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Diskutiere im Thema Nicht aufstehen wollen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Also bist du um 8 aufgestanden? Ich bin grad eben um kurz vor 11 aufgestanden. Gesnoozt hab ich ab 9:15 h, also hab ich 1,5 Std gesnoozt, gut, oder? Ich hab aber auch Probleme damit, dass ich morgens als erstes Getrampel höre, ich denke dann immer: Verdammt, die haben mich vor der Weckzeit geweckt (war noch vor dem Weckerklingeln), ich muss noch weiterschlafen....und dann wach ich wieder auf, weil es trampelt und ich bin verwirrt, wie spät es ist und so besteht der ganze Morgen aus ständig geweckt werden, verwirrt sein, weiterschlafen. Wenn es dann irgendwann ruhig ist, steh ich auf, wahrscheinlich hab ich auch keine Lust, am Frühstückstisch zu sitzen, während es trampelt. Dann hab ich schlechte Laune, weil der Tag wieder mal so blöd angefangen hat. Ich würde mir wünschen, von alleine irgendwann aufzuwachen, wenn ich wach genug bin, um aufzuwachen, also nicht in einer Tiefschlafphase - wahrscheinlich trampeln diese Penner auch immer in meine Tiefschlafphasen rein.

    Aber auch, wenn die mal nicht trampeln, snooze ich an die 1,5 Std, das ist wahrscheinlich ne Angewohnheit.
    wenn du snoozst, so bedeutet das, dass du ja gar nicht aufstehen willst.
    Ja, das sag ich doch. Nur: warum will ich nicht aufstehen? Wenn ich dann aufgestanden bin, bin ich ja auch wach und auch nicht immer schlecht gelaunt...ich weiß nicht, ob das nicht eine Form von Verweigerung ist oder einfach nur schlecht konditioniert? Vielleicht hab ich auch keinen Bock, in eine Welt aufzustehen, in der man rund um die Uhr von allen zugenervt wird. Das mit dem Snoozen ist echt ne blöde Erfindung. Aber ohne würde ich halt auch nicht aufstehen. Heut bin ich irgendwie nicht mehr so enthusiastisch, das mit dem Aufstehen zu verändern...vielleicht ist auch das Problem, dass ich das gar nicht für mich selbst verändern würde, sondern für diese verdammte Leistungsgesellschaft (ja, olle Kamelle, ich weiß).

    Sorry für meine schlechte Laune, ich seh im Moment wenig Hoffnung für meinen Schlaf. Immerhin versuche ich das seit mindestens 7 Jahren zu verändern. Und seit genau so langer Zeit bekomme ich blöde Kommentare wegen meines späten Aufstehens von meinen jeweiligen Mitbewohnern...
    Geändert von Chamaeleon (22.04.2015 um 12:46 Uhr)

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.733

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Hallo, was ist Snoozen?
    Ich stehe immer erst wenn möglich ab 9 Uhr auf, ansonsten ist der ganze Tag verdorben. Habe dann den ganzen Tag schlechtes Körpergefühl und schlechte Laune.

    Wenn ich einen Termin habe auf den ich mich freue, dann kann ich auch früh aufstehen, Gruss Paula

  3. #13
    hästkrake

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 808

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Wie wärs mit Clocky, dem flüchtenden Wecker?

    https://www.getdigital.de/clocky.htm...FSHItAod20MAwA

    (soll keine Werbung sein, aber da kann man ihn anschauen)

  4. #14
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Chamaeleon schreibt:
    So und deswegen frag ich, ob jemand eine Idee hat, sich zu motivieren, morgens aufzustehen. Ich hab da nämlich eigtl. nie Lust zu, weil es so schön gemütlich im Bett ist und es die einzige Tageszeit ist, in der ich wirklich entspannt bin und weil meine Träume und Gedanken da so interessant sind. Wenn mir nun jemand ein supertolles Frühstück machen würde, würde ich gerne aufstehen, weil das eben doch fast genauso gut ist wie diese entspannte Zeit morgens, aber leider tut das niemand. Und mir zu sagen, dass ich mir auch selbst ein tolles Frühstück machen kann, nützt auch nicht viel. Es gibt einfach nichts besseres als entspannt und verträumt im Bett zu liegen...

    Ich glaube, es liegt auch an einer generellen Verweigerungshaltung, die bei mir im Hintergrund abläuft und sich dann halt schon morgens zeigt. Ich denke mir halt, nö, ich will nicht diese ganzen Leute, die mir das Leben schwer machen, die mich nicht verstehen, die mir auf dem Kopf rumtrampeln, mich zu irgendwas zwingen wollen. Wenn ich an die Leute denke, hab ich schon keine Lust mehr aufzustehen. Und an die ganzen Erwartungen, die Aufgaben, die ich dann auch noch genau so machen soll, wie andere es sagen...ich mein, ja, ich mache diese Aufgaben für MICH und ich krieg die auch wohl einigermaßen hin, aber irgendwie krieg ich das nicht so richtig in meinen Kopf. Ich denke immer nur an die Erwartungen, an den Stress, die Anstrengung...und obwohl ich weiß, dass der Tag nicht so anstrengend sein wird, wie ich mir das morgens vorstelle, verweigert sich etwas in mir.

    Ich meine...ich versuche hier gerade zu erklären, dass es bei mir mit Zwang und 5 Weckern überhaupt nicht geht, weil ich dann noch mehr abblocke. Aber ich glaube, mit Motivation würde es gehen. Ich meine, WENN ich denn mal aufgestanden bin und mich an die Aufgaben des Tages mache, hab ich ja auch meistens Spaß daran, aber das sieht morgens noch nicht so aus. Gibt es denn nichts, was mich motivieren könnte? Vielleicht eine Kuh, die ich melken müsste. Ab und zu hilft der Gedanke an einen leckeren Tee, aber eigt. eher selten...

    P.S.: Ich mir sehr wohl bewusst darüber, dass man sich manchmal einfach zwingen muss...ich möchte es nur nicht beim Aufstehen tun, weil ich davon einfach unglaublich schlechte Laune kriege und dann der Tag schon mal schlecht anfängt.
    Du sprichst mir sowas von aus dem Herzen. Haargenau so geht es mir auch.
    Ich stehe nur auf, weil ich muss. Das bedeutet, weil ich den Lütten zur Schule bringen muss oder selbst einen Termin habe.
    Und selbst dann nur mit dem von dir beschriebenen Dauersnoozen. Bis auf den letzten Drücker stelle ich den Wecker jedesmal wieder auf die Nachweckfunktion.

    Wenn nichts Wichtiges anliegt, stehe ich nicht auf. Ich lasse sogar nicht ganz so wichtige Termine einfach sausen.

    Und auch deine Gedanken gehen mir dann durch den Kopf. Ich will nicht in diesen beschissenen Tag. Ich will lieber in meiner Blase, der sicheren Höhle bleiben, die mich fernhält von diesem ganzen Negativen, den Stressoren, der Kälte.

    Chamaeleon schreibt:
    Es ist sonnenklar: Ich bin falsch konditioniert! Und die Vermutung hatte ich schon länger. Ja, ich verbinde automatisch mit "Wecker hören" --> weiterschlafen, wegen dieser Snooze-Funktion, die ich seit ein "paar" Jahren regelmäßig nutze. Der Autor sagt auch, dass es falsch ist, sich zum Aufstehen zu zwingen, man soll anstattdessen die Konditionierung umstellen auf "Wecker hören" --> automatisch aufstehen - und das aber tagsüber üben...genial. Mal gucken, ob ich das mache oder ob ich das morgen wieder vergessen hab.
    Ich bezweifle, dass es am Snoozen liegt.
    Selbst als ich noch jung war und es sowas Fortschrittliches noch nicht gab, kam ich nicht aus dem Bett.
    Ich denke eher, dass dieses Snoozen es nur verschärft.

    Dagegen komme ich auch ohne dieses Nachwecktheater aus der Kiste, wenn etwas Schönes anliegt. Z.B. wenn es in den Urlaub geht oder was anderes Tolles.
    Das ist aber leider selten, weshalb ich echt froh bin, den Zwang zu haben.

