Seite 1 von 5 12345 Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 42

Diskutiere im Thema Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 107

    Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Kennt das auch jemand?

    Damals als ich die Aklärung gemacht habe, hatte ich grossen Leidensdruck wegen meiner Aggression.

    Seit der Diagnose sind nun gut 1 1/2 Jahre vergangen.

    Heute habe ich viel mehr Mühe mit sozialen Kontakten, was mich sehr belastet.

    Schnell fühle ich mich missverstanden, versuche zu interpretieren, lasse mich durch die andern verunsichern, suche krankhaft nach Bestätigung, überlege was die andern wohl über mich denken - eine negativ Spirale, welche mich viel Energie raubt und ich teilweise schlecht durchbrechen kann.


    Momentan spitzt sich dies in meiner beruflichen Tätigkeit zu.

    Einerseits habe ich den extremen Anschiss, weil ich mit extrem vielen Leuten sehr eng zusammenarbeiten muss.

    Es fehlt an Kooperation und der gemeinsamen Haltung und ich habe das Gefühl alles was da abgeht, nicht fassen zu können.

    Ich bin teitweise dafür verantwortlich.
    Am liebsten möchte ich da weg. Aber ist es an einem anderen Ort besser?

    Auch habe ich da viele Leute die ich mag und der Gadanke an Abschied schmerzt mich...

    Auch habe ich schon Mist gebaut, der genau darauf zurück führt, dass mich das Ganze so stresst.

    Zum Glück haben wir da keinen nachtagenden Chef!


    Das Ganze betrifft nicht nur die Arbeit.
    Auch Freundschaften die mir wichtig sind, stressen mich.

    Kontakte die ich für meine Tochter wahrnehmen solle, stressen mich.

    Irgendwie mag ich langsam nicht mehr...

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Hi,
    kann ich gut nachvollziehen.
    Seit der Diagnose bin ich in die schwarze loch gefallen, die Gedanken drehen sich nur im "Warum hat man dasw bei mir so spät festgestellt", "Wäre ich als Kind behandelt, wäre mein Leben ganz anders verlaufen""Jetzt ist eh zu spät"
    Wut, manchmal auch Selbstmordgedanken.
    Als ich bei meinen Eltern war un dsie mit mir die alte Fotos gesehen haben, bin ich fast durchgedreht innerlich.

    Ich bereue es, mich getestet zu haben.
    Mit Diagnose Borderline könnte ich viel besser umgehen.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    @Nell
    Vielleicht hat sich auch nur Deine Wahrnehmung verändert? Ich bemerke jetzt viel öfter wenn meine "Defekte" zuschlagen, also wenn ich in den Raum plappere oder emotional überreagiere.
    Vielleicht ist das bei Dir ähnlich und das Wissen darum übt Druck auf Dich aus den Zustand verändern zu wollen.

    Ich bin mir selbst noch nicht so 100% im klaren wie ich mit der Info dass ich ADHS habe umgehen soll in Bezug auf meine Interaktion mit anderen Menschen. Aber generell versuche ich positiver zu sein und mich (wieder) mehr für andere zu interessieren. Die meisten anderen Menschen haben auch kein gutes Selbstbewußtsein, kann also nichts schaden.


    @Felis
    Ich denke es würde dir gut tun zu verzeihen. Niemand ist daran schuld, aber sogar wenn, jeder macht Fehler.

    Klar wäre dein Leben anders verlaufen. Aber in der Vergangenheit leben ist nicht gut. Nimm dich an wie du jetzt bist und gehe nach vorne.

    Ich finde ADHS im übrigen viel besser als Borderline. Borderline ist eine psychische Störung, dass heißt dass ist durch dein Leben geprägt worden. Somit wird zumeist versucht das "System" zu "normalisieren", also die Störung zu beseitigen. Die CHancen auf "Heilung" bei Borderline sind ziemlich mies.
    ADHS ist anders. Das ist angeboren. Es gibt keine Heilung, nur ein Management von ADHS.
    Das heißt, du musst dich nicht damit rumärgern wie es dazu gekommen ist und blablub. Einfach akzeptieren und das beste aus deinem Leben machen.

  4. #4
    UglyKid

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Hoi
    Geht mir iwie ähnlich. Vor der Diagnose bin ich stur meinen Weg gegangen, ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen, wie ich wirke oder habe
    vieles einfach nicht mitbekommen. Hab mich einfach nur immer gefragt warum ich Dinge nicht kann, die andere mit Leichtigkeit hinbekommen(zB soz.
    Kontakte). Mit Mph und Therapie hat sich meine Wahrnehmung sehr verändert und ich merke sehr deutlich, wo meine Defizite(viele) liegen. Empfinde
    dies als äusserst frustrierend und belastend. Ausserdem "glupschen" da immer wieder Momente aus meinem Leben auf, was mir weiter "Schmerzen"
    bereitet.
    Am Arbeitsplatz spüre ich die Ausgrenzung jetzt sehr deutlich, was der Motivation nicht unbedingt zuträglich ist.
    Was mich sehr ärgert, ist der Umstand, dass ich mittlerweile das Rüstzeug hätte, die Dinge offensiv anzugehen, kann es aber nicht umsetzen.
    Vieles empfinde ich mittlerweile einfach nur noch anstrengend.
    Sitze in einem tiefen Loch, sehe zwar Licht, finde aber keinen Halt, um hinauf zu steigen.
    Gruss

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Felis schreibt:
    Hi,
    kann ich gut nachvollziehen.
    Seit der Diagnose bin ich in die schwarze loch gefallen, die Gedanken drehen sich nur im "Warum hat man dasw bei mir so spät festgestellt", "Wäre ich als Kind behandelt, wäre mein Leben ganz anders verlaufen""Jetzt ist eh zu spät"
    Wut, manchmal auch Selbstmordgedanken.
    Als ich bei meinen Eltern war un dsie mit mir die alte Fotos gesehen haben, bin ich fast durchgedreht innerlich.

    Ich bereue es, mich getestet zu haben.
    Mit Diagnose Borderline könnte ich viel besser umgehen.

    Ich kann dich sehr gut verstehen mit deinem Gedanken. Aber ich sag mir immer, dass Leben ist lang und trotz ADS habe ich doch wie viele Normalos auch sehr schöne Erinnerungen an meine Kindheit. ADS gehört eben zu mir, so wie andere z.B. eine geringe Intelligenz haben und nicht viel erreichen im Leben. Wir haben wenigstens die Chance nach der Diagnose Hilfe zu bekommen ( sei es Medikation oder Therapie) und so etwas zu ändern in unserem Leben. Also nicht verzweifeln liebe/r ? Felis, es ist nicht leicht was zu ändern, aber es geht wirklich Schritt für Schritt. Nur in den negativen Gedanken "wie wäre alles gelaufen, wenn man es zeitiger erkannt hätte" bringen nichts - mein Lieblingsspruch : das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden !!!! Wünsch dir, dass du das vielleicht verinnerlichen kannst und dich aus den negativen Gedanken lösen kannst. Dafür kannst du dir auch Hilfe holen, sprich einen Therapeuten suchen, denn allein schafft man das manchmal nicht.

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 520

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Hallo,
    auch ich erlebe Vieles seit der Diagnose vor mehr als einem Jahr als schwieriger.

    Bei mir liegt das unter anderem daran, dass mir nun Dinge nicht mehr einfach nur schwer fallen oder lange dauern oder anstrengend sind, sondern, dass ich nun ahne, warum mir etwas schwer fällt.
    Und viel öfter merke, wo es "unrund" läuft.
    Das führt dann dazu, dass ich darüber nachdenke, an welchen Stellen ich etwas ändern kann, welche dysfunktionalen Strategien ich über die Jahre entwickelt habe und welche besseren Strategien mir das Leben erleichtern könnten. Privat wie beruflich.

    Weiterhin stelle ich fest, dass manche "Freunde" nicht hilfreich sind oder ich vielleicht zu viel erwarte habe. Daraus folgt, dass ich meine Energien auf den Kontakt mit Menschen richte, die mir besser tun. Sprich Veränderung des sozialen Umfeldes, da alte "Freunde" sich teilweise damit schwer tun, dass ich jetzt mehr mit mir zu tun habe, als mit ihren Belangen, bei gleichzeitigem Unverständnis/Desinteresse an meinen Belangen.

    Und ich bin noch immer auf der Suche, was mir gut tut, was mir hilft, Entspannung zu erlangen, zu lernen "Nein" zu sagen, ...

    Alles in allem sehr viele Aspekte, die Arbeit und Energie erfordern. Das erscheint mir auch oft anstrengender bzw. schwieriger als mich "einfach irgendwie" durch zu wurschteln.

    Das habe ich nun aber über 40 Jahre gemacht.
    1-2 Jahre Erforschen, Erproben, Hinterfragen, Einschleifen und Umgehen mit Veränderungen, die hoffentlich mittel- und langfristig eine Verbesserung meines "Selbst-Managements" und Lebensqualität bedeuten, sind da eine vergleichsweise kurze Zeit.

    Ich versuche diese teilweise sehr schwierige Zeit, die häufig auch schmerzhaft und traurig ist, unter dem Strich positiv zu sehen. Ohne Leidensdruck hätte ich nicht nach Hilfe gesucht und seitdem bewege ich mich!

    Ich nenne es (wertfrei) "Behinderungsverarbeitung" .

    Und an einigen Stellen nehme ich bereits deutliche Fortschritte wahr: klareres Abgrenzen-Können und Stellung beziehen in emotionalen Situationen (mir nicht jeden Schuh anziehen und in Defensivhaltung gehen...), eigene Bedürfnisse / Belange etwas besser wahrnehmen und im Blick behalten...

    Ob oder wann ich damit je fertig sein werde, weiß ich allerdings nicht...

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Parabel schreibt:
    @Nell
    Ich finde ADHS im übrigen viel besser als Borderline. Borderline ist eine psychische Störung, dass heißt dass ist durch dein Leben geprägt worden. Somit wird zumeist versucht das "System" zu "normalisieren", also die Störung zu beseitigen. Die CHancen auf "Heilung" bei Borderline sind ziemlich mies.
    ADHS ist anders. Das ist angeboren. Es gibt keine Heilung, nur ein Management von ADHS.
    Das heißt, du musst dich nicht damit rumärgern wie es dazu gekommen ist und blablub. Einfach akzeptieren und das beste aus deinem Leben machen.
    Also Pillen schlücken, keine Fragen stellen und funktionieren.
    Therapie bringt dann eh nicht, was solls.

    Be Borderline hatte ich mindestens Hoffnung.
    Jetz hat mein Leben keinen Sinn und alles, was ich hier lese, klingt auch nicht ermutigend.
    Ich frage mich, warum ich als Erwachsene es mir angetan habe? Hätte ich es nicht gewusst, wäre es für mich besser. Bin froh, dass ich keinen IQ-Test gemacht habe, als Kind hatte ich einen hohen IQ aber ich hoffe, dass ich im Laufe des Jahren verblödet bin. Es ist einfach leichter für mich, das zu glauben.
    Manchmal denke ich, ich vergesse die ADS und lebe so, wie ich auch vorher gelebt habe

    Und F..ing, wenn ich schon behindert bin, dann möchte ich auch Behindertenausweis und all das, was dazu gehört.
    Geändert von Felis (20.01.2015 um 23:01 Uhr)

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Felis du kannst einen Ausweis beantragen, wenn du objektiv in best. Bereichen behindert/gehindert bist. Was ich aber raushöre ist das du dich gerade selbst behinderst. Was macht denn die Diagnose anders? Was macht sie schlechter? Du hast jetzt die Chance an den Dingen zu arbeiten weswegen du dich diagnostizieren lassen hast. Eigentlich kann es nur besser werden, es sei denn du hast einen sekundären Krankheitsgewinn, dann wird es meist wirklich subjektiv schlechter. Nicht jeder mit ADHS ist behindert oder schwerbehindert, das sind die wenigsten. Mit der Diagnose hast du nicht eine Krankheit, sondern eine Erkenntnis dazu gewonnen. Alles was schlecht läuft war auch schon vorher da.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Mir geht es anders. Besser.

    Die ADHS Diagnose hat das Tor geöffnet hinter dem Hilfe lag. Ich hab das Tor vorher nichtmal gesehen.

    Klar, manchmal ist der ADHS typische Selbstbetrug, die Fehleinschätzung des Ich, ganz angenehm und das vermisse ich auch dann und wann. Aber insgesamt geht es mir besser weil ich den Archimedischen Punkt gefunden habe. Ich (!) kann langfristig und geplant meine Welt bewegen. Wow. Was für eine Erfahrung. Das ist für mich das wichtigste Ergebnis der (Psycho)-Therapie. Ohne ADHS Diagnose wäre das nicht passiert.

    MPH hilft nur in Teilbereichen, also etwa Impulsivität und Gereiztheit; auch Muskelverspannungen sind weg. Das sind aber nicht die Kernprobleme. Alleine bringt das nix.

    Im Übrigen ist ADHS keine Behinderung find ich. Eher vom Kaliber wie Depressionen. Schon ein Problem aber keine Behinderung.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger...

    Hallo,

    Kennt das auch jemand?
    Damals als ich die Aklärung gemacht habe, hatte ich grossen Leidensdruck wegen meiner Aggression.
    Seit der Diagnose sind nun gut 1 1/2 Jahre vergangen.
    Heute habe ich viel mehr Mühe mit sozialen Kontakten, was mich sehr belastet.
    nein, so ist es bei mir nicht gewesen! Das Problem ist meiner Meinung nach, dass viele vollkommen falsche Erwartungen von der Diagnose haben.
    Ich wusste lange vor Diagnose, dass ich Adhs habe. Damit wurde es nur offiziell damit ich zum Psychologen gehen kann. Das wars.
    Auf gefühls ebene war es eine Erleichterung und kein Last! Vieles in mein Leben wurde verständlich, erklärlich und bestätigt.

    Was ich bis jetzt hier gelesen habe über die Probleme was einige haben kann ich sagen (meiner Meinung nach), dass viele nicht Adhs selbst plagt sondern die psychische Störungen die es verursacht weil es nicht behandelt wurde. Aggression, Sucht, Beziehungsprobleme...

    Schnell fühle ich mich missverstanden, versuche zu interpretieren, lasse mich durch die andern verunsichern, suche krankhaft nach Bestätigung, überlege was die andern wohl über mich denken - eine negativ Spirale, welche mich viel Energie raubt und ich teilweise schlecht durchbrechen kann.
    Das alles ist nicht Adhs alleine, ich würde sogar sagen kaum Adhs/Ads. Es sind folgen von Jahre langen nicht oder falsch behandelten Adhs, was diese Probleme verursachen.


    Und nun zu dir Felis

    Hi,
    kann ich gut nachvollziehen.
    Seit der Diagnose bin ich in die schwarze loch gefallen, die Gedanken drehen sich nur im "Warum hat man dasw bei mir so spät festgestellt", "Wäre ich als Kind behandelt, wäre mein Leben ganz anders verlaufen""Jetzt ist eh zu spät"
    Wut, manchmal auch Selbstmordgedanken.
    Als ich bei meinen Eltern war un dsie mit mir die alte Fotos gesehen haben, bin ich fast durchgedreht innerlich.

    Ich bereue es, mich getestet zu haben.
    Mit Diagnose Borderline könnte ich viel besser umgehen.
    Das einzige mal das ich geweint habe wegen Adhs war, als ich ein Brief von einer Frau 56 gelesen habe. Wir schrieben uns Briefe wegen Adhs. Es wurde mit 56 Adhs bei ihr diagnostiziert und sie schrieb über ihren leben und diesen mysteriösen etwas was sie immer begleitete. Adhsler wissen was sie alles durch machen musste in diesen unbewussten 56 Jahren. Aber was mich zum weinen brachte war, wie sehr sie glücklich war über die Diagnose. Sie schrieb, dass sie erst jetzt anfängt ihr eigenes bewusstes Leben zu leben. Sie schrieb auch über ihren Leiden was sie erlebte, aber ohne bedauern. Sie freute sich auf dass was vor ihr lag.

    Ich bin so glücklich, dass ich so bin wie ich bin. Ich möchte mein Leben mit niemanden tauschen. Es gibt so viel Gutes was Adhs mit sich bringt, wenn du es findest, willst es nicht mehr verlieren.

    Ich fühle mich gerade nicht gut, eigentlich ziemlich scheiße deswegen habe ich mich hier angemeldet. Weil ich Adhs habe gebe ich nicht auf, wir sind Kämpfer und freuen uns auf die Guten Tage die wieder kommen werden.

Seite 1 von 5 12345 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Diagnose ADS, Ritalin, seit dem geht alles den Bach runter
    Von Explorer2000 im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 49
    Letzter Beitrag: 22.12.2012, 19:59
  2. Seit Diagnose alles schlimmer
    Von TheFreak im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 20.07.2011, 19:36

Stichworte

Thema: Seit der Diagnose ist alles irgendwie schwieriger... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum