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Diskutiere im Thema Alleinsein als Glückszustand! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Bei mir ist es ähnlich, wenn auch wechselhaft.

    Ich habe sehr gerne Menschen um mich, muss aber danach wieder ein wenig Ruhe und Einsamkeit tanken, damit ich wieder ausgeglichen bin.
    Also das Maß muss immer stimmen ;-)

  2. #12
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Ich kann das auch nachvollziehen. Meine letzten Beziehungen wurden nach spätestens 3 Monaten beendet, weil ich lieber gerne alleine bin.
    Natürlich habe ich auch gerne Spaß mit Freundinnen, aber das auch nur hin und wieder.

    Aber mir ist es unangenehm, wenn ich als einzige Person alleine herumstehe, da komme ich mir ein wenig blöd vor

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Ich bin auch sehr gerne alleine, vor allem zuhause. Wenn mein Mann drei Wochen Urlaub am Stück hat, finde ich das total anstrengend, dass er immer da ist und fast alles mit mir gemeinsam machen will. Ich bin dann froh, wenn er wieder arbeiten geht und ich jeden Tag ein paar Stunden für mich hab. Dann freu ich mich auch, wenn er abends nach Hause kommt.

    Ansonsten kommt es auch bei mir sehr auf die Leute an. Mit meinen Freunden verbringe ich gerne Zeit und fühle mich auch wohl mit ihnen. Wenn allerdings Leute dabei sind, mit denen ich nicht so gut klarkomme, kann das schon störend sein.

    Was ich gar nicht mag, sind große Menschenmengen auf größeren Veranstaltungen oder Samstags in der City oder überfüllte Busse und Bahnen. Da fühle ich mich generell sehr unwohl wegen der erzwungenen Nähe zu fremden Menschen.

    Generell brauche ich aber schon ziemlich viel Zeit für mich alleine, um mich wohlzufühlen. Wenn ich ständig Leute um mich rum habe, bin ich irgendwann total genervt und will nur noch weg und meine Ruhe. Die einzigen, die mich nie nerven, sind meine Katzis, Ohne die würde ich mich, glaube ich, auch manchmal einsam fühlen.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Hallo, ich fühle mich auch wunderbar, wenn ich allein bin. Da ich noch berufstätig bin und viele Kommunikationen im Job führen muss,
    ist das Alleinsein nach der Arbeit, wie eine Befreiung. In der Arbeitslosigkeit sah das etwas anders aus, da kam ich zwar auch super mit den Alleinsein zurecht, aber ab und zu brauchte ich doch jemanden zum Reden.

  5. #15
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Eigentlich kann ich nicht so richtig sagen, ob ich lieber alleine oder in Gesellschaft bin.. Denn ich bin fast nur alleine und es macht mich immer wieder traurig, so oft alleine zu sein, auch wenn ich mich sehr gut alleine beschäftigen kann. Dadurch dass ich so oft alleine bin, tritt eigentlich fast nie die Situation auf, wo ich denke, nun wäre ich lieber alleine...


    Zwar kenne durchaus die Situation, wo ich froh bin, dass ich Zuhause bin und die Tür hintermir abschliessen kann und keiner kann reinkommen... Aber es ist weniger ein richtiges Bedürfnis nun alleine sein zu wollen, sondern meine negative Gedanken und schlechtes Selbstwertgefühl, dass dazu führt, dass ich andere als Stress/Belastung/Druck empfinden... weil ich das Gefühl habe, mein wahres Ich verstecken zu müssen... Und ich denkem wenn ich diese negative Gedanken loswerde, würde mir die Gesellschaft anderer überhaupt nichts ausmachen

    .. achja.. und ich unternehme lieber etwas mit anderen als alleine.. aber das geht auch wieder auf meine Ängste zurück, dass ich mir alleine das nicht trauen würde...


    .. deshalb denke ich, ich weiß garnicht, wieviel Gesellschaft meine 'wahres' Ich brauchen würde...




    ... ansonsten denke ich, das Bedürfnis nach Nähe ist einfach unterschiedlich ausgeprägt und man sollte sich Leute suchen, die ein ähnliches Nähebedürfnis haben .. also vor allem in einer Partnerschaft/Ehe...

