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Diskutiere im Thema ADS/ADHS-Genetische Faktoren im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    ChaosQueeny schreibt:
    Ich habe heute echt einen schlechten Tag und daher auch nicht wirklich alles verstanden, deswegen jetzt einfach mal eine unheimlich blöde Frage ...

    Wenn das mit dem Dopaminhaushalt nicht stimmt und das der Punkt ist, wo die Medis ansetzen, warum wirken die dann?

    Definitiv keine blöde Frage, sondern im Gegenteil absolut nahe liegend . Ich hab keine Ahnung und vermute, niemand weiß es wirklich...

    Ich könnte nur den Vergleich mit z.B. einem querschnittsgelähmten Rollstuhlfahrer anbringen, um dass zu erklären: Obwohl das Problem das durchtrennte Rückenmark ist, hilft ihm eine Therapie, die an den Beinen ansetzt und die fehlende Möglichkeit zu Laufen kompensiert (=der Rollstuhl). Die Ursache eines Problems muss ja nicht direkt was mit der Lösung (=Behandlung) zu tun haben. Aber nur weil der Rollstuhl "hilft", kann man daraus nicht schließen, dass der Mann vorher ein "Rollstuhl-Defizit" hatte. Genauso ist es auch mit Methylphenidat bei ADHS und den Dopamintransportern .
    Geändert von Addler86 (10.07.2015 um 21:06 Uhr)

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Ich stimme teilweise Addler86 zu. Ich weis nicht 100% woran es liegt. Vlt ist dies ein Teilaspekt mit der Umwelt und dem positiven Denken. http://www.amazon.de/Positives-Denke.../dp/382183904X . Amphetamin selbst wird unter anderem als Schmerzmittel in der Medizin eingesetzt. U.A. muntern die Medikamente auf ,verdrängen den Gedanken an die Krankheit und unterdrücken unbewusste Fehlsignale(Schmerzen) von Organen(also auch Gehirnarealen). Nachdem die Fehlsignale weg sind, fühlt man sich wohler. Der Rest übernimmt der psychologische Aspekt. Nach einer gewissen Zeit kann es sein, dass sich die Synapsen an den veränderten Stoffwechsel gewöhnen und steuern dagegen damit evtl weitere Prozesse nicht dauerhaft geschädigt werden. Personen ohne ADHS haben evtl keine Fehlsignale die es zu unterdrücken gibt. Deshalb hat es einen euphorisierenden Effekt.
    Psychologisch gibt es auch Phänomäne von Motivationstrainings etc. kurzristig wirken diese, langfristig eher nicht.
    Geändert von Enki (10.07.2015 um 20:18 Uhr)

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Eine mögliche Ursache für die Wirkung könnte auch das noradrenerge System sein. Das wird ja immer mit moduliert. Das das Dopamin dabei gar keine Rolle spielt, und "nur" wie auch bei Gesunden zu einem Leistungsanstieg in Teilbereichen führt.

    Es könnte auch sein, das es nicht direkt mit den Transmittern oder Problemen damit zusammen hängt, sondern das es physiologische Auffälligkeiten gibt, wie z.B. Mikroläsionen oder Fehlbildungen etc. in bestimmten Bereichen, und durch eine Erhöhung der Neurotransmitter werden die gestörten/ zu wenigen funktionsfähigen Bereiche zu mehr Leistung und damit Kompensation der fehlenden gebracht.

    Da da gibt es etliche Möglichkeiten, die es zu suchen und finden gilt.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Also wenn es Noradrenalin wäre, würde es dann nur für ADHS, aber nicht für ADS stimmen. Evtl muss man beide Ausprägungen also ADHS und ADS als zwei unterschiedliche Krankheiten betrachten. Mit zwei unterschiedlichen Ausprägungen und deren Symptome. Außerdem gab es auch noch https://de.wikipedia.org/wiki/Sluggish_cognitive_tempo, welches mal zu ADD gezählt hat bzw teilweise noch dabei ist. Vielleicht ist noch mehr dahinter. Evtl ist auch Oxytocin daran beteiligt oder der D-Serin D-amino acids in the brain: D-serine in neurotransmission and neurodegeneration. - PubMed - NCBI.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    creatrice schreibt:
    Es könnte auch sein, das es nicht direkt mit den Transmittern oder Problemen damit zusammen hängt, sondern das es physiologische Auffälligkeiten gibt, wie z.B. Mikroläsionen oder Fehlbildungen etc. in bestimmten Bereichen, und durch eine Erhöhung der Neurotransmitter werden die gestörten/ zu wenigen funktionsfähigen Bereiche zu mehr Leistung und damit Kompensation der fehlenden gebracht.

    Da da gibt es etliche Möglichkeiten, die es zu suchen und finden gilt.
    Genau sowas würde ich auch vermuten (siehe oben).

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.968

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Das es ähnlich einem Motivationstraining - also psychologisch - wirkt, kann ich mir nicht unbedingt vorstellen, nicht jeder der mit Medis anfängt, geht ja auch davon aus, dass diese wirken und wird dann doch positiv überrascht. Andersherum gibt es Menschen, die sich Wirkung erhoffen und gar nichts spüren (von Nebenwirkungen vielleicht jetzt mal abgesehen, aber darum geht es ja nicht).

    Also müsste es schon etwas bewirken, was eher auf der körperlichen Ebene stattfindet, würde ich denken.

    Okay, also man weiss nicht so genau, woran es liegt und man weiss nicht so genau, warum die Medis wirken, wenn ich das jetzt recht sehe ... - Das ist doch mal eine Aussage.

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Es gab mal irgendwann Anfang der 2000er so ein "Manifest", das war von Neurowissenschaftlern gemacht worden, die darin eine unglaubliche Entwicklung in der Forschung und Behandlung vorhersagten, das ganze für die nächsten 10 Jahre.
    Irgendwann jetzt, also 10 Jahre später hat einer von denen auf die Frage wieso das alles nicht eingetreten ist geantwortet, das umso mehr sie wissen, sie wissen das sie eigentlich gar nichts wissen. Sie entschlüsseln ein Schloss und dahinter sind 100 neue. Es hat keiner gedacht das das Hirn so komplex ist.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    Zum Thema Link in der Hirnforschung existieren auch einige interessante Aspekte, in der Verbindung mit dem Organ Amygdala. Beispielsweise http://www.sciencedaily.com/releases...0617151845.htm (Nach der Psychologie ist das anderssein ein Traum der Kindheit nach Biologie genetisch bedingt). Das Ganze kann man erweitern durch die Ursachen woher überhaupt das Ungleichgeweicht her rührt How teenagers learn to fall in love: Brain cells develop during puberty that help them flirt and find a partner | Daily Mail Online. Der Fakt ist, dass gerade die genetischen Faktoren die ich oben erwähnt habe in dem Organ am meisten reagieren. http://www.nature.com/neuro/journal/...l/nn.2724.html. Serin, Serotonin können zwar ein Mangel bei verschiedenen Krankheiten aufweisen, reagieren aber mit Zellen und der DNA/RNA.
    http://www.jaacap.com/article/S0890-...878-2/abstract
    Eine Frage ist eigentlich was würde passieren wenn die Amygdala während der Pubertät oder im Kindesalten ungleichmäßig wachsen würde und die Gefühle somit stagnieren Limbic System: Amygdala (Section 4, Chapter 6) Neuroscience Online: An Electronic Textbook for the Neurosciences | Department of Neurobiology and Anatomy - The University of Texas Medical School at Houston bzw. https://books.google.de/books?id=275...UC&redir_esc=y

  9. #29
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    ich bin nach Lesen des Freds verwirrter als zuvor. Vor allem der erste Post, in dem es um das lymbische System geht und ich nur von Symptomähnlichkeiten lesen konnte (was für mich noch lange keine ursächlichen zusammenhänge bedeutet) und vor allem die darin versteckte Behauptung, Vermutung, Schlussfolgerung, dass daher Adhs erst in der Pubertät einsetze irritiert mich ziemlich. Allein schon dewegen würde mich ein Zusammenhang eher verwundern.
    Dann auch der Gedanke, dass man Ads/Adhs nun evtl wieder als 2 unterschiedliche Krankheiten definieren würde "wenn es das Noadrenalin wäre ?
    ja, gibt es denne dafür konkrete Hinweise`? Enki verwirrt mich leider mit seinen Kommentaren zu anderen Erkrankungen thesen, Studien etc

    gleichzeitig interessiere ich mich für den aktuellen Stand der Forschung. mir ist natürlich klar, dass es keine eindeutigen Ergebnisse gibt, aber was sagt denn derzeit die gängige Lehrmeinung/ die Forschung etc? mich interessiert nicht, dass irgendein Toxologe, Bakteriologe etc irgendeine völlig andere These aufwirft, mich würde die aktuelle gängige Lehrmeinung, die Mehrheit der Fachleute interessieren ? kann man überhaupt festlegen, was derzeit Lehrmeinung ist oder ist es mehr ein 5 Fachleute-6 Meinungen-Problem, dass es sozusagen unterschiedliche Schulen bzw Anhängergruppen gibt und man je nachdem, wenn man fragt völlig unterschiedliche Antworten bekommt ?

  10. #30
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: ADS/ADHS-Genetische Faktoren

    zu der Eingangsfrage:
    ich weiss nur, dass Adhsler besonders amygdala-"gesteuert" sein sollen. aber das habe ich vor etlichen Jahren gehört , ich weiss nicht, inwieweit das aktuell ist. wir alle sind das natürlich in einem größeren Maße als uns das lieb und bewußt ist, aber bei Adhs soll es noch ausgeprägter als bei Normalos sein.

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