    Chamaeleon schreibt:
    Ich bin grad eben um kurz vor 11 aufgestanden. Gesnoozt hab ich ab 9:15 h, also hab ich 1,5 Std gesnoozt, gut, oder? Ich hab aber auch Probleme damit, dass ich morgens als erstes Getrampel höre, ich denke dann immer: Verdammt, die haben mich vor der Weckzeit geweckt (war noch vor dem Weckerklingeln), ich muss noch weiterschlafen....und dann wach ich wieder auf, weil es trampelt und ich bin verwirrt, wie spät es ist und so besteht der ganze Morgen aus ständig geweckt werden, verwirrt sein, weiterschlafen. Wenn es dann irgendwann ruhig ist, steh ich auf, wahrscheinlich hab ich auch keine Lust, am Frühstückstisch zu sitzen, während es trampelt. Dann hab ich schlechte Laune, weil der Tag wieder mal so blöd angefangen hat. Ich würde mir wünschen, von alleine irgendwann aufzuwachen, wenn ich wach genug bin, um aufzuwachen, also nicht in einer Tiefschlafphase - wahrscheinlich trampeln diese Penner auch immer in meine Tiefschlafphasen rein.

    Aber auch, wenn die mal nicht trampeln, snooze ich an die 1,5 Std, das ist wahrscheinlich ne Angewohnheit. Ja, das sag ich doch. Nur: warum will ich nicht aufstehen? Wenn ich dann aufgestanden bin, bin ich ja auch wach und auch nicht immer schlecht gelaunt...ich weiß nicht, ob das nicht eine Form von Verweigerung ist oder einfach nur schlecht konditioniert? Vielleicht hab ich auch keinen Bock, in eine Welt aufzustehen, in der man rund um die Uhr von allen zugenervt wird. Das mit dem Snoozen ist echt ne blöde Erfindung. Aber ohne würde ich halt auch nicht aufstehen. Heut bin ich irgendwie nicht mehr so enthusiastisch, das mit dem Aufstehen zu verändern...vielleicht ist auch das Problem, dass ich das gar nicht für mich selbst verändern würde, sondern für diese verdammte Leistungsgesellschaft (ja, olle Kamelle, ich weiß).

    Sorry für meine schlechte Laune, ich seh im Moment wenig Hoffnung für meinen Schlaf. Immerhin versuche ich das seit mindestens 7 Jahren zu verändern. Und seit genau so langer Zeit bekomme ich blöde Kommentare wegen meines späten Aufstehens von meinen jeweiligen Mitbewohnern...
    Ich habe keine "Krachprobleme" durch andere, auf die ich es schieben könnte. Ich denke, es hat tatsächlich etwas mit Depressionen zu tun, wie meine Psychotherapeutin vermutet.
    Sie sagt, ich sehe keinen Grund aufzustehen, weil ich den Tag als scheixxe ampfinde, deshalb weigere ich mich innerlich.

    Und mein Vater hatte sowie jetzt seit zwei, drei Jahren mein großer Sohn haben genau das gleiche Problem.
    Den kriegt man auch nicht aus dem Bett.
    Am Wochenende, als er allein zu Hause war und eigentlich ein paar Aufgaben machen sollte, ist er nachmittags halb vier aufgestanden. Und er war nicht tanzen oder sowas, wo man denken könnte, dass er einfach spät ins Bett gekommen ist.
    Es ist bei ihm genua wie bei mir!

    Wenn ich es genau betrachte, besteht die Problematik bei mir und meinem Sohn jeweils seit unserer Pubertät.
    Hat es was mit den Hormonen zu tun?

  5. #15
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Skywalker schreibt:
    Wie wärs mit Clocky, dem flüchtenden Wecker?

    https://www.getdigital.de/clocky.htm...FSHItAod20MAwA

    (soll keine Werbung sein, aber da kann man ihn anschauen)
    Das wäre ja auch wieder nur das Umgehen des eigentlichen Problems...

    Ich möchte dahin kommen, ganz einfach aus freien Stücken aufzustehen. Einfach, weil ich ausgeschlafen bin. So wie jeder andere normale Mensch auch.

    Ich möchte, wie Chamaeleon schrieb, mich nicht immer zwingen müssen.

    Das Wissen, es nur unter Zwang zu tun, verursacht nämlich ein schlechtes Gewissen/Schuldgefühle. -> beste Voraussetzungen für Selbstwertprobleme

  6. #16
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Ich weiß nicht, ob ich depressiv bin, ich habe eigentlich nicht das Gefühl. Es sind eher ab und zu depressive Phasen, die dann aber auch am nächsten Tag wieder vergessen sind. Ich finde das Leben an sich auch nicht scheixxe, ich bin oft eigentlich ganz gut drauf. Vielleicht ist es eine versteckte Depression, keine Ahnung, aber wenn, dann ist sie sehr versteckt und zeigt sich nur morgens. Da erscheint mir das Leben immer zu stressig, zu chaotisch, zu fordernd...später merke ich, dass ich es schon irgendwie bewältige, aber morgens seh ich einfach nur den Riesenberg an Aufgaben.

