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Diskutiere im Thema Reizüberflutung und die Vermeidung von Sozialkontakten im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.074

    AW: Reizüberflutung und die Vermeidung von Sozialkontakten

    Hi Ihr lieben

    Ich hab den wunsch weitergeleitet:-)

    jetz könnt ihr euch wieder der eigentlichen Thematik widmen.^^

    lg dream

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Reizüberflutung und die Vermeidung von Sozialkontakten

    Ich habe in einem anderen Forum mal gelesen, dass es beim Hörgeräteakkustiker spezielle Lärmfilter gibt, wenn man an einer auditiven Wahrnehmungsstörung leidet. Vielleicht wäre so etwas auch hilfreich?

  3. #23
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Reizüberflutung und die Vermeidung von Sozialkontakten

    murly schreibt:
    Vielen Dank für die vielen Beiträge!. Das hilft schon eine Menge, wenn man merkt, nicht allein mit dem Problem auf dieser Welt zu sein.



    Ja, das habe ich die letzten Wochen auch bemerkt. Ich bin nach einer Vorlesung, erst wieder "bereit" für Sozialkontakte, wenn ich mindestens 20-30 Minuten, in absoluter Ruhe, meditiere oder für eine Stunde Zuhause bin.

    Nur ist das leider nicht immer möglich.



    Das ist durchaus ein Interessanter Ansatz. Tatsächlich bemerke ich, dass ich mit der Medikation, Reize viel stärker und auch lauter wahrnehme.
    Wenn ich also müde bin, ist mein "innerer Arbeitsspeicher" sicherlich weniger empfänglich für Reize, aber durch die Reizoffenheit, wird dann mehr aufgenommen als eigentlich verarbeitet werden kann. Somit kommt es dann eher zu einer Reizüberflütung.

    Es könnte aber u. A. auch sein, dass die momentane Dosierung zu niedrig ist. Ich werde dass im Lauf der Woche mit meiner Ärztin besprechen.



    Das kenn ich nur zu gut. Beim Einkaufen habe ich mir deshalb eine Strategie zurecht gelegt, um es deutlich angenehmer zu machen.
    Zum einen stelle ich mir eine Einkaufsliste zu recht. (Ist glaube ich Standard ) Und zum anderen, schaue ich möglichst auf den Boden und vermeide den Blick auf Menschen und die Warenstände, die unrelevant sind. (Ich glaub daher kommt die Überflütung)

    Dies bedingt natürlich, dass man genau weiß wo die gewissen Waren liegen,die man kaufen möchte.




    In meiner Schulzeit habe ich teilweise die kompletten Pausen in der Toilette verbracht. Ich habe mir bewusst Zeit gelassen um in Ruhe zu meditieren. Dies habe ich vor einigen Tagen auch wieder ausprobiert und ich habe gemerkt, dass ich definitiv etwas weniger überlastet, in die nächste Veranstaltung gehen kann.
    Leider hat man aber nicht komplett seine Ruhe, da zwischen den Vorlesungen natürlich, die Toiletten nicht gerade "leer" sind.

    Und der nächste Hacken ist, dass man dann die Kommolitonen bewusst vermeiden muss. Das macht mich irgendwie unzufrieden.

    Die entscheidente Frage, die ich mir dann immer wieder stelle ist;
    Inwieweit muss man gewisse Symptome/Beschränkungen akzeptieren, aber inwieweit sind sie durch die Medikation veränderbar?


    lg,
    murly
    Hi murly ,

    wie creatrice schon weiter oben schrieb,gibt es durchaus die Möglichkeit,zweigleisig zu fahren.

    Die fehlende Reizpriorisierung kann eine Therapie logischerweise nicht tatsächlich beeinflussen,aber,Deinen Umgang damit kannst Du verbessern.

    Je größer das Problem,desto anstrengender natürlich der tgl. Umgang damit,aber...

    Einiges hast Du ja auch schon erkannt.
    Genügend Schlaf ist ohnehin wichtig.

    Ich kenne Leute,die sich z.B.antrainiert haben,früher die Überforderung zu bemerken und dann gegenzusteuern,ohne zwingend die Situation verlassen zu müssen,und sei es durch externe Hilfsmittel,wie noise-canceling Kopfhörer-auch kombinierbar mit der Wiedergabe der eigenen "Lieblingsberuhigungsmusik ".

    Praktisch sieht das dann z.B.so aus:

    Kumpel B. merkt,dass es ihm langsam zuviel wird in der Runde.
    Holt seine "Ohrwärmer" raus,die am MP3-Player hängen,und "taucht" eine zeitlang ab.

    Bleibt da,aber Kopf auf den Armen,Gesicht zur Tischplatte,Außenwelt so gedämpft wie möglich.

    Funktioniert sehr gut,seit er sich seiner Situation nicht mehr schämt-durchaus auch in der Mensa!

    War jetzt nur ein Tipp,wie die Medis in ihrer Wirkung unterstützt werden können. Die leisten da durchaus Einiges,nur eben nicht alles,und bei entsprechend starker Problematik reicht das-gerade an Sch...tagen- wohl kaum.
    Auch in der korrekten Dosierung.

    Sorry,hab jetzt grad keinen Plan,ob Du vorgestellt bist...
    Wenn ja,gerne weiter per PN,habe durchaus ähnliche Erfahrungen.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Reizüberflutung und die Vermeidung von Sozialkontakten

    luftkopf33 schreibt:
    Hi murly ,

    wie creatrice schon weiter oben schrieb,gibt es durchaus die Möglichkeit,zweigleisig zu fahren.

    Die fehlende Reizpriorisierung kann eine Therapie logischerweise nicht tatsächlich beeinflussen,aber,Deinen Umgang damit kannst Du verbessern.

    Je größer das Problem,desto anstrengender natürlich der tgl. Umgang damit,aber...

    Einiges hast Du ja auch schon erkannt.
    Genügend Schlaf ist ohnehin wichtig.

    Ich kenne Leute,die sich z.B.antrainiert haben,früher die Überforderung zu bemerken und dann gegenzusteuern,ohne zwingend die Situation verlassen zu müssen,und sei es durch externe Hilfsmittel,wie noise-canceling Kopfhörer-auch kombinierbar mit der Wiedergabe der eigenen "Lieblingsberuhigungsmusik ".

    Praktisch sieht das dann z.B.so aus:

    Kumpel B. merkt,dass es ihm langsam zuviel wird in der Runde.
    Holt seine "Ohrwärmer" raus,die am MP3-Player hängen,und "taucht" eine zeitlang ab.

    Bleibt da,aber Kopf auf den Armen,Gesicht zur Tischplatte,Außenwelt so gedämpft wie möglich.

    Funktioniert sehr gut,seit er sich seiner Situation nicht mehr schämt-durchaus auch in der Mensa!

    War jetzt nur ein Tipp,wie die Medis in ihrer Wirkung unterstützt werden können. Die leisten da durchaus Einiges,nur eben nicht alles,und bei entsprechend starker Problematik reicht das-gerade an Sch...tagen- wohl kaum.
    Auch in der korrekten Dosierung.

    Sorry,hab jetzt grad keinen Plan,ob Du vorgestellt bist...
    Wenn ja,gerne weiter per PN,habe durchaus ähnliche Erfahrungen.
    Hi Creatice,
    danke für den hilfreichen Tipp.

    Also mittlerweile habe ich die Dosierung erhöht (auf die ursprünglich vereinbarte) und die Wirkdauer von 6, auf 5 Stunden begrenzt. Und merke jetzt einen gewaltigen Unterschied. Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass ich die richtige Dosierung gefunden habe.

    Während den Vorlesungen bin ich gut konzentriert und kann auch Reize besser filtern. Aber nach zwei Stunden, braucht man logischerweise eine Pause. Die einzig "wahre" Pause ist für mich mit Ohrstöseln, Achtsamkeit zu praktizieren.
    Deshalb halte ich es auch durchaus für sinnvoll, wenn man als Adhsler seine Veranstaltungen so legt, dass möglichst mindestens 1 oder 2 Stunden Puffer dazwischen liegen, um genügend Zeit für eine "Regeneration" zu haben.

    In Sozialen Situationen die Überforderung entgegenzusteueren, ist denk ich mal eines der wichtigsten "Kompetenzen" die ein Adhsler sich aneignen sollte. Von daher werde ich mir mal demnächst meine Überlegungen machen.

    lg,
    murly
    Geändert von murly (15.06.2015 um 14:23 Uhr)

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