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Diskutiere im Thema ADS/ADHS-Genetische Faktoren im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    achso: diese Entwicklungsverzögerung bei Adhs scheint aber nicht nur Bereiche des Selbstmanagements zu betreffen. Oft wird nach meiner Kenntnis eine allgemeine Reifeverzögerung festgestellt. auch im emotionalen Bereich zB.

    erklärt aber nicht das Erwachsenen-Adhs. und: so einfach ist das auch nicht., wären die Kinder einfach entwicklungsverzögert, würde sich das anders auswirken. Ursache und Wirkung sind mir auch nicht deutlich genug unterschieden.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    in dem Artikel von bdw mit der Reifeverzögerung besonders im vorderen Bereich, abstraktes Denken etc müßte man doch eigentlich vor allem eine Reifeverzögerung im Intelligenzbereich vermuten, oder ?
    hm.

  2. #32
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Wenn AD(H)S erst in der Pubertät einsetzt, warum war ich dann schon in der Grundschule
    Verhaltens auffällig, bzw. hab nur dann am Unterricht teilgenommen wenn ich Interesse daran hatte?

  3. #33
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    New,genau das ist ja volliger Quark in dem Anfangspost. Nur wenn evtl etwas ADHS ahnliche Symptome hervorrufen kann,aber erst in der Pubertät einsetzt,spricht das ja dagegen.dass Adhssymptome in der Kindheit einsetzen müssen, kann man ja noch anzweifeln,aber dass es immer erst inder Pubertät einsetzt ist ja völliger Unsinn. ADHS setzt immer oder zumindest fast immer in der akindheit ein,daher verstehe ich den Eingangsfred nicht so recht nicht alles,was so aussieht wie Adhs muss adhs sein. Was aussieht wie Zucker kann auch Salz sein,pflege ich zu sagen

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Das Hormonsystem ist momentan nicht richtig erforscht. Was ist wenn bereits bei der Geburt die Veranlagung für die Amygdala besteht ? Also dass das Wachstum genetisch bedingt ist. Jeder Mensch hat ein anderes DNA- Profil.
    Es kann aber auch sein, dass die Wechselwirkungen wie andere Ursachen der Ursprung sein kann. Beispielsweise, dass Hormone anders wirken. Ein weit hergeholtes Beispiel ist https://en.wikipedia.org/wiki/Mild_a...ivity_syndrome und http://www.eje-online.org/content/163/2/319.full.pdf . Bei einem AR_CAG von >23tripplets, wirkt das Testosteron nicht so stark wie es soll. Biologisch sollte die Hypophyse bei Personen mit dem Symptom den Testo-Spiegel anheben, damit der Defekt ausgeglichen ist. Wenn aber die Hypophyse selbst eine Insuffizienz aufweist, ist der Mechanismus gestört. So könnten Hypogonadismus-Symptome(https://de.wikipedia.org/wiki/Hypogonadismus (bei ADS ohne Hyperaktivität) http://www.issmsmsna2012.org/present/_pdf/1033.pdf ) zu früh aufreten bzw. während der Kindheit konnten Hormone nicht richtig wirken, sodass auch weitere Symptome bereits vorhanden gewesen wären(vor allem unsportlichkeit). Anderseits bei AR-CAG <20 (könnten die Hyperaktive ADHS-Form auftreten). Salivary testosterone and a trinucleotide (CAG) length polymorphism in the androgen receptor gene predict amygdala reactivity in men. - PubMed - NCBI .

    Zu Moselpirat :
    in dem Artikel von bdw mit der Reifeverzögerung besonders im vorderen Bereich, abstraktes Denken etc müßte man doch eigentlich vor allem eine Reifeverzögerung im Intelligenzbereich vermuten, oder ?
    hm.
    Es besteht die Vermutung dass das Autismus-Spektrum bei Kleinkindern von einer zu großen Amygdala hervorgerufen wird. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19726029 .ADS ohne Hyperaktivität ist ein Mangelsymptom von gewissen Hormonen und bei einer zu starken Hormonalen-Wirkung eine Hyperaktivität bis Autismus entstehen könnte. Physologisch wäre dies kaum Bemerkbar da die Frequenzen für die Zellen sowohl bei ARCAG <20 als auch >23 gleich sind http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/arti...274/figure/F1/

    Ich selbst beziehe mich im Text nur auf das EXON 1 des AR-CAG-Rezeptors (Es gibt mehrere Teilbereiche, diese haben Auswirkungen auf die Geschlechtsdifferenzierung EXON 1 dagegen nur auf die Wirkung von Hormonen. EXON 2-8 ist für Geschlechtsdifferenzierung verantwortlich also CAIS/PAIS nach http://www.zhb.uni-luebeck.de/epubs/ediss609.pdf)

    Frauen haben auch Testosteron aber haben im Gegensatz zu Männern 2 AR-CAG`s (evtl. kann die Wirkung aufgrund der doppelten Chromosomen anders sein) Dasselbe gilt, auch für die Aromatase(https://de.wikipedia.org/wiki/Aromatase). Beim Mann wird ein Großteil vom Testo in Östrogen umgewandelt.Dadurch könnte nur ein geringer DHT-Anteil überhaupt an der Amygdala wirken.
    Geändert von Enki (22.12.2015 um 23:45 Uhr)

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Ich habe jetzt eine superinteressante Abhandlung über das psychoorganische Syndrom damals und heute gelesen, wo es auch darum ging, wie das ganze zu ADHS wurde.
    Dabei ging es darum, das es eigentlich ein Sammelbegriff für organische minimale Störungen war, der aber irgendwann für viele nicht ausreichte, so wurden auch nicht organische Störungen, die die selben oder ähnliche Symptome beim Kind zeigten mit rein genommen.

    Man hat immer mehr geforscht, und ist immer mehr in Richtung Genetik gegangen, also wurde die auch noch als Auslöser mit rein genommen. Es gibt also 3 Hauptursachen: die organische, die Sozialisation und die Genetik. Natürlich können die sich auch vermischen.
    In der Abhandlung ging es hauptsächlich darum, wie man den organischen Hauptgrund vor allem von dem rein psychiatrischen abgrenzen kann, und das das für die Prognose und auch die Behandlung eine wichtige Rolle spiele, da dort auch neurologische Auffälligkeiten sein.

    Ob das auch bei der reinen genetischen Ätiologie so ist, stand da nicht, es zeigt aber, das es eigentlich Unsinn ist, sich über die Genetik und damit Behandlung für Alle (Diagnostizierten) Gedanken zu machen, da wir alle höchstwahrscheinlich etwas anderes haben. Sogar in den 3 Hauptgründen gibt es Unterschiede. Es gibt unterschiedliche Hirnbereiche die unterschiedlich stark betroffen sein können, es gibt frühe Deprivation, spätere, etc, und es gibt bestimmt auch mehrere Gene die Unterschiedliches auslösen in einer Kaskade von Signalübertragung.

    Ich für mich schliesse daraus noch mehr als vorher, das ich schaue was ich persönlich davon haben könnte, und was da am besten hilft, Genetik hin oder her.

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