Nachtrag zum Vorstellungsfred „Leider auch leidend" >> https://adhs-chaoten.net/showthread.php?t=25324

Lang ists her seit dem ich mich hier herumgetummelt habe hoffe es geht euch gut – Es hat sich in meinem Leben so einiges getan auch positives - doch leider ist auch einiges so geblieben wie es war.

>Stichwort ADfukkkiinS

Es fällt mir nach wie vor nicht leicht mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich hasse es einfach nur – Ständig verplant durchs leben gehen, im Job ständig Kleinigkeiten übersehen und als vollidiot dastehen wenn etwas 2, 3 oder 4 Mal nicht klappt. Mich mit den Kollegen zu messen meistens bei Konversationen in Meetings die dieses Problem offenbar nicht haben stellt ständig eine Herausforderung für mich dar. Glücklicherweise stehe ich zwecks Job nicht im unmittelbaren Konkurrenzkampf mit anderen…

Dieses unbehagliche Gefühl wegen eines Fehlers aufgeflogen zu sein ist wie immer sehr unschön und wenn etwas ist, suche ich meistens erst den Fehler bei mir…(kann natürlich auch eine gute Eigenschaft sein) aber trotzdem…

Das BWL Studium habe ich abgebrochen da ich mich schon immer einfach im Kreativen Bereich wohlfühlte. Zwar bedeutet BWL evtl. einen sicheren Job später, habe aber auch erkannt das ich unmöglich nach Schema-F arbeiten könnte und so hat es für mich einfach keinen Sinn mehr gemacht Energie hinein zu hängen …

Womit ich schon bei den positiven Dingen in meinem Leben wäre. Mein Mediendesign Studium tut mir echt gut ich fühle mich lebendiger, freier und ADS sei Dank kann ich mich in die Materie so reinhängen das ich die Zeit um mich herum vergessen kann. Das war schon immer eines meiner Vorteile/ Flüche mich bei Kunst/Design in Trance zu versetzen… Ich könnte Stundenlang designen, auf der Suche nach dem für mich perfekten Ergebnis philosophieren.

Habe mich neben meinem Hauptjob noch selbstständig als Grafikdesigner gemacht und verzeichne immer mehr positive Resonanz da so gut wie alle das was ich tue für gut befinden.

Trotz allem - mein Handikap bei Textsachen oder besonderen Anforderungen bzw komplizierten Aufgaben, reißen mich immer wieder auf dem Boden der Tatsachen herunter sodass ich ab und an wie jetzt auch mich wieder scheisse fühle. Wenn es ganz schlimm wird nehme ich eben meine „besondere" Medizin wobei es hinterher ja auch wieder zu spät ist…Das Koordinieren fällt mir noch immer nicht leicht. Naja die Übung macht den Meister oder?

Naja sovielmal zu mir als kleiner Zwischenstand.

Danke für die Aufmerksamkeit.
Starsky