Seite 3 von 5 Erste 12345 Letzte
Zeige Ergebnis 21 bis 30 von 45

Diskutiere im Thema Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-( im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Hallo

    als ich mit 35 Jahren meinen Führerschein gemacht habe, habe ich meinen Fahrschullehrer in den Irrsinn getrieben. Ich habe sage und schreiben 50 Std. gebraucht bis ich meinen Führerschein hatte.

    Inzwischen fahre ich seit 24 Jahren Auto und ich fahre gut Auto. Es ist mir egal ob Stadtverkehr oder Autobahn, Ich fahre auch große (Tranzporter) oder PKW mit Hänger. ´Selbstverschuldete Unfälle hatte ich einen, das war 2 - 3 Monate nach meiner Führerscheinprüfung. Seit dem ist mir mal einer an der Ampel hinten draufgefahren und einer hat mir die Vorfahrt genommen, nix großes.

    Ach ja, ich habe 40% bei der KFZ Versicherung

    bis dann Elwirrwarr

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 175

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Hallo,
    zum Thema "Man braucht kein mph, Amphetamin oder was auch immer, weil man es ja vorher auch geschafft hat"
    Ich finde es immer wieder interessant diese Aussage von jemandem zu hören, der selbst nicht betroffen ist. Woher will der andere den wissen, wie man denkt und fühlt und wie anstrengend es bislang war um dahin zu kommen wo man mittlerweile ist?
    Auch mir wurde schon oft gesagt das es auch ohne geht. Ich vergleiche mich dann gerne mit jemandem dem ein Bein fehlt.
    Natürlich kann ich mit einem Bein leben, ich hüpfe dann halt langsam durch die Gegend und es kostet viel Konzentration nicht das Gleichgewicht zu verlieren ( Das wäre ADHS pur ).
    Viel besser ist es mit Krücken, ich bin immerhin etwas schneller und es ist einfacher das Gleichgewicht zu halten ( Das wäre ADHS mit dem Wissen um seine "Krankheit" ).
    Da es anstrengend ist sich so fortzubewegen ist mein Körper athletisch und auf einmal hat mir jemand eine speziell für mich maßgefertigte Carbon/Titan/wasweißich-Prothese gegeben. Mit etwas Training kann ich in vielen Disziplinen gegen den Rest der Welt antreten ( Das wäre ADHS mit einer gut eingestellten Medikation ).
    Es geht auch ohne aber warum sollte ich?
    Dies nur mal als Denkanstoß und eventuelle Diskussionsgrundlage gegenüber Deinem Freund.

    Nun zur Kupplung seines Autos
    Tatsächlich ist die Kupplung ein Verschleißteil und der effektive Pedalweg und mit ihm der Kupplungsschleifpunkt verändert sich im Laufe der Zeit. Am eigenen Auto fällt dies meist kaum auf, da man es ständig fährt und der Prozess schleichend ist.
    Sollte sein Fahrzeug einen Kilometerstand jenseits der 130.000km aufweisen ist es gut möglich das es tatsächlich daran liegt.
    Andererseits ist es auch von Auto zu Auto unterschiedlich. Ein geübter Fahrer stellt sich darauf problemlos ein, Dir als Anfängerin kommt es vor als sei die Kupplung verschlissen.
    Ich hoffe das war nicht zuviel Fachchinesisch.

    Falls das mit der Kupplung das einzigste Problem auf dem Übungsplatz war würde ich es weiter versuchen. Stell Dich auf das Fahrzeug ein und übe weiter.
    Jeder Autofahrer war einmal an dem Punkt an dem Du jetzt bist und ist durch Übung weitergekommen.
    Viel Erfolg wünscht
    der Lucky

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Also mein dad war mit uns ab dem 17 Lebensjahr immer auf dem ADAC Übungsplatz!

    Dein Freund hat ja wohl einen Führerschein? Hat er auch ein Auto? Dann ab auf den Übungsplatz!!! Das hilft viel 😄

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Mir ging es ganz genauso wie dir. Ich hab auch viel länger gebraucht als normale Fahrschüler und mein Fahrlehrer ist bald wahnsinnig geworden mit mir, und verlor mit der Zeit immer mehr die Geduld. Irgendwann war es so schlimm, dass ich angehalten habe und wirklich laut geweint habe, und versucht habe unter Tränen meinem Fahrlehrer klarzumachen dass ich es doch eigentlich können will, aber dass mir das eben schwer fällt, und ich mir doch wirklich Mühe gebe.

    Nach diesem Vorfall hat er sich mal mit meiner Mutter unterhalten und erst die hat ihm dann erklärt dass ich ADS habe und dass es diese Probleme auch früher schon bei mir hab (unaufmerksam, übersieht dinge, vergisst viel.. das übliche). Ab da, als mein Fahrlehrer also wusste wo die Ursache liegt hat er sich ganz viel Zeit gelassen mit mir. Er ist mit mir immer wieder an die Stellen gefahren, wo ich die größten Probleme hatte. Ich hab in jeder Fahrstunde fast die gleiche Strecke absolviert. Ich fands zwar blöd, immer die schwierigsten Stellen machen zu müssen, aber im Endeffekt hab ich es hinbekommen

    Also sag deinem Fahrlehrer mal dass du ADS hast!

    Gruß, Fell

  5. #25
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Moin Purple!

    Erstens und vor allem kann ich vom Herzen unterschreiben und empfehlen, was schon so viele Vorredner gesagt haben:

    Nicht entmütigen lassen!

    Es scheint normal zu sein, was Du da durchmachst. Du hast dabei den Vorteil, von Deinem ADHS Bescheid zu wissen oder wenigstens eine Verdachtsdiagnose zu haben.

    Das hatte ich zu meiner Zeit als Fahrschüler, das war Anfang 1980er, alles nicht. Ich war einfach nur ein total schlechter Schüler – wohlgemerkt im Praxisteil, denn die Theorie absolvierte ich mit null Fehlern, ohne dafür bewusst gelernt zu haben. Ich wusste alles rauf und runter: StVO, Fahrzeugtechnik, Erste Hilfe konnte ich aus dem Schlaf gerissen vorsingen.

    Aber das Fahren! Ich war Anfang 20 und hatte definitiv zu wenig Hände, zu wenig Füße und vor allem zu wenig Arbeitsspeicher im Hauptprozessor. Alles auf einmal und das bitte schnell und dalli und zara. Eine Katastrophe. Die widerspenstige Technik beherrschen, dabei auf das Geschehen achten, das Auto nicht abwürgen, was war da noch, die Schilder, Vorschriften, andere Teilnehmer, die Gänge, ne, das ist die Kupplung und nicht die Bremse. Hilfe. Ich habe nach jeder Fahrstunde erst einmal geheult wie ein kleiner Jung.

    Da das Ganze aber im Sozialismus stattfand, wo es mehr auf die Planerfüllung ankam als auf das sowieso kaum was werte Geld, wurden alle Leut' durchgeschleppt und ich bekam meinen "Lappen". Immerhin habe ich in der Prüfungsfahrt die fiesesten Vorschriften-Fallen erkannt und entsprechend reagiert. Da hatte der Prüfer das Nachsehen, dass ich schon mal den schon etwas betagten Polski Fiat 126 hin und wieder abwürgte. "Das hat dieses Auto eben so."

    Hinterher bin ich gut 10 Jahre nicht Auto gefahren, auch nicht in der freien Welt Westdeutschlands, in die ich kurz danach meinen Lebensmittelpunkt versetzte. Ich hatte einfach tierisch Angst. Noch mehr Verkehr! Dazu kam immer wieder negative Bestätigung: einmal endete eine kurze Fahrt mit so debiler Beule, dass die Polizisten mich auf alle möglichen Drogen getestet haben: So was kann keiner nüchtern bauen. Natürlich war da nix.

    Irgendwann musste ich aber beruflich zu fahren anfangen, nachdem die Firma, in der ich arbeitete, in so eine Pampa zog, dass ich mehr am Bahn-Bus-Pendeln war als am Arbeiten.

    Da hab ich mir einfach Nachholstunden in einer Fahrschule gebucht, nach dem Motto: Lieber Geld JETZT ausgeben und es gut lernen als später Geld für Unfallreparaturen und Versicherungen ausgeben. Die Idee war gut, die Umsetzung auch: Dem Lehrer erzählte ich meine bisherige Geschichte als Nicht-Fahrer. Er hat sich als Vollprofi erwiesen. Ich hatte einen ungeplanten Härtetraining im Wintereinbruch auf Glatteis unter Realbedingungen - solche Sachen. Irgendwann fühlte ich mich zwar noch nicht sicher, aber die größte Angst war doch weg. Bis ich einen größeren Kreisverkehr ohne Zittern und Schwitzhände passieren konnte, dauerte natürlich noch Jahre und dauert teils noch bis heute. ;-)

    Seitdem sind fast 25 Jahre vergangen. Vor 3 Jahren (?) wurde ich als ADHSler ärztlich "identifiziert". Ich habe bie heute ungefähr eine Million Kilometer als Autofahrer geschafft: zur Arbeit, Urlaub, Familie, kreuz und quer durch Europa, von den Lofoten bis in die Alpen und von Brest in der Bretagne bis Brest in Litauen. Unfälle? Ein Kratzer in Norwegen auf sehr engen Serpentinen, ein Parkrempler nach der ersten halben Million, das war's. Sonst sind mir 2-3 mal irgendwelche Leute hinten aufgefahren, ohne mein Verschulden, jedesmal problemlos ausgegangen. Somit kann ich ehrlich von "unfallfrei" sprechen.

    Ich fahre liebend gern Auto, ich habe gern Beifahrer, und meine Beifahrer fahren gern mit. Oft pennen einige einfach ein: Ein größeres Vertrauen in den Fahrer gibt es nicht. Ich fahre gern mal recht schnell und sogar forsch, aber auch – je nach Bedingungen – defensiv bis sehr vorsichtig.

    Ich kann Dir wirklich nur Mut zusprechen. Du wirst es schaffen!

    Und Du wirst gut fahren können. Jedenfalls kann ich mich beim Autofahren immer quasi automatisch bestens konzentrieren. Das war schon vor MPH so, das ist jetzt auch so.

    Kleiner Tipp - ganz persönlich: Kauf Dir gleich einen Wagen mit Automatikgetriebe. Pfeif drauf, was andere Leute dazu sagen: in D herrscht ja dieses machohafte "Ich-mach-liebärrrr-allessss-selllbährrrr!". Quatsch mit Kapern. Die Automatikgetriebe von heute sind sowas von saugut, helfen obendrein das Auto zu schonen und den Verbrauch zu reduzieren. Ich habe mir leider erst vor 7 Jahren meinen ersten Automatik-Wagen gekauft, eigentlich nicht ganz aus Überzeugung. Heute will ich nichts mehr und frage mich, wieso ich mich so lange von der obigen Einstellung bervormunden ließ. Das Schalten, Kuppel, das sind alles Sachen, die Dir die Technik wunderbar abnehmen kann. Nutze diese Möglichkeit und Du wirst merken, wie sehr dieses Schalten ablenkt, wenn auch unbewusst.

    Grüße
    Alexander
    Geändert von Dalek (12.03.2015 um 11:59 Uhr) Grund: Optimistische, aufmunternde Prognose hinzugefügt.

  6. #26
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Ein kleines P.S. noch…

    Das Fortbewegen mit irgendwelchen technischen Mitteln war bei mir immer so ne Sache…

    Radfahren: Lernte ich erst mit 10 oder 11 Jahren! Ehrlich. Vorhin sind alle Versuche gescheitert. Ich konnte es einfach nicht, kein Gleichgewicht, null, zero. Was glaubst Du, wie es mir damit zumute war.
    Erst als ein sportlicher Familienfreund mich geschickt und umfangreich ablenkte, während er am Sattel haltend hinter mir her lief und ich im Kreis fuhr, merkte ich irgendwann, dass ich auf einmal an ihm vorbei fahre und er mich seit einem Umkreis nicht mehr hält… Ein leidenschaftlicher Radfahrer bin ich bis heute.

    Gleitschirmfliegen: mit 50 Jahren versuchte in einer kleinen oberbayerischen Flugschule das Gleitschirmfliegen zu lernen. Die Idee kam von der liebsten Frau an meiner Seite: Sie wollte es lernen und ich sollte natürlich mit. Nun gut. Alleine, es ging bei mir nicht. Ich war im Grundkurs immer noch dabei, die Leinen zu entwirren und die Kappe am Boden aufzuziehen, da machten alle Anderen schon die ersten kleinen Abheber am Übungshang.

    Ich fühlte mich wie damals mit dem Fahrrad, das ich nicht fahren lernen konnte… Furchtbar. Taugste nix. Lass mal. Zum Heulen! Hab ich auch geheult. Im Verbirgenen. Zu meinem 50. Geburtstag. Ich wollte nach den ersten zwei Tagen den Kurs hinschmeißen "wegen sinnlos".

    Da kam die Chefin der Flugschule dazu und wir haben zu dritt mit meiner Frau eine Runde geredet. Die Chefin war selbst Fluglehrerin und erzählte mir zwei hilfreiche Dinge:

    1. "Da gibt es Menschen, die sehr hohe Ansprüche an sich selbst stellen. Manchmal stehen sie sich damit selbst im Wege."

    2. Sie erzählte von ihren eigenen Lehrjahren, als sie als angehende Fliegerin einen Riesenbammel vor bestimmten Manövern hatte, die sie üben sollte (nicht ganz ohne). Sie musste jedes Mal abbrechen. Irgendwann begann sie sich die Bewegungsabläufe im Kopf abzuspielen, einfach vor dem Einschlafen oder auf dem Arbeitsweg – immer mal wieder. Dann in der Freizeit entsprechende Bewegungen als "Trockenübung" ohne das Equipment… dann hatte sie es mental drin… dann hat sie es auch unter Realbedingungen geschafft.

    Ungelogen eine Viertelstunde später flog ich zum ersten Mal den kleinen Übungshang herunter… 30 Sekunden, die man so nicht vergisst. Danach ging's los! Nur vier Tage später hatte ich meinen ersten Höhenflug von einem für Anfänger ziemlich anspruchsvollen Startplatz. Ich bin zwar immer noch nicht ein Über-Flieger (ist im Flachland, wo ich lebe, eine eher seltene Sportart), freue mich aber auf den jeweils nächsten Flugurlaub. Letztes Jahr hatte ich traumhafte Flüge in Slowenien, bis zu 3 Stunden in der Luft und bis zu 2 Kilometer hoch… Genial… Alles dank dieser zwei Sätze der Lehrerin – und dank der großen Hilfe meiner Liebsten, das sei mal erwähnt. Hätte ich damals hingeworfen, wäre mir dieses fantastische Erlebnis für immer verschlossen…

    Auch hier gilt: Gleitschirm fliegen, bis ich irgendwann altersbedingt nicht mehr kann… auch im Flachland geht es übrigens… :-)
    Geändert von Dalek (12.03.2015 um 12:58 Uhr)

  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Lucky Strike schreibt:
    Von daher rate ich auch von der Benutzung eines Fahrzeuges mit Feststellbremse im Fahrerfußraum ( diverse Mercedes Benz Baureihen ) oder solche mit elektronischer Feststellbremse ( diverse aktuelle VW und Franzosen ) ab.
    Da ist nämlich nix mit abbremsen von der Beifahrerseite.
    Oh doch, und wie gut es geht.

    Ob es für alle Fabrikate gilt, weiß ich nicht – aber die elektronische Feststellbremse in meinem jetzigen VW (so einem mit den vier Ringen ) ist von der Beifahrerseite sehr gut erreichbar. Was lange nicht alle wissen: Dieser kleiner Knopf, der sich mit einem kleinen Finger hochziehen lässt, hat eine Notbremsfunktion. Und zwar eine, die diesen Namen wirklich verdient! Zieh mal dran (aber bitte nicht im dichten Verkehr probieren) und es startet ein Notbremsprogramm wie im Fahrsicherheitstraining: das Auto bremst von alleine brutalst auf Null herunter und bleibt stehen. Falls nötig, schalten sich natürlich die Helferlein dazu: ABS, ESP und wie die alle heißen.

    Das muss man einfach erlebt haben – gerade in einem Wagen mit giftigen Bremsen. Es ist eine Erfindung, die Leben retten kann, etwa falls der Fahrer am Steuer plötzlich ohnmächtig wird.

    Diese Funktion wird zwar in der Betriebsanleitung beschrieben – solche Bücher lesen aber, glaub ich, nur ADHSler.

    Disclaimer: Diese Funktion kenne ich aus meinem Auto (Audi A4 Avant B8 ). Ob sie in dieser Form in anderen Fahrzeugen vorhanden ist, kann ich nicht sagen. Im Zweifelsfalle bitte die Betriebsanleitung konsultieren.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Moin,

    ich habe zwischen durch eine Pause von 3-4 Monaten gemacht. Ich hatte einfach kein Bock auf den Lehrn- und Fahrstress mehr. Meine Kumpels waren mit dem 18 Jahr sofort auf der Straße.

    Ich habe dann sofort Auto und Motorrad Schein gemacht. Alles ohne Mph!.

    Autofahren ist jetzt was ganz natürliches für mich. Aber enge Parkhäuser, Nachtfahrten, Rückwärtsparken machen mir immer zu schaffen.

    Üben und Erfahrungen sammeln ohne grössere Schäden, das ist wichtig.

    Der Fahrer ist der Bestimmer!

    Gruß
    OwlSenne

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 175

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    @ Dalek
    tja, man lernt nie aus. Da hat sich die Technik doch glatt weiter entwickelt ohne mir Bescheid zu sagen
    Danke für den Hinweis.

    Gruß
    Lucky

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-(

    Lass dich da bloß nicht entmutigen!

    Ich habe es damals auch geschafft, als ich meine Diagnose noch nicht hatte.

    Ich habe mir erst mega in die Hose gemacht vor der theoretischen Prüfung, weil ich das alles nicht konnte und dann mit 0 Fehlern bestanden ( Letzten Freitag im Motorrad genau so).

    Am Abend vor meiner praktischen Prüfung habe ich versucht 1 Stoppschild zu überfahren und habe fast 2 rote Ampeln mitgenommen. Mein Fahrlehrer hat fast angefangen zu heulen.
    Am Morgen der Prüfung habe ich vor der eigentlichen Prüfung bestimmt 2 mal das Auto abgewürgt.

    In der Prüfung direkt, habe ich nicht einen Fehler gemacht ( 1. Abwürgen zählt nicht ).



    Bleib also ganz locker und versuch die Ruhe zu behalten ( Leicht gesagt ich weiß) aber du kannst das auch schaffen :-)

Seite 3 von 5 Erste 12345 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Fahrstunden als unaufmerksammer ADS-Typ (F98.8)
    Von gravel im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 59
    Letzter Beitrag: 16.11.2012, 01:27

Stichworte

Thema: Erste Fahrstunden - jetzt schon verzweifelt und entmutigt :-( im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum