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  1. #1
    Liv


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    "Aufschieberei-Syndrom" - und Kommunikation

    Ich weiß nicht so genau ob ich mit dem Thema hier richtig bin... Im Zweifel einfach umsiedeln?!?

    Über das Thema, dass ich für mich "Aufschieberei-Syndrom" getauft habe, hier aber offenbar eher Aufschieberitis genannt wird, gibts ja schon einige Threads...
    Was das betrifft, gehts mir seit ich denken kann so und Wege dagegen habe ich noch nicht gefunden.

    Ich liebe Listen. Ich plane sie gerne und schreib Sie in stundenlangen Aktionen auf, aber Sie erfüllen? Da scheitere ich unweigerlich und enttäusche mich selbst.
    Diese Krux bringt mich seit ich denken kann in wahnsinnige Schwierigkeiten.
    Meist schaffe ich es in irrsinnigen "Hauruckaktionen" also auf den letzten Drücker, mit einem wahnsinnigen Kraftaufwand doch noch. Aber oft vertüddel ich Sachen eben doch...
    Kündigungen, lernen, Termine, oder nur Wäsche waschen und bügeln... All so ein Zeug.

    Aber das ist eigentlich nicht mein Thema "itself"
    Eigentlich geht es um die Prozesse die da innerlich ablaufen und deren Kommunikation.
    Ich glaub ich brauch Niemandem erzählen wie die Umwelt größtenteils auf diese Dinge reagiert. Und ich kanns im Grunde Niemandem verübeln. Unverständnis- Ärger...
    Das empfinde ich die meiste Zeit selbst wenn ich am Ende eines Tages dasitze und mich frage... "Öhm... Was genau hast du jetzt eigentlich gemacht
    Oder wenn ich jetzt wieder was vollkommen verplant, nicht erledigt und vor die Wand gefahren hab.... Selbst schuld, Zeit genug war da, hättet ja nur machen brauchen...

    Mein Problem ist die Kommunikation... Ich kann reden. Wie ein Weltmeister. Über Alles, Jeden und die Welt...
    Aber nicht über mich. Nicht über das was ich denke und fühle. Teilweise weil ich es selbst nicht erklären kann, teilweise weil ich da einfach eine Blockade habe.
    Ich kann einfach nicht.
    Ich weiß dass auch das mir mehr Probleme bringt als es löst, aber ich kann da nicht über meinen Schatten springen.
    Ich will nicht sagen dass ich es nie tue. Aber es fällt mir so wahnsinnig schwer und Meist stoße ich auf Unverständnis oder die Einstellung ich müsste noch mehr reden, noch mehr erklären noch "offener" sein. Kann ich aber nicht. Dafür ist zu viel Chaos in mir und zu viel "Unverständnis" über mein eigenes Handeln in meinem Kopf.

    In dem Punkt fühle ich mich oft allein und total unverstanden. Denn es scheint niemals zu reichen, dass man Jemandem sagt dass man über mehr nicht reden kann oder es nicht besser erklären kann... Es muss immer mehr sein... Es ist nie genug...

    Kennt Jemand die Situation?
    Geändert von Liv (19.02.2015 um 18:37 Uhr)

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