    Auch ich würde lieber in meiner "Blase" aus Träumereien bleiben, wo niemand was von mir fordert - vielleicht hab ich ja ein Geburtstrauma und wurde direkt nach dem Geborenwerden so von der Welt und den Eindrücken erschlagen, dass ich direkt wieder zurück wollte. Ich hatte schon immer eine Neigung zum Zurückziehen und den Wunsch nach einem Ort der Geborgenheit, an dem man mich in Ruhe lässt. Als Kind hat man mir diesen Raum eigentlich immer wieder gewährt, aber je älter man wird, desto weniger wird man in Ruhe gelassen und muss sich immer wieder bewusst abgrenzen. Vielleicht ist diese ganze Geschichte ein Abgrenzungsproblem: Der anbrechende Tag überschreitet eine Grenze, dringt in meinen Privatraum, meine Träume ein und reißt mich da raus...oder halt die Nachbarn. Es ist kein gleitender Übergang, ich werde einfach rausgerissen. Es ist eine Grenzüberschreitung, gegen die ich mich innerlich wehre. Ich kenne auch die Tage, die mit einem gleitenden Übergang anfangen, wenn man aufwacht und sich vom Tag eingeladen fühlt...aber die meisten Tage laden nicht ein, sondern zerren einen aus dem Bett. Und weil man das den ganzen Tag hat, von hier nach da gerissen werden, sich nicht zurückziehen zu können, gewöhnt man sich eine innere Abwehrhaltung gegen "Zwang" und Grenzüberschreitung an, die am Morgen am stärksten ist, weil man da noch am ungeschützesten ist und noch gar keine Abgrenzung hat, die ein Hinüberreißen erträglicher machen würde.

    Ich glaube, dass man das zumindest teilweise mit Tiefenpsychologie angehen muss und dass Zwang wirklich nichts verbessert. Eine Lösung wegen des Abgrenzungsproblems fällt mir grad noch nicht ein, aber vielleicht ja demnächst, im Traum oder so...

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.733

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Hallo, ich antworte erstmal schnell auf den ersten Text bevor ich alles andere lese.

    Ich habe bemerkt, ja wenn ich einen Termin beim Psychologen habe, bei meinem Psychiater oder einen anderen Termin auf den ich mich freue,
    dann habe ich eine Motivation aufzustehen.

    Das mit der Kuh melken stimmt auch. Wenn ich auf einem Hof leben wurde, oder auch nur in einem Häuschen und dort sind Ziege, Esel oder ähnliches und morgens früh weiss ich, die haben Hunger, dann würde ich dafür aufstehen.

    Heute morgen bin ich auch aufgestanden, wir haben einen Hund zu Besuch für zwei Tage, ja der muss auf jeden Fall raus und so bin ich um 9.00 Uhr aufgestanden und um den Block geganen, ich habe das Glück, es ist ein kleines Wäldchen in der Nähe und da bin ich ein Stück durch den Wald. Es war wohl schon zu spät, deshalb kam mir nur eine Hundebesitzerin mit ihrem Hund entgegen und ein Walker.

    Es war sehr schön obwohl ich noch voll müde war, die Vögel zwitschern was frische Luft und der Hund hat sein Geschäft gemacht.

    Das mit dem Frühstück selber machen, das ist Quatsch, das Zeug geht mir auch auf den Nerv. Nein es ist was ganz anderes, wenn ich um Beispiel bei meinem Freund bin oder wie am Wochenende bei einer Freundin, dann liegt man gemütlich im Bett und dann hört man das der andere aufsteht und herumwusselt und irgendwann kommt der Kaffeeduft und dann wankt man zum Frühstückstisch und das ist einfach ein wohliges Gefühl.

    Der Mensch braucht auch ein Gefühl des Versorgtsein und Geborgenseins.

    Ganz früher als ich noch in Düsseldorf arbeitete, da habe ich mich auch gefreut aufzustehen und zur Arbeit zu kommen, da wurde erstmal Kaffee getrunken und erzählt. Doch wo gibt es sowas heute noch.

    Ja und was ist der Unterschied, wenn man es sich leisten kann, morgens wach zu werden, doch dann noch mal gemütlich ein- zwei Stunden liegen bleiben sich einkuscheln (ich höre dann immer noch eine CD) und nochmals einzuschlummern. Es gibt da auch so einen Zustand, der ist wie eine Mediation. Ich finde das es höchstwahrscheinlich den gleichen Effekt hat, wie eine Meditation, nur es ist eben die eigene und zeitlich selbst bestimmte.

    Gruss Paula

    P.S. Ich weiss jetzt auch was snoozen ist, das ist die Taste, die man immer wieder ausdrückt beim Handy und dann klingelt es alle 5 oder 10 Minuten wieder.

    Früher gab es solche Wecker noch nicht, daher kannte ich den Ausdruck nicht. Ich habe mir früher mehrere Wecker gestellt. Heute wenn ich einen wichtigen Termin habe, stelle ich das normale Telefon ein, dann das Smartphone und das alte Handy.
    Geändert von Paula (23.04.2015 um 14:17 Uhr)

  8. #18
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Das Merkwürdige ist ja, dass ich nie rauskomme. Egal, ob 9 Uhr, 11.30 Uhr oder 14 Uhr.

    Ich kann 14 Stunden geschlafen haben - wenn ich allein bin, würde ich liegen bleiben und tatsächlich weiterschlafen.

    Es hat nichts mit Ausgeschlafen- oder Müdesein zu tun. Zumindestens bei mir nicht.

    Manchmal fürchte ich, wenn ich keinerlei Pflichten oder was Schönes mehr hätte, würde ich im Bett verkommen....

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Nicht aufstehen wollen

    im moment, wo ich nix zu tun habe, komme ich auch nicht aus dem bett.
    ich werde gegen 12 wach.
    habe noch genug zeit mich um das wichtigste zu kümmern im haushalt und langweile mich dann eigentlich nur den rest des tages.
    zu zeiten wo ich richtig gearbeitet habe kannte ich die probleme net.
    da bin ich morgens um 5 hoch, habe von 6 bis 24 uhr gearbeitet, bin erfreut ins bett gefallen und mich auf den nächsten tag gefreut.
    im moment brauche ich aber auch meine ruhe.
    gestern bin ich einfach mit dem auto ne stunde rausgefahren.
    habe mich auf den nächsten ab rastplatz gestellt und musik gehört.

    thorsten

  10. #20
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Nicht aufstehen wollen

    Hallo!

    Ich kenne das zu gut, dass ich etwas Motivierendes brauche um aufzustehen. Wenn man allerdings keine festen Termine hat und eigentlich das Haus nicht verlassen muss, fällt es natürlich schwer aus dem Bett zu kommen. Aber rein theoretisch hat man ja jeden Tag etwas zu tun.

    Chamaeleon, hast du es mal mit einem Wochenplan versucht? Ich habe mir vor kurzem endlich einen geschrieben, der mich daran erinnern soll, was ich zu tun habe. Denn ich habe derzeit auch kaum Kurse in der Uni sondern muss noch einige Hausarbeiten schreiben und mich dann an meine Bachelorarbeit machen. Aber das ist ja auch etwas, was man als festen Termin ansehen könnte.

    Vielleicht kannst du auch versuchen, dir Morgens im Bett noch eine kleine To Do Liste für den Tag zu schreiben, also jetzt für die Bachelorarbeit konkrete (aber bitte realistische!) Ziele setzen. Das klingt erstmal ätzend aber ich habe festgestellt, dass mir die Dinge viel leichter fallen, wenn ich sie dann danach abhaken darf. Ich hab' zum Beispiel auch einen Putzplan und dazu ein buntes Stempelset mit Tierköpfen und ähnlichem und immer wenn ich abgespült habe oder den Herd geputzt, stempel ich eine Katze ^^

    Das klingt vielleicht ein bisschen komisch aber mir hilft es sehr, zu sehen, was ich alles an einem Tag geschafft habe und so eine To Do Liste kann einen 'ermahnen' aber auch 'loben' wenn man tatsächlich alle Punkte abgehakt hat. Danach sollte man sich natürlich belohnen! Ich schreibe da übrigens als ersten Punkt immer 'aufstehen, Frühstück, Zähne putzen, duschen, anziehen' drauf, denn das muss man auch erstmal schaffen.

    Es ist nicht einfach, sich selbst zu motivieren aber am hilfreichsten ist es wohl, wenn man versucht sich Ziele vor Augen zu halten, die man erreichen möchte. Man muss lernen mit sich selbst gut zusammen zu arbeiten ^_^

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