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Diskutiere im Thema ADHSler und "Normalos" im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    ADHSler und "Normalos"

    Habe mich hier umgelesen und verstehe eine sache nicht:
    Sieht ihr eucht hauptsächlich als ADHSler?
    Einige Sachen lesen sich so, als wäre ADHS eine besondere Spezie.


    Bekomme so ein Eindruck, dass alle zwischenmenschliche Problemen eben mit ADHS erklärt werden.
    Natürlich bekam ich gewisse Problemen mit meinen Mitmenschen wegen ADHS, aber einge auch deswegen weil ich so eine besserwisserische Zicke bin und das ist anerzogen, verhaltensbedingt.
    Oft fühlte ich mich wie ein Looser, weil ich aufgrund von ADHS versagte. Nicht so selten entstand diese Looser-Gefühl aus der Tatsache, dass ich meine Messlatte sehr hoch setze, immer perfekt sein will und mir einen Fehler nicht verzeihe. Wieder mal anerzogen.

    ADHS ist doch nur eine chemische Ungleichgewicht, eine Krankheit.
    Und ein Mensch ist viel komplizierter als die Chemie in seiner Birne. Es sind auch Erfahrungen, frühere Beziehungen, Prägungen duch Elternhaus.
    Ich bin sehr prüde in gewissen Sachen und brauche dann eben Alk, um locker zu werden. Mit ADHS hat das aber gar nicht zutun, sondern mit meinem Elternhaus, wo über gewisse Sachen nie geredet wurde.
    Mein Katastrophendenken - ganz der Papa, der bei jeder Krankheit an das Schlimmste denkt und wenn wir uns verspäteten, sofort dachte, wir wurden entführt. Ich habe es übernommen und wenn mein Freund mal nicht sofort ans Telephon geht, bekomme ich Panik, er hat einen schlimmen Unfall oder noch was.
    Und solche Problemen, die ich eben habe (Perfektionismus, Katastrophendenken, gewisse Hypohondrie) haben auch viele "Normalos"
    Geändert von Felis (25.01.2015 um 02:51 Uhr)

  2. #2
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHSler und "Normalos"

    Natürlich ist ADHS ein chemisches Ungleichgewicht im Kopf. Dieses chemische Ungleichgewicht beeinflusst das Verhalten des Betroffenen in hohem Maße. Und dieses, im Vergleich mit nicht Betroffenen veränderte Verhalten bewirkt, dass die Betroffenen viele Probleme haben, und zwar im Kontext der Gesellschaft mit nicht Betroffenen. Hätten Alle ADHS, so hätten wir keine Probleme. Im Vergleich mit den Anderen tauchen indes zahlreiche Probleme auf. Meistens stören diese veränderten Verhaltensweisen nicht. Falls sie aber doch stören, lässt man sich in Folge dessen diagnostizieren. Viele Betroffene, die sich diagnostizieren ließen, tauchen in diesem Forum auf und, da es nun mal ein ADHS-Forum ist, reden über ADHS.

    Wenn dann noch ein, immer noch im Vergleich mit Anderen, komisches Leben hinter einem liegt, identifiziert man sich oft mif dem ADHS, redet viel darüber und richtet sein zukünftiges Leben dementsprechend ein, und zwar ohne sich mit Anderen zu vergleichen.

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHSler und "Normalos"

    ja, klar, einge meine Problemen haben den Ursprung in ADHS.
    Aber doch längst nicht alle.

    Ich kann doch nicht alles, was ich in meinem Leben verkehrt gemacht habe, damit erklären.
    Ich stelle bei mir sehr viele kranke Lebensmuster fest, die eben nicht ADHS - spezifisch sind, sondern wirklich anerzogen sind, kranke Verhalten, die mich schon bei meinem Vater ärgerte und die ich trotdem unbewusst übernommen habe.
    Ich werde behaupten, meine Problemen in beruflichen Umfeld sind oft ADHS-bedingt, die Problemen im privaten und freundschaftlichen Bereich sind grosstenteils verhaltens-störungen.

