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Diskutiere im Thema ADS/ADHS-Genetische Faktoren im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Hi an alle,
    kurze Frage, kennt sich jemand mit dem limbischen System aus?. Bzw. in wie weit kann ADHS durch dieses ausgelöst werden? Nach etwas neueren Studien von der World Meeting on Sexual Medicine 2012 - World Meeting on Sexual Medicine 2012 ist evtl. ein ungleichgewicht in den Wirkorten von Verschieden Rezeptoren ein Auslöser für verschiedene Krankheiten unter anderem von ähnlichen Symptomen wie ADS(Aufmerksamkeitsprobleme, Gedächtnisprobleme, Introvertiert etc.). Bei Hippocampus and amygdala morphology in attention-deficit/hyperactivity disorder. - PubMed - NCBI wurde beispielsweise labilität gemessen. In wieweit verschwinden die Symptome nach der Pubertät? (Nach verschiedenen Foren heist es bei einigen ja bei einigen nicht). Evtl erfolgt bei dem Wachstums in der Pubertät aufgrund der Unterversorgung von Hormonen eine falsche Ausprägung im Limbischen Systems. Aufgrunddessen können die Symtome von ADHS entstehen. Als Beispiel kann eine Anti-NMDA -Rezeptor-Enzyphalitis als Referenz genommen werden. Dabei bekommen normale Personen im höhereren Alter Autismus. Die Arbeit http://edoc.ub.uni-muenchen.de/14340...Anne_Julia.pdf beschäftigt zwar mit ADHS und Dopamin aber lässt evtl andere Hormone wie Schilddrüsenhormone oder Estrogene außer acht Dasselbe gilt für andere Rezeptoren wie AR-CAG welcher zu jeder Person variiert.
    Die Forumsfrage ist dabei Allgemein: Hat irgend jemand echte Kenntnisse von der Stoffwechselwirkung ?(nur aus Konferenzpaper, Bücher sind dabei ziemlich veraltet).
    Gruß
    Enki
    Geändert von Enki ( 8.07.2015 um 00:14 Uhr)

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Lieber Enki,

    dass wir hier jedenfalls mehrheitlich weder Mediziner noch Biologen sind, weißt du aber schon, oder?

    Ohne dass ich deine Links jetzt gelesen habe: ADHS entsteht nicht während der Pubertät und verschwindet auch nicht. Einzelne Symptome wandeln sich, oder Betroffene können in verschiedenen Lebensphasen besser oder schlechter kompensieren.

    Mir ist nicht klar, worauf du hinaus willst. Bist du selbst ADHS-Betroffener? Du kannst dich gerne mal näher vorstellen.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Die Fragen wird nicht mal eine Fachperson sicher klären können, da alles genannte Thesen sind, die bisher keine Gültigkeit haben. Das ist ja derzeit das Problem bei vielen psychiatrischen Diagnosen. Man hat Ansätze aber weiss noch nichts genaues.
    Die von dir benannte Enzephalitisform führt übrigens nicht zu Autismus, sondern zu autismusähnlichen Symptomen, und das auch nur in einzelnen Fällen. Das ist ein Unterschied ob es etwas IST oder so aussieht wie.....
    Geändert von creatrice ( 7.07.2015 um 23:05 Uhr)

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Hi 4.Kl.konzert,
    ja mir ist klar, dass niemand Biologe oder Mediziner ist, aber ich wolle nur mal eine Denkweise in das Forum mit einbringen, was nicht gleich mit dem Standard-Wissen mit ADHS in Verbindung gebracht wird. Sodass auch vlt. ein paar Leute ein paar anregungen bekommen, was genau im Hintergrund passiert.
    Zu mir selbst, ich bin selbst Betroffener von ADHS. und habe die Diagnose seit 10 Jahren. Dazu hatte ich schon mehrere Erfahrung mit Concerta, Dex bzw Wellbutrin(Elontril) dabei gab es keine Wirkung sondern nur Nebenwirkungen. bzw, die Medis hatten in der Anfangsphase gewirkt. Danach hat die Wirkung nachgelassen. Psychologe natürlich war nur Zeitverschwendung. Aufgrund einiger Faktoren wie z.B. Osteoporose( also schon mit 29 )(wird nicht bei den NW von den Medis angegeben,Sowie F52.0) bin ich zufälligerweise auf das Thema mit den Hormonen gestoßen.
    Aufgrund dessen, habe ich mich ein wenig in das Thema eingelesen und habe einige Niedergelassene Ärzte darauf angesprochen. Die meinten speziell keine Ahnung und verwiesen mich auf mich auf ein Expertenzentrum (spezielle UNI-Kliniken bei dem geforscht wird) in die FR Neuroendokrinologie. Das Ergebnis war, dass der Defekt dort bekannt ist und es schon mehrere Versuchsreihen dazu gibt. Der genetische Defekt, den ich habe, bezieht sich auf die Wirkorte verschiedener Hormone, der Wirkort ist dabei vorallem die Amygdala.

