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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Bei Kindern kommt mir das irgendwie immer so vor, als würde bei jedem wilden Jungen ADHS diagnostiziert. Daraus müsste ja resultieren, dass es bei Erwachsenen ADHSlern mehr Männer gibt als Frauen.
    Ist das so?

    Also ich bin eine Frau😄

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Ne, auch wenn immer behauptet und berichtet wird, dass es mehr Jungen und Männer mit ADHS gäbe, ist das Geschlechterverhältnis in Wahrheit 1:1. Mädchen und Frauen fallen nur viel weniger auf als Jungen. Die Mädchen sind dann sehr oft die stillen, sozial ausgeschlossenen Schulversager und haben aber im Erwachsenenalter aufgrund der geringeren Diagnostik und einem daher unerkannten ADHS oft umso häufiger Folgeerkrankungen (Depression, Borderline, Essstörungen). Auffällige ADHSlerinnen gibt es aber auch, die dann eher Hyper sind. Beispiel: Amy Winehouse oder auch (haha) Inka Bause.

  3. #3
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    ....Also, ich denke, es wird so um die 50%-50% liegen, also quasi Gleichstand...Nur einerseits, heist es ja oft die Mädchen wären eher die Hypoaktiven Träumer, die leider aufgrund von ihrer "auffälligen Unauffälligkeit" und scheinbaren "Ruhe" immer übersehen werden, leider; denn dann stehen die Chancen viel viel schlechter als für die auffälligen Kinder, die dann wenigstens diagnostiziert werden und eine Behandlung kriegen. Oft landet grade der hypoaktive ADS-Typ (wo Mädchen glaube ich wirklich überwiegen) erst mal sonst wo und muss viel viel Falsche Behandlung und Medikamente über sich ergehen lassen bis er mal irgendwan mit viel viel Glück diagnostiziert wird...Und ich habe schon oft gehört, das grade manche Mädchen erst im Pubertätsalter so richtig auffällig werden hinsichtlich de r AD(H)S-Symptomatik, das hat wohl mit den Hormonen zu tun. ...Wer denkt in der Pubertät mit 15 noch an ADHS, is doch ne Kinderkrankheit...Außerdem gibt es auch genug Frauen/Mädchen die hyperaktiv und wild sind. Hab sogar mal gelesen, das sich bei manchen Frauen im Erwachsenenalter das Symptombild des ADHS in Richtung Hyperaktiviät wendet so gegen Mitte 20... (das war in "ADS das kreative CHaos)... Wer als Mädchen hyperaktiv bzw wild ist wird aber auch echt schräg von allen Seiten angeguckt, denn ein "So wildes Mädchen, das geht ja mal gar nicht!"............Aber da denkt auch mal wieder keiner an ADHS, denn das haben ja nur Jungs..........Oder es heist dann...."hätte halt ein Junge werden müssen!".....
    Geändert von Canary (31.05.2015 um 15:30 Uhr)

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Ich war ein typisches ADHS Kind. Wild, nie still gesessen, immer am Rennen. Alle waren genervt, meine Mutter hat bis heute keine gute Beziehung zu mir. Mein gr. Bruder war immer ruhig, und ich ein Zappelphilipp. So ein Kind wollte sie wohl nie😁

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Wie schon die anderen schrieben, das Verhältnis dürfte bei ca 1:1 liegen

    Das Mädchen weniger diagnostiziert werden, liegt weniger daran, dass es mehr hypoaktive Mädchen als Jungen gibt (auch hier muss davon ausgehen, dass das Verhältnis hypo:hyper genauso ist wie bei Jungen .. mal abgesehen davon dass es Hypo und Hyper nicht in der Form als Diagnose gibt), sondern dass sich bei Mädchen die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten früher entwickeln und sie dadurch besser kompensieren können. Und sich typische hyperaktiven Verhaltensweise anders äußern - ein hyperaktives Mädchen wird vielleicht nicht über Tische oder Stühle springen (oder was man sonst so als Klischeebild von einen Hyperaktiven im Kopf hat) sondern ihre Hyperaktivität z.B. durch Geschwätzigkeit äussern. Und dadurch fallen Mädchen halt weniger negativ auf und erhalten seltener eine Diagnose.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Doch, es stimmt, dass deutlich mehr Jungen als Mädchen betroffen sind. Und es scheint auch allererste Hinweise zu geben, dass es mehr stärker betroffene Jungen als Mädchen gibt.
    Im Erwachsenenalter scheint sich das Verhältnis allerdings auf 1:1 anzunähern. Der Grund warum sich die Lücke zwischen den Geschlechtern bei Erwachsenen dann
    schliesst, ist aber wohl noch nicht ganz geklärt...

  7. #7
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    HHBerlin schreibt:
    Ich war ein typisches ADHS Kind. Wild, nie still gesessen, immer am Rennen. Alle waren genervt, meine Mutter hat bis heute keine gute Beziehung zu mir. Mein gr. Bruder war immer ruhig, und ich ein Zappelphilipp. So ein Kind wollte sie wohl nie
    So ähnlich wars bei mir auch.... Seit dem 12. Lebensjahr lebe ich bei meiner Oma, aber da hats mir eh besser gefallen....Ich hatte da bei ihr im großen alten 70er Jahre Haus einen super großen verwilderten Garten, da bin ich nur rumgerannt ohne Ende, hab sogar bei warmen Tempraturen und Windstille meinen kleinen Kanarienvogel im Käfig mit nach draussen genommen, der hat das Geliebt und immer in seiner rosa Badewanne gebadet....Das war der schönste Teil meiner Kindheit und da durfte ich laut sein, ich konnte da niemanden stören...Obwohl ich den Nachbarn da bestimmt immer noch in Erinnerung bin....

  8. #8
    Zappelphillipp!

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    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Addler86 schreibt:
    Doch, es stimmt, dass deutlich mehr Jungen als Mädchen betroffen sind. Und es scheint auch allererste Hinweise zu geben, dass es mehr stärker betroffene Jungen als Mädchen gibt.
    Im Erwachsenenalter scheint sich das Verhältnis allerdings auf 1:1 anzunähern. Der Grund warum sich die Lücke zwischen den Geschlechtern bei Erwachsenen dann
    schliesst, ist aber wohl noch nicht ganz geklärt...

    Das glaube ich nicht. ...Das wird eher wieder genau jenes Problem sein, das Mädchen viel weniger erkannt werden, eben weil sie oft die ruhigen Träumer sind, oder sich die Hyperaktivität anders äußert ode rspäter äußert und genauso wenig bin ich davon überzeugt, das Jungen stärker betroffen sind, das ist wiederrum meiner Meinung nach so, das die Klassischen Störenfriede, Zappelphillippe und Notaufnahmendauergäste, die alle mit iherer Art auf Trab halten, als schwer betroffen eingeschätzt werden, weil sie "anderen auf den Geist gehen" böse ausgedrückt und andere mit darunter leiden, aber wer sorgt oder kümmert sich denn schon um das Kind, das innerlich hyperaktiv ist, nur träumt, vielleicht sogar ängstlich ist, aber äußerlich ganz ganz ruhig wirkt? Niemand, weil keiner es wahrnimmt, und wer sieht wie sehr ein solches "ruhiges" Kind vielleicht wirklich wirklich leidet? Dann Schule vorbei, irgendwann kommt de r Punkt wo nix geht... Dann Ärtzte Psychologen, wer erkennt denn schon bei der Lage für ADS Betroffene einen Hypoaktiven ganz ruhigen ADSler, der erst mal depressiv wirkt oder alles nach Borderline scheint.... (wenn ich nicht diese motorische Unruhe gehabt hätte und nicht so nerfig viel reden würde, dann weis ich definitiv wären meine Ex-"Bordeline(Falschdiagnosen)The rapeuten nie auf ADHS gekommen... und das war allerhöchste Eisenbahn......)
    Das es sich im Erwachsenenalter anzugleichen scheint ist nur ein Trugschluss meiner Meinung nach, manche ADHS-Kinder verlieren ihre Wilde Art etwas in der Pubertät und es scheint, das ADHS wächst sich aus, oder wird besser, was es aber gar nicht tut, die Aufmerksamkeitsstörung bleibt, nur das Auffällige gibt sich vieleicht, aber jeder denkt, es wäre weg...wenn man es nicht mehr sieht... Ja und die Hypoaktive Fraktion bekommt vieleicht jetzt langsam hoffentlich bald die Chance im Erwachsenalter endlich mal diagnostiziert zu werden und die richtige Behandlung zu kriegen... Es wird immer alles als schlimm angesehen was man äußerlich sieht... aber was innen abgeht, das sieht doch keiner und ein undiagnostizerter ADSler hat erst mal genauso wenig Ahnung was anders ist in ihm....
    Geändert von Canary ( 1.06.2015 um 01:01 Uhr)

