Seite 5 von 6 Erste 123456 Letzte
Zeige Ergebnis 41 bis 50 von 52

Diskutiere im Thema Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Ich denke wir dürfen nicht vergessen, dass sich hier im Forum zwangsläufig nur Adhs'ler tummeln die sich tatsächlich damit (mit Adhs oder Problemen allgemein) auseinandersetzen, also auch eher vom Typ Stehaufmännchen sein müssen.

    Allerdings kann manchmal so ein Hyperfokus schon dafür sorgen, dass man nicht so schnell loslassen kann...

  2. #42
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 66
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Schlechter erholen vielleicht nicht, aber eventuell erleben sie häufiger Niederlagen, weil sie häufiger neue Herausforderungen suchen.

    Meiner erachtens stellt sich die Frage:
    Woraus entstehen denn die Niederlagen und warum häufen sie sich bei ADslern?

    Seitdem ich weiß, dass ich zum Club gehöre und viel über ADHS gelesen habe, reflektiere ich mein Leben und beobachte ich mich diesbezüglich mehr.
    Habe 2 erlernte Berufe, viele Arbeitsstellen gehabt, bis auf einmal selbst gekündigt, immer das Gefühl gehabt, ich m u s s da weg.
    Habe immer Springerjobs gemocht. Ständig was Neues. Kann vieles, aber nichts richtig, aber das genial.
    Fühlte mich entweder unter- oder überfordert. Habe einige Therapien gemacht, wg. depressiver Verstimmungen.
    Später habe ich einen Job im öffentlichen Dienst mit ner Abfindung nach 15 Jahren geschmissen.
    Ich war damals 50J. und wollte noch was ausprobieren. Einige Weiterbildungen gemacht, Visionen gehabt, mich selbstständig zu machen, es auch 2x probiert, kläglich gescheitert.
    Arbeitslos gewesen, Quereinstieg in einen neuen Beruf, auch wieder gescheitert, Überlastungsdepression, Mit 55 J. die Diagnose bekommen.
    Im Nachhinein kann ich für meine Person sagen: ich war begeisterungsfähig, hatte viele gute Ideen, habe visionär gedacht, doch bei allem was ich angefangen habe, konnte ich kein Fundament unter meine Träume setzen. Ich hatte nie ein richtige Einschätzung meiner Person.
    Stimmungslabil, Strukturunbegabt wie ich bin, habe ich mich verzettelt, zuviele Baustellen gehabt und mich auch immer wieder überschätzt.
    Ich hätte mich vielleicht mit anderen zusammentun müssen, naja und teamfähig bin ich wirklich nicht besonders. "Die machen es alle nicht gut und nicht schnell genug, also muss man doch wieder alles allein machen." Ach ihr wisst schon wie ich das meine.
    Also summasumarum, oft hingefallen und wieder aufgestanden oder sogar gegen die Wand gefahren, geschüttelt, weiter gemacht. Von außenstehenden dafür bewundert.
    Sogar jetzt noch wo ich eigentlich in Rente bin, versuche ich es immer noch.
    Doch was noch vor Jahren selbstverständlich schien, kostet jetzt unheimlich viel Energie und mündet in einem tiefen Loch.
    Ich glaube für junge ADsler ist es ganz wichtig, auch bei Medikamenteneinnahme, sich praktische Hilfe holen, vom Coach o.ä.
    Damit das gelernt wird, was die meisten von uns als Kinder nicht gelernt haben.z.B sein Selbstbild überprüfen,Talente und Stärken auszubauen, seine Stimmungsschwankungen richtig einschätzen, sich nicht dabei aufzureiben, so sein zu wollen, wie die anderen. Sondern eher die Stärken anderer als Hilfen nutzen.
    Vorallem aber, gar nicht erst ein schlechtes Selbstwertgefühl zu kultivieren, sondern eher ein wohlwollendes realistisches Selbst- bewusst - sein.

    Ja, ja einfacher geschrieben als getan!!!
    Geändert von thominge (20.05.2015 um 17:38 Uhr)

  3. #43
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Schlechter erholen vielleicht nicht, aber eventuell erleben sie häufiger Niederlagen, weil sie häufiger neue Herausforderungen suchen.
    ... und/oder in irgendwelche Situationen hineinspringen, mit denen sie dann überfordert sind?
    Einerseits führt das dazu, dass man Dinge schaffen kann, die ein Neurotypiker vielleicht gar nicht anginge, weil er sie sich von vornherein nicht zutrauen würde - andererseits auch dazu, dass man immer und immer wieder selber Niederlagen provoziert.
    Und irgendwann - so erlebe ich es - lässt die Kraft nach.

