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Diskutiere im Thema Hyperfokus auf menschen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 546

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Anhänglich würde ich es jetzt nicht direkt bezeichnen... das ist irgendwie was anderes... ich glaub da steckt ein tiefes Urbedürfniss nach Anschluss und Zugehörigkeit dahinter.
    Es gibt doch so eine Bedürfnisspyramide (maslov) und da steht auch irgendwo, ich glaub auf Stufe 2 oder 3 was von zugehörigkeit und anerkennung...
    Und zugehörigkeit bedeutet auch in einem gewissen Maß Sicherheit und danach sehnt sich doch ein jeder
    Geändert von Susilein (21.09.2015 um 14:01 Uhr)

  2. #12
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Ich glaube,ein ADHS-Hyperfokus auf Menschen wäre wohl nur möglich,wenn ein Mensch-ähnlich wie ein Computerspiel,oder faszinierende Beschäftigungen-sofortige Rückmeldung liefern würde. Da sind Menschen aber doch ein wenig zu unberechenbar,weil keine Objekte.

    Was sein kann,ist das ein Mensch sozusagen als "Monotonieunterbrecher" wahrgenommen und seine Gesellschaft daher intensiv gewünscht wird.

    Alles andere hat für mich eher wenig mit ADHS zu tun.

    LG

    Nachtrag: eine Fokussierung auf den Anderen ist z.B.bei Verliebten häufig zu beobachten-ganz unabhängig von vorhandenen Störungen.

    Und das heißt dann auch beim ADHS'ler verliebