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Diskutiere im Thema ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #61
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:

    Aber wie ich bereits sagte: Mein ADHS geplagter Kumpel hat es ja auch geschafft.
    Mit wesentlich weniger Rückhalt als ich.

    Und viel wichtiger: Er hat es auch alleine da wieder heraus geschafft!

    Könnte ich niemals packen!
    Noch mal: muss du auch nicht.
    Man muss sich nicht qualen.
    Es ist ungefähr so, als wenn ich sage: Meine Freudin hat es geschafft, ein Jahr auf dem Strassenstrich durchzuhalten und dann von einem gewalttätigen Zuhälter zu fliehen. (nur Phantasie-Beispiel), Ich schaffe es nicht.

    Nee, in Wirklichkeit möchte ich gar nicht ausprobieren, ob ich es schaffe. Ich lasse mich auf solche Scheiss einfach nicht ein.
    Ich will nicht stolz drauf sein, wie hart ich von Leben rangenommen wurde. Ich versuche, es nach Möglichkeit so zu machen, dass mir gut geht un dich so wenig wie möglich Falten im Gesicht und Narben an die Seele bekomme.

    creatrice schreibt:
    Wie? Du musst für dich rausfinden ob der sekundäre Krankheitsgewinn für dich höher ist, oder eben die

    Du kannst sicherlich dein Leben in einem betreuten Wohnen fristen, du bekommst Essen bestimmt sogar ans Bett wenn du selbst das nicht mehr kannst. Und deine Eltern können dich alle 2 Wochen mal mitleidig besuchen. Die Freunde werden wohl irgendwann ausbleiben.
    Da bin ich nicht ganz einverstanden.
    Betreutes Wohnen kann eine Hilfe un dauch ein Sprungbrett sein, gerade wenn man sonst den arsch nicht hochkriegt. Ein Kumpel von mir war nach einer Drogenindizierte Psychose dort, hat in diese Zeit sein Abi nachgeholt, ist jetzt ein Student, lebt in ganz normaler WG und jobbt.
    Übriges wir waren mit ihm auch befreundet, als er dort wohnte.
    Die Freunde, die dann weg bleiben, sind keine Freunde.
    Und lieber ohne Freunde als mit Pseudo-Freunden, die nur da sind, wenn du fit bist und feierst
    Geändert von Felis (24.01.2015 um 13:37 Uhr)

  2. #62
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    So war es auch nicht gemeint, sondern was passiert wenn man im betreuten Wohnen den Arsch auch nicht hochbekommt aus dieser Hilfe und Chance etwas zu machen. Nicht um sonst gibt es selbst auf Psychiaterseiten die Warnungen vor Hospitalisierung. Es ist eben eine Gradwanderung von Hilfe und Eigenverantwortung.
    Wer nie etwas selbst probiert und auch mal Rückschläge als etwas völlig normales, übrigens auch bei Gesunden, akzeptiert, der wird mit zunehmender Hilfe immer hilfloser. Denn irgendwann traut man sich gar nichts mehr, und das Hilfesystem sieht das weniger geht und so weiter....
    Geändert von creatrice (24.01.2015 um 13:50 Uhr)

  3. #63
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Tja und ich erlebe auch dass viele menschen die einem helfen wollen, eigentlich zu viel übernehmen, weil sie der Eindruck haben, wir schaffen es nicht, nur weil es langsamer geht...

    Da ich eine Schnecken bin, passiert immer wieder dass jemand etwas für mich übernimmt, dass ich selber gut kann, nur etwa langsamer, aber es nervt mich auch.

    Bevormundungen gibt es zu viel, aber jemand helfen seine eigene Ressourcen zu erkennen, ihm dabei auch helfen auf eigene Weg sein Lösung zu finden, ist viel schwieriger...

    Davon kann ich ein Lied singen, aber es macht mich so wütend, dass ich dann mich wehre.

    Es heisst nicht dass es manchmal auch gut ist, etwas zu delegieren.

  4. #64
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Es gibt eben die gelernte Hilflosigkeit: Wenn eine Kind irgendwie grössere Schwierigkeiten hat, wird immer sehr viel von die Mutter abgenommen... Diese Kind lernt zwar oft mit viel Charm andere dazu zu bewegen ihm zu helfen, aber er lernt auch dass er allein nichts schafft... Was ganz falsch ist...

    Manchmal braucht es nur viel länger, oder eine ganz andere Weg.

  5. #65
    Karisa

    Gast

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Bevor es aber darum gehen kann, den Hintern hoch zu bekommen, muss erst mal das Denken und die daraus folgende Konsequenz stimmen.