    Die größere Stehauf-Fähigkeit eines ADSlers ist (glaube ich) Tatsache und kein Märchen.
    Wir sind Meister im Verdrängen und so ein kindlich kurzes Gedächtnis ist da schon hilfreich
    Die Stehaufmännchen-Qualitäten nutzen sich aber parallel zur nachlassenden Kraft ab:
    Doch was noch vor Jahren selbstverständlich schien, kostet jetzt unheimlich viel Energie und mündet in einem tiefen Loch.
    Und die gesammelten Niederlagen - verdrängt oder nicht - addieren sich auf und es gibt den Punkt, an dem man den Glauben an sich selber verliert oder vielmehr: so ähnlich geht es mir zur Zeit und ich kann mir vorstellen, dass so etwas bei einem spät diagnostizierten ADSler eher normal ist.

    Sehr gespannt bin ich darauf, ob meinem Enkel die frühe Diagnose, die frühe Medikamentierung und das frühe Coaching dabei helfen wird, sich nicht an sich selber aufzureiben, sondern seine Stehaufmännchen-Qualitäten positiv und konstruktiv nutzen zu können.

  4. #44
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Hallo

    Miss Taik schreibt:
    ... und/oder in irgendwelche Situationen hineinspringen, mit denen sie dann überfordert sind?
    Einerseits führt das dazu, dass man Dinge schaffen kann, die ein Neurotypiker vielleicht gar nicht anginge, weil er sie sich von vornherein nicht zutrauen würde - andererseits auch dazu, dass man immer und immer wieder selber Niederlagen provoziert.
    Und irgendwann - so erlebe ich es - lässt die Kraft nach.
    Wobei man dann na klar auch fragen kann, ob die Nichtbetroffenen die Sachen nicht angegangen sind, weil sie es sich nicht zugetraut haben oder weil sie abschätzen konnten, dass es zu einer Überforderung führen wird und am Ende dann die Kraft nachlässt, während andere noch "voll im Saft" stehen.
    Gerade be vielen Späterkannten, sind die Akkus ja oftmals früher leer, so leer, dass es in Burnouts bis hin zur Erwerbsminderung führt.
    Vielleicht konnten die anderen das nur besser abschätzen oder gar die Aufgaben besser abschätzen und einteilen etc.


    Miss Taik schreibt:
    Und die gesammelten Niederlagen - verdrängt oder nicht - addieren sich auf und es gibt den Punkt, an dem man den Glauben an sich selber verliert oder vielmehr: so ähnlich geht es mir zur Zeit und ich kann mir vorstellen, dass so etwas bei einem spät diagnostizierten ADSler eher normal ist.
    Ist ein wichtiger Punkt, würde ich auch so sagen.
    Auch wenn das "kindlich kurze Gedächtnis" (schöne Beschreibung ) ein scheinbarer Vorteil zu sein scheint, die Rechnung kommt eben dann später und dann vielleicht sogar um einiges heftiger ...
    Miss Taik schreibt:
    Sehr gespannt bin ich darauf, ob meinem Enkel die frühe Diagnose, die frühe Medikamentierung und das frühe Coaching dabei helfen wird, sich nicht an sich selber aufzureiben, sondern seine Stehaufmännchen-Qualitäten positiv und konstruktiv nutzen zu können.
    Das denke ich schon.
    Gerade wenn es früh erkannt wurde und man mit einem guten ADHS-Management durchs Leben geht, kann das vor allem vor kommenden Komorbiditäten schützen, die ja oftmals genau durch solche Probleme zsutande kommen.
    Angststörungen, mangelnder Selbstwert, Zwanghaftigkeit, Depressionen und und und.
    Wenn man die Beeitnrächtigungen kennt und sie funktional kompensiert, dann ist das glaube ich, das Beste was einem passieren kann.
    Unso besser finde ich es, dass Du dem so offen und positiv gegenüber stehst (zumindest scheint mir das so zu sein, ist auch nicht selbstverständlich) .

    Liebe Grüße
    Fliegerlein

  5. #45
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Wobei man dann na klar auch fragen kann, ob die Nichtbetroffenen die Sachen nicht angegangen sind, weil sie es sich nicht zugetraut haben oder weil sie abschätzen konnten, dass es zu einer Überforderung führen wird und am Ende dann die Kraft nachlässt, während andere noch "voll im Saft" stehen.
    Gerade be vielen Späterkannten, sind die Akkus ja oftmals früher leer, so leer, dass es in Burnouts bis hin zur Erwerbsminderung führt.
    Vielleicht konnten die anderen das nur besser abschätzen oder gar die Aufgaben besser abschätzen und einteilen etc.
    Das ist ja eben das, was ich nicht eindeutig bewerten kann, bzw. das, was - bei besserem Training, bei besserer Übung in Eigenwahrnehmung - eine große Chance sein könnte: Stehaufmännchen sein, immer wieder mit großer Energie neu anfangen können, aber ohne diese schreckliche Blindheit gegenüber den eigenen Reserven und auch gegenüber den eigenen (realistisch anwendbaren) Fähigkeiten und mit der früh eingeübten Fähigkeit, aus Fehlern lernen zu können, ohne erst 27x denselben machen zu müssen.
    Edit: und sich ruhig auch viel zutrauen dabei, denn mit den Fähigkeiten könnte man sich dann viel zutrauen.

