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Diskutiere im Thema Seid ihr manchmal auch so verwirrt? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    Zu diesem Thema finde ich diesen zwar immens langen, aber sehr aufschlussreichen Thread zum Thema ADHS und Dissoziation äußerst empfehlenswert:

    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...soziation.html

    Bitte unbedingt lesen - lohnt sich!

  2. #12
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.785

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    ehrlich, ich habs versucht zu verstehen, aber ich glaub, mir fehlen da ein paar Vorinfos.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    @ Moselpirat

    Hmm, ich finde dieses Zitat von Dr. Winkler (web4health) fasst es schön zusammen:

    web4health schreibt:
    Sehr stark vereinfacht sehe ich es so : Wenn die natürlichen Filterfunktionen / Grenzen / Kontrollen der Neuroregulation versagen, muss das Gehirn quasi eine "Software-Lösung" in Form von künstlicher Trennung veranstaltung = Dissoziation.

    Dann noch eine Begriffsklärung ( Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dissoz..._(Psychologie) ):

    "Der Begriff Dissoziation beschreibt in der Psychologie die Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalten, welche normalerweise assoziiert sind. Hierdurch kann die integrative Funktion des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der Wahrnehmung und der Identität beeinträchtigt werden. [...]

    [...] Beispiele für dissoziative Alltagsphänomene:

    - Ein Marathonläufer blendet in einer Art von Trance seine Schmerzen aus.
    - Ein Computerspieler ist während des Spiels so tief versunken, dass er zeitweilig das Gefühl für die verstrichene Zeit verliert.
    - Ein Student erleidet während einer langweiligen Vorlesung eine kurze Erinnerungslücke, weil er seine Aufmerksamkeit nicht fokussiert."



    Die These ist also nun dass das reiz- und emotionsüberflutete ADHS-Gehirn Dissoziation als Strategie quasi ab und zu einsetzen muss um seiner selbst noch Herr zu werden.

    Was sich stark vereinfacht gesagt in einem extremen "neben sich selbst stehen" äußert, in Form von z.B. Verwirrung, Derealisation, Depersonalisation, Gefühl, für einen kurzen Moment "keinen Draht mehr zur Welt zu haben".


    Du schriebst ja selbst:
    Moselpirat schreibt:
    ich hab das oft nach Reizüberflutung oder Überforderung. Besonders im Zusammenhang mit Koffeinmangel. ich würde es jemanden, der es "so" nicht kennt am ehesten mit einer Kopfgrippe erklären. Wenn man stark erkältet ist und der Kopf dicht.

    ich bin dann nicht völlig desorientiert, aber ich kann dann gerade nicht klar denken und brauche eine kleine Auszeit. und eine ordentliche Tasse Kaffee.

    Ich will jetzt die "ADHS und Dissoziation"-Diskussion nicht neu führen, da der betreffende Thread (Link s.o.) über hundert Seiten lang ist und vermutlich alles gesagt wurde.

    Jedoch da hier Begriffe wie Psychose fielen wollte ich den vermutlich deutlich treffenderen Begriff der Dissoziation mal in den Raum geworfen haben.

  4. #14
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.785

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    das letzte war mein eigentliches Problem. Dieser lange Post war aus einem Zusammenhang gerissen und eigentlich eine Art Antwort, daher fiel es mir schwer, hineinzusteigen. Es ist ein bisschen wie Geopardy: ich kenne die Antwort, aber was war eigentlich die Frage ?
    gerade der Beginn dieses Posts irritiert.mir ist nicht klar, worauf das Post eigentlich hinausläuft/hinwill. es ist ja wohl Teil eines Dialoges und daher aus dem Zusammenhang gerissen.

    und in diesem Post ist daher auch sehr verschwommen, was Ursache, was Wirkung ist. Dank deiner Erläuterung ist mir nun klar, dass die Dissoziation durch die Reizüberflutung hervorgerufen wird, das ist z Teil in dem Post unklar und auch einige andere Thesen sind unklar, ich glaube, es geht auch um Psychische Erkrankungen ?

    weil ich an diesem Post/Dialogteil so herumrätselte, hatte ich auch Probleme, die Quintessenz zu erfassen, das verschwimmt in diesem langen Post voller Bezüge, zu dem einen die Vorinfos fehlen leicht.

    ich jedenfalls finde es aus dem Zusammenhang gerissen schwer zu verstehen, um was _genau_ es eigentlich geht. man wird erschlagen in einer FLut von Antworten, ohne die Frage /den Bezug zu kennen.

