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Diskutiere im Thema ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Karisa

    Gast

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:
    Nun, ich redete beim Verantwortung übernehmen auch nicht von "alles alleine machen".
    Ich redete davon, als Obdachloser durch die Stadt zu wandern, mich wie eine Ratte von den Resten einer besseren Zivilisation zu ernähren!
    Ja, als Obdachloser leben und Dich von den Resten der Wohlstandsgesellschaft ernähren - das wäre doch die Idee und es würde Deinem Empfinden (so meine ich es gelesen zu haben) von Moral und Gerechtigkeit ggü. Dir selbst trotzdem nicht entsprechen, denn dann müsste die Gesellschaft ihre Abfälle zur Verfügung stellen. In Zeiten von abschließbaren Mülltonnen... Naja, das reicht denke ich!!

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 175

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:
    Ich redete davon, als Obdachloser durch die Stadt zu wandern, mich wie eine Ratte von den Resten einer besseren Zivilisation zu ernähren!
    Uh, das klingt ja fast heroisch.
    An diesem Punkt war ich schon buchstäblich, monatelang.
    Und wenn Du glaubst das Dein Leben bislang schwer war, dann hoffe ich das Du diesen Punkt niemals erreichst.
    Du hast nur dieses eine Leben und desto schneller Du den Arsch hochbekommst, desto länger wird der Rest Deines Lebens angenehmer sein als zuvor.
    Im übrigen wirst Du in dem Loch ohne Leiter nicht schnell zugrunde gehen, es fallen immer genug Krümel in das Loch um Dich zu ernähren. Du wirst lange, lange in diesem Loch vor Dich hin vegetieren.
    Trau Dich doch einfach mal die Leiter ein Stückchen hoch zu klettern und guck über den Rand. Vielleicht siehst Du dann wie Dir jemand die Hand reicht um Dir raus zu helfen.
    Aufgeben kann wirklich jeder, allein die Tatsache das man versucht etwas zu ändern ist schon etwas worauf man stolz sein kann.
    Gruß
    Lucky

  3. #43
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:
    Guten Abend hier im Forum(oder morgen; es ist bei mir gerade 00:42)

    Bumm! Ich war zur Zeit der Diagnose in einer stationären Klinik, aufgrund von Depressionen.
    Eines möchte ich gleich loswerden. Nach diesem Aufenthalt habe ich verstanden, dass ich nicht depressiv im klassischen Sinne bin.
    Es ist nur so, dass ich mittlerweile so frustriert bin, dass es depressive Züge annimmt.
    Du wolltest ja wissen, ob da noch was zusätzlich zu deinem ADS sein könnte.. Die Depression kann ja trotz ADS noch weiterhin da sein.. ADS schließt ja leider keine Depression automatisch aus. Denkst du denn, dass das immer noch der Fall sein kann?
    Weil wenn ja, solltest du die schnell versuchen, in den Griff zu bekommen. Weil wenn die beherrschbar ist, dann erscheint die Welt vielleicht auch nochmal in einem anderen Licht

  4. #44
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:
    Guten Abend hier im Forum(oder morgen; es ist bei mir gerade 00:42)

    Ich habe vor einiger Zeit eine Verdachtsdiagnose auf ADS mit Hypoaktivität bekommen.
    Genauer genommen wurden mir Teilleistungsschwächen diagnostiziert.

    Mir konnte definitiv eine Schwäche in den folgenden Bereichen diagnostiziert werden: (Die habe ich aber auch schon vorher bemerkt)

    Konzentration - Sehr schlecht
    Lern/Merkfähigkeit - Sehr schlecht
    Lerngeschwindigkeit Sehr schlecht (Oder eher unter aller Kanone)
    Aufmerksamkeit - schlecht
    Reaktion - mittel aber überhastet

    Nur eine Stärke wurde herausgestellt: Meine Fähigkeiten in der sprachlichen Kommunikation.

    Bumm! Ich war zur Zeit der Diagnose in einer stationären Klinik, aufgrund von Depressionen.
    Eines möchte ich gleich loswerden. Nach diesem Aufenthalt habe ich verstanden, dass ich nicht depressiv im klassischen Sinne bin.
    Es ist nur so, dass ich mittlerweile so frustriert bin, dass es depressive Züge annimmt.

    Am härtesten traf mich eine Aussage der Neurologin(War das glaube ich, könnte auch ein anderer medizinischer Zweig gewesen sein),
    nach der ich völlig unbrauchbar für den ersten Arbeitsmarkt wäre.

    Harte Worte.
    Aber ich habe schon immer gespürt, dass ich irgendwie hinterher hinke.
    Es ist nicht so, dass ich mich für dumm halte. Aber eben für nicht so "fähig" wie andere Menschen in meinem Alter.
    Was ich mit fähig meine? Ich gebe ein Beispiel aus meiner Kindergartenzeit!!!

    Ich bin schon seit ich klein bin ein kleiner Rundling, habe auch bis heute Adipositas, bin zu dick für so ziemlich alles.
    Wir waren auf einem Ausflug samt Übernachtung mit der Kita-Gruppe und wanderten in dem Ort dort ein wenig herum
    (Nicht weit weg von Berlin, aber als Kind kommt einem das ewig weit weg vor).

    Man muss sich jetzt vorstellen:

    Eine Kita-Gruppe mit drei Erziehern. Gestaffelt in drei Kinder pro Reihe.
    Ein Erzieher sollte die Gruppe anführen, einer in der Mitte für Ordnung sorgen und einer hinten bleiben.
    Aber der Erzieher aus der Mitte musste nach hinten rücken, um den fehlenden dritten Erzieher zu Kompensieren... Warum er fehlte?
    Er musste mindesten 20 Meter zurückbleiben um auf den kleinen dicken(MICH) aufzupassen...
    Denn ich war nicht schnell genug und hechelte meiner Gruppe hinter her, während die anderen noch fröhlich die Energie für Neckereien und allerlei Unsinn hatten...

    Dies ist praktisch eine Metapher für mein ganzes Leben. Nicht nur für körperliche Probleme, nein auch im Kopf bin ich immer zu langsam, komme nicht mit.
    Ich bin noch nicht lange Erwachsen, habe die 18 noch nicht lange überschritten.

    An dieser Stelle schon einmal meine Frage an das Forum:

    Kennt ihr das auch? Und beeinträchtigt es euch auch so stark, dass ihr euer Leben GAR nicht auf die Reihe bekommt?!?

    Achtung. Ab hier werde ich vermutlich sehr viel schreiben.
    Wer sich in dem bisher geschriebenen wiederfindet, der ist herzlich dazu eingeladen, weiter in meinen Erfahrungen zu lesen.
    Wem das zu viel ist, den verstehe ich vollkommen.

    Das ist nämlich bei weitem noch nicht alles.
    Ich habe den MSA. Die meisten kennen das noch unter dem Begriff "Realschulabschluss".
    Seit dem bin Arbeits- und Ausbildungslos.
    Ich habe regelrecht Angst vor einer Ausbildung. Versagensangst.
    Ursprünglich wollte ich Informatiker werden. Aber das kann ich knicken. Die Diagnose sagt Nein!
    Und ich auch, denn: Die Teilleistungsschwächen, welche mir diagnostiziert worden sind, waren mir schon vorher bewusst.
    Ich kenne sie schon, seit ich ganz klein bin. Nur glauben wollte mir das nie so recht einer.
    Bei diversen Psychologen oder ähnlichem(hab in meinen jungen Jahren schon ein paar Sachen durch ;-), gab es immer nur zu hören, dass mein Versagen doch mit meiner Einstellung zusammen hängt.

    Schlimmer noch.
    Man will mir nach wie vor weis machen, ich würde doch gar nicht soooo sehr versagen und ich wäre doch mit meiner Abiturempfehlung sehr weit gekommen.

    Das sind gleich mehrere Dinge auf einmal.
    1. Ich kenne das Prinzip einer "Selbsterfüllenden Prophezeiung". Jeder denkt sich ab und an: "Ach das schaffe ich doch eh nicht."
    Und dann gelingt natürlich nichts, da man nicht an sich glaubt.
    Dieses Prinzip ist aber NICHT der Grund für mein Versagen! Ich gebe immer mein bestes(zumindest bis vor kurzem)
    2. Dadurch, dass ich generell nicht völlig doof bin, konnte ich mich auch viel in der Schule durchmogeln.
    Nicht schummeln, aber einfach Noten kassieren, wo nicht viel Mühe angebracht ist.
    In allen Tests oder Arbeiten die ich schrieb, war ich meistens ziemlich schlecht.
    Also immer da, wo ich zwingend lernen musste, um weiter zu kommen.

    Hier ist ein guter Punkt für noch eine Frage:

    Gibt es hier Leute, die trotz gefallen an einem Thema NICHT in der Lage sind, dafür zu lernen und sich darauf zu konzentrieren?
    Leider bin ich nur bis hierher mit dem Lese gekommen, dein Text ist leider wirklich zu lang für einen ADSler an einem Freitagabend mach einer anstrengenden Woche. Aber ich will deine Frage beantworte - JA, dass kennen wir alle, den ADS bedeutet ja bei vielen gerade dass, dass sie ich nicht konzentriere können und dran bleiben, egal wie interessant das Tema auch gerade sein kein.

    Du auch noch was anderes ist typisch für ADS, nämlich das geringe Selbstwertgefühl. Daran musste ich sofort denken, als ich die traurige Geschichte aus deiner Kindheit mit dem Ausflug gelesen habe und das du dein Leben was danach kamst so beschreibst. Also informiere dich weiter unbedingt über ADS, was du in diesem Forum z.B. gut kannst, den vieles öffnet einem die Augen warum das bis jetzt so war und diese Erkenntnis hilft oft, auch um zu erkennen, dass es gut ist vielleicht eine Therapie zu machen, um all das aufzuarbeiten, was sich da bis jetzt im Leben so angestaut hat.

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Hallo Woodpecker,

    als ich deinen Eintrag las erkannte ich mich in vielen Punkten wieder, und kann ganz gut nachvollziehen wie es Dir geht.
    In Deinem Alter habe ich ziemlich genau die selben Dinge durchgemacht wie Du. Auch ich bin seit frühester Kindheit übergewichtig und bin seit kurzem ADHS diagnostiziert, damals dachte ich ich bin "einfach" nur faul, bzw. einige Dinge wollten mir nicht und nicht in den Kopf. Ich habe erst mit 21 im dritten Anlauf das Abitur gemacht/geschafft (wohlgemerkt bin ich ohne Pause in die Schule gegangen).
    Ich hatte genauso meine Tiefs, Rückschläge und deprimierenden Erlebnisse in der Schule, mit Freunden, im Hobby und natürlich mit Frauen.
    Ich kann dir nur sagen lass Dich von dieser Diagnose deiner Ärztin nicht entmutigen. Nur weil Sie das meint heisst das noch lange nicht dass dem so ist.
    Du bist definitiv nicht dumm - sonst könntest du dich nicht derart gut ausdrücken, und wärst auch nicht so reflektiert wie du.
    Auch die länge deiner Beiträge beeindruckt, immerhin scheint schreiben zu Deinen Stärken zu gehören. An einigen Aussagen hier kannst Du erkennen dass manche die länge deiner Texte nicht lesen können, und Du hast diese aber erdacht und niedergeschrieben. Also definitiv etwas das Du besser kannst als andere.

    Was dir aufgrund deines geringen Alters noch fehlt sind gewisse Mechanismen und Praktiken mit denen Du es schaffst, mit deinen Schwächen umzugehen. Das haben denke ich die meissten hier mit der Zeit gelernt, und das wirst auch Du schaffen.
    Du schreibst Du willst Dich nicht mit kleinen Erfolgen begnügen? Das solltest Du aber. Und ja, auch das Wäsche aufhängen zählt dazu - Ich selbst muss mich dazu und zum Geschirr Abwaschen echt immer überwinden, ich hasse es.
    Du scheinst Dich auch mit Informatik auszukennen. Auch wenn Du nicht zum Programmierer geboren bist (kann ich nachvollziehen, daran bin ich auch mehrfach gescheitert) gibt es hier viele Bereiche in denen man arbeiten kann. Und wenn du nur erstmal deinem Bekanntenkreis hilfst mit ihren Rechnern klarzukommen.
    Ich weiss nicht was Du genau machst oder kannst, aber wenn man in IT Bereichen gut ist kann man durchaus auch ohne einschlägige Ausbildung Jobs finden. Bitte dies nicht falsch verstehen, ich will Dir keinesfalls von einer Ausbildung abraten, es geht nur "notfalls" auch ohne. Und Erfahrung in diesen Bereichen musst Du ohnehin mit Praxis erlernen, eine Ausbildung kann Dir nur das Werkzeig an die Hand geben.

    Lass Dich nicht unterkriegen, Du wirst an Deinem scheitern wachsen und stärker hervorgehen. Aber bitte hol Dir professionelle Hilfe um von deiner Depression loszukommen. Dann wirst auch du merken dass es mit Dir bergauf geht.
    Und nein, wir ADHS'ler sind definitiv nicht lebensunfähig, nur ein bisschen "anders"

    lg
    Grazerchaot

  6. #46
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:
    Du hast natürlich völlig recht!
    Assi-Firmen sind der letzte Dreck!
    Und dieses System erlabt sich an den ausgebeuteten Arbeitskräften.

    Gerade deshalb ist es ja auch so erstaunlich, dass mein Kumpel das mit ADHS geschafft hat!
    Und umso deprimierender für mich, dass ich so etwas niemals schaffen würde...
    Muss du deprimiert sein, weil du dich nicht kaputt machen willst?
    Hast du die Leute gesehen, die jahrelang so ein Scheiss-Job machen?
    Sie sehen so gute 10 Jahre älter als sie sind, ihre Augen sind tot.

    Ich habe einige Zeit in so eine Firma gearbeitet, in den Hoffnung, der nächste Einsatz erfolgt in meinem Beruf. Pustekuchen. Ich malochte für 7,50 die Stunde, war kurz davor, all meine soziale Kontakte zu verlieren, da ich kaum Zeit und Kraft für sie hatte.
    Und die arbeit dort und vor allem die Leute! Und wie man behandelt wird, wie das letzte Dreck. Irgendwann schmiss ich die Flinte ins Korn (natürlich keine Eigenkündigung, sondern Langzeitkrankschreibung)

    Auch wenn du auf dem 2. Arbeitsmarkt ein Ausbildung machst, dann hast du erstmals Ausbildung.
    Und auch wenn du erstmals in einem Werkstatt arbeitest, kannst du immer noch sich stabilisieren und vielleicht was anders machen. Es gibt genug Hilfen für Menchen mit Handicap, man muss nur diese Hilfen wahrnehmen.

    Woodpecker schreibt:
    Ich redete davon, als Obdachloser durch die Stadt zu wandern, mich wie eine Ratte von den Resten einer besseren Zivilisation zu ernähren!
    genau. Das hätte dir noch gefehlt!
    So ein richtiger Absturz mit allem drum und dran, wohmöglich noch mit Drogenabhängigkeit, Krätze und Knast. Und einer armen Toilettenfrau noch die Groschen aus der Tasse klauen, weil es rein zufällig kein Container offen ist. Aber schlank wird man, sogar sehr schlank
    So naiv war ich auch, fand das Leben als Strassenpunkerin ziemlich aufregend. Aber nur bis Mitte Oktober, danach wurde es ätzend und ich flüchtete in betreute Wohnen. Nein, es war kein Betreutes Wohnen für psychisch Kranke, so ein Luxus stand mir nach meinen Eskapaden nicht zu. Es war ein Übergangsheim für Substituierte Drogenabhängige. Zum Glück fand ich bald einen Platz in einer normaler WG, aber die Schulden begleiche ich in Raten immer noch.
    Hatte noch Glück, einen sauberen Führungszeugnis zu haben.
    Geändert von Felis (23.01.2015 um 22:35 Uhr)

  7. #47
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.434

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Das mit den Gruppen ist ja gerade das Problem! Wenn man in einer Gruppe ein Hobby beginnt, dann werden die anderen immer schneller besser darin als ich.
    Hobby kannst du auch allein ausleben, wenn andere dich zu schnell sind. Wegen Gruppe, ist mehr gemeint, mit der gegenseitiges helfen.

    Und ICH darf mich dann belehren lassen! Wie ich es hasse, ständig nur von anderen Lernen zu müssen!
    Wenn dich jemand belehrt ist es schon falsch... Gute Hilfe ist es wenn du selber entscheidet was passiert. Bevormundung hasse ich auch, habe ich auch erlebt und echte Hilfe ist etwas anders.

    Immer nur nehmen, nie geben! Weil ich einfach zu schwach bin!
    Es löst in mir eine solche Wut aus! Wenn alle auf dem gleichen Niveau beginnen, ich aber schon nach kurzer Zeit meilenweit hinterher hinke!
    Langsamkeit hat nicht mit schwach sein zu tun... Dass du nichts geben kann, glaube ich dich nicht... Du kannst auch Dankbarkeit geben, wenn eine Hilfe wirklich gut war. Dankbarkeit ist etwas schönes. Geben ist nicht nur etwas leisten, etwas tun oder helfen, es kann auch einiges anders...

    Ja, ist wirklich frustrierend, wenn alle schneller sind, ich kenne es... Wobei mich da am bestens hilft nicht mehr die andere anzuschauen und mein Weg machen in meine Rythmus. Du bist sicher nicht langsam weil du schwach oder dumm bist, aber weil die alle Eindrucken auf ein Art sorgfältig verarbeitet, wenn du in der Tiefe denkst und es ist etwas gutes! Wenn du etwas kannst, bin ich mich sicher dass du es sehr gut kannst, weil du bei lernen sehr sehr vieles erlebt hattest...

    Wie ein Kleinkind: "Ich kann das schon alleine Mami!".............
    Und fällt dann doch immer wieder auf die Schnauze!
    Im Kleinkindalter ist das ja auch normal und gut so.
    Aber in meiner Altersregion?!? Da macht es mich einfach nur Minderwertig!
    Auch mit 40 jahre alt kann man auf die Schnauze fallen und es passiert viel mehr Menschen als du denkst... Ich finde nicht schlimm wenn man auf die Schnauze fällt, es gehört zur leben und zu lernen. Ohne auf die Schnauze zu fallen, lernt man nie.
    Ich finde so viel von dch erwartet dass du mit 18 Jahre alt nie mehr auf die Schnauze fällt... Du bist noch jung und viele fallen auf noch auf die Schnauze mit 40... Was hast du da an Ansprüchen an dich? Weisst du wieviele Mist andere Menschen in deine Alter bauen? Eine riesen Haufen...

    Nun, ich redete beim Verantwortung übernehmen auch nicht von "alles alleine machen".
    Ich redete davon, als Obdachloser durch die Stadt zu wandern, mich wie eine Ratte von den Resten einer besseren Zivilisation zu ernähren!


    Gibt es nichts besseres? Eine Wohnung hast du sowieso darauf Recht...

    Ich sehe auch etwas bei dich, was bei mich früher auch war... Einiges ist was einige anderen dich schon mehr oder weniger sagen, es sieht nach Wiederwille dich zu verändern, aber ich sehe da mehr Hilflosigkeit...

    Auf der andere Seite hast du Ansprüchen an dich die wirklich sehr unrealistisch sind! Klar, wenn du dich so viel Druck machst, merkst du nur dass es nicht geht und blockierst du...

    Was du so von dich erwartet ist nicht realistisch, daher vergiss es... Jedesmal dass du denkst "Ich kann es aber nicht" kannst du schauen was du eigentlich von dich erwartet und es ist sicher unrealistisch... Zu viel zu erwarten und dann sich hilflos fühlen weil es unereichbar ist, geht es nicht... Ich habe es auch gemacht, früher!

    Wenn du mal alles angeschaut hattest, was du ehe nie schaffen würde und es mal akkzeptiert dass es so ist, wirst du vielleicht noch sehen, was du noch machen kannst... Es kann sehr bescheiden sein, aber wenig ist nun mal immerhin etwas.


  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!


    @Creatrice:
    Wenn du es schaffst solch lange Texte hier zu verfassen, dann ist deine Konzentration auch nicht die eines Kleinkindes.


    Es dauert aber bis ich einen solchen Text verfasst habe und das, obwohl viel davon ja auch aus Zitaten besteht.
    Ich habe keine Vergleichsmodel, aber ich bin mir sicher, andere wären schneller und mindestens genauso gut!

    ........................

    So denke ich, ob nun zur Fähigkeit schreiben oder sonst was.

    Das was dich gerade von jeglichen Fortschritten abhält ist nicht dein ADHS, sondern deine Depression. Und mit der scheinst du dich gerade eingerichtet zu haben. Du findest tausend "aber" "ich kann das nicht" etc etc........ Ja! In dem Punkt bist du wie ein Kind. Aber nicht weil das ADHS dich hindert erwachsen zu werden, sondern du selbst.
    Der "sekundäre Krankheitsgewinn", wie mein Betreuer zu sagen pflegt.

    @LuckyStrike:
    Du hast nur dieses eine Leben und desto schneller Du den Arsch hochbekommst, desto länger wird der Rest Deines Lebens angenehmer sein als zuvor.
    An dieser Stelle hast du einen wunden Punkt bei mir getroffen(was auch gut so ist - Ich provoziere das ja auch)!
    Schon in der ersten Klasse, nein schon im Kindergarten wollte meine Mutter immer das ich den "Arsch hochkriege".
    Sie hat nie von mir verlangt, ein guter Schüler zu sein. Sie hat im Grunde recht wenig verlangt.
    Aber sie wollte natürlich schon, dass ich regelmäßig zur Schule/Kita gehe.
    Schon in so jungen Jahren ging das irgendwie nicht.

    Wenn das meiner Depression geschuldet ist, wie kann es dann sein, dass ich schon mein Leben lang so faul bin?

    Und ist es denn überhaupt Faulheit? Mir kommt das bis heute einfach nur vor, wie ein fehlen an Energie!


    @GrazerChaot:

    In Deinem Alter habe ich ziemlich genau die selben Dinge durchgemacht wie Du. Auch ich bin seit frühester Kindheit übergewichtig und bin seit kurzem ADHS diagnostiziert, damals dachte ich ich bin "einfach" nur faul, bzw. einige Dinge wollten mir nicht und nicht in den Kopf.
    Na was ist es denn dann? Was, wenn nicht Faulheit plagt mich denn dann?
    Meine Theorie ist ja eben das Fehlen an Energie durch ADS.
    Durch das "nicht-mit-der-Gesellschaft-mitkommen-können", wobei daran die Gesellschaft ausnahmsweise mal keine Schuld trägt.

    Aber diese These habt ihr alle widerlegt!
    Offentsichtlich könnt ihr alle kämpfen, auch wenn ihr euch mehr anstrengen müsst als alle anderen!
    Aber wie denn? WIIEEEEE????

    ...Oder kann es etwa sein, dass ich mich (aus welchen Gründen auch immer) noch einmal mehr anstrengen muss als selbst ihr schon alle?
    Das würde dann meine fehlende Kraft erklären.

    Ich habe erst mit 21 im dritten Anlauf das Abitur gemacht/geschafft (wohlgemerkt bin ich ohne Pause in die Schule gegangen).
    Wie hast du das denn gemacht?!?
    Ich habe die Schule gehasst, dabei waren da alle recht sozial.
    Wie um alles in der Welt hast du das durchgehalten?!?

    Muss du deprimiert sein, weil du dich nicht kaputt machen willst?
    Hast du die Leute gesehen, die jahrelang so ein Scheiss-Job machen?
    Sie sehen so gute 10 Jahre älter als sie sind, ihre Augen sind tot.

    Ich habe einige Zeit in so eine Firma gearbeitet, in den Hoffnung, der nächste Einsatz erfolgt in meinem Beruf. Pustekuchen. Ich malochte für 7,50 die Stunde, war kurz davor, all meine soziale Kontakte zu verlieren, da ich kaum Zeit und Kraft für sie hatte.
    Und die arbeit dort und vor allem die Leute! Und wie man behandelt wird, wie das letzte Dreck. Irgendwann schmiss ich die Flinte ins Korn (natürlich keine Eigenkündigung, sondern Langzeitkrankschreibung)
    Natürlich will ich nicht selbst in solche Assi-Firmen gesteckt werden. Ganz klar.

    Aber wie ich bereits sagte: Mein ADHS geplagter Kumpel hat es ja auch geschafft.
    Mit wesentlich weniger Rückhalt als ich.

    Und viel wichtiger: Er hat es auch alleine da wieder heraus geschafft!

    Könnte ich niemals packen!


    @mj71:
    Hobby kannst du auch allein ausleben, wenn andere dich zu schnell sind. Wegen Gruppe, ist mehr gemeint, mit der gegenseitiges helfen.
    Toll, das bedeutet ich muss mich auf Einzelgängerhobbys beschränken. Naja, war mir ja eh irgendwie klar.
    Und sich in der Gruppe gegenseitig helfen...
    Es würden eh nur alle mir helfen müssen.

    Langsamkeit hat nicht mit schwach sein zu tun... Dass du nichts geben kann, glaube ich dich nicht... Du kannst auch Dankbarkeit geben, wenn eine Hilfe wirklich gut war. Dankbarkeit ist etwas schönes. Geben ist nicht nur etwas leisten, etwas tun oder helfen, es kann auch einiges anders...

    Ja, ist wirklich frustrierend, wenn alle schneller sind, ich kenne es... Wobei mich da am bestens hilft nicht mehr die andere anzuschauen und mein Weg machen in meine Rythmus. Du bist sicher nicht langsam weil du schwach oder dumm bist, aber weil die alle Eindrucken auf ein Art sorgfältig verarbeitet, wenn du in der Tiefe denkst und es ist etwas gutes! Wenn du etwas kannst, bin ich mich sicher dass du es sehr gut kannst, weil du bei lernen sehr sehr vieles erlebt hattest.
    Das heißt ich werde auf ewig immer allen Dankbar sein?
    Gut, ich bin jetzt bereits sehr Dankbar für eure Hilfe hier und für alle die Hilfen, die ich von meiner Familie und meinen Betreuern bekommen hab.

    Aber man kann doch nicht immer nur sein Leben lang "sich mit(zwar ehrlich gemeinter) Dankbarkeit durchschleimen"!

    Außerdem schreibst du, ich würde die Eindrücke gut verarbeiten.
    Großes NEIN.

    In so philosophischen Themen vielleicht. Aber wenn es um irgendwelche zu erlernenden Fähigkeiten geht, dann auf keinen Fall. Ich vergesse ständig alles mögliche, nichts kommt in meinem Kopf als "gelernt" an.

    Auch mit 40 jahre alt kann man auf die Schnauze fallen und es passiert viel mehr Menschen als du denkst... Ich finde nicht schlimm wenn man auf die Schnauze fällt, es gehört zur leben und zu lernen. Ohne auf die Schnauze zu fallen, lernt man nie.
    Ich finde so viel von dch erwartet dass du mit 18 Jahre alt nie mehr auf die Schnauze fällt... Du bist noch jung und viele fallen auf noch auf die Schnauze mit 40... Was hast du da an Ansprüchen an dich? Weisst du wieviele Mist andere Menschen in deine Alter bauen? Eine riesen Haufen...
    Ich habe nie erwartet, nicht mehr auf die Schnauze zu fallen. Stark ist, wer wieder aufsteht(und ich habe es satt, wieder aufzustehen).
    Darum ging es in dem Beispiel aber auch nicht.

    Stellt euch vor, ihr interessiert euch fürs Drachenfliegen.

    Also geht ihr mit ein paar Freunden zusammen zum Drachenfliegen. Ihr alle macht es das erste Mal.
    Alle haben den gleichen Typ Drachen, alle die gleiche Schnurlänge.

    Voller Enthusiasmus beginnt ihr ihn zusammenzustecken!
    Aber schon nach ein paar Minuten scheitert ihr beim Aufbau. GRRR!
    Warum will mir das nicht gelingen!!!
    Naja. Die anderen haben den schneller aufgebaut.
    Also fragt ihr bei ihnen.
    Und sie helfen dir natürlich auch.
    Endlich steht der Drache!

    Nun muss er nur noch fliegen. Die Drachen der anderen sind unterdessen schon am Himmel.
    Ihr versucht den Drachen zu starten, bekommt es aber einfach nicht hin.
    Nur durch die Hilfe eurer Freunde konntet ihr ihn auch starten.
    Die anderen fangen an, die Schnüre so zu bewegen, das ihr Lenkdrache lustige Bewegungen macht.
    Ab und an stürzt einer ab. Aber sie heben ihn einfach wieder hoch und starten ihn erneut.
    Euer Drache stürzt auch ohne lustige Bewegungen immer wieder ab.
    Dieses verflixte DING!
    Immer wieder müsst ihr eure Freunde bitten, ihren Drachen kurz aus der Hand zu legen, damit sie euch helfen können.

    Die nächsten Versuche werden nicht besser. Jedes Wochenende trefft ihr euch.
    Die ersten fangen schon mit kleinen Kunststückchen an, reden dabei über ganz lässig über andere Themen.
    Ihr könnt noch immer nicht mit dem Drachen fliegen. Ihr versteht nicht, was ihr falsch macht!
    Die Verzweifelung steht euch im Gesicht. Ihr werdet WÜTEND!!!! auf euch selbst.
    ....
    Ihr entscheidet, nicht mehr mit zum Drachensteigen zu kommen.
    Eure Freude versuchen euch umzustimmen, es würde doch Spaß machen.
    Aber sie verstehen letztlich, dass es einfach nicht "eure Sache" ist und lassen euch gehen.

    .............................. .............

    Nun stellt euch mal vor, das passiert euch andauernd, in allem und bei jeder möglichen Situation.
    Gleichzeitig bemerkt ihr, wie ihr im Arbeitsleben abstinkt. Alle gehen ihrer Wege, fallen hin, stehen wieder auf.
    1000-Mal an der Zahl, aber euch entgleitet euer Leben wie ein glitschiger Aal!

    Ich habe keine Kontrolle über mein Scheitern, solange ich nicht weiß, was ich falsch mache!

    Und Fähigkeiten in denen ich mal besser bin, habe ich kaum.
    Das Schreiben(Außer bei einer bestimmten Freundin, dass macht sie besser) und (zumindest ein bisschen) besser kenne ich mich mit PC's aus.
    (Außer bei dem Freund, der Informatik-Ausbildung macht)

    Was du so von dich erwartet ist nicht realistisch, daher vergiss es... Jedesmal dass du denkst "Ich kann es aber nicht" kannst du schauen was du eigentlich von dich erwartet und es ist sicher unrealistisch... Zu viel zu erwarten und dann sich hilflos fühlen weil es unereichbar ist, geht es nicht... Ich habe es auch gemacht, früher!
    Es ist also nicht realistisch für mich, auf eigenen Beinen stehen zu können?
    Klar, jeder brauch mal Hilfe! Aber ich komme ohne Hilfe zu gar nichts!
    Oder mit anderen Worten: Mir muss 90% Last abgenommen werden, damit ich die restlichen 10% gerade so schaffe.
    Da loht es sich doch mal so richtig zu leben oder?!?

    ............................



    Ich muss zugeben, dass ihr mich ein bisschen wütend gemacht habt, als ihr sagtet: Bekomme deinen Arsch hoch.
    Ihr habt auf eine gewisse Weise recht.

    Aber das ist ganz genau DIE Verzweiflung, die ich meine: Es geht nicht!
    Und es ging auch noch nie! Nicht mal als kleines Kind!

    Trotzdem bedanke ich mich natürlich mal wieder für all die lieben Worte!
    Geändert von Woodpecker (24.01.2015 um 02:58 Uhr)

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 175

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Es war zwar nicht meine Absicht Dich wütend zu machen, allerdings bin ich dafür bekannt genau das zu sagen was ich denke.
    Und wenn Wut dabei hilft etwas zu ändern, dann habe ich Dich gerne wütend gemacht.
    Um mich kurz zu fassen, Du solltest zusehen das Du möglichst schnell eine Therapie inkl. Medikamente bekommst.
    Dann klappt das auch mit dem "Arsch hochkriegen" um einiges besser.
    Jeder Mensch ist anders, manche sind stark und manche eben nicht, dafür gibt es professionelle Hilfe ja.
    Aber vom sich selbst Scheiße finden hat noch niemand was zum positiven bewegt.

    Nimm meine Worte ruhig persönlich aber fasse sie bitte nicht als böse gemeint auf.

    Gruß
    und gute Nacht

    Der Lucky

  10. #50
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Woodpecker schreibt:


    Es dauert aber bis ich einen solchen Text verfasst habe und das, obwohl viel davon ja auch aus Zitaten besteht.
    Ich habe keine Vergleichsmodel, aber ich bin mir sicher, andere wären schneller und mindestens genauso gut!
    Lass doch einfach "die anderen mal "die anderen" sein und mach dich hier nicht schon wieder selbst so nieder. Ich zumindest, und vielleicht auch der/die eine oder andere mehr hier, werden wahrscheinlich nie "normal" sein.

    Woodpecker schreibt:



    Wenn das meiner Depression geschuldet ist, wie kann es dann sein, dass ich schon mein Leben lang so faul bin?

    Und ist es denn überhaupt Faulheit? Mir kommt das bis heute einfach nur vor, wie ein fehlen an Energie!

    ...Oder kann es etwa sein, dass ich mich (aus welchen Gründen auch immer) noch einmal mehr anstrengen muss als selbst ihr schon alle?
    Das würde dann meine fehlende Kraft erklären.
    Ob es an deiner Depression liegt, wenn du denn eine hast, weiß hier glaube ich keiner. Kann ja auch niemand wissen. Nimm einfach mal Ritalin und Antidepressiva und dann weißt du es

    Woodpecker schreibt:

    Es ist also nicht realistisch für mich, auf eigenen Beinen stehen zu können?
    Klar, jeder brauch mal Hilfe! Aber ich komme ohne Hilfe zu gar nichts!
    Oder mit anderen Worten: Mir muss 90% Last abgenommen werden, damit ich die restlichen 10% gerade so schaffe.
    Da loht es sich doch mal so richtig zu leben oder?!?
    Kerle, mach einfach mal halb lang. Unrealistisch ist es einfach nicht, sondern du musst nur lernen *deinen* Weg zu gehen und den in dem Tempo zu gehen, das richtig ist. Vom jammern jedenfalls die ganze Zeit wird nichts, aber auch gar nichts besser. Es ist an dir, ob du dein Leben in die Hand nehmen und verändern möchtest oder nicht.

    Das kann dir hier keiner abnehmen.



    Sorry, nicht böse gemeint, aber bin grad irgendwie ein Freund der klaren (und vielleicht auch ein bisschen harten/provozierenden) Worte.

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