    Wenn man sich ganz sicher ist, dass man diese Hilfe nicht annehmen darf weil man sie gar nicht "verdient" und folglich diese Hilfe ablehnt, dann darf man sie logischerweise auch nicht annehmen, sondern muss einen Weg entsprechend dieser (wenn auch meiner Ansicht nach falschen) Einstellung gehen.
    Kann man das nicht, wäre es logisch, sein Denken zu ändern, nämlich sich einzugestehen, dass man diese Hilfe haben darf, weil man sie braucht.

    Nach all dem Zuspruch hier, kommt jedoch weiterhin nur "kann ich nicht, weil..."

  6. #66
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Genau mj. Sicherlich wird man manchmal auch mit Hilfsangeboten überschüttet, aber wenn man seine eigenen Stärken und Schwächen erkannt und auch einigermaßen angenommen hat, dann kann man nötiges von unnötigem unterscheiden. Und dann ist auch das schlechte gewissen für Hilfe relativ gering. Denn man beweist regelmäßig sich und auch anderen, das man im eigenen Rahmen der Möglichkeiten genauso, meist sogar mehr bemüht ist, wie andere in der Gesellschaft.


    Wieso wird Eigenverantwortung immer mit Qual gleichgesetzt? Es ist weitaus mehr Qual in seinem Loch sitzen zu bleiben. Das werden alle bestätigen, die es zumindest phasenweise aus den Löchern rausschaffen. Wer nicht ausprobiert ob er es schafft, der wird es eben auch nicht schaffen. Das ist ja dann logisch. Aber dann bitte auch kein Gejammer das man nichts schafft, denn die Entscheidung es nicht zu probieren hat man ja selbst getroffen. Da ist dann nichts ungerechtes dran. Man hat sich ja selbst gehindert die Grenzen auszuloten.


    Und gleich vorab..... Grenzen ausloten ist etwas anderes wie Grenzen permanent überschreiten. Das macht wirklich krank. Aber man kann auch Stück für Stück Grenzen verschieben. Auch das ist eine Methode seinem ziel näher zu kommen. Die meisten grenzen setzt der innere Schweinehund. Ob nun aus Angst oder Unwissen oder Erfahrungen...... der Schweinehund ist die schwerste Arbeit.



    Die Hilfe wird ja angenommen, sonst gäbe es weder Diagnosen, noch Klinikaufenthalt, noch Betreuer. Nur wird die Hilfe nicht genutzt.

  7. #67
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Noch wegen gelernte Hilflosigkeit, um mal eine geschichte aus mein leben zu erzählen: Es ist mich immer wieder am Arbeit passiert, dass jemand mich etwas gleich aus der Hand nimmt, weil ich nur etwa langsam und ungeschickt war. Ich fand es immer demütigend, weil ich es ja doch lernen wollte und wusste, ich schaffe es irgendwie schon.

    Dann habe ich auch gereizt und unangenehm reagiert.

    Ich hatte Eltern die nie mich zu viel abgenommen hatten, die mich so genommen haben wie ich war. Vielleicht deswegen, ist mich so was aufgefallen.

    Ich war einer von denen manchmal gesagt wurde, ich lehne Hilfe ab, weil ich nicht ausstehen konnte, dass jemand etwas für mich macht, ohne mit mich sich abzusprechen. Meistens war es keine Hilfe, es war mich etwas einfach abgenommen und für mich gemacht, aber nicht so wie es mich passt.

    Mein Freund bekommt auch zu hören, wenn er in meine Wohnung, etwas das auf Boden liegt und zu Müll gehört zu Müll bringt: Ich kann es selber tun, ich mag nicht dass er es für mich macht und ich habe es nun nicht gemacht, weil es mich nicht gestört hatte. Er macht es immer weniger...

    Aber Hilfe kann ich annehmen, wenn ich selber entscheide... So lasse ich mich von jemand anders mein Lebenslauf schreiben (ich hatte wirklich selber so Mühe damit) und Bewerbungsbrief zu verbessern (da auch, bin ich nicht so gut, aber was ich schon vorbereitet hatte, fand ich gut).

    Ich lasse nur Hilfe zu wenn ich es will. Sonst sage ich wie ein Kind "Ich mache es selber" und nehme im Kauf, dass es nicht immer klappt und darf dann niemand mich vorwerfen dass es nicht perfekt ist, sonst kann er es bereuen...