    Dann müsste sich eigentlich ein Mensch mit ADHS besser von Niederlagen erholen können - nicht sie verdrängen, bis der Misthaufen so groß wird, dass man nicht mehr dran vorbei kommt und sich mitten durch wühlen muss, sondern Fehler orten, Kurs korrigieren und rechtzeitig voller Elan neu anfangen bzw. anders weitermachen.
    Ich wünsche es den zukünftigen ADHS-Menschen von Herzen, dass es so läuft.

    Unso besser finde ich es, dass Du dem so offen und positiv gegenüber stehst (zumindest scheint mir das so zu sein, ist auch nicht selbstverständlich)
    Was sagt man da? "Danke" ist doof, denn die Einstellung ist zu meinem eigenen Vorteil.
    Sie kam nicht aus der hohlen Hand, sondern ergab sich allgemein aus meiner Arbeit mit Menschen und speziell aus ambulanter und stationärer Therapie (hier habe ich eine längere Abhandlung mit dem Thema "Über den Frust der Erkennnis bei gleichzeitigem Unvermögen, innerhalb von 6 Jahren den ganzen Menschen so sehr umzukrempeln, wie ich - oder auch meine nähere Umgebung - das gern gehabt hätte" wieder gelöscht, weil diesen Frust wohl jeder kennt und er off topic ist).

  6. #46
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Miss Taik schreibt:
    ... und/oder in irgendwelche Situationen hineinspringen, mit denen sie dann überfordert sind?
    Einerseits führt das dazu, dass man Dinge schaffen kann, die ein Neurotypiker vielleicht gar nicht anginge, weil er sie sich von vornherein nicht zutrauen würde - andererseits auch dazu, dass man immer und immer wieder selber Niederlagen provoziert.
    Und irgendwann - so erlebe ich es - lässt die Kraft nach.



    Wobei man dann na klar auch fragen kann, ob die Nichtbetroffenen die Sachen nicht angegangen sind, weil sie es sich nicht zugetraut haben oder weil sie abschätzen konnten, dass es zu einer Überforderung führen wird und am Ende dann die Kraft nachlässt, während andere noch "voll im Saft" stehen.
    Gerade be vielen Späterkannten, sind die Akkus ja oftmals früher leer, so leer, dass es in Burnouts bis hin zur Erwerbsminderung führt.
    Vielleicht konnten die anderen das nur besser abschätzen oder gar die Aufgaben besser abschätzen und einteilen etc.

    Zitat Fliegerlein.



    Also wenn ich so meinen Nicht-ADS-Partner oder andere Leute in meinem Umfeld beobachte, dann denke ich, so ist das. Einerseits fangen sie manches nicht an oder trauen sich nicht zu, wo ich denk: Mach doch! Aber später dann sehe ich, dass es vielleicht doch über die Kraft gegangen wär, z. Bsp. wenn ich es dann angepackt habe.

  7. #47
    RobAthlet

    Gast

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Ich glaube,das auch viele sg. Niederlagen gar keine sind, bzw das Umfeld Dir die Schuld für etwas gibt,wofür Du nichts kannst.

    Konkretes Bsp:
    Du hast verschiedene Ärzte aufgesucht,aber es konnte Dir bisher nicht geholfen werden.

    Eigentlicher, wahrer Grund : Es gibt an sich zu wenig (gute) ADS Ärzte, die noch dazu keine Zeit/Lust haben.Oder Du müsstest Privatpatient sein.

    Umfeld: Du hast kein ADS,es gibt kein ADS, siehst Du,dir kann/will keiner helfen.Die meinen es oft nicht mal bösartig,aber sie haben von der Materie keine Ahnung.......bzw anfangs würden Sie dir gerne helfen,wissen aber nicht wie,und dann wird aus Zuwendung/einem Hilfeversuch ,Wut und Ablehnung...

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Ich glaube schon dass ADHS einen großen Vorteil im Umgang mit Rückschlägen gibt.

    Ich versuche meinen Post mal logisch zu gleidern:

    Niederlagen: was das ist definiert wohl jeder selbst. Wie stark es jemanden zurückwirft hängt von unzählig vielen Faktoren ab. Deswegen finde ich es schwer zu verallgemeinern.

    Niederlagen in Form von pers. Versagen: Versagen bei Spiel und Sport. Als ADHS'ler tue ich mich sehr schwer zu verlieren, sei es nun Mensch ärgere dich nicht, oder Fußball. Früher habe ich auf Gedeih und Verderb versucht zu gewinnen. Durch die Schwierigkeiten mit der Impulskontrolle und der "Sucht" nach Glückshormonen ist das auch medizinisch naheliegend.

    Nierderlagen in Form von Schicksalsschlägen: Hier habe ich eine fast schon stoische Ruhe. Manchmal wundert es mich selbst. Todesfälle machen mich erst am Grab betroffen. Eigene Unfälle (mit Sachschaden) oder mein geklauter Motorroller waren zwar unschön, aber mehr als ein paar beißende Sprüche hatte ich dafür nicht übrig.
    Studium verkackt, was solls, war net mein Fach...
    Hier sehe ich sogar ähnlich wie Fliegerlein es schon beschrieben hat die Stehauf-Funktion des ADHS gepaart mit dem rasch überschriebenen Gedächtnis sogar als großen Vorteil.
    Schicksalsschläge, insofern sie keinen langfristigen schweren Schaden mit sich ziehen können so leichter bewältigt werden.

    Niederlagen in Bezug auf sozialem verhalten: Hier sehe ich den Threattitel bestätigt. Durch das in vielen Fällen schwach ausgeprägte Selbstwertgefühl vieler ADHS'ler sorgen Rückschläge im sozialen Umfeld (vergessene Geburtstage, unfaire Kritik, Trennung vom Partner) für verstärktes Grübeln was falsch gemacht wurde.
    Äußere EInflüsse werden auf das eigene Verhalten projeziert, was zusammen mit einem blinden Fleck für ADHS typische Verhaltensweisen eventuell zu den falschen Rückschlüssen führt (Depression/ Suizidgedanken). Insofern ist hier als ADHS'ler genaues analysieren gefragt, so dass die emotionale Seite wieder ins Lot kommt.

    viele Grüße
    Ravenfeather

  9. #49
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Hi.

    Ganz allgemein haben ADHS´ler etwas weniger Resilienz, außerdem neigen sie zum Grübeln, können insbesondere schlechte
    Themen schlechter ignorieren, gerade wegen der Reizfilterschwäche. Insgesamt müssen wir besser auf uns aufpassen,
    das bedingt halt das ganze Lebensgefühl. Normalos können sowas besser beseiteschieben und/oder verdrängen, wir
    haben oftmals nicht so die Wahl unseren Focus bewusst auf positive Gedanken/Situationen zu richten, da sich schlechte Dinge/Situationen
    immer wieder gerne in den Vordergrund schieben. Ist zumindest bei mir so. :_(

    LG
    Geändert von Lock (26.05.2015 um 23:48 Uhr)

  10. #50
    RobAthlet

    Gast

    AW: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ?

    Ich habe seit ich die Diagnose ADS zu "Niederlagen" auch eine andere Einstellung.Da ich gegen ADS noch keine Medikamente nehme/habe,und nun weiß das die meisten Sachen aufgrund der ADS Erkrankung nicht funktionieren,fange ich oft Sachen an,obwohl ich weiß ,daß es wenig/keinen Sinn hat bzw zum Scheitern veurteilt ist.zß "Frauengeschichten-bekanntschaften".

    Ich sag mir dann,ein paar positive Effekte wirds schon haben,aber das Du nicht zum Ziel kommst,war Dir von Anfang an klar,aber dafür kannst Du nichts.
    Das habe ich aber inzw. auch schon eingestellt,weil es doch deprimierend ist,an Sachen zu scheitern(Sachen zu beginnen),obwohl es nicht gut gehen konnte.Ich fange jetzt vieles nicht mal mehr an.Und von Aktionismus halte ich nichts.

    Fazit:
    Es muss ein/e gescheite/r ADS Medikation/ADS Arzt her,egal wie ich mich abstrampel,ohne Medikamente habe ich keine Chance.

Seite 5 von 6 Erste 123456 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Umgang mit Niederlagen
    Von Dragulin im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
    Antworten: 51
    Letzter Beitrag: 20.11.2016, 17:20
  2. Kennt ihr das.... (sich nicht mehr entspannen können)?
    Von vakuum im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 25.07.2013, 23:52
  3. sich nicht integrieren können
    Von zlatan_klaus im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 28.07.2012, 20:18
  4. Über sich selbst lachen können
    Von esther im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 3.08.2011, 01:14
Thema: Können sich AD(H)S normalerweise schlechter von Niederlagen erholen ? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum