Seite 7 von 9 Erste ... 23456789 Letzte
Zeige Ergebnis 61 bis 70 von 90

Diskutiere im Thema Ich brauche zu viele Optionen !!! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #61
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    Vermutlich kommt es auch darauf an, wie dringend diese Entscheidung wirklich gebraucht wird. - Also wirklich gebraucht oder empfunden gebraucht wird!

  2. #62
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    Idee AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    luftkopf33 schreibt:
    Interesse an einer Gruppe hätte ich schon,bin aber kein Student.

    Macht nix Chamaeleon gilt für 2 .

    Außerdem sind wir doch alle "Studenten", wir bemühen uns doch alle.


    Du warst übrigens auf der Liste der User, die ich pauschal fragen wollte.

    @Interessenten:
    Also bisher haben folgende User interesse:

    - Chamaeleon
    - chrissiKA
    - luftkopf33

    Dann sollte wir uns vlt. über folgende Punkte einigen.

    1. Name der Gruppe und Themenbereich den wir mit abdecken wollen
    2. Gruppengröße
    3. Wichtige Verhaltensregeln oder wie wir uns den Umgang in der Gruppe untereinander vorstellen
    4. Gründung der Gruppe mit erst mal mit 3 Alternativen:
    a) jmd. von euch gründet die Gruppe und ich komm nach meiner Freischaltung zu euch in die Gruppe
    b) wir diskutieren hier erst mal anliegende Themen und falls nicht dagegen spricht, würde ich die Gruppe
    dann nach meiner Freischaltung gründen
    c) wir diskutieren hier erst mal anliegende Themen und klären Details zur Gruppe bevor eine Gründung
    anvisieren.

    Schreibt mir bitte was ihr davon haltet.

    Gruß

    watchdog
    Geändert von watchdog (12.08.2015 um 22:03 Uhr) Grund: Korrektur + Ergänzung: Gruppe ist nicht nur für Studenten !!!

  3. #63
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    ChaosQueeny schreibt:
    Vermutlich kommt es auch darauf an, wie dringend diese Entscheidung wirklich gebraucht wird. - Also wirklich gebraucht oder empfunden gebraucht wird!
    Das wäre schön...
    watchdog schreibt:
    Macht nix Chamaeleon gilt für 2 .

    Außerdem sind wir doch alle "Studenten", wir bemühen uns doch alle.


    Du warst übrigens auf der Liste der User, die ich pauschal fragen wollte.

    @Interessenten:
    Also bisher haben folgende User interesse:

    - Chamaeleon
    - chrissiKA
    - luftkopf33

    Dann sollte wir uns vlt. über folgende Punkte einigen.

    1. Name der Gruppe und Themenbereich den wir mit abdecken wollen
    2. Gruppengröße
    3. Wichtige Verhaltensregeln oder wie wir uns den Umgang in der Gruppe untereinander vorstellen
    4. Gründung der Gruppe mit erst mal mit 3 Alternativen:
    a) jmd. von euch gründet die Gruppe und ich komm nach meiner Freischaltung zu euch in die Gruppe
    b) wir diskutieren hier erst mal anliegende Themen und falls nicht dagegen spricht, würde ich die Gruppe
    dann nach meiner Freischaltung gründen
    c) wir diskutieren hier erst mal anliegende Themen und klären Details zur Gruppe bevor eine Gründung
    anvisieren.

    Schreibt mir bitte was ihr davon haltet.

    Gruß

    watchdog
    Cool Vielleicht hab ich ja Glück und es färbt ein bisschen was ab?!

    Zum Rest(erste Gedanken):

    Ich denke,dass man die max. Gruppengröße auch noch nach der Gründung festlegen könnte.

    Der Themenbereich ist ja schon recht klar umrissen-es sei denn,ich übersehe da gerade etwas.

  4. #64
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    Chameleon ich glaube, das man dir das oft schon abnimmt, das du Probleme, hast, aber es kommt bei mir z.B. oft so an, das du dich selbst viel hilfloser und verkorkster siehst als du bist.
    Allein der Punkt das du glaubst nicht zu wissen wo du Hilfe bekommen kannst, welche Priorität du da setzen sollst..... Du weißt das doch, du konntest es schonmal, du warst bei einem Psych wegen der Diagnose, du warst bei der studentischen Hilfskraft, du fragst hier oft im Forum. Du solltest dir selbst viel mehr ver- und auch zutrauen.
    Du weißt doch auch wo der Schuh drückt, denn irgendwas muss ja zu deiner Diagnose geführt haben. Versuche doch diese Ressource wieder auszukramen. Du hast die, wirklich!

    Hilfe gibt es von sämtlichen Stellen meist nur in der Form, das man selbst sehr aktiv mitarbeitet und absolut motiviert ist, das man die Probleme die eben unbequem sind auch aktiv anspricht und angeht. Das man genau die Dinge, die man nicht kann erstmal macht, um dann genau zu sagen woran es hapert, das man immer und immer wieder über seinen Schatten springt und gegen den Schweinehund kämpft.

    Wenn du eine Hilfe wie ich hatte haben willst, dann musst du deinen bisherigen Schutz ( das wie du es nennst zwanghafte) ablegen, und es nicht mehr allein schaffen. Das heißt u.U. Wohnungsverlust, Verlust der Krankenversicherung, kein selbst beim Amt nach Geld fragen können, sondern Strafen weil du nicht erscheinst/ erscheinen kannst, das heißt das du dein Leben eben manchmal in die Hände von Deppen geben musst, Verlust der Arbeitsfähigkeit, was in deinem/ unserem Alter ein Leben von Sozialhilfe bis ans Lebensende bedeutet, da die EU-Rente nie reicht, und selbst wenn du mal wieder arbeiten gehen kannst, dann evt. nur Teilzeit, also auch aufstockende Sozialhilfe oder Hartz 4, und damit vorprogrammierte Altersarmut, das heißt das deine Kinder, wenn die Sozialhilfe deine Rente aufstocken muss, für dich zahlen müssen wenn sie genug verdienen. Das heißt das deine Eltern für dich die Hilfe zahlen müssen, das du dir nie eine tolle Wohnung oder einen tollen Urlaub leisten kannst, außer es bezahlt jemand anderes für dich, das das eher unwahrscheinlich ist, denn denjenigen, selbst den Mann der dich dann so nimmt muss man erstmal finden. Das heißt das sich der Großteil deiner bisherigen Freunde und Bekannten irgendwann abwendet, weil du gemeinsame Aktivitäten mangels Geld eh nicht so oft mitmachen kannst.
    DAS ist die Konsequenz ( eigentlich nur ein Ausschnitt) von dem, was du von dir selbst momentan denkst.
    Du hast das Glück wählen zu können, denn wenn auch mit viel Anstrengung, bekommst du aber doch vieles noch hin. Du kannst dir ja mal überlegen ob es wirklich das ist, wo du hinwillst. Mit deinen Vorraussetzungen bist du nicht gezwungen diesen Weg zu gehen. Es ist bei 99% ein endgültiger Weg. Versuche mal zu verinnerlichen das wäre deine unwiederbringliche Zukunft.

    Ich hoffe ich konnte dich ein bisschen wach rütteln und du fasst es als Hilfe auf, und nicht als Angriff. Ich hoffe du erkennst und findest auch deine Ressourcen wieder und suchst dir Hilfe, die dich dabei unterstützt das vorhandene zu erhalten und darauf aufzubauen.

  5. #65
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    @Chameleon:

    Ist alles in Ordnung bei dir?

    Hast du gerade einThema mit der Bewerbung was dich überfordert?

    Falls ja, magst du darüber reden?

    Gruß watchdog

  6. #66
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    creatrice, ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstanden hab...willst du mir sagen, dass ich viel mehr schaffe als ich glaube? Und dass ich eine solche Hilfe, wie du sie hattest, gar nicht brauche und glücklich darüber sein sollte (ist nicht sarkastisch gemeint)?

    Das heißt u.U. Wohnungsverlust, Verlust der Krankenversicherung, kein selbst beim Amt nach Geld fragen können, sondern Strafen weil du nicht erscheinst/ erscheinen kannst,
    Vor genau solchen Dingen habe ich Angst und möchte sie mit einer prophylaktischen Hilfe verhindern. Das ist das, was ich am Ende des Weges sehe...ist sicher etwas zu negativ gesehen, aber auf der anderen Seite muss ich schon was ändern, wenn ich dort nicht landen will. Es tut mir leid, wenn du das durchmachen musstest (musstest du?), was du beschrieben hast, dann verstehst du sicher auch, weshalb ich es nicht will. Ich habe das Gefühl, ich rutsche immer weiter ab, das zeigt sich am Verlust von Sozialkontakten, am sich vergrößernden Schuldenberg, an zunehmenden depressiven Phasen usw.