  5. #15
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.785

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    ich glaube, ich knabber auch noch an den Begriff Dissoziation herum. Ich kenneverbinde das mehr mit TRauma etc und tue mich (noch) damit schwer, das in einen Topf zu werfen. und wieder fehlt mir Vorinfo: ist es eine These, ein neuer Ansatz, eine Vermutung oder seit 50 Jahren selbstverständlicher Stand der ADHS-Forschung.

    und es geht wohl darum, dass Dissoziation als Ursache des ADHS gesehen/vermutet wird?

    und was soll das mit dem Kindergarten/frühkindlichen Erfahrungen ? das klingt fast so, als würd da jemand Dissoziation als erlernt bzw psychsichen Ergebnis von Erfahrungen darstellen ?

    entweder ist das verworren (dargestellt), oder es stecken Thesen dahinter, die ich doch sehr gewagt finde.

  6. #16
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.785

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    ich glaube, ich knabber auch noch an den Begriff Dissoziation herum. Ich kenneverbinde das mehr mit TRauma etc und tue mich (noch) damit schwer, das in einen Topf zu werfen. und wieder fehlt mir Vorinfo: ist es eine These, ein neuer Ansatz, eine Vermutung oder seit 50 Jahren selbstverständlicher Stand der ADHS-Forschung.<br><br>und es geht wohl darum, dass Dissoziation als Ursache des ADHS gesehen/vermutet wird?<br><br>und was soll das mit dem Kindergarten/frühkindlichen Erfahrungen ? das klingt fast so, als würd da jemand Dissoziation als erlernt bzw psychsichen Ergebnis von Erfahrungen darstellen ? <br><br>entweder ist das verworren (dargestellt), oder es stecken Thesen dahinter, die ich doch sehr gewagt finde.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    Stimmt Moselpirat - der Dissoziations-Thread war irgendwie aus einer anderen Diskussion abgetrennt.

    Und ist zugegeben auch nur mit viel Konzentration lesbar, da stellenweise doch sehr tiefschürfend und Vorwissen voraussetzend.


    Zu deinen Fragen:

    Dissoziation ist erstmal ein "anerkanntes" psychologisches Phänomen. Psychologie ist ja zunächst die Lehre vom Funktionieren der Psyche ausgehend vom gesunden Menschen. Also es gibt das erstmal, als psychologische Erscheinung.

    Nun spielt bei mehreren psychischen Erkrankungen - ebenfalls anerkannterweise - Dissoziation eine Rolle (ja, z.B. bei unverarbeiteten psychischen Traumata, aber nicht nur dort!).

    Dr. Winkler (web4health) vertritt nun - grob zusammengefasst - in dem genannten Thread u.a. die Ansicht, dass Dissoziation als Phänomen bei ADHS in der Fachwelt zu oft nicht berücksichtigt wird. Einerseits bei der Diagnosestellung (mögliche Quelle für Fehldiagnosen) und auch in der Behandlung von ADHS.

    Soweit es tiefer in die Materie geht, muss man längst nicht jeder einzelnen Auffassung, die in der Diskussion aufgeworfen wird, zustimmen.


    Aber die grundsätzliche Aussage: "Dissoziation ist beim ADHS-Hirn manchmal eine Lösungsstrategie" (wieder stark vereinfacht) "und dadurch sind viele Phänomene bei ADHS erklärbar" finde ich stimmig und wird auch an anderen Stellen vertreten (z.B. im Ansatz auch bei Beerwerth im Buch "ADS - das kreative Chaos").

    Nicht umsonst hat der Thread ja - wie man an der Seitenzahl sieht - seinerzeit so eine große Resonanz und angeregte Diskussion hervorgerufen.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    Chamaeleon schreibt:
    Joar, also manchmal, da bin ich so dermaßen verwirrt und orientierungslos, dass ich es mit der Angst zu tun bekomme. Es ist, als würde ich mein "Ich" verlieren, meine innere Instanz, die sonst immer fröhlich vor sich hinbrabbelt.
    Es löst sich dann alles auf, inneres und äußeres und alles wird zusammenhangslos. Irgendwie weiß ich dann nicht mehr richtig, wo ich bin und wer ich bin und was ich nochmal tun wollte oder ob ich überhaupt was tun wollte...ich mein, ich weiß das schon irgendwie, aber ich fühle es nicht. Ich fühle mich nicht mehr als eins und die Welt fühlt sich nicht mehr wie das andere an...alles verschwimmt. Das macht mir dann auch Angst, es fühlt sich dann so an, als hätte ich keinen (inneren) Halt. Als wäre ich gerade erst in die Welt geworfen worden, alles ist fremd und ich kann mich an nichts Gewohntem mehr festhalten...(allerdings ohne dieses dissoziierte Gefühl, also ohne Watte im Kopf.) Es ist irgendwie dann auch ne Kirmes im Kopf.

    Kennt ihr das? Oder hab ich psychotische Züge oder so etwas? Vielleicht hängt es auch mit Reizüberflutung zusammen...

    LG

    Das habe ich auch öfters. Dieses Gefühl von Verwirrung und Orientierungslosigkeit kommt bei mir manchmal wie aus heiterem Himmel.
    Habe dann kaum ein Gefühl mehr dafür, wer ich bin und was ich machen soll. Ich kann dann auch gar nicht wirklich sagen, wie es mir überhaupt geht und was mir jetzt gut tun würde.
    Kann mir nicht vorstellen, dass das allein mit der Reizüberflutung zu tun hat. Das habe ich nämlich auch oft genug, wenn ich ausgeruht bin.


    Das Thema hat mich die letzten Tage sehr beschäftigt. Ich habe mich schon gefragt, ob es da vielleicht Probleme bei der Zusammensetzung meiner Identität gibt.
    Meine Vorstellung davon, wer ich bin, ist nämlich auch sehr wechselhaft. Bin innerlich zerrissen.
    Habe heute mit meinem Therapeuten über das Thema geredet und der hat mir eine Vorlage für eine vorläufige Erklärung geliefert.


    Mein Therapeut meinte, für die Bildung einer Identität (also einer Vorstellung davon, wer man ist und wie man so ist) ist meistens das Berufsleben und das Beziehungsleben sehr wichtig.
    Die meisten Leute verbringen ihre meiste Zeit nämlich im Beruf und in einer Beziehung.
    Auch der Körper und allgemein Sozialkontakte sind wohl sehr wichtig, um sich ein Bild von sich zu machen.
    Nun bin ich aber single und arbeite halbtags in einem Job, der mehr als Übergangslösung anzusehen ist.
    Ich habe auch keine festen Bezugspersonen oder einen Freundeskreis, sondern mehr ein Paar vereinzelte Freunde, die ich ab und zu nach Lust und Laune treffe (was mich auch nicht wirklich stört). Die kennen einander auch kaum.
    Meine körperliche Befindlichkeit ist auch sehr wechselhaft. Bin im einen Moment topfit und habe Kraft wie ein Löwe. Und im nächsten moment bin ich schon wieder müde. Es ist kaum vorhersehbar, wann ich müde bin und wann ich fit bin.
    Darüberhinaus sind meine Vorstellungen vom Berufsleben und von meiner Wunsch-Beziehung sehr wechselhaft. Auch hier gibt es also keinen stabilen Punkt, den ich anpeilen könnte.
    Mein Therapeut meinte, dass es unter den Umständen schwierig ist, sich ein vernünftiges Bild von sich selbst zu machen. Kein Wunder also, wenn ich mir selbst manchmal fremd bin und nicht richtig weiß, wer ich bin.


    Wie kommt es nun zu diesem seltsamen Zustand von Verwirrung und Orientierungslosigkeit?
    Meine Vermutung (bitte korrigiert mich, wenn ich irgendwo falsch liege):
    Das Gehirn versucht ständig, sich ein Gesamtbild von der aktuellen Situation zu konstruieren. Wenn das nicht gelingt, reagiert es mit Verwirrung.
    Verwirrung ist eigentlich als ein Alarmzustand zu verstehen, in dem das Gehirn krampfhaft nach Informationen sucht, aus denen es ein Gesamtbild für die aktuelle Situation konstruieren kann.
    Es greift dafür auf viele verschiedene Informationen zurück.


    Als erstes guckt es, ob irgendwo akute Gefahren lauern oder ob es unbefriedigte Bedürfnisse gibt.
    Wenn nicht, dann guckt es, ob es Gelegenheiten gibt, Spaß zu haben.
    Wenn nicht, dann guckt es als nächstes, wie es mir insgesamt geht und ob es möglichkeiten gibt, mein Wohlbefinden zu verbessern.
    Wenn ich nun nicht weiß, wie es mir geht, d.h. ich habe kein Gefühl dafür, in welcher Grundstimmung ich gerade bin, dann liegt das daran, dass das Gehirn mein Wohlbefinden nicht beurteilen kann.
    Bei AD(H)S kommt es ja oft vor, dass der Tag ein Wechselbad von Gefühlen ist. Schon allein die Gedanken, die mir durch den Kopf schießen, führen manchmal zu einem kleinen Gefühlschaos. Da ist es dann schwierig, daraus eine Grundstimmung abzuleiten.
    Als nächstes fragt es sich dann: "Was will ich überhaupt erreichen? Wo will ich hin? Wie will ich mich verhalten? Wer will ich sein?"
    Spätestens dann, wenn es hierauf keine Antwort findet, oder wenn die vorhandene Antwort ihren Reiz verloren hat, fängt die Sache an, unangenehm zu werden.
    Dann geht es nämlich weiter mit: "Was mache ich überhaupt hier? Warum mache ich das? Soll ich jetzt weiter machen oder aufhören? Wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen? Was kommt danach? Und warum?"


    Grauenhaft, dieser Zustand!
    Wenn ich einmal da rein gekommen bin, dann ist mein Gedankenkarussel kaum zu bremsen.
    @Chamaeleon, ist das bei die auch so in der Art? Bist du dann auch immer so gelähmt?
    Was machst du meistens, wenn du da rein rutschst?
    Ich fange dann meistens krampfhaft an, nach einer Erklärung zu suchen, was mit mir los ist. Mit dem Ergebnis, dass ich immer nervöser werde ohne es zu merken.
    Irgendwann ist die Verwirrung weg und ich wurschtel an irgendwelchen anderen Symptomen rum und trudel von einem Symptom ins andere.
    Bis ich irgendwann endlich erschöpft bin und checke, dass ich die ganze Zeit eigentlich nur krampfhaft nach irgendetwas suche, das mir Stabilität gibt ^^


    Früher bin ich durch diese Verwirrung auch schon depressiv geworden, weil ich anfangen habe, den Sinn des Lebens zu hinterfragen (wusste da noch nichts von ADHS).
    Das passiert mir heute zum Glück nicht mehr, weil ich mir schon eine Philosophie zurechtgelegt habe, die den Sinn des Lebens absichert (und die mich auch zur ADHS-Diagnose geführt hat).


    Weiß noch nicht wirklich, wie ich damit umgehen soll. Muss ich mal beobachten.
    Ich glaube ich fange mal damit an, meinem Bewegungsdrang und meinen Gedankenimpulsen bewusst ihren Lauf zu lassen und sie zu beobachten wie ein Fernsehprogramm.
    Vielleicht habe ich dann ja Glück und finde so zufällig irgendwelche neuronalen Aktivierungsmuster, die die ADHS-Symptomatik lindern.
    (Ist das vielleicht das, was die Leute meinen, wenn sie von Achtsamkeit reden? ^^)


    Lieben Gruß,
    easy-dev

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 472

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    easy-dev schreibt:
    Ich glaube ich fange mal damit an, meinem Bewegungsdrang und meinen Gedankenimpulsen bewusst ihren Lauf zu lassen und sie zu beobachten wie ein Fernsehprogramm.
    Vielleicht habe ich dann ja Glück und finde so zufällig irgendwelche neuronalen Aktivierungsmuster, die die ADHS-Symptomatik lindern.
    (Ist das vielleicht das, was die Leute meinen, wenn sie von Achtsamkeit reden? ^^)
    Das geht in die Richtung, erfordert einiges an Uebung, ist am Anfang anstrengend, wird aber leichter. Wie Training.

    Das fuehrte bei mir uebrigens auch zu einer vollkommen anderen Selbstwahrnehmung, als ich realisierte, dass ich der Beobachter hinter Gedanken, Gefuehlen, Handlungsimpulsen bin.

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 472

    AW: Seid ihr manchmal auch so verwirrt?

    Uebrigens, wenn dieses "so halb wegtreten und sich von der Umwelt abkoppeln" eine Form von Dissoziation darstellt, dann waere ich froh, wenn ich das wieder oefter koennte. Seit meiner Depression faellt mir das schwer.

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