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Diskutiere im Thema Was wäre, wenn ich "ich" wäre im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Ich habe hier irgendwo mal was von einem "Eisbären in der Wüste" gelesen - wo er ja eigentlich nicht hingehört^^
    Die Frage wo er herkommt bzw wie er dahin kam spielt keine Rolle - sondern lediglich die Tatsache das er sich dort befindet.

    Man kann ja nicht "einfach mal eben so" ändern was man ist - aber man kann sich im gewissen Rahmen anpassen.

    Einer voraussichtlichen Überforderung könnte man vielleicht mit Planung und / oder Medikamenten entgegenwirken etc.


    Und ganz Ehrlich:

    Wenn mir jetzt jemand anbietet - mein jetziges Leben aufzugeben - um ein "normales" Leben zu erhalten denk ich mir:

    "Mmmmhh.... Fußball, Saufen und Autos.... interessiert mich nicht. Danke, aber ich verzichte!"




    @Liliana

    Brücken muss ich gestehen gibt es - wenn ich mal mit dem Zug unterwegs bin - auch eine schön hohe bei der ich mir das lustig vorstellen könnte

    Aber ansonsten habe ich weniger mit Brücken zu tun um das auch so - wie du es tust - sagen zu können ^^

  2. #52
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Ja, so Gedanken wie von der Brücke springen oder den Kopf mal ins Aquarium halten, hab ich auch öfter mal.

    Ich meine - wenn man von einer Klippe springt stirbt man so ein bis zwei mal
    Ja sowas - "ein bis zwei mal sterben" - würde ich auch viel öfter sagen, aber find mal jemanden, den das genauso amüsiert wie dich/mich. Ich lach mich tot über sowas.
    Leider finden viele Leute das dann nur seltsam oder unlogisch - ja ach, weiß ich selbst, dass das unlogisch ist, das ist ja der Witz daran.

    Helge Schneider!
    Dass mir das nicht eher eingefallen is! Dieser Typ lebt sein "Ich" total aus. Klar, er macht auch Kunst, aber vieles von seiner Kunst ist einfach nur ausgelebtes "Ich" - bescheuerte Assoziationen, Blödsinn, Impulsen folgen. Ich liebe diesen Mann.

    Ich muss aber zugeben, dass es auf jeden Fall nicht immer ratsam ist, sein "Ich" auszuleben. Hab gestern mit einer Bekannten gequatscht, mit der ich mich sehr gut verstehe und die genauso bekloppt im Hirn ist wie ich - und fing dann an, sehr private Sachen auszusprechen, weil ich mich so wohl gefühlt habe und "Ich" sein konnte. Das ist ja einerseits gut, dass es jmd gibt, bei dem ich das machen kann, aber es ist auch unvorsichtig, wenn man diesen Menschen noch nicht so megalange kennt...ein wenig hab ich es bereut, aber für sie wird´s wohl okay gewesen sein. Das ist ja auch so ein Thema bei ADS - dass man zu schnell zu private Sachen ausplaudert. Aber ist ja auch schön, wenn man das mal ein wenig "darf" und sich nicht die ganze Zeit immer nur selbst zensieren muss.

  3. #53
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Ich stimme deinen Aussagen insgesamt voll zu und was Helge Schneider angeht:

    Ich weiß nicht viel von ihm - nur - das er mal Gast bei der TV Total Pokernacht war und er mir (aufgrund seiner Art) auf Anhieb sympathisch war...
    Und da er auch mal ein gutes Blatt (ein hohes Paar zb) mit einem überzeugendem Grinsen vor den "Tischkarten" wegwarf - war er wohl auch der unberechenbarste Spieler am Tisch


    Nachtrag (mir fiel spontan was ein^^):

    "[...]die genauso bekloppt im Hirn ist wie ich, [...] aber für sie wird´s wohl okay gewesen sein[...]"

    Da stell ich mir doch die Frage - wieso bereust du es dann ein bisschen?
    Sich gelegentlich mal etwas mehr Preis zu geben ist in jedem! Fall normal.
    Sie es doch (bei ihr zumindest) so - das du so sein darfst wie du bist und sie trotzdem noch etwas mit dir zu tun hat

    Immerhin ist genau das - also sich Preis zu geben und zu vertrauen - ziemlich genau das was eine Beziehung jeglicher Art ausmacht.
    Je tiefgehender - desto intensiver das ganze natürlich
    Geändert von Ashitaka (24.05.2015 um 22:22 Uhr)

  4. #54
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Ashitaka schreibt:


    Da stell ich mir doch die Frage - wieso bereust du es dann ein bisschen?
    Sich gelegentlich mal etwas mehr Preis zu geben ist in jedem! Fall normal.
    Sie es doch (bei ihr zumindest) so - das du so sein darfst wie du bist und sie trotzdem noch etwas mit dir zu tun hat

    Naja, ich bereue es ein bisschen, weil ich sie halt noch nicht sooo gut kenne und nicht weiß, ab wann ihr meine Art und mein komplett unkonventionelles Leben dann doch zu seltsam wird und sie nichts mehr mit mir zu tun haben will. Ist mir halt wohl schon öfter so passiert, dass ich einfach losgelassen hab und nichts mehr verschwiegen (mein Gott, das ist aber auch anstrengend) und die Leute dann verschreckt weggelaufen sind oder komisch mir gegenüber wurden.
    Sie hat selber ein recht unkonventionelles Leben, sie könnte eigtl mein Zwilling sein, aber die alte Angst vor Ablehnung, sobald man sich öffnet, ist halt noch da. Und ich kann halt absolut nicht einschätzen, ab wann man die "Grenze" überschreitet. Ich kann nur ganz oder gar nicht - entweder erzähl ich alle meine Geheimnisse oder ich gehe überhaupt nicht ins Persönliche. Und weil ich das eben nicht einschätzen kann, ab wann man die Grenze überschreitet, hab ich immer ein schlechtes Gefühl, wenn ich mich geöffnet habe....habe Angst, die Grenze überschritten zu haben, ohne es gemerkt zu haben.