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Canary, schön dass du bei deiner Oma ein schönes Zuhause gefunden hast!
    Ich hatte das Glück leider nicht. Aber wenigstens einen wunderbaren Vater, der mich immer geliebt hat und noch heute zu mir hält, auch gegen meine Mutter. Für die bin ich ein Versager schlechthin. Ich muss mir solche Sachen anhören wie, sie weiß gar nicht, warum ich so schlaue und schöne Kinder habe, wo die bei mir doch wie die Ratten aufwachsen😳
    Sowas sitzt, auch wenn ich mir ein dickes Fell zugelegt habe. Meine Kinder sind tatsächlich wohlgeraten. 2 haben mittlerweile Abitur, eins studiert und eins in Ausbildung. Nummer 3 macht 2018 Abi und das jüngste Kind ist in der ersten Klasse Klassenbester. Zum Glück hat keins mein ADHS geerbt😁 Aber ich habe mich immer gekümmert, auch wenn ich viel gearbeitet habe. Ich habe bestimmt viele Fehler im Leben gemacht, aber Kinder erziehen kann ich wirklich gut.

  10. #10
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Sind mehr Männer ADHSler als Frauen?

    Schön, das du wenigstens deinen Vater hast, HHBerlin, finde ich toll ,das er dich auch hingegen deiner Mutter beschützt, es ist etwas sehr wichtiges jemanden zu haben, der zu einem hält und dem man sich anvertrauen kann. Meine Oma ist mir auch so jemand. Sie hat viel sehr viel für mich getan. Für meine Mutter bin ich ebenfalls ein Versager, ein Ausrutscher, eine Missgebunrt, das hat sie sogar schon gesagt, das traurige, sie hat selber höchstwahrscheinlich (offensichtlich) ADS, man könnte sie ebenfalls als "Versager2 bezeichenen wenn ma wollte, und sie würde sich eh immer wieder nur Männer mit ADHS angeln, aber ich weis, für sie ist der Zug abgefahren...für mich nicht...
    Ich finde was du dir von deiner Mutter anhören musst, das ist wirklich das allerletzte, ich weis nicht,was das für Mütter sind, die soetwas zu ihren eingenen Kindern sagen? ....Kann ich nicht verstehen... und da siehst du den Unterschied von ihr zu dir.... Deinen Kindern geht es gut, du bist eine gute Mutter und du kannst stolz sein... und da sieht man es mal Kinder von ADHS Betroffenen ob Kinder auch mit oder ohne ADHS können super gute Schulabschlüsse machen und wenn auch nicht, das macht den Menschen eh nicht aus........ Und ich denke, grade wenn man solche Mütter/Eltern hat, dann weis man was man für seine Kinder nicht sein will.... Bei meiner Mutter weis ich allerdings, sie ist so, weil sie und ihre Geschiwister als Kinder verprügelt und unterdrückt wurden oder sie haben schon mal "Eine im Vorraus gekriegt" und dann sehe ich wie traurig das eigentlich ist und was einem Menschen da angetan wird und was er beraubt wird, wenn er geschlagen wird... und ich denke jetzt nicht mehr darüber nach was meine Mutter von mir hält, weil ich mir vorstellen kann warum sie so ist, meistens hat es galube ich einen Grund warum Menschen so sind wie sie sind....
    Geändert von Canary ( 1.06.2015 um 15:04 Uhr)

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