    DAS ist die Konsequenz ( eigentlich nur ein Ausschnitt) von dem, was du von dir selbst momentan denkst.
    Ja, stimmt, so denke ich. Ich denke mal, du willst mir sagen, dass das "Quatsch" ist und ich zu gute Voraussetzungen dafür habe (Studium zB). Meine Angst liegt halt ganz besonders an dieser Stelle, die hier im Thread angesprochen wird: Schwierigkeiten mit dem Priorisieren. Wenn man nicht priorisieren kann, wird man schnell orientierungslos und hat das Gefühl, den Halt unter den Füßen zu verlieren.

    Allein der Punkt das du glaubst nicht zu wissen wo du Hilfe bekommen kannst, welche Priorität du da setzen sollst..... Du weißt das doch, du konntest es schonmal, du warst bei einem Psych wegen der Diagnose, du warst bei der studentischen Hilfskraft, du fragst hier oft im Forum. Du solltest dir selbst viel mehr ver- und auch zutrauen.
    Ja, da hast du wohl recht. So ganz unbeholfen bin ich nicht. Ich denke, das ist es, was du mir sagen wolltest. Danke dafür, das habe ich tatsächlich nicht gesehen. Von innen sieht alles immer viel schlimmer aus als von außen...ich denke, ich habe auch einen zu erhöhten Anspruch an mich selbst, wenn ich den erfüllen sollte, müsste ich schon in perfekt abgestimmter Behandlung bei versch. Ärzten und Helferlein sein, die mein Leben gerade biegen. Ich hab von diesem Ideal nur einen Bruchteil hinbekommen und da reagier ich halt so drauf, wie ich es tue...ich meine halt dieses ADS-typische Dramatisieren, da sieht alles gleich so total schlimm aus. Das ist bei mir recht ausgeprägt, ich find alles immer gleich total schlimm.

    Ich hoffe ich konnte dich ein bisschen wach rütteln und du fasst es als Hilfe auf, und nicht als Angriff.
    Nein nein, ich hab das überhaupt nicht als Angriff aufgefasst, im Gegenteil, ich bin dir dankbar für dein Posting.
    Ich hoffe, mein Beitrag war nun nicht allzu durcheinander.

  7. #67
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    @watchdog: Danke, es geht mir eigtl. grad ganz gut (den Umständen entsprechend). Es sind nicht die Bewerbungen, es ist meine ganze Lebenssituation, die irgendwie total unaufgeräumt und unsicher ist. Aber wenn man das ein wenig relativiert, dann ist die Situation eigtl. gar nicht so schlimm, wie ich sie bisweilen empfinde...ich hab was zu essen, ein Dach über dem Kopf, einen Partner und Familie usw. Ich denke, das ist Zukunftsangst und dann das, was ich in meinem vorherigen Posting schrieb: diese Haltlosigkeit und Orientierungslosigkeit, wenn man nicht gut priorisieren kann. Man fragt sich ständig: Hab ich mich richtig entschieden? Was tue ich als nächstes? Wo will ich hin? Wer bin ich? Was will ich? Soll ich es machen oder nicht? Was soll ich tun?
    Man bleibt nicht auf einer Linie...das macht eben so unsicher. Dann noch die Fehler, die Fliegerlein ansprach....die Fehler, die man ja als ADSler schon so oft gemacht hat und die einem die Entscheidungen noch schwerer machen, weil man sich selbst nicht richtig vertraut....

    Naja, zumindest ist es lieb, dass du fragst, aber ich möchte da grad nicht drüber reden, weil ich erst mal das verdauen muss, was hier schon im Thread gesagt wurde...da ist viel Gutes dabei und viele Erkenntnisse, das muss erstmal verarbeitet werden, nicht noch was draufschütten. (Ich will nicht noch ein Fass aufmachen.)
    Das ist vielleicht sogar ein möglicher Lösungsansatz für das Problem mit der Priorisierung: Man braucht einfach mehr Zeit, um sich entscheiden zu können, es muss erstmal verarbeitet werden über ein paar Tage, ein ADSler verarbeitet mehr und braucht deshalb auch länger. Vielleicht sollten wir uns einfach mehr Zeit geben, soweit es möglich ist. Das ist zumindest das, was ich über die letzten Jahre herausgefunden habe: Dass sich die Entscheidungen von alleine ergeben, wenn man ihnen genügend Zeit gibt...oder?

    P.S.: Ich will nicht wieder widersprüchlich klingen: Ich bin mit meiner Gesamtsituation nicht zufrieden, aber es geht mir im Moment zumindest nicht besonders schlecht dabei. Ich komme zurecht. Ich sag das nur, weil ich öfters mal (scheinbar) widersprüchliche Aussagen mache, das liegt an meinen ständigen Gedankensprüngen, ich kann in derselben Situation einmal total frustriert sein und 3 Minuten später alles nicht mehr so schlimm finden, weil ich eine andere Perspektive gefunden hab, aus der man das Problem betrachten kann.
    Geändert von Chamaeleon (13.08.2015 um 00:16 Uhr)

  8. #68
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    Zur Gründung der Gruppe: Ich bin für 4 b), wobei ich es so handhaben würde, dass eher so allgemein und theoretisch über die Priorisierungsprobleme gesprochen wird, mit vlt. ein bisschen was persönlichem zur besseren Verbildlichung. Und dann gründen wir die Gruppe, wenn du freigeschaltet bist. Und dann überlegen wir uns, wie groß die Gruppe sein soll usw. Wie sie heißt, ist mir persönlich ziemlich wurst.

  9. #69
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    Chamaeleon schreibt:
    @watchdog: Danke, es geht mir eigtl. grad ganz gut (den Umständen entsprechend). Es sind nicht die Bewerbungen, es ist meine ganze Lebenssituation, die irgendwie total unaufgeräumt und unsicher ist. Aber wenn man das ein wenig relativiert, dann ist die Situation eigtl. gar nicht so schlimm, wie ich sie bisweilen empfinde...ich hab was zu essen, ein Dach über dem Kopf, einen Partner und Familie usw. Ich denke, das ist Zukunftsangst und dann das, was ich in meinem vorherigen Posting schrieb: diese Haltlosigkeit und Orientierungslosigkeit, wenn man nicht gut priorisieren kann. Man fragt sich ständig: Hab ich mich richtig entschieden? Was tue ich als nächstes? Wo will ich hin? Wer bin ich? Was will ich? Soll ich es machen oder nicht? Was soll ich tun?
    Man bleibt nicht auf einer Linie...das macht eben so unsicher. Dann noch die Fehler, die Fliegerlein ansprach....die Fehler, die man ja als ADSler schon so oft gemacht hat und die einem die Entscheidungen noch schwerer machen, weil man sich selbst nicht richtig vertraut....

    Naja, zumindest ist es lieb, dass du fragst, aber ich möchte da grad nicht drüber reden, weil ich erst mal das verdauen muss, was hier schon im Thread gesagt wurde...da ist viel Gutes dabei und viele Erkenntnisse, das muss erstmal verarbeitet werden, nicht noch was draufschütten. (Ich will nicht noch ein Fass aufmachen.)
    Das ist vielleicht sogar ein möglicher Lösungsansatz für das Problem mit der Priorisierung: Man braucht einfach mehr Zeit, um sich entscheiden zu können, es muss erstmal verarbeitet werden über ein paar Tage, ein ADSler verarbeitet mehr und braucht deshalb auch länger. Vielleicht sollten wir uns einfach mehr Zeit geben, soweit es möglich ist. Das ist zumindest das, was ich über die letzten Jahre herausgefunden habe: Dass sich die Entscheidungen von alleine ergeben, wenn man ihnen genügend Zeit gibt...oder?

    P.S.: Ich will nicht wieder widersprüchlich klingen: Ich bin mit meiner Gesamtsituation nicht zufrieden, aber es geht mir im Moment zumindest nicht besonders schlecht dabei. Ich komme zurecht. Ich sag das nur, weil ich öfters mal (scheinbar) widersprüchliche Aussagen mache, das liegt an meinen ständigen Gedankensprüngen, ich kann in derselben Situation einmal total frustriert sein und 3 Minuten später alles nicht mehr so schlimm finden, weil ich eine andere Perspektive gefunden hab, aus der man das Problem betrachten kann.
    Freut mich.

    Das klingt ja nicht so schlimm, wie von von creatrice angedeutet.

    Kannst du denn mit deinem Partner reden bzw. kann er deine Probleme zum Teil nachvollziehen?

  10. #70
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Ich brauche zu viele Optionen !!!

    Puh! Ich bin erleichtert das du (endlich!!!!!) was geschrieben hast und mich richtig verstanden hast.

    Ja, ich glaube du neigst wirklich sehr dazu alles durch eine negativ gefärbte Brille zu sehen, leider stehst du dir genau damit auch noch selbst im Weg, denn was du dir nicht zutraust machst du logischerweise auch nicht. Ich meinte nicht das Studium an sich mit den Voraussetzungen, sondern das du da ja auch irgendwelche Prioritäten setzen musstest, also welche Prüfungen und Kurse wann etc....
    ich glaube das ist fast sogar mehr Anspruch an Entscheidungen als sich z.B. einen Thera zu suchen.


    Ich weiss wovor du Angst hast, aber indem du in Schockstarre verfällst und lieber nach sämtlichen Problemen als nach Lösungsansätzen suchst ( bedenke wo du deine Kraft hingibst) wirst du eher dort landen.

    Ich denke du brauchst nicht solch eine Hilfe und würdest sie auch (derzeit) nicht bekommen, denn das beschriebene sind quasi in unterschiedl. Gewichtungen die Grundvorraussetzungen dafür. Die Hilfe wo du ( erstmal) nichts machen musst, die dich erstmal komplett führt ist für Leute die zu dieser Zeit auch nichts allein können. Und die Gefahr bei solchen Hilfen ist, das sich ein Großteil dadurch irgendwann selbst gar nichts mehr zutraut, und psychiatrisch hospitalisiert wird.
    Da du ja eh ein wenig dazu zu neigen scheinst, glaube ich man sollte eher dein Vertrauen in dich selbst stärken und dir eher Hilfe in Form von Anleitung zur Selbsthilfe zu geben, dich also eher aktiv lassen als die Passivität zu unterstützen. Und ja, auch aktiv weiter Sozialkontakte pflegen und "im Training bleiben", ich weiß wie schwer das ist, aber es wird wirklich irgendwann leichter und selbstverständlicher, vllt nicht "normal" oder so wie du es dir derzeit wünschst, aber es wird so, das du eine Balance zwischen Ruhe und aktiven Sozialleben hinbekommst. Auch das muss man selbst machen, da hilft weder die Thera noch die Einzelfallhilfe. Ganz viel Lebensqualität und damit auch Kraft für ein zufriedenstellendes Leben muss man sich selbst erarbeiten (wollen).

    Womit du Recht hast ist das DU etwas ändern musst. So beschissen es gerade für uns ADHSler ist, das was am besten hilft ist wirklich selbst den Hintern hochkriegen und aktiv werden. Aktiv eine Therapie oder ein Tandemteam oder Selbsthilfegruppe suchen, aktiv den Arzt nach Adressen fragen, aktiv über sämtliche Schweineelefanten mit mehr Angst als Vaterlandsliebe springen.


    (Ja, ich habe das beschriebene teils durchgemacht und musste mit viel Tränen und Verzweiflung hinnehmen, das ich den Rest meines Lebens trotz Intelligenz und Willen und etlichen Versuchen ein Sozialhilfefall bin. Hört sich bei weitem nicht so schlimm an, wie es ist wenn man wirklich in der Situation ist und das unausweichliche realisiert. Das einzige was ich mit positivem Gewissen sagen kann, ist das ich wirklich alles versucht habe das zu verhindern, über 10 Jahre lang. Wünschen tu ich das wirklich niemandem.)

Seite 7 von 9 Erste ... 23456789 Letzte

Ähnliche Themen

  1. So viele Lügen!
    Von Tessa im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 8.07.2014, 16:27
  2. viele viele sorgen
    Von Erdbeercreme im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 21.11.2012, 23:06
  3. Viele Baustellen
    Von Lissy im Forum ADS ADHS Erwachsene: Österreich
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 1.11.2012, 11:41
  4. Viele Fragen, hoffe auf viele Antworten :-)
    Von chris2010 im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 21.12.2011, 10:38

Stichworte

Thema: Ich brauche zu viele Optionen !!! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum