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Diskutiere im Thema Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Ich habe einigen guten Freundinnen, meinen Kindern, meinem Partner und meinem Vater davon erzählt.
    Eigentlich finde ich das genug, aber mein Vater und mein Partner erzählen das jetzt weiter und denken sich nichts Böses dabei. Die meinen, wenn man krank ist, hat jeder Verständnis. Aber gerade Leute die mich nicht gut kennen, merken das ja nicht unbedingt, dass ich verhaltensauffällig bin. Nun komme ich mir schon beäugt vor, selbst wenn es nicht so ist. Mein Partner ist sehr selbstbewusst und als ich sagte, wie er das finden würde, wenn er irgendwann Prostata hat und ich erzähle das rum, meinte er nur, das fände er ok. Man muss sich nicht für Krankheiten schämen. Tue ich ja nicht, aber ich mache auch kein Thema draus.
    Mein Vater ist Mitte 70 und in dem Alter sind Krankheiten normal und es wird drüber gesprochen, sagt er und war überrascht, dass mich das stört.
    Wie geht ihr damit um?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Nein, ich gehe damit sehr sparsam um. Meine Mutter weiß es nicht, mein Bruder und irgendwelche anderen Verwandten auch nicht. Nur meine Frau, meine Kinder und wenige Freunde.

    Und weitererzählen geht nun mal gar nicht. Wenn dein Freund und dein Vater kein Problem hätten, über ihre Prostata zu sprechen, ist das ihre Sache, aber sie dürfen diese Entscheidung nicht für dich treffen.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    So sehe ich das auch. Danke! Mein Bruder mit Familie weiß es nun, Kumpel von meinem Vater, der Sportverein, und ich komme mir vor wie eine Psychotante😒

  4. #4
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Passiert ist passiert,aber schön finde ich das auch nicht. Du kannst nur hoffen dass die alle Verständnis haben.
    Bei mir weiß es die Familie, weil noch andere betroffenen sind. Sonst keiner.

    Gesendet von meinem GT-I9001 mit Tapatalk 2

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Die meinten beide unabhängig voneinander, ist doch besser so, als wenn die denken, was ist das für ne Bekloppte😕
    Dabei falle ich nicht negativ auf. Wenn man nur stundenweise mit mir zusammen ist, dann bin ich eher amüsant, spontan, lustig und hilfsbereit. Ich renne ja nicht um den Tisch oder so. Klar, mein Vater und Partner kennen mich anders, die Leiden auch schon, früher als ich Kind war mein Papa, heute mein Freund.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 78

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Freunde und Familie weiß es....Ich würde es nie auf der Arbeit erzählen....Da könnte Dir jemand einen Strick draus drehen.

  7. #7
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Von meinem ADHS erzähle ich nur, wenn ich weis, bei der und der Person kann ich auf Verständnis hoffen, ich finde soetwas erzählt man nur einem guten Freund, obwohl ich eigentlich sonst immer für Offenheit bin und versuche sehr zu mir selbst zu stehen.... Das Problem ist, wer versteht denn schon ADHS? Wer weis denn schon was das ist, das wissen doch die meisten Psychologen und Psychiater nicht mal... Und dann sei noch mal die Rede von Verständnis für die Probleme die das ADHS mit sich bringt... Ich habe so die letzten 30 Jahre das Gefühl gehabt mit ADHS ist man das geborene Arsch**** der Nation, "Ey wenn du willst, dann kannst du doch, du musst es nur wollen!.... Methylphenidat? geht das nicht auch anders?... Ach ADHS.... ist doch nix schlimmes... brauchst nur mph und dann is das ganze gegessen für immer und ewig....... Das sich keiner vorstellen kann wie das ADS Hirn funktioniert und wie man dann in derGesellschaft darunter leiden muss anders zu sein.... das ist das Problem....Außerdem ist ADHS für mich keine Krankheit, sondern eher eine "Behinderung" wenn man so will, ich finde da s Wort Krankheit wird dem nicht so ganz gerecht...denn irgendwie behindert es ja schon (irgendwo), den einen mehr den anderen weniger...
    Ansonsten finde ich es ja eigentlich auch ziemlich traurig, das man es sic h so gut überlegen muss dazu zu stehen... denn abgesehen von den Problemen die das ADHS mit sich bringt, gibt es doch eigetnlich so viel positive Eigenschften am AD(H)S... ...Ich meine wie viel gute Erfindungen gehen auf das Konto eines ADSlers, wie viele Songs stammen aus der Feder eines ADSlers (Kurt Cobain), dann Einstein und seine berühmte Relativitätstherorie (soll der nicht möglicherweise auch ADHS gehabt haben?)...wie viel echt lustige, super witzige Comedians haben vieleicht ein ADHS ? Unsere Welt ohne AD(H)S wäre nicht die selbe, es würde viel gutes dann auch nicht geben!!!!!!!!!!!!!!
    Geändert von Canary ( 2.06.2015 um 01:43 Uhr)

  8. #8
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 274

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Vor kurzem hätte ich selbst noch abgewunken, wenn mir jemand von ADHS erzählt hätte. Es gibt da einfach zu viel Schmarrn der durch die Medien geistert. Das ist das riesen Problem. Deshalb erzähle ich bisher auch nur mir nahestehenden Personen davon. Bislang ist das eine und zwar meine Mutter, weil sich gerade auch rückwirkend viel erklärt und es dadurch heilsam für uns beide ist. Ansonsten stehe ich aber zu den sich zeigenden Eigenschaften. Für mich selbst bringt das so einen Frieden endlich eine Erklärung für mich selbst zu haben, so dass ich gar nicht rum erzählen muss ADHS zu haben, aber ich kann zu der Eigenschaft noch besser stehen.

    Achso wenn es mir einen Vorteil bei gewissen Stellen bringt würde ich den Joker immer nutzen. Aber nicht bei der Arbeit oder so. Außer es liegen besondere Umstände vor. Aber ich will Mobbing vermeiden. s. o. "erfundene Krankheit" und schon geht das Gerede los. Nein Danke!

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 182

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Bei mir weiß die Familie davon, alleine schon schon durch die Tatsache das zwei meiner Kinder betroffen sind.
    Außerdem habe ich eine Freundin, deren Kinder auch speziell sind (Autismus) und wir uns deshalb völlig unvoreingenommen
    den Rücken stärken können. Weiter werde ich das nicht kundtun.
    Ich habe einmal, wie die Thematik noch ganz frisch war, den Versuch unternommen mit einer "normalen Person" daüber zu sprechen,
    aber dann bekommt man die Standardsprüche zu hören.
    Wie z.B. : Das geht doch jedem so ...stell dich nicht so an ...usw zu hören.

    Das war mir eine Lehre, zum Glück wurde das Thema seit dem nicht mehr von ihr angeschnitten.
    Ach, diese Person hat mir auch nach der Diagnose meiner Kinder einen Link zu einem Bericht geschickt, nachdem ADHS eine Lüge sei.
    Also lass ich die Finger von nicht involvierten Personen. Bring nichts.

    groteske Grüße

  10. #10
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Wie offensiv geht ihr mit eurem ADHS um?

    Mir ist es neulich in der Verzweiflung im Büro rausgerutscht. Ohne Folgen, denke ich. Aber im Nachhinein bereute ich es.
    Auf der anderen Seite: hatte nicht an anderer Stelle ein Chaot erwähnt, dass Kollegen für ihn "mitgedacht" haben? Ist es also okay wenn man dazu steht, chaotisch zu sein, ohne die Diagnose zu nennen?

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