  6. #16
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    ...Also bei mir ist das 2 geteilt.... Zum einen kann das alleine sein für mich auch sehr wohltuend sein und ausgleichend wirken, aber ich brauche immer was zu tun. Also na ja, beim allein sein da hänge ich immer ab bei meinen nicht-stoffgebundenen Süchten, aber so krieg ich wenigstens etwas Entspannung rein, mit diesen ganz ganz wenigen Dingen (Computer, Sport und Musik....), Ja, mein überfordertes Hirn braucht das, das allein sein auch mal und Kopfkino geniessen, das kann schon mal 7 Stunden am Stück gehen.... v.a. Nachts. Und ja da empfinde ich auch Glück!

    Aber ansonsten weis ich auch, das ich ein Mensch bin, der nicht lang allein sein kann, ich brauche vor allem immer meine Tiere und ich gehe auch mal gerne unter Menschen. Meistens halte ich es mit anderen aber nicht lange aus, weil ich viel zu unruhig und umtriebig bin und ich hatte auch viel Mobbing Erfahrung, aber so eine Oma, die man immer ansprechen kann ,die immer in der Küche hockt und Fernseh guckt, das is was tolles..... Ich unterhalte mich und andere gerne
    Was ich auch hasse sind Telefonate...
    Geändert von Canary (13.03.2015 um 21:06 Uhr)

  7. #17
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    pittipolitti schreibt:
    Hallo, ich fühle mich auch wunderbar, wenn ich allein bin. Da ich noch berufstätig bin und viele Kommunikationen im Job führen muss,
    ist das Alleinsein nach der Arbeit, wie eine Befreiung. In der Arbeitslosigkeit sah das etwas anders aus, da kam ich zwar auch super mit den Alleinsein zurecht, aber ab und zu brauchte ich doch jemanden zum Reden.
    Ja das empfinde ich auch als wichtigen Aspekt... wenn ich z.B. viel Familie ständig um mich habe, hat Alleinsein eine komplette andere Bedeutung für mich als wenn als Single die meiste Zeit des Tages alleine bin.. (ausser ich habs mir bewußt so ausgesucht).

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Canary schreibt:
    ...Also bei mir ist das 2 geteilt.... Zum einen kann das alleine sein für mich auch sehr wohltuend sein und ausgleichend wirken, aber ich brauche immer was zu tun. Also na ja, beim allein sein da hänge ich immer ab bei meinen nicht-stoffgebundenen Süchten, aber so krieg ich wenigstens etwas Entspannung rein, mit diesen ganz ganz wenigen Dingen (Computer, Sport und Musik....), J, mein überfordertes Hirn braucht das, das allein sein auch mal und Kopfkino geniessen, das kann schon mal 7 Stunden am Stück gehen....
    Das trifft eigentlich auch ziemlich gut, wie es bei mir aussieht.. Ich kann zwar gut alleinsein, aber ich mache nichts produktives... also würde eigentlich lieber irgendwas anderes machen und bleibe dann doch nur vor dem Rechner kleben und bin träge, habe lange Anlaufzeit usw. Wenn ich mit anderen zusammen bin, kann das auf einmal ganz anders aussehen.. sogar dass ich dann diejenige bin, die antreibt. Wo ich mir dann sage, es ist eigentlich überhaupt nicht gut für mich, solange alleine zu sein...



    aber so eine Oma, die man immer ansprechen kann ,die immer in der Küche hockt und Fernseh guckt, das is was tolles.....
    Sowas hatte ich mir auch schon überlegt, dass sowas für mich die optimale Beziehungsebene dar stellt... die meiste Zeit zwar alleine vor sich hinwerkeln, aber wen man doch mal mit jemand reden will, ihn gleich im Zimmer nebenan sitzen zu haben..

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Ich genieße das selbstgewählte Alleinsein! Am Tag möchte ich nicht zu lange und zu intensiv mit anderen zusammen sein, aber so ganz ohne Gespräch mag ich es auch nicht. Mir reicht es oft, wenn ich alleine für ein paar Tage in die Natur fahre, abends mit meinem Mann für ca. eine Stunde zu telefonieren, da sind wir meist viel harmonischer als sonst, weil ich dann nicht begründen muß, dass ich gerne alleine schlafen will, mir das Fernsehprogramm selbst aussuchen darf und im Kopf den vergangenen Tag Revue passieren lasse und schon den Plan für den nächsten Tag zurecht lege.

    Aber mir ist es extrem wichtig, immer Vertraute zu haben, an die ich mich jederzeit mit jedem Problem hinwenden kann und mit denen ich tiefgründige Gespräche führen darf. Ich sehe daher fast jeden Tag auch meine Familie gerne, bin aber dabei meist nur kurz mit ihnen im gleichen Raum, sondern verkrümel mich ins Nachbarzimmer vor den PC, höre dabei ihre Stimmen und spüre ihre Anwesenheit, und wenn ich dann mag, komme ich auch für einen Moment dazu und gebe meinen Senf für irgendein Thema ab.

    Einsamkeit kann ich absolut nicht ab, und insbesondere dann, wenn ich unter Menschen bin, die mir nichts sagen oder mich mit ihrem Verhalten triggern.

  10. #20
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Alleinsein als Glückszustand!

    Alleinsein ist mir heilig. Wenn ich zu oft zu viele Menschen um mich habe, werde ich "bissig" und ungemütlich. Die sollen dann einfach nur weg. Es laugt mich energetisch auch aus, Menschen um mich zu haben. Der einzige, den ich lange um mich haben kann, ohne dass ich permanent innerlich angestrengt bin, ist mein Freund (wohl auch ein Grund, weshalb er mein Freund ist). Ansonsten bedeuten Menschen für mich zumindest immer ein kleines bisschen Stress, manchmal auch viel. Sogar meine Verwandten lösen in mir Anspannung aus, obwohl ich sie schon so lange kenne. Gibt aber halt auch Menschen, in deren Gegenwart ich weniger angespannt bin, an denen klebe ich dann sogar, will mit ihnen Zeit verbringen.

    Ich fühle mich eigtl. immer nur unter Menschen einsam, alleine eher selten. Ich würde nicht sagen, dass ich ein Menschenfreund bin, meistens bin ich von ihnen enttäuscht, weil sie Dinge versprechen, die sie nicht einhalten, weil sie laut und unsensibel sind und weil mich ihre Gesprächsthemen langweilen. Richtige Freunde hatte ich glaube ich noch nie, da bin ich einfach nur Kompromisse eingegangen, zB war ein Freund mir geistig sehr nah, aber ziemlich laut und polterig - aber ich mochte ihn einfach so sehr, dass ich diese Eigenschaft von ihm tolerierte. Naja, als wir dann in eine WG zogen, knallte es aber deswegen.

    Insofern: Ich hab es oft versucht mit den Freunden und ich weiß auch, dass man bestimmte Eigenschaften einfach akzeptieren muss, aber inzwischen bin ich glaub ich so enttäuscht von dem Versuch, einen "richtigen" Freund zu finden, dass ich lieber nur ab und zu Bekannte treffe, um nicht ganz allein zu sein (und halt meinen Freund). Mir reichen auch extrem wenig Kontakte - mit denen reiß ich dann ein paar Witze, trink nen Kaffee und verabschiede mich wieder, wenn sie mich langweilen (sorry, is halt so) oder anstrengen. Ich habe bisher noch niemanden getroffen, den ich ernsthaft als Seelenpartner bezeichnen würde. Ich merke einfach bei jedem Menschen, wie sehr er sich von mir unterscheidet. Ich wäre froh, mal jemanden zu treffen, der mir ähnlich ist - und zwar nicht nur auf eine einzelnen Ebene wie zB Humor - und mit dem ich dann auch über Dinge sprechen könnte, die MICH bewegen. Bisher steh ich immer nur mit Leuten rum, die über IHRE Themen reden, die mich nicht die Bohne interessieren und wenn ich mal was anderes als einen lustigen Kommentar abgebe und ein Thema anspreche, das MIR am Herzen liegt, gucken mich alle nur wie ein kaputtes Auto an.

    Insofern ist mein Alleinsein erstens die Konsequenz aus erfahrenem Unverständnis meiner Person gegenüber und zweitens Konsequenz aus meiner inneren Anspannung, wenn ich mit Menschen zusammen bin. Mit Menschen fühle ich mich meistens wie ein Alien. Also, ich würde schon gerne auf andere Aliens treffen, aber da ich bisher eher wenige getroffen habe, die ein bisschen Alien sind, bleibe ich lieber allein. Ich kann das auch einfach nicht mehr...immer wieder neue Leute kennenlernen, die dann doch nicht von meinem Planeten stammen. Das frustriert nur.

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