer lähmen.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    Wahrscheinlich war aus Wut entstandener Trotz gemeint. Also nach der Verarbeitungsphase.

  5. #25
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    creatrice schreibt:
    Wahrscheinlich war aus Wut entstandener Trotz gemeint. Also nach der Verarbeitungsphase.

    vermutlich mehr in Form von Dickschädeligkeit und Beharrlichkeit, ok, mit diesen Begriffen komme ich besser klar. :-)

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 101

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    Ich geb dann auch nochmal meinen Senf dazu, weil ich es auch hierzu passend finde, aber sinngemäss auch schon mal woanders hier im Forum gesagt habe>


    Ich bin zwar auch in einer ziemlichen Vorstufe zu einer möglichen Diagnose, aber was mir insbesondere weiterhilft ist in vielen dingen die erstmalige Sichtweise, dass ich nicht alles einfach selber verschuldet habe, oder gar mein ganzes leben selber verbockt habe.

    Ich erlebe es als unheimliche Entlastung z.B. Zu lesen, dass ich mit meinem Dauernden Aufhören und Neuanfangen von irgendwas nicht allein dastehe, dass Zeit-und Orientierungslosigkeit sowie dauernde Unkonzentriertheit nicht durch irgendeine von mir verschuldete Nachlässigkeit entstehen, sondern durchaus "anerkannte" Defizite sind.

    Wenn mein leben 50 Jahre lang nur aus diesen Vorwürfen bestanden hat, bis dahin gehend, dass man diese Dinge schon tief verinnerlicht hat: - Zeit seines Lebens hat man gedacht, man sei selbst ein schlechter Mensch, permanenter Frust, dunklere Tage, permanentes Denken, man müsse sich besser darstellen, - schliesslich habe man ja was zu verbergen, nämlich u. a. nachgesagte Faulheit, Antriebslosigkeit, Aggression, nicht näher definierte Verhaltensgestörtheiten . . . Blaue Briefe, schlechte Klassenarbeiten (obwohl man den ganzen Krempel kannte), Nachsitzen, Sitzenbleiben< die Schule hat einem diese Negative Sichtweise dann noch bestätigt.

    Die Begleiterscheinungen sind doch das, was die ganze Sache schlimmer macht!

    dann darf der Gedanke an solch eine Diagnose durchaus auch eine sich anbahnende Erholung und die durchatmen sein.

    OHNE DABEI STEHEN ZU BLEIBEN UND SICH AUF DER ERKENNTNIS AUSZURUHEN.

    Ich bin (und bin noch dabei) nachträglich viele Erinnerungen aus meinem leben nachgegangen in dem auf der Erkenntnis beruhenden Entlastung, dass ich wohl doch nichts dafür konnte, aber auch meine Pflegeeltern oder Lehrer konnte ich nachträglich in einem anderen Licht sehen, weil sie waren möglicher Weise unter dem dauerdruck, mich nicht richtig zu erzogen zu haben. (ich denke nur an Mamas mit schreienden möglicher Weise ADHS- Kindern an ner Kasse , die doch schnell den Bösen blicken ihrer Mitmenschen ausgesetzt sind, weil sie angeblich ihr Kind nicht im Griff haben)
    Das schafft im Nachhinein manche Entlastung (auch in familiären Erinnerungen und Beziehungen - natürlich nicht enthousiastisch für alles geltend (Ich wáre nicht ich, wenn ich da nicht doch noch ein Restgegrummel übrigbehalten würde, wo ich noch innerlich poltern würde . . . )

    Für die Zukunft - und das hat im Prinzip bereits begonnen: Die ein oder andere Panne, die einem die geistige Abwesenheit beschert, kann man mit Humor nehmen, wenn es nicht gerade zu gravierenden Unfällen führt. Das macht einen vielleicht manchmal menschlicher, wenn man um seine Fehler weiss und die auch offen eingestehen kann. Die Menschen müssen lernen, einander individueller zu nehmen und Stress und hohe Anforderungen zu reduzieren.
    LG .cleric

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    Moselpirat schreibt:
    vermutlich mehr in Form von Dickschädeligkeit und Beharrlichkeit, ok, mit diesen Begriffen komme ich besser klar. :-)
    Ja, das könnte es treffen, aber nicht nach der Wut, sondern innerhalb. Man kann durchaus auf etwas so wütend sein, dass man das verändern will. Das ist dann nicht unbedingt kontraproduktiv, wenn man zu einem Quentchen auch den Verstand dazu nehmen kann. Aber die Wut ist der Antrieb, der Motor, der einen auch längerfristig bei der Stange hält.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    Und:

    Nicht zugelassene Wut richtet sich normalerweise irgendwann nach Innen und wird zu Depression.

    Also: Wenn Wut da ist, hilft es in der Regel auch nicht, sie zu leugnen oder zu unterdrücken (im Sinne: "Ich darf nicht wütend sein!"). Erkennen, zulassen und "verarbeiten" oder idealerweise sogar konstruktiv "umlenken" wäre vermutlich immer der bessere Weg.

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 101

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    Richtig, /dev/random/

    Wut kann auch ne gute Triebfeder sein, entweder A... hoch oder denn doch mal den Mund aufzumachen, wenn man sich nicht traut . . .

  10. #30
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: gesunde Einstellung zur Störung

    /dev/random schreibt:
    Und:

    Nicht zugelassene Wut richtet sich normalerweise irgendwann nach Innen und wird zu Depression.

    Also: Wenn Wut da ist, hilft es in der Regel auch nicht, sie zu leugnen oder zu unterdrücken (im Sinne: "Ich darf nicht wütend sein!"). Erkennen, zulassen und "verarbeiten" oder idealerweise sogar konstruktiv "umlenken" wäre vermutlich immer der bessere Weg.

    ich glaube, man muss differenzieren. Bei Wut denke ich eigentlich dank meines aufbrausenden Temperamentes an kurze Emotionsanfälle wegen einer eher harmlosen Sache. da habe ich einfach die Erfahrung gemacht, dass ich in solchen Situationen mich nicht wirklich gut kontrollieren kann und es besser ist, erst einmal Gras drüber wachsen zu lassen. Danach in die Klärung, falls dann noch notwendig (meist ist das Gefühl aber 3 Tage später weg bzw mir ist dann die andere Seite klargeworden etc.)

    Etwas anderes ist natürlich ein genereller Konflikt über zB belastende Erlebnisse.

    man muss natürlich auch unterscheiden zwischen Unterdrückung und Kontrolle der Emotionen.

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