    Gruß Enki

    Ansonsonsten zu creatrice.:
    Das, dass Thesen sind ist mir schon klar. Aber wenn man die Thesen nicht überprüft oder versucht an der Situation selbstständig was zu ändern bleibt man immer Abhängig von diversen Personen. Ich selbst sage mir ohne Paradigmenwechsel bleibt man stehen oder man lebt in der Vergangenheit. Bei den autismusähnlichen Symptomen der NMDAR-Enziphalitis spielt auch der NMDAR-Rezeptor eine Rolle je nachdem wie lange dieser ist der Variiert auch bei Personen. Zum Vergleich kann man auch die Narkolepsie bei den Patienten der Schweinegrippe nehmen. Das Medikament, löst bei der Mehrheit, keine Narkolepse aus, Es gibt aber Fälle bei denen die Patienten nach der der Impfung die Krankheit bekamen.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Die Diagnose Autismus definiert sich aber aus Symptomen seit der frühen Kindheit. Von daher kann es keiner lt Definition sein. Das mag pedantisch klingen, ist es aber nicht, denn es gibt Störungen die völlig gleich aussehen, aber einen anderen Ursprung haben. Das ist u.A. wichtig für die Forschung und teils auch für die Behandlung.

    Wenn du den finanziellen Background und/ oder das Wissen und auch das Interesse hast um selbstständig diese Thesen zu überprüfen, dann ist es ja toll, aber weder hier, noch an den meisten Unis oder Forschungseinrichtungen ist beides zusammen vorhanden.
    Von daher werden wohl viele Thesen stehen bleiben als das was sie sind..... Thesen.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Hi creatrice,
    Eigentlich habe ich keine finanzielle Möglichkeiten etc. für die Forschung/Zeit. Das mit Autismus meinte ich nur als Beispiel, dass etwas im Hintergrund da ist, dass etwas symptome auslöst was Biologischen Ursprungs ist und eine Auswirkung auf passives Verhalten auslöst. Und nichts psychologisches , was Psychologen gerne meinen. Thesen sind klar Thesen. Ich meine nur, man kann medizinisch nicht generell sagen, dass wenn jemand ADHS typische oder Autistische Symptome hat, dass es immer nach Schema F behandelbar ist. Jede Person hat eine andere genetische Veranlagung. Man kann nicht generell sagen, dass wenn das Mittel A bei einer spezifischen Menge an Patienten wirkt, dass es für alle gilt.
    Die Thesen wirken vlt nur bei einer bestimmten Personengruppe, die gerade untersucht wurde.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Verstehe nicht so ganz was deine Frage ist.
    Geht es darum in wie weit genetische Faktoren Rezeptoren im limbischen System beeinflussen können?
    Oder darum welche Rezeptoren mit welchen Krankheiten zusammenhängen?

    Grundsätzlich weiß man zwar wie ein Rezeptor (auf molekularer Ebene) funktioniert und wie sich verschiedene Hormone und Neurotransmitter chemisch zusammensetzen aber man ist noch weit davon entfernt über Ursache und Wirkung zu entscheiden.

    Besser erforscht ist da zum Beispiel die Korrelation zwischen der Aktivität (oder Inaktivität) bestimmter Neurotransmitter und depressiven Phasen.
    Und der Zusammenhang zwischen Insulin und dem Krankheitsbild Diabetes. Aber selbst hier kann niemand sagen ob es sich dabei um den Auslöser handelt oder ob es die Reaktion des Gehirns auf etwas anderes ist.

    Bei der Studie über Hyppocampus und Amygdala geht es scheinbar auch eher darum ob die Morphologie (also der physikalische Aufbau der beteiligten Gewebe sozusagen) des Gehirns sich bei Personen mit ADHS unterscheidet. Ob das nun Ursache oder Ergebnis der Störung ist, ist nicht Thema der Studie.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Es geht mir darum welche genetische Faktoren überhaupt für ADHS zuständig sind. Bzw was kann man am besten dagegegen tun. Das mit den Krankheiten die ich oben erklärt habe sind nur Referenzbeispiele. Was gewisse Fehlfunktionen auslösen können.
    Die Hauptfrage die ich meine ist ob irgendjemand, echte Beispiele hat, wie ADHS/ADD mit dem limbischen System zusammenhängt. Bzw Studien die den zusammenhang zwischen dem Endokrinologischen System belegen.
    (Die Hypothesen mit Dopaminmangel etc. was bei ADHS/ADD oft erwähnt wird finde ich, ist nur ein Vorwand, dass man nicht weis was es überhaupt ist. Anatomie: Lymphbahnen im menschlichen Gehirn entdeckt - DIE WELT war auch bis vor kurzem unbekannt)

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Enki schreibt:
    Es geht mir darum welche genetische Faktoren überhaupt für ADHS zuständig sind. Bzw was kann man am besten dagegegen tun.
    Was willst du denn gegen genetische Faktoren tun??

    Außer auf leibliche Kinder verzichten vielleicht.

    Enki schreibt:
    Die Hypothesen mit Dopaminmangel etc. was bei ADHS/ADD oft erwähnt wird finde ich, ist nur ein Vorwand, dass man nicht weis was es überhaupt ist.
    Das Dopaminsystem bei ADHS-lern ist in verschiedenen Hirnregionen aufwändig erforscht worden. Von einer Hypothese kann man da nicht mehr reden.

  10. #10
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    @Enki -

    vielleicht wirst du hier fündig:

    Muenke Group

    Ich bin mir fast sicher, wenn du Maximilian Münke eine eMail schreibst, dass du Antwort bekommst.

    Er hat in unserer Gegend mal einen Vortrag gehalten, irgendwo habe ich die Unterlagen, aber sind
    mir fast ein bisschen zu kompliziert. Er war sehr nett beim Mittagessen.....

    Ich hoffe, die Forschungen u. a. beim NIH enden nicht darin, dass alle auf Gen-Veränderungen getestet werden ....

    also keine "Brave New World" bitte.

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