    Kurz und knapp: bin eben so durchgeknallt, dass es nur mit der Aufmerksamkeitsstörung zu erklären wäre.
    Geändert von Felis (25.01.2015 um 03:15 Uhr)

  4. #4
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHSler und "Normalos"

    Ich stimme mit deiner Meinung in vielen Punkten überein. Ich stelle mal die Behauptung auf, dass die Wenigsten der hier im Forum Schreibenden große Probleme mit ADHS haben. Selbst mir wurde das ADHS als nicht so wichtig beurteilt. ADHS ist indes bei Allen die Ursache dessen, was sie bewog, sich in diesem Forum anzumelden. ADHS ist bei Allen das erste, was sie im Leben vor Probleme mit sich im Zusammenspiel mit Anderen stellte. Aus diesen ADHS-Problemen wuchsen andere Probleme, die so genannten Komoribiditäten. Diese Begleiterkrankungen stellen bei Vielen das eigentliche Problem dar. Trotzdem ist und bleibt ADHS der Kern und, und das in besonderem Maße, die Triebfeder von Alledem. Daher kann man viele rezenten Probleme kontrollieren, indem man das ADHS kontrolliert.

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    Geändert von Steintor (25.01.2015 um 04:04 Uhr)

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 159

    AW: ADHSler und "Normalos"

    Ich sehe das etwas anders. ADHS ist nicht nur eine bißchen Chemie, gerade da ADHS auch (höchstwahrscheinlich) genetisch bedingt ist. Die Wahrscheinlichkeit dass z.B. ein Elternteil auch ADHS hat (unbehandelt dann wohl) steigt. Damit auch die Wahrscheinlichkeit dass Probleme im familiären Umgang gehäuft vorkommen.
    ADHS muss ja nicht problematisch sein, bei guter Förderung und in einem strukturierten Umfeld kann ein Mensch mit ADHS oftmals trotzdem ein erfülltes Leben ohne Leidensdruck führen. Ist es aber wie zuvor beschrieben und die Familie sowieso schon "vorbelastet", dann kommt die Problematik von ADHS ja überhaupt erst richtig zum tragen. Ein (unerkanntes/unbehandeltes) Kind mit ADHS und ein oder zwei Eltern die auch (unerkannt/unbehandelt) sind, mit eventuellen zusätzlichen Komorbitäten, das gibt ein schönes Chaos. Das sich das hochschaukeln kann und zu extrem hohes Konfliktpotential bietet dürfte jedem klar sein.

    Perfektionismus ist kein Kavaliersdelikt der beim Bewerbungsgespräch Pluspunkte bringt, sondern zwanghaftes Verhalten um Schwächen von ADHS zu kompensieren. Ich plappere auch oft dazwischen wenn jemand etwas sagt und merke dann das wird bestimmt als besserwisserisch ausgelegt. Aber ich schätze eigentlich Anstand und gute Manieren, die habe ich in dem Moment nicht bewiesen und frage mich warum ich jetzt schon wieder dazwischen geredet habe und warum ich das nicht eleganter formuliert habe.
    Für mich ist das unangenehm, da es unkontrolliert war und meinem sonstigen Verhalten widerspricht. Zudem stosse ich damit Menschen vor den Kopf die mir oftmals sympathisch sind. Das heißt ich erreiche genau das Gegenteil von dem was in meiner Intention lag.

    Das sind nur zwei Beispiele die sich bei mir in allen Lebensbereichen zeigen. Dabei geht es auch nicht darum anderen gefallen zu wollen, sondern darum dass das meiner eigenen Vorstellung von gutem Benehmen und respektvollem Umgang im sozialen Miteinander widerspricht. Es stellt aber enorme Herausforderungen an mich soetwas zu steuern.

    Wenn ADHS "nur" im Beruf Schwierigkeiten nach sich zieht, dürfte die Diagnose ADHS in Deutschland gar nicht vergeben werden. Das ist nämlich eine Voraussetzung für die Diagnose. Sonst könnte ich auch sagen, ADHS ist null Problem, sind nur die Komorbiditäten und das "sonstige anerzogene". Wenn das stimmte, müsste man die Komorbiditäten diagnostizieren, dann wären es allerdings keine Komorbiditäten, zumindest nicht komorbid zu ADHS. Ohne Leidensdruck und Einbußen in mindestens zwei Lebensbereichen gilt die Diagnose als nicht gerechtfertigt.

    Den zwanghaften Perfektionismus konnte ich mir "abgewöhnen", der hat mich persönlich in Kombination mit ADHS völlig handlungsunfähig gemacht. Depressionen habe ich auch keine mehr und bin zuversichtlich dass es durch die Strategien die ich mir erarbeitet habe dabei bleibt.
    Die ADHS-typischen Symptome wie etwa Stimmungsschwankungen, usw., usw., aber sind nach wie vor da.

    Das heißt aber nicht dass ich mich über ADHS definiere. Aber ich bin mir bewusst dass ADHS ein Teil von mir ist und meinen Lebenslauf stark geprägt hat. Seit ich die Diagnose habe (ca. 3-4 Monate) berücksichtige ich das natürlich in meiner Lebensplanung. Was sonst würde mir eine Erkenntnis bringen, wenn nicht dass ich sie nutze um daran zu wachsen?

    Hier im Forum sind die Experten die ich zu rate ziehen kann um zu lernen und zu verstehen. Daher ist hier die Gewichtung auf dem Grund unseres Beisammenseins. Ich möchte aber nicht "funktionieren" trotz ADHS, sondern meine Träume verwirklichen mit ADHS im Handgepäck.
    Eine Definition meiner Person über ADHS lehne ich ab. Damit würde ich einen Defekt als Ausgangspunkt meiner Zukunft postulieren. Das wäre als wollte ich ein Haus auf einem Moor bauen. Ich baue lieber nebenan und nehme dann und wann ein Moorbad zur Erholung.

  6. #6
    Hakuna Matata

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 781

    ADHSler und "Normalos"

    Mensch Parabel, das hast du echt gut ausgedrückt. Besser hätte ich es auch nicht darstellen können.

    Parabel schreibt:
    Perfektionismus ist kein Kavaliersdelikt der beim Bewerbungsgespräch Pluspunkte bringt, sondern zwanghaftes Verhalten um Schwächen von ADHS zu kompensieren. Ich plappere auch oft dazwischen wenn jemand etwas sagt und merke dann das wird bestimmt als besserwisserisch ausgelegt. Aber ich schätze eigentlich Anstand und gute Manieren, die habe ich in dem Moment nicht bewiesen und frage mich warum ich jetzt schon wieder dazwischen geredet habe und warum ich das nicht eleganter formuliert habe.
    Für mich ist das unangenehm, da es unkontrolliert war und meinem sonstigen Verhalten widerspricht. Zudem stosse ich damit Menschen vor den Kopf die mir oftmals sympathisch sind. Das heißt ich erreiche genau das Gegenteil von dem was in meiner Intention lag.
    Genau das, erlebe ich auch sehr oft. Ich weiß es eigentlich besser und nehme mir immer wieder vor, dass ich es jetzt endlich mal schaffe nicht immer dazwischen zu plappern und erst zu denken und dann zu sprechen. Aber es klappt einfach oft nicht.

    Auch habe ich durch solches Verhalten schon viele Bekanntschaften, die Aussicht auf mehr gehabt hätten vergrault. Mein erster Eindruck, den ich oft bei den anderen Menschen hinterlasse, schreckt viele ab. Das ist manchmal echt hart.

    Und dann mache ich mir hinterher 10000 Gedanken, was jetzt falsch und die richtig war und verzweifle daran, dass ich es eigentlich besser weiß und das nicht dem entspricht, was ich selbst unter angemessenem Verhalten verstehe. Und weil ich mich damit nicht von meiner besten Seite zeigen konnte. Eben meinen eigenen Ansprüchen nicht Genüge.

    Jedenfalls hast du das toll auf den Punkt gebracht. Das hat mich gerade echt berührt. Danke dafür

  7. #7
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHSler und "Normalos"

    Meine These, dass ADHS bei Vielen von den Komoribiditäten verdeckt wird, möchte ich nach längerem Überlegen relativieren. Natürlich gibt es ADHS-Symptome die das gegenwärtige Leben stark und negativ beeinflussen. Allerdings sind die Grenzen nicht.klar zu ziehen. Mich nervt z.B. die permanente Prokrastrination. Gehört diese aber zum ADHS oder zur Depression? Ich will damit sagen, dass ADHS der Anfang war, nämlich die genetische Ungleichmäßigkeit, aus der die Veränderung im Stoffwechsel resultierte. Aus diesen physiologischen Prämissen resultierten psychologische Auffälligkeiten in der Kindheit. Aufgrund des sozialen Drucks kamen Komoribiditäten hinzu. Bei Manchen sind diese stärker, bei Anderen wiederum schwächer ausgeprägt.

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    Geändert von Steintor (25.01.2015 um 16:00 Uhr)

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHSler und "Normalos"

    Parabel schreibt:
    Perfektionismus ist kein Kavaliersdelikt der beim Bewerbungsgespräch Pluspunkte bringt, sondern zwanghaftes Verhalten um Schwächen von ADHS zu kompensieren.
    Denke ich bei mir nicht. Meine Mutter ist eine Perfektionistin ohne ADHS, ist teilweise anerzogen/vererbt bei mir.


    Parabel schreibt:
    Ich plappere auch oft dazwischen wenn jemand etwas sagt und merke dann das wird bestimmt als besserwisserisch ausgelegt.
    Bei mir ist es leider schlimmer: ich verachte innerlich die Menschen, die wenig wissen. Ich weiss zwar, dass es schlecht ist, so zu denken, kann mir diese inneree Einstellung nicht abgewönnen.


    Parabel schreibt:
    Anstand und gute Manieren, die habe ich in dem Moment nicht bewiesen und frage mich warum ich jetzt schon wieder dazwischen geredet habe und warum ich das nicht eleganter formuliert habe.
    Für mich ist das unangenehm, da es unkontrolliert war und meinem sonstigen Verhalten widerspricht. Zudem stosse ich damit Menschen vor den Kopf die mir oftmals sympathisch sind. Das heißt ich erreiche genau das Gegenteil von dem was in meiner Intention lag.
    Das passiert mir auch, aber ist viel bersser als die Gegenteil Früher habe ich vieles geschlückt und deswegen auch gekotzt (Bulimie).
    Habe mir aber abgewöhnt, da ich mich mit Menschen durchschlagen musste, die keine gute Menieren haben und es als Zeichen von Schwäche definieren.
    Jetzt sage ich das, was mich ankotzt, und fühle mich viel besser. Ich werde als ein Mensch mit Ecken und Kanten wahrgenommen und nicht als süsses Etwas.


    Stimmungsschwankungen und Wut habe ich, aber hat nicht von gute 40 Jahren eine Kolumnistin, die später Terroristin wurde, geschrieben "Lieber wütend als traurig". Sehe ich genauso.

    Ich glaube einfach nicht, dass ich ohne ADHS zu einem völlig gesunden Mensch geworden wäre. Ich hätte definitiv bessere Schulnoten und wenig Stress in die Schulzeit sowie besseren Beruflaufbahn, aber wenn ich meine sogenannte "gesunde" Faminilenmitglieder ansehe, sind sie alle quer Beet neurotisch. Stress und Perfektion, generalisierte Angsstörung und Essucht bei meinem Vater.
    Ich hätte dann eventuell keine Borderline, aber all die kleine Neurosen und die grosse Esstörung (beide Elternteile BMI über 30), die hätte ich ja trotzdem.
    Ewige Kontrolle zu Hause, die mich zu perfekte Lügnerin gemacht hat, die hätte ich auch ohne ADHS,
    Mein Vater ruft mich auch jetzt mehrmals pro Tag am Wochenende an, dass nervt immer noch. Immer noch sage ich ihm am Samstag abend, dass ich früh schlafen gehe. In wiklichkeit gehe ich aus und möchte damit verhindern, dass er auf die Handy anruft. wen ich ihm die Wahrheit gesagt hätte, dann käme der Spruch "Willst du es doch nicht lassen? Nachts ist ja nicht ungefährlich aus dem Haus zu sein, in Berlin (Frankfurt, Köln, Timbuktu) ist das oder das passiert, habe ich im TV gesehen. Als ich Jugendliche war, war das die Hölle, ständig kontrolliert zu sein und nicht das machen zu dürfen, was die andere schon lange machen. (Nein, meine Familie ist nicht muslimisch, sondern nur ängstlich). Ich habe es natürlich trotzdem gemacht, führte regelrechte Doppelleben, um mir die Freiräume zu verschaffen.
    Das schlimmste ist, dass ich mit den Jahren die gleiche Verhalten an den Tag lege. Bezogen auf andere natürlich, nicht aus mich. Sogar meine Katze hätte ich am Liebsten eingesperrt.
    Es sind in meinem Fall einfach alles viel zu kompliziert, um das alles als Folgen von unbehandelten ADHS abzutun. Ich werde sogar behaupten, dass meine Impulsivität diese Angstneurose abmildert.
    Geändert von Felis (25.01.2015 um 16:33 Uhr)

  9. #9
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHSler und "Normalos"

    Felis schreibt:
    Es sind in meinem Fall einfach alles viel zu kompliziert, um das alles als Folgen von unbehandelten ADHS abzutun.
    Mit der Diagnose tut man die Probleme nicht ab. Man hat einen Namen dafür gefunden. Man hat auch die Möglichkeit, Milderung durch ein Medikament oder andere Therapieformen zu finden. Die Probleme aber bleiben exististent.



    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHSler und "Normalos"

    @Steintor

    Ich traue dem Braten immer noch nicht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich doch nicht eher eine Borderlinerin bin,

    Und komischeweise wirkt die Diagnose "ADHS" auf mich jetzt gerade negativ, wollte ich vorher noch arbeiten, denke ich jetzt "Ich probiere es und wenn es nicht hinhaut, ist die ADHS Schuld" Motivation - Null

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