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Diskutiere im Thema ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Hallo Woodpecker,

    Eigentlich habe ich mich mein ganzes Leben lang nur durchgeredet.
    Wenn es Probleme gab, dann konnte ich nur mit Wortgewandtheit arbeiten, aber das wird in Zukunft nicht mehr ausreichen.
    Ich finde so eine Fähigkeit mal toll! Es kann dich doch etwas weiter bringen, als wenn du nicht so gut reden konnte... Gerade wenn man Hilfe braucht wie du, wenn man Rücksicht von andere Braucht, ist die Fähigkeit mit andere zu reden wertvoll.

    Ja, ich war auch mehrmals verzweifelt und mal loszulassen, dass ich einiges nie erreichen werden war alles anders als einfach. Es tut echt weh. Aber dann, wenn ich akkzeptiert habe, dass einiges vielleicht nie gehen würde, habe ich gesehen was sonst alles noch möglich ist.
    Vorher ist mich ähnlich wie du gegangen. Ich hatte mich als unützt gesehen, keine Perspektiv... Wobei ich wusste, es gibt andere Menschen in unsere Gesellschaft, die aus ganze andere Gründen auch nicht das erreichen können was die meistens erreichen und doch zufrieden sind.
    Mein Leben ist heute besser als vorher... Weil ich besser auf meine Grenze achte, weil ich nicht mehr mit Erwartungen überfordert bin die zu hoch sind (ich grenze mich auch ab davon!).
    Das Leben ist wirklich noch etwas mehr als ein Job habe und Geld verdiennen... Ich weiss, für jungen Männer ist es besonders schwierig andere Möglichkeiten zu sehen. Vielleicht hast du auch noch Hobbys und Interessen? Lohnt sich auch, dort etwas aufzubauen. Dort kann man auch sehr schönes erleben.

    Wegen Freunden: Die meistens ticken ehe so wie ich. Ich hatte nie viele Freunden, aber dafür sehr guten... Ich unternehme mit ihnen auch wenig, da wir mehr zu reden haben. Tiefe Gesprächen mag ich einfach und mehr brauche ich auch nicht.

  2. #32
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Wenn Charakter sehr viel mit Schönheit zu tun hat, dann bin ich definitiv DAS hässliche Entlein, welches niemals zum Schwan wird.
    Und in dich sehe ich nun das junge Schwann der noch seine graue Gefiedert hat...

    Mich ging es in deine Alter nicht viel besser...

    Auch diese Verzweifelung dass ich nie etwas ändern werde, hatte ich mal... Aber... Als ich gemerkt hatte, dass ich nur nie das ändern werde, was ich immer probiert hatte? Kann sein dass du meinst, nur wenn du normaler wird, wird es besser? Du wirst nie ein andere Mensch sein als was du jetzt bist... Du wirst langsam bleibe und wirklich schlank wirst du warscheinlich auch nie... ADS hast du und wirst du immer haben. Es stimmt, vieles wird sie nie ändern und du darfst darüber mal eine Weile jammern, trauern und was du noch willst...

    Aber was du vielleicht doch mal schaffen kannst, vielleicht mit geeignete Hilfe, ist mal dass was dich an dich und dein leben jetzt stört anzunehmen. Dafür man es annehmen kann, muss man schon zulassen dass es nun wehtut, was gerade jetzt ist.

    Hinten so viel Selbsthass und Verzweifelung ist auch sicher etwas anders und deswegen, wird es nicht so schnell weggehen... Vielleicht eine Trauma (es ist typisch nach eine Trauma).

    Für mich war eine lange Weg bis ich zu den bin die ich heute bin... Aber eine spannende Weg, weil so bald ich einige Schritten vorwärts gemacht hatte, ging es mich besser...

    Du hast der Vorteil in Gegensatz zu mich, damals, schon zu wissen dass du ADS hast...

    ich würde niemals normal jeden Tag zur Arbeit gehen können.
    Musst du auch nicht um eine erfühlte Leben zu führen. Weisst du wieviele Menschen an ihre Arbeit Stress, Mobbing und sonst noch übsche Sachen erleben? Viele Menschen die arbeiten können und es tuen, sind dafür auch nicht glücklich... Sie tuen es einfach, ohne nachzudenken und manchmal fallen sie mal zusammen...