    Andere Geschichte. Ich war mal mit Leute die ich nicht gut kenne eine Jurte aufbauen. Solche Handwerkliches machen, mag ich über alles! Nun, ab und zu war ich ein bisschen langsam und es war mich übernommen... Da ich anständig sein wollte, bin ich nett geblieben... Irgendwann war ich frustriert, weil es immer Menschen gab, die schneller sind, die mich helfen wollten, statt mich nur Zeit zu lassen. Aus Frust, gehe ich raus, sitze ich nebenbei und schaue die anderen zu. Eine Weile hatte ich die Lust zu mithelfen verloren, aber sie kam wieder.

    Dann habe ich mich versprochen, wenn wieder so was vorkommt, dass ich deutlicher werde, weil ich so eine Situation nicht mag. Ich kann mich heute schon besser wehren.

    Helfen ist manchmal auch einfach geduldig warten, Zeit lassen.

  8. #68
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Bevor es aber darum gehen kann, den Hintern hoch zu bekommen, muss erst mal das Denken und die daraus folgende Konsequenz stimmen.

    Wenn man sich ganz sicher ist, dass man diese Hilfe nicht annehmen darf weil man sie gar nicht "verdient" und folglich diese Hilfe ablehnt, dann darf man sie logischerweise auch nicht annehmen, sondern muss einen Weg entsprechend dieser (wenn auch meiner Ansicht nach falschen) Einstellung gehen.
    Kann man das nicht, wäre es logisch, sein Denken zu ändern, nämlich sich einzugestehen, dass man diese Hilfe haben darf, weil man sie braucht.

    Nach all dem Zuspruch hier, kommt jedoch weiterhin nur "kann ich nicht, weil..."
    Was noch mit umdenken: Umdenken ist auch dass man sich immer entwickeln kann und dass es eine riesen Unterschied gibt zwischen "viel langsamer mit viel Umwegen" als "gar nichts."

    Ich hatte diese Umdenken auch gebraucht um zu realisieren dass ich vieles doch kann, nur anders und auf ein ganz andere Rythmus.

    Naja, und meine Mutter hatte mich genug genervt mit "du kannst es so wie so nicht"

    Genau mj. Sicherlich wird man manchmal auch mit Hilfsangeboten überschüttet, aber wenn man seine eigenen Stärken und Schwächen erkannt und auch einigermaßen angenommen hat, dann kann man nötiges von unnötigem unterscheiden. Und dann ist auch das schlechte gewissen für Hilfe relativ gering. Denn man beweist regelmäßig sich und auch anderen, das man im eigenen Rahmen der Möglichkeiten genauso, meist sogar mehr bemüht ist, wie andere in der Gesellschaft.
    Und manche Hilfe sind auch schädlich... Solchen die einfach sagen "Ich mache es, weil du es ehe nicht kannst". Solchen die nicht mal fragen was man braucht...
    Sich abgrenzen ist wichtig, ich musst es lernen.

  9. #69
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    GUT!
    Ich habe es verstanden.
    Und wisst ihr was?

    So kann und will ich nicht leben.
    Ich will mich eben NICHT auf dem "sekundären Krankheitsgewinn" ausruhen.
    Ich will aber eben so auch nicht immer eine Schnecke unter einem Rudel Geparden bleiben!

    Was ich will tut aber nichts zur Sache, denn das ADS und meine Teilleistungsschwächen lassen dies nicht zu.

    Ich habe also die Möglichkeit, mit 200% Leistung öhhhm sagen wir 30% Selbstständigkeit zu erreichen.
    Über diese 30% soll ich mich freuen? Da macht ein Bein amputierter ja mehr!

    Was würdet ihr sagen, ist der Grad der Behinderung eines ADS'lers auf einer Skala von 1 bis 10.
    Nach dem was ihr so erzählt sieht meine so aus.

    Gar nicht behindert Behindert
    0________1_________2__________ 3__________4__________5_______ __6__________7__________8_____ ______9__________10
    ______________________________ ______________________________ _________________^ _______________________^_____
    ______________________________ ______________________________ __________Bein amputierter_________________AD S___

    Stimmt das so?



    Außerdem habt ihr durchaus recht.
    Ich versuche Dinge zu hören, will von euch durchaus bestimmte Antworten sehen. Ich gebe es ja zu!
    Aber ich will keine Bestätigung.

    Ich will eigentlich nur wissen, wie ihr es mit euch, mit eurem Gewissen vereinbaren könnt, trotz eurer Schwächen am normalen Leben teil zu nehmen!

    So Sachen, wie drei mal das Abi versuchen und so.
    Wie habt ihr euch durchbeißen können, woher kam euer Selbstwert dafür!

    Für mich entsteht Selbstwert durch Gleichwertigkeit.
    Egal, was ich mache und was die Gesellschaft in der ich lebe darüber sagt(denn wir sind uns wohl alle einig, dass das manchmal ganz schöne Pappnasen sind),
    solange ich etwas mache, das a) zumindest mich durchbringt und b) evtl. auch noch allen hilft ... dann habe ich Selbstwert, bin mir etwas Wert und will mich auch beschützen!

    Selbst ein Querschnittsgelähmter kann durch seine Denkarbeit noch wertvoll sein!
    Dabei meine ich nicht nur "wertvoll für andere"! Nein, auch für sich selbst!

    @mj71:
    So geht mein Leben oft, aber ich habe mich einmal entschieden mich deswegen nicht mehr fertig zu machen... Ich habe ADS, einiges ist schwieriger für mich, ich brauche länger und es ist nun mal so. Man verlangt nicht dass ein Rollstuhlfahrer die Treppe nimmt. Wenn es ein Lift gibt ist doch gut. Es ist nett dass die anderen dich helfen! Weisst du eigentlich wie gerne Menschen helfen, besonders, wenn jemand noch dankbar ist?
    Ich kenne es auch... Dann ist nicht meine Sache, lasse ich sein, aber kann gut mitkommen und nur zuschauen, da bin ich dabei, aber weigere mich, wenn jemand sagt "Lässt du auch eine Drache fliegen"
    Da gebe ich früh auf, aber kann mit die Leute, wenn sie nett sind, einfach zusammensein.
    Ich suche mich ein andere Hobby. Ich übe meine Hobby allein aus.
    Auf mein Beispiel mit dem Drachensteigen:

    Es tut mir leid. Ich habe (eigentlich) Spaß an vielen Sachen, nur gebe ich sie halt auch auf, wenn ich soooo schlecht bin.
    Einfach immer nur Zuschauen, wie du schreibst, das kann ich einfach nicht! Da bin ich dann nur voller Neid/Hass auf die anderen/mich selbst!
    Dafür kann nur ich was, das ist mir klar! Aber ändern will es es einfach nicht!
    Ich will gar nicht akzeptieren, dass ich IMMER in der Gruppe verlieren werde.
    Selbst dann, wenn es gar nicht um gewinnen oder verlieren geht!

    Das Ding ist, dass mir Gruppenaktivitäten eigentlich Spaß machen!
    Ich habe mal eine Zeit lang aktiv Volleyball gespielt.
    Meine Freunde wollten erst nicht, weil sie das vorher erst 1 oder 2 mal gespielt haben.
    Als ich sie aber doch überredet hatte, holten sie sehr schnell auf!
    Alles, was ich in zwei Monaten gelernt hatte, konnten sie beim dritten Spiel!

    Traurig, aber daran war ich nun schon fast gewöhnt!
    Jedenfalls hat das richtig Spaß gemacht! Wir waren eine Zeit lang auf einem gleichen Level!
    Ich fühlte mich im Spiel mal gleichwertig!
    Hinterher holte mich aber die Realität ein...

    2 Monate Übung in 3 Spielen eingeholt.

    Da habe ich dann aufgehört Volleyball zu spielen.

    Ich habe übrigens innerhalb meiner Therapiezeit während eines stationären Aufenthalts in einer psychischen Klinik gespielt.
    Meine Trainingspartner waren alle weit älter als ich.

    Wenn du dich auf die 10% was du schaffst freust und auch auf die nette Hilfe die du bekommst, ja, lohnt sich zu leben! Vielleicht scheint es dich im Moment unmöglich, aber du kannst lernen damit zu leben, damit zufrieden zu sein und dann wirst du etwas erreichen was viele Menschen nie lernen: Akzeptieren dass man vieles nicht kann...
    Nein, das Leben lohnt sich so für mich nicht.
    Und damit endet es bei mir.

    Ich werde noch eure Antworten abwarten, aber eigentlich ist meine Einstellung zu meiner Existenz jetzt fest.


    P.s.: Es tut mir leid, dass ich euch jetzt meine Wut an euch auslasse! Ihr wollt mir ja nur helfen...
    Es ist halt eher die Wut auf mich selbst, die ich hier zum Besten gebe.

  10. #70
    Karisa

    Gast

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:
    GUT!
    Ich habe es verstanden.
    Und wisst ihr was?

    So kann und will ich nicht leben.
    Ich will mich eben NICHT auf dem "sekundären Krankheitsgewinn" ausruhen.
    Ich will aber eben so auch nicht immer eine Schnecke unter einem Rudel Geparden bleiben!

    Was ich will tut aber nichts zur Sache, denn das ADS und meine Teilleistungsschwächen lassen dies nicht zu
    Was heißt das auf Klardeutsch?

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