  5. #55
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Vielen Dank an das Chamäleon für den Threadtitel - der ging mir wohl tagelang im Kopf herum, ohne dass ich es gemerkt hätte.
    Gestern fiel mir schlagartig auf, was mich seit längerer Zeit so unzufrieden gemacht hat: ich habe versucht, in einem sehr wichtigen Lebensbereich die Beweggründe meines Handelns zu verändern, so dass sie für jemand anderen gepasst hätten.
    Für mich aber nicht mehr.

    So. Und jetzt hätte ich bitte gern mein Ich wieder und zwar pronto ... über eine neue Frisur können wir ja reden, aber ich will den Originalkopf wieder haben

  6. #56
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    @ Chamaeleon:

    Wenn ich mich nicht irre habe ich in einem anderem Thread von dir gelesen - dass du in der Lage bist die Gesichtsausdrücke deiner Mitmenschen zu erkennen...

    Wäre das nicht vielleicht etwas worauf du dich im Gespräch konzentrieren könntest? Bzw. tust du es vielleicht schon?
    Das könnte - je nach dem - helfen um eben solche Grenzen wahrzunehmen... denk ich...^^


    @ Miss Taik:

    Ich mag deinen letzten Satz

  7. #57
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Chamaeleon schreibt:
    Naja, ich bereue es ein bisschen, weil ich sie halt noch nicht sooo gut kenne und nicht weiß, ab wann ihr meine Art und mein komplett unkonventionelles Leben dann doch zu seltsam wird und sie nichts mehr mit mir zu tun haben will. Ist mir halt wohl schon öfter so passiert, dass ich einfach losgelassen hab und nichts mehr verschwiegen (mein Gott, das ist aber auch anstrengend) und die Leute dann verschreckt weggelaufen sind oder komisch mir gegenüber wurden.
    Who cares about "die Leute"? Es gibt sicher genügend Leute, die dich mögen, wie du wirklich bist. Und: ist es nötig, sich für mehr Gesellschaft zu verbiegen? Hier wäre wohl zwischen Authentizität und sozialem zwang abzuwägen, oder?

    https://m.youtube.com/watch?v=L0MK7qz13bU

    Vielleicht musst du erstmal dich finden und dann einen neuen Umgang mit "Leuten", Gesellschaft und Leben?

    Ich habe für mich gemerkt, dass fast jeder Kontakt mit gesellschaftlichen Konventionen (in meiner aktuellen sozialen Nische) zu einem verbiegen meiner innersten Einstellungen führt und versuche jetzt zu finden, wer und was ich bin und mir dann eine neue Nische zu bauen, in der ich nicht so vielen kognitiven Dissonanzen ausgesetzt bin. Die Gesellschaft ist nicht nur eine große wabernde Masse, sondern ein pluralistischer Bienenstock: Mach dich auf die Suche nach der Wabe, in die du hinein passt ;-)


    Gesendet von meinem Frank'n'Phone - aus diversen Einzelteilen defekter IPhones zu neuem Leben erweckt ;-)
    Geändert von snowhopper (25.05.2015 um 11:51 Uhr) Grund: dies und das

  8. #58
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Ich stimme meinem Vorredner zu.

    So zu sein wie man ist - bedeutet auch (oft) eine Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauen.
    Man ist eben Authentisch und wirkt damit bei vielen Leuten (die einen länger als eine Sekunde kennen) als Ehrlicher und Interessanter.

    Das heißt jetzt nicht das man alles von sich in jedem Moment ausleben sollte - dennoch ist da nicht wenig Spielraum nach oben!
    Aber es ist wahrscheinlich besser (wohl auch gesünder) als sich ständig "verstecken" zu müssen.

    Etwas mehr darf man den Menschen in seiner Umgebung schon noch zutrauen - nicht allen - aber immerhin bei denen wo es wichtig ist.

    Und die anderen dürfen einem am allmächtigen Hinterteil vorbei gehen

  9. #59
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Ashitaka schreibt:
    @ Chamaeleon:

    Wenn ich mich nicht irre habe ich in einem anderem Thread von dir gelesen - dass du in der Lage bist die Gesichtsausdrücke deiner Mitmenschen zu erkennen...

    Wäre das nicht vielleicht etwas worauf du dich im Gespräch konzentrieren könntest? Bzw. tust du es vielleicht schon?
    Ich kann mich aber nicht konzentrieren, ich hab doch ADS. Nein, Scherz. Aber naja, ist schon so - ich versuche, die Mimiken meiner Mitmenschen schon mit in meine Interpretation mit hineinzunehmen, aber wenn es so laut ist und der andere schnell redet und schnell seine Gesichtsausdrücke wechselt und ich dann auch noch rede und darauf achten muss, was ich sage und wie ich es sage, wird es manchmal etwas viel und ich hab keine Kapazität mehr für Gesichtsausdrücke. Und manchmal lügt der andere ja auch in seiner Körpersprache und tut so, als wär alles normal, obwohl ich grad eine Grenze überschritten habe. Naja, es sind einfach sehr viele und widersprüchliche Informationen und das macht es mir manchmal schwer, den anderen richtig einzuschätzen. Aber ich übe.

  10. #60
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Was wäre, wenn ich "ich" wäre

    Klingt doch viel versprechend - Übung macht den Meister!

    Nur sollte man zwischenzeitlich nicht wieder alles vergessen....^^

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