    Mich hat das Leben die meistens Menschen auch nie wirklich zugesagt...

    Ich soll nicht auf mein Bauchgefühl hören, sondern mir meine eigene Zukunft definieren?
    Das können nur Sieger-Typen. Und das bin ich ganz bestimmt nicht...
    Was sind Siegertypen deine Meinung nach? Fèr mich sind es nicht nur solche die grosse Erfolgen im Leben bringen, aber auch solche die trotz wiederliche Umständen nicht aufgeben und das machen was möglich ist... Ich hatte mich früher nie als Sieger-Frau gesehen, weil ich so viel falsch gemacht hatte. Heute sehe ich anders, weil ich trotztdem weiter gemacht hatte und vor allem, viel gelernt habe und reifer geworden bin. Manche Fehler mache ich sicher nie mehr!

    Nun gibt es aber diese Menschen. Und ich empfinde sie(also auch mich) als Belastung für die Gesellschaft.
    Schade dass du so negativ über dich denkst... Eigentlich machst du deine bestens mit was du bist und hast... Dass du in diese Gesellschaft auf Hilfe angewiesen bist ist wirklich keine Schande! Es ist nun so... Du hast doch Recht nach die Hilfe die du brauchst und etwas zurück geben kannst du auch. Eigentlich kann man auch anders sehen: Menschen wie du, die auf Hilfe angewiesen sind, schaffen auch interessanten Arbeitsplätzen für Menschen die gerne helfen.
    Ich gehe davon aus, wer mich professionel oder sonst ehrenmatlich mich Hilft, macht es, weil er es gerne macht und hat auch Freude daran! Eine Dankeschön dazu ist sicher auch noch etwas.

    Dann stimme ich noch Creatrice zu: Auch wenn du in eine geschützt Werkstatt arbeiten geht, auch wenn du eigentlich wenig macht, tust du auch etwas für die Gesellschaft. Wenn du dass machst, was du kannst, egal wie bescheiden es dich scheint, ist es schon sehr viel wert!

  3. #33
    wali_karimya

    Gast

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Lieber Threaderöffner! (bin ungeduldig... muss gleich was schreiben... weiß grad nicht mit welchem Namen du dich zeigst...)


    Heeee---ii.... *mitGefühlausdrück* und dich sachte umarm....

    Ich werde ganz traurig... Baby, Ei, hilflos...

    Das klingt so verletzlich. Du bist ein wirklich toller Schreiber. Hast eine wunderbare Art dich auszudrücken. Schöne Worte. Schöne Sätze. Sinnvolle Sätze.
    Verständliche Gedankengänge.

    Es ist "wunderbar" deine Zeilen zu lesen. Du kannst deine Welt richtig umfassend benennen, deine Gefühle, deine Wahrnehmungen, deine Gedanken. Ich kann dir auf die Schnelle nicht sagen, ob du daraus so richtig "Geld scheffeln" wirst können, aber das jetzt mal beiseite gelegt, ist es dennoch etwas Besonderes.

    Welcher Mann (hähä... Schublade auf - und Schublade wieder zu ) kann sich und seine Gefühlswelt gut beschreiben? Mein früherer Freund is ne Katastrophe dabei. Ich hab immer mit ihm fürchterlich gestritten, weil ich unbedingt wollte, dass er Gefühle benennen sollte. Sein (eh sehr lustiger) Kommentar: "... .naa, wieviele Gefühle wird´s schon geben....--- fünf?"
    Boah. ich war sauer.

    na egal. Musste schnell was dazusagen.

    Du bist ein richtig herzoffener, ehrlicher, warmer Mensch.

    Ich hoffe, du kennst "Nähe" in deinem Leben. Oder "Liebe" (und sei es Geschwisterliebe)... Liebe ist so universell. Man muss die Augen dafür öffnen. Aber das ist wohl zu früh.
    Deine Welt hört sich momentan nach "Hilflosigkeit" an.

    Trotzdem. Deine Art wie du schreibst, macht dich definitiv sympathisch.

    Das musst du jetzt leider so annehmen, wie ich es geschrieben habe. Und wenn nicht, bist selber schuld :p

    Gruß

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 90

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Ahoi,

    Fettleibigkeit:
    Na gut. Da gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Aber ohne Disziplin geht da nichts. Das kannst Du nur selbst in die Hand nehmen.
    Das geht übrigens schon ohne Sport. Ernähre dich mal ohne Weizen und Industriezucker = 1kg / Woche weniger. Ich gebe aber zu bedenken, dass das schwer ist. Weil das Zeug praktisch überall drinnen ist. Aufgrund einer Erkrankung kenne ich mich damit leider gut aus. Ich hatte einen Hefepilz wo er nicht hingehört.

    Berufsausbildung:
    Matheschwäche ist kein Argument gegen einen Beruf der mit Mathe zu tun hat. Das Informatikfeld ist sehr breit aufgestellt. Hier einen Ausbildungsplatz zu finden dürfte mit dem Realschulabschluss zwar nicht so einfach sein. Aber alternativ kannst Du einen Informatikberuf lernen und dann die Fachhochschulreife draufsetzen. Da gibt es bestimmt Möglichkeiten. Aber auch hier gilt: Das musst Du selbst organisieren.


    Was andere von Dir denken:
    Warum sind die so wichtig? Müll gehört in die Tonne und wird dann demnächst abgeholt. Freundschaften sucht man nicht, sie ergeben sich.

    Und nur weil eine Neurologin meint Du könntest dies oder das nicht ..... naja, was weiß die denn? Die mittlere Reife ist jetzt auch nicht nix. Das ist deine Grundlage auf der Du gut aufbauen kannst.

    ADHS:
    Das kann auch lustig sein. :-)

    Frust und Depri:
    Das darf jeder mal haben. Jeder hat mal ein Loch. Wichtig ist, das Du eine Leiter mitnimmst, damit Du wieder rauskommst. :-)

  5. #35
    wali_karimya

    Gast

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    "Wie kommt ihr mit euren Mitmenschen klar, die kein ADS/ADHS haben?
    Habt ihr Freunde außerhalb eurer Krankheit?
    Und was unternehmt ihr mit ihnen?
    Ich komme mir in meinem Freundeskreis immer vor, wie das 5. Rad am Wagen.
    Obwohl keiner von ihnen dass so sieht(Darüber wurde mir vorhin ausführlich von einem Freund Berichtet).
    Und ich hatte auch nie das Gefühl, als würden sie mich als besagtes fünftes Rad sehen, aber ich fühle mich halt immer so.
    Und so richtig für meine Freunde da sein kann ich nicht. Ich habe selbst zu wenig Energie und zu viele Zweifel dafür."




    Also: ... hm... najaaa. ich war immer die, die eine super Schauspielerin war. Hab immer getan, als wär eh alles super. Hab gelächelt (auch wenn ich nix verstanden hab.) Ich war wahrscheinlich eine suuuuper Blenderin. Aber das war mir wichtig. Ich wusste es halt nicht besser. Das Schlimme war allerdings, dass ich spät Abends zuhause saß und weinte, deprimiert war, frustriert... und dabei wusste ich gar nicht richtig, was eigentlich los war.

    Obwohl ich immer wieder depressive Schübe hatte, war ich immer wieder auch sehr kämpferisch. Nach einem Tief keimte imme wieder (ich frag mich echt, wo das immer herkam) Hoffnung. Es ist a Wahnsinn. "Das Leben ist Kampf" ... sagt mein früherer Freund immer.
    Jaa. Ich wollte mich damit aber nie abfinden. Ich dachte mir: "Nein. Ich will nicht immer kämpfen müssen. Ich will es auch mal schön und einfach haben. Das Leben genießen. Ehrlich fröhlich sein. Nicht nur gespielt".

    31Jahre habe ich gekämpft. Hab all meine sch..ß Löcher durchgestanden. Auf Rettung gewartet. Eines Tages war mir tatsächlich dann ALLES zuviel. Ich hatte keinen Kampfgeist mehr.
    Das war die Zeit, als ich sagte: "Okay. Ich gebe auf. Ich kann nicht mehr.----.........................--- Ich brauche Hilfe. Bitte hilft mir jemand" Das war ein sehr wichtiges Zeichen.
    Bis dorthin wollte ich mir ja auch nicht wirklich helfen lassen.

    Naja. dann wollte ich Hilfe. .... und kriegte keine. das war dann echt die Megasch....e. Biiiiiiiiis man endlich dann die Hilfe bekommt, die man braucht...boahhhhh... da kann echt viel "Wasser die Donau runterfließen"... hart. mies. grausliche Zeit. Hab mich immer an meinen damaligen Freund "angeklammert". Er hat sein Bestes versucht. Mir Adressen rausgesucht. Mir aktiv bei der Suche geholfen.

    Ich denke, dadurch, dass ich ihn kennengelernt habe, hatte ich den Mut und das Vertrauen, dass ich mir Hilfe holen kann. Vorher hatte ich einfach keinen Halt. Ich MUSSTE alleine kämpfen...
    achGott. seufz... hilfe...

    naja. nach vielererlei Interventionen bei x-Stellen, kam ich Schrittchen für Schrittchen (mit vielen Rückschrittchen) auf meinen Psychiater, den ich sehr schätze, meine Therapeutin, die mich gut managed (und nicht auf meine versuchten Manipulationen einsteigt).
    Kampf ist es wohl immer noch. Der wird nie aufhören.

    Meine Tabletten haben mir allerdings Tür und Tor geöffnet. (Ich war positiv motiviert (auch aufgrund einer furchtbar motivierten Rohkost-esserin) etwas abzunehmen). Ich bin ehrlicher geworden. Zu mir. Und zu meinen Freunden.

    Als ich meinen Freunden Schritt für Schritt erklärte, dass es mir in all den Jahren verdammt dreckig ging und meine Sonnenscheinlaune oft auch nur gespielt war (aber nicht immer, manchmal war ich wirklich total lustig drauf), da war das schon ein ordentlicher Schock.

    Ein bisschen Verständnislosigkeit vermischt mit ein wenig Ärger. Aber auch Fassungslosigkeit, ob ich denn jetzt überhaupt die Wahrheit sagte.... . .. wenn man ein Leben lang unabsichtlich (oder um sich selbst zu schützen) lügt, ist das echt schwierig. Eines Tages holt´s dich ein, wie man so schön sagt.

    Ähh. ja und wie war´s früher mit meinen Freunden? Beschissen. Ich sah immer nur, dass alle anderen glücklich waren. Hörte mir ihre Probleme an, gab Ideen ab, bla...., und sagte immer, dass bei mir alles super wäre. Boah. So eine Lügerei. Na egal.

    Ich fühlte mich immer leer und nutzlos, während sich andere scheinbar gut unterhielten. Ich hatte immer das Gefühl neben mir zu stehen. Gar nicht richtig da zu sein. Echt Horror.
    Ursachen gibt es sicher einige.

    Ich interessiere mich sehr für die Zusammenhänge meines Verhaltens und deren Ursprünge. Macht "Spaß", wenn ich mir selbst (mittels Therapeutin) erklären kann, warum ich jetzt so bin wie ich bin. Ich bin allerdings noch laaaaaange nicht fertig.

    So. äh. ja.
    Freunde. hmmm. Ich machte immer alles mit was andere wollten. Sagte überall "ja" und "mir ist es egal, machen wir es so, wie du willst". Das waren meine Freundschaften.
    Sie brauchten was, ich war sofort (ich ließ alles liegen und stehen) zur Stelle. Verrückt. Totale Selbstaufopferung. Egal. Is jetzt vorbei.

    Ich war immer seheeeeehhhhhhr schlecht im Lernen. Ich brauch einfach besondere Zuwendung um etwas ordentlich lernen zu können. Einzelbetreuung. Und zwar von einer Person, die ich mag. Ich kann nicht ausschließlich aus "kalten" Büchern lernen. Ich brauche eine wärmende Beziehung dabei. Dann geht alles viel besser (glaub ich halt)....
    hhmmmm

    Öhh.. jop. So aus jetzt.
    Ich hör ja gar nicht mehr auf.

    Gruß

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Wow, wieder sehr viel geschrieben worden hier!
    Und einiges hat mich durchaus berührt.

    @creatrice:
    So habe ich das ehrlich gesagt noch nicht gesehen.
    Klar, man entlastet den Staat.

    Aber auf der anderen Seite: Wenn die Personen, die mir Hilfe bei meiner Arbeit leisten(denn die haben ja keine "ADS-oder-ähnliches" Probleme)
    selbst meine Arbeit verrichten würden, dann wäre das viel effektiver, meinst du nicht auch?
    Macht es denn dann meine Arbeit nicht wieder irgendwie... Überflüssig?

    Dennoch - Ich habe die Sache noch nicht so betrachtet wie du. Das war dann wohl der depressive graue Star...


    @mj71:
    Nun gut. Mit dem Reden magst du Recht haben.
    Ich habe diese Stärke auch nie abgestritten.

    Du schreibst außerdem noch, dass du dich jetzt von zu hohen Erwartungen abgrenzt.
    Was ist mit den Erwartungen, die du von dir selbst hast?

    Wenn ich meine Erwartungen an meine Belastungsgrenze anpassen würde, dann würde ich mein ganzes Leben nur noch schlafen.

    Das Leben ist wirklich noch etwas mehr als ein Job habe und Geld verdiennen... Ich weiss, für jungen Männer ist es besonders schwierig andere Möglichkeiten zu sehen. Vielleicht hast du auch noch Hobbys und Interessen? Lohnt sich auch, dort etwas aufzubauen. Dort kann man auch sehr schönes erleben.
    Natürlich hat das Leben viele Facetten. Eine große davon ist sicher der Beruf, aber andere sind nicht weniger wichtig.
    Meine Interessen und Hobbys... Dafür bin ich zu schwach! Selbst für die Dinge, die ich gerne tue!

    Natürlich gibt es Menschen, die auch ohne geregelten Job glücklich sind, ohne Frage.
    Dennoch muss man was in seinem Leben für sich tun(und man will ja schließlich auch).
    Und eben das schaffe ich nicht.
    Was sind Siegertypen deine Meinung nach? Fèr mich sind es nicht nur solche die grosse Erfolgen im Leben bringen, aber auch solche die trotz wiederliche Umständen nicht aufgeben und das machen was möglich ist... Ich hatte mich früher nie als Sieger-Frau gesehen, weil ich so viel falsch gemacht hatte. Heute sehe ich anders, weil ich trotztdem weiter gemacht hatte und vor allem, viel gelernt habe und reifer geworden bin. Manche Fehler mache ich sicher nie mehr!
    Richtig. So jemand bin ich nicht. Bin kein Stehaufmännchen.
    Ich kann nur weiter machen, wenn es mir Sinnvoll erscheint. Aber das tut es nicht, wenn ich dauernd nur am scheitern bin.

    @wali_karimya:
    Um ehrlich zu sein...
    Ich kenne zwar die Nähe aus Kindertagen.
    Aber schon sehr früh habe ich das Knuddeln und Kuscheln mit Mami und Schwesterlein verneint,
    Ich kann selbst nicht erklären warum, allerdings kann ich das einfach nicht leiden so geknufft zu werden.
    Mit einer Freundin wäre das sicherlich etwas anderes, aber die habe ich nicht.

    Von daher fehlt mir die Nähe schon. Meine Schwester bietet sie mir immer mal wieder an, aber ich lehne sie im stillen ab.
    Lasse mich dann drücken, ohne ihre trostspendende Wärme anzunehmen.
    Ich habe eigentlich auch eher mehr davon, wenn ich mich verstanden fühle. Das passiert sehr selten.

    Deshalb bin ich euch auch sehr dankbar.

    Ich fühle mich tatsächlich das erste Mal in meinem Leben wirklich verstanden, wenn auch nicht in allen Bereichen(Das geht über so ein Online-Forum ja auch gar nicht),
    aber eben in ein paar wesentlichen Dingen!

    Seine Gefühlswelt beschreiben zu können macht mich bei den Mädels aber auch nur zum Freund und nicht zum "Freund"

    Du schreibst, du hast immer geschauspielert.
    Nun, ich habe etwas ähnliches gemacht.
    Meinen Neid habe ich immer versteckt, in dem ich mich selbst zu Clown machte. Jedes mal.
    Immer wenn ich mal wieder der Dumme war.

    Wie konntest du denn ohne Halt soooooo lange Kämpfen? Waren es deine Ex-Partner, die dich durchbrachten?
    Aber dann musst du doch erst einmal Lebensmut gehabt haben, um dir einen zu angeln oder?
    Woher nehmen!?!

    @krison:
    Fettleibigkeit:
    Na gut. Da gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Aber ohne Disziplin geht da nichts. Das kannst Du nur selbst in die Hand nehmen.
    Das geht übrigens schon ohne Sport. Ernähre dich mal ohne Weizen und Industriezucker = 1kg / Woche weniger. Ich gebe aber zu bedenken, dass das schwer ist. Weil das Zeug praktisch überall drinnen ist. Aufgrund einer Erkrankung kenne ich mich damit leider gut aus. Ich hatte einen Hefepilz wo er nicht hingehört.
    HA! Disziplin ist doch das Problem!
    Der Corpus delicti, da wo es halt hapert!

    Tatsächlich ernähre ich mich zu 99% Glutenfrei.(Wenn ich jetzt irgendwo nen Bonbon angeboten bekomme, dann ist mir das relativ...),
    da ich Probleme mit meiner Schilddrüse habe. Wer den Zusammenhang nicht versteht: Einfach mal "Weizen Wampe" googlen ;-)

    Da war das nicht so schwer. Nach drei Tagen ohne Brot will man es gar nicht mir haben.

    Industriezucker habe ich aber nicht auf der Agenda.


    Berufsausbildung:
    Matheschwäche ist kein Argument gegen einen Beruf der mit Mathe zu tun hat. Das Informatikfeld ist sehr breit aufgestellt. Hier einen Ausbildungsplatz zu finden dürfte mit dem Realschulabschluss zwar nicht so einfach sein. Aber alternativ kannst Du einen Informatikberuf lernen und dann die Fachhochschulreife draufsetzen. Da gibt es bestimmt Möglichkeiten. Aber auch hier gilt: Das musst Du selbst organisieren.
    Es ist ja nicht nur das. Ich habe generell starke Konzentrationsprobleme! Sich in 1000-Zeilen Code zu verirren ist leicht, aber dort leider Berufsalltag.
    Sich dort wieder zu entwirren ist schon für "normalos" unheimlich schwer. Für fühlte es sich unmöglich an.
    Ich habe es selbst schon mit Programmieren versucht. Aber es ist nichts für mich, denn ich verliere mich in dem Gewirr(Trotz comments ;-).

    Was andere von Dir denken:
    Warum sind die so wichtig? Müll gehört in die Tonne und wird dann demnächst abgeholt. Freundschaften sucht man nicht, sie ergeben sich.
    Aber viele denken ja viel besser von mir als ich es eigentlich bin!
    Ich Schauspieler zu viel, die meisten merken mir meine Probleme doch gar nicht an!

    Und nur weil eine Neurologin meint Du könntest dies oder das nicht ..... naja, was weiß die denn? Die mittlere Reife ist jetzt auch nicht nix. Das ist deine Grundlage auf der Du gut aufbauen kannst.
    Wie gesagt, ich spürte diese Schwächen ja auch schon vorher. Die Diagnose hat leider recht.
    Oder was heißt leider. Ich bin froh, endlich mal Schwarz auf Weiß zu haben, dass ich nicht normal fähig bin.

    ADHS:
    Das kann auch lustig sein. :-)
    Der Gewinn den ich davon habe, wiegt die Nachteile nicht auf.
    Ich wäre lieber ein moderner Arbeitszombie, als das was ich jetzt bin.

    Frust und Depri:
    Das darf jeder mal haben. Jeder hat mal ein Loch. Wichtig ist, das Du eine Leiter mitnimmst, damit Du wieder rauskommst. :-)
    Und wenn ich die Leiter verschenke? Andere können sie doch viel besser gebrauchen. Irgendwann bin ich in dem Loch dann eh eingegangen. Dann ist da auch wieder Platz.

    ______________________________ ______________________________ ______________________________ ______________________________ _________________

    Warum im Leben kämpfen, wenn andere mit weniger Anstrengung mehr erreichen können?
    Damit es MIR gut geht? Okay!
    Aber nur, wenn ich dabei niemandes Hilfe überstrapaziere.
    Das tue ich aber. In Zukunft wahrscheinlich noch mehr als bisher, wenn ich weitermache...
    Ansonsten ist es irgendwie egoistisch. Ich meine: Weder ich, noch andere können was für meine Krankheit.
    Warum darf ich denn dann andere mit meinen Leiden belasten?
    Sollte ich nicht lieber die Verantwortung für mich und die Krankheit übernehmen und mich möglichst verziehen?
    Wäre das nicht.... Besser für alle?
    ______________________________ ______________________________ ______________________________ ______________________________ _________________



    VIELEN LIEBEN DANK!

    Für all die lieben Ratschläge und Argumente, sich für das Leben zu entscheiden!
    Ich bin zwar immer noch sehr verwirrt und brauche eure Argumente, aber glaubt mir;
    Bis hier hin habt ihr mir schon alle mehr geholfen, als allen anderen in meinem Leben!

    Also...
    Danke!

  7. #37
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Hallo Woodpecker:

    Du schreibst außerdem noch, dass du dich jetzt von zu hohen Erwartungen abgrenzt.
    Was ist mit den Erwartungen, die du von dir selbst hast?
    Ich habe sie runtergeschraubt. Statt zu denken dass ich dies und das unbedingt erreichen muss, hatte ich angefangen zu denken: "ich probiere es, wenn nicht klappt, tue ich mich überlegen wieso et nicht klappt und neu entscheiden"

    Wenn ich meine Erwartungen an meine Belastungsgrenze anpassen würde, dann würde ich mein ganzes Leben nur noch schlafen.
    Da glaube ich dich einfach nicht... Mit die ausführliche Texten die du hier geschrieben hast, warst du wach, oder? Es mag sein, dass du sehr viel herumhängen würden, aber irgendwas tun, wirst du sicher noch machen. Auch einfach, weil nur herumhängen auf Dauer nicht so spannend ist.

    Natürlich gibt es Menschen, die auch ohne geregelten Job glücklich sind, ohne Frage.
    Dennoch muss man was in seinem Leben für sich tun(und man will ja schließlich auch).
    Und eben das schaffe ich nicht.
    Für was du selber nicht schaffst und wichtig ist, kannst du dich auch Hilfe holen... Niemand sagt dass du alles allein schaffen sollte. Menschen haben sich seit immer im Gruppe organisiert, damit sie auch zu einander schauen können...

    Warum im Leben kämpfen, wenn andere mit weniger Anstrengung mehr erreichen können?
    Damit es MIR gut geht? Okay!
    Aber nur, wenn ich dabei niemandes Hilfe überstrapaziere.
    Das tue ich aber. In Zukunft wahrscheinlich noch mehr als bisher, wenn ich weitermache...
    Ansonsten ist es irgendwie egoistisch. Ich meine: Weder ich, noch andere können was für meine Krankheit.
    Warum darf ich denn dann andere mit meinen Leiden belasten?
    Sollte ich nicht lieber die Verantwortung für mich und die Krankheit übernehmen und mich möglichst verziehen?
    Wäre das nicht.... Besser für alle?
    ______________________________ ____
    Ja, Verantwortung für dich zu nehmen ist wichtig! Aber es heisst nur dass du so viel machst wie es dich möglich ist und gerade dich Hilfe holst wo du brauchst. Langfristig bringt alle etwas wenn du jetzt die ganz Hilfe in Anspruch nimmst die du brauchst. Durch diese Hilfe, wirst du einiges erreichen und dann selbständiger werden und auch etwas zurück geben können, auch wenn es nur von deine Erfahrung zu reden...

    Zörgerst du zu viel mit Hilfe holen, kann sein dass es schlimmer wird...

    Verantwortung zu übernehmen heisst gerade nicht alles allein zu machen. Es heisst wirklich, dass machen was dich möglich ist, und was dich langfristig am meistens bringt, auch Hilfe holen...

    Wenn du dich verziehst? Wer hat noch was von deine tolle Seiten? Du bist mich mit der Zeit sympatisch geworden und ich merke dass es in dich echt vieles steckt... Mit Hilfe, kann sein dass du echt sehr viel geben kannst... Aber auf eine Weise der auch für dich stimmt.

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 34

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Für was du selber nicht schaffst und wichtig ist, kannst du dich auch Hilfe holen... Niemand sagt dass du alles allein schaffen sollte. Menschen haben sich seit immer im Gruppe organisiert, damit sie auch zu einander schauen können...
    Das mit den Gruppen ist ja gerade das Problem! Wenn man in einer Gruppe ein Hobby beginnt, dann werden die anderen immer schneller besser darin als ich.
    Und ICH darf mich dann belehren lassen! Wie ich es hasse, ständig nur von anderen Lernen zu müssen!
    Immer nur nehmen, nie geben! Weil ich einfach zu schwach bin!
    Es löst in mir eine solche Wut aus! Wenn alle auf dem gleichen Niveau beginnen, ich aber schon nach kurzer Zeit meilenweit hinterher hinke!

    Wie ein Kleinkind: "Ich kann das schon alleine Mami!".............
    Und fällt dann doch immer wieder auf die Schnauze!
    Im Kleinkindalter ist das ja auch normal und gut so.
    Aber in meiner Altersregion?!? Da macht es mich einfach nur Minderwertig!


    Eines solche Situation hat mir übrigens den Rest gegeben, woraufhin ich meinen Freunden "lebt wohl" sagte...

    Ja, Verantwortung für dich zu nehmen ist wichtig! Aber es heisst nur dass du so viel machst wie es dich möglich ist und gerade dich Hilfe holst wo du brauchst. Langfristig bringt alle etwas wenn du jetzt die ganz Hilfe in Anspruch nimmst die du brauchst. Durch diese Hilfe, wirst du einiges erreichen und dann selbständiger werden und auch etwas zurück geben können, auch wenn es nur von deine Erfahrung zu reden...
    Nun, ich redete beim Verantwortung übernehmen auch nicht von "alles alleine machen".
    Ich redete davon, als Obdachloser durch die Stadt zu wandern, mich wie eine Ratte von den Resten einer besseren Zivilisation zu ernähren!

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 90

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Ich hatte den Hefepilz auf der Zunge. Wenn da Zucker oder Weizen kam, dann fing der an zu wuchern .... so, schönes Bild oder?
    In der Zeit habe ich wirklich 1kg/ Woche abgenommen.

    Berufsausbildung: Du musst ja nicht Programmieren. Fang mit etwas leichterem an. Netzwerkadmin oder so. Die klicken sich nur durchs Leben^^. Wie gesagt: Das Spektrum ist sehr weit. Aber klug machen musst Du dich selbst. Das kann dir keiner abnehmen.

    Wenn viele denken, Du bist besser als Du wirklich bist .... lass sie das doch glauben. Das ist gar nicht schlecht. Das erspart dir die Mühe sie genau davon zu überzeugen.

    Was heißt "Ich bin nicht normal fähig"? Redest Du dir das ein? Redet es Dir jemand ein? Macht die Diagnose das mit Dir? Solch einen Blödsinn lass Dir nicht einreden. Du gehst deinen Weg. Du machst vielleicht Umwege, aber zukünftig lernst Du auch die Abkürzungen. Manchmal musst Du dich durchbeißen. Da kommt keiner und zieht dich durch. Die Zeiten sind mit 18 Jahren vorbei. Denn mit 18 gibt's Du die Regeln vor. Und dieses Privileg solltest Du für dich nutzen. Das wird nämlich weiter bringen.

    Im übrigen: Im örtlichen Baumarkt gibt es genug Leitern für alle. Niemand will eine gebrauchte Leiter.

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS = Lebensunfähig? Meine Verzweifelungen suchen eure Erfahrungen!

    Wenn du es schaffst solch lange Texte hier zu verfassen, dann ist deine Konzentration auch nicht die eines Kleinkindes. Das was dich gerade von jeglichen Fortschritten abhält ist nicht dein ADHS, sondern deine Depression. Und mit der scheinst du dich gerade eingerichtet zu haben. Du findest tausend "aber" "ich kann das nicht" etc etc........ Ja! In dem Punkt bist du wie ein Kind. Aber nicht weil das ADHS dich hindert erwachsen zu werden, sondern du selbst. Deine Belastungsgrenze ist definitiv nicht nur schlafen, denn Freunde, deine Zeilen, und vor allem dein vehementer Widerwillen etwas zu verändern oder zu tun, damit es dir besser geht, kommen nicht vom Schlafen.


    Wichtig ist doch erstmal so weit auf die Beine zu kommen, das ein Fortschritt auch realistisch ist. Und das wird es wohl nur mit fachlicher medizinischer und therapeutischer Hilfe sein. Du könntest ja mal deine Betreuer fragen ob sie dir bei der Suche nach einem Therapeuten helfen können. Du könntest auch deinen Arzt fragen ob eine Kur oder ein stationärer Aufenthalt sinnvoll wäre, um lebensfähig zu werden. Du kannst sogar selbst mal im Internet recherchieren. Zumindest wären das doch wirklich machbare Schritte in die Unabhängigkeit.

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