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Diskutiere im Thema Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 1

    Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Ich habe schon mein ganzes Leben lang Schlafprobleme. Als ich noch sehr jung war - so um das vierte Lebensjahr rum- habe ich laut meinen Eltern die Nächte damit verbracht mir selbst Geschichten zu erzählen und darüber zu lachen.Der daraufhin konsultierte Arzt bot an mir Beruhigungsmittel zu verabreichen O.o, sagte jedoch auch, dass sich das "rauswachsen" würde. Das tat es auch und dankenswerterweise verzichteten meine Eltern auf die Beruhigungsmittel.


    Bestenfalls brauche ich jede Nacht mindestens eine Stunde zum Einschlafen, meistens jedoch wesentlich länger. Ich wälze mich hin und her, finde keine bequeme Lage, ständig stört was. Ich fühle mich unruhig, mache wir bescheuerte Gedanken über Quatsch, der Jahre her ist, oder, oder, oder.
    Ohne Oropax ist an Schlaf sowieso nicht zu denken.


    Manchmal schlafe ich auch gar nicht. Mein Rekord- vor einer Klausur-liegt bisher bei ungefähr 56 Stunden. Aber auch, wenn ich weiß, dass ich morgens aufstehen muss (kommt dreimal wöchentlich vor - Stundentin! :-D) wars das mit dem Schlaf.


    Sport hilft nicht, da bin ich zwar körperlich erschöpft, aber mental hellwach. Alkohol hilft manchmal, ist aber auch kein probates Mittel.


    Wenn ich Schlafe, schlafe ich meistens 10+ Stunden, bevor ich mich ausgeruht fühle. Wenn überhaupt.


    Meine Frage an euch:
    Wie geht ihr mit Schlaflosigkeit um?
    Und: bleibt ihr liegen oder gebt ihr irgendwann auf und macht etwas anderes?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Ich gehe erst dann ins Bett wenn ich wirklich sehr müde bin, wenn das erst früh am Morgen ist, dann ist das so, denn die Wut nicht schlafen zu können macht mich nur noch wacher.

    Ich mache dann meist monotone DInge wie stricken oder so, damit ich mich nicht zu sehr hochpushe.

    Wenn es ganz arg ist nehme ich auch sedierende Medis.

    Ich muss allerdings sagen, das ich das "Glück" habe, nicht arbeitstätig zu sein, es gibt also keine Pflicht morgens früh raus zu müssen oder am Tag voll fit zu sein. Meistens gehe ich spät ins Bett, wache relativ früh auf und schlafe dann am Vormittag nach Frühstück und Gassirunde noch mal.

  3. #3
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Ich habe hier eine Seite mit Tipps gefunden. Vielleicht kannst du ein paar davon brauchen. Mir hilft auch, die Zeit, in der ich nachts wach bin, nicht einfach im Bett liege und mich herum wälze. Ich stehe auf und mache etwas, z. B. Hörbuch hören, etwas essen oder trinken, aufräumen, etc.
    http://www.gesundheit.de/krankheiten...um-einschlafen

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Wenn ich nur wenig geschlafen habe, mache ich wenn möglich tagsüber einen Mittags- oder Nachmittagsschläfchen.

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    ich liege oft im bett und mir geht so vieldurch den kopf.. alles mögliche komme einfach nicht zur ruhe .. immer die vielen gedanken ist echt schilmm



    ich frage mich oft hat das echt was mit adhs zu tun ?

    früh bin ich da richtig kaputt..


    liebe grüße euch

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Mopet schreibt:
    ich liege oft im bett und mir geht so vieldurch den kopf.. alles mögliche komme einfach nicht zur ruhe .. immer die vielen gedanken ist echt schilmm



    ich frage mich oft hat das echt was mit adhs zu tun ?

    früh bin ich da richtig kaputt..


    liebe grüße euch
    Vielleicht bedingt ja das eine das andere - die vielen Gedanken gehören zur Konstitution, die Schlafprobleme führen dann wieder zu einer Verstärkung der Unaufmerksamkeit und machen leider auch leicht gereizt!

    Ich habe schon lange keine Schlafprobleme mehr und bin dafür so richtig dankbar!

    Wenn ich nicht einschlafen kann, werde ich im allgemeinen so wütend und so gereizt, dass ganz schnell der Zug abfährt und erst recht nichts mehr geht.

    Dann kommt die Sorge dazu, was alles am nächsten Tag passieren kann, wenn ich total unausgeschlafen bin usw.

    Für den Notfall habe ich ein Antidepressivum, davon nehme ich einen Tropfen und kann danach, meistens, sehr gut schlafen.

    Ich brauche es seit Monaten nicht mehr.

    Ich weiß nicht, womit es zu tun hat. Geändert hat sich in meinem Leben vor allem die konsequente und nahezu täglich durchgeführte Meditation und fast tägliches Yoga, das ich ebenfalls seit ein paar Monaten in meinen Alltag eingebaut habe.

    Geändert hat sich mein Alltag dahingehend, dass ich die Gedankenkreisel meist sofort stoppen kann, wenn sie auftauchen - sie tauchen allerdings auch immer seltener auf. Mein Alltag fällt mir deutlich leichter, weil ich besser bei der Sache bleiben kann und mich auch leichter zum Tun aufraffen.

    Ich werde mit der Dunkelheit müde und brauche mittlerweile keinerlei Einschlafhilfen mehr. Selbst die einschläfernde Geräuschkulisse habe ich abgeschafft. Ich brauche nur noch wenige Minuten, um einzuschlafen und bin morgens wach und ausgeschlafen!

    Auch da scheint sich eine Art Bedingtheit zu zeigen - die bessere Struktur am Tage bringt auch eine allgemeine Beruhigung am Abend mit sich, ich habe keine nennenswerten Schlafprobleme mehr und dies wirkt sich zwangsläufig auf den Tag aus - der Kreis scheint sich zu schließen!

    Ich empfehle aber immer einen Arzt aufzusuchen, wenn die Schlafprobleme nicht mehr zu ertragen sind - es ist besser, sich an dem Punkt zügig helfen zu lassen, bevor sich ein Teufelskreis auftut!

  6. #6
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 274

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Mit dem alten Tag abzuschließen, ist sehr wichtig.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Ich hatte als Kind oft Schlafprobleme und habe dabei manchmal vor Wut geheult
    oder mich verzweifelt vor das Bett gelegt.....
    Dann gab sich das für einige Jahre.
    Wenn ich ein Kopfkissen gesehen und mich raufgelegt habe, konnte ich super schlafen.
    Aber nur nachts, Mittagsschläfchen am Wochenende klappte gar nicht - trotz Müdigkeit.
    Dann bin ich vor ca. 2 Jahren ins Burn Out und eine schwere Depression gerutscht.
    Seitdem habe ich wieder massive Schlafstörungen.
    Ich schlief zwar ein, aber nie durch und wurde mehrmals wach bzw. bin dann im Haus umhergegeistert.
    Habe selbst Schlafentzüge gemacht, um gegenzusteuern...aber ohne Erfolg.
    Jetzt wurde ich vor einigen Monaten vom Arzt auf Schlafmittel eingestellt.
    Damit schlafe ich wie ein Stein.
    Ich habe bereits 2x die Tabletten weg gelassen um zu testen,
    ob ich auch ohne auskomme.
    Einschlafen ging, aber nach kurzer Zeit wieder für Stunden erwacht.
    Das nervt ungemein..... :-(

  8. #8
    rob


    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Mir kommen die Probleme auch sehr bekannt vor. Ich habe den Drang mit förmlich in Schlaf in zu "Wackeln" und das schon seit dem Kindesalter.
    Einschlafdauer ist sehr unterschiedlich, denke aber 30 min brauch ich min.! zum einschlafen.
    Früh komm ich nie! aus dem Bett, 9h Schlaf und sehr häufige Tagesmüdigkeit sind Standard.
    Mache mir auch um alle möglichen Dinge Gedanken und kann einfach nicht abschalten.

    Bin seit einem Jahr bei einem Neurologen. Neben Antidepressiva (welches ich gerade absetzte) verschrieb er mir zuletzt Beruhigungsmittel (zyprexa, tafil), von adhs will er nichts wissen.
    Bin aber gerade dabei auf eigene Kosten einen Diagnose durchführen zu lassen, ein Vorabtest war schon mal Auffällig.
    Mein Tip, geh zum Arzt! Schaden kanns nicht, wenn du dem dann nicht blindlinks alles glaubst .
    Bleib einfach dran!

  9. #9
    Kez


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Schlaflosigkeit - wie geht ihr damit um?

    Ich mache es mit Sport , 2-3h vorher richtig auspoweren (Laufen) und um 23 Uhr klingelt meine Wecker dass ich ins Bett gehen soll

    Und dann wird ALLES ausgeschaltet, kein Buch , kein Stricken nur Kopfkissen über den Kopf sonst nichts.

    Ich bleibe so bis ich eingeschlafen bin , meisten innerhlab von 1h bin weg.

    Man solle nicht in Versuchung kommen aufzustehen und was anderes zu machen dann wird man erst recht nicht einschlafen können.

    Wichtig ist den Tag und Nacht Rythmus durch nichts zu stören auch wenn jemand meint er bleibe bis morgen früh wach oder gar nicht schlaffen zu müssen weil man glaube es gar nicht nötig zu haben, das Gehirn braucht Pause um Information zu verarbeiten und er wird es auf eine oder andere Weise bekommen.

    Deshalb aus meiner Sicht ist es besser gar nicht so weit kommen zu lassen.

    Versuche mal dein Schlafzimmer zu verändern , entferne alles was in deinem Zimmer an den täglichen Stress errinert. Kaufe diese Sterne die nachts leuchten und
    Mache es dir gemühtlich. Versuche dich mental auf Schlaf vorzubereiten.

    Ich denke an die Sterblichkeit, Vergänglichkeit des Menschen und da verlieren meine Probleme an ihre Bedeutung. Diese Gedanke kann aber auch depresiv wirken.
    Wenigstens habe ich dann kein Gedankenstorm sondern nur einen Gedanken

    Das Studium kann sehr stressig sein und kann die Ursache für deine Probleme sein. Wenn es gar nicht mehr gehet würde ich über die Alternativen nachdenken bzw zuerst Urlaubssemester machen und für halbes Jahr irgenwohin weg fahren.

    Schließlich ist das Leben mehr als abgeschlossenes Studium und gut bezahlter Job. Was nützt es dir wenn du dann nicht mehr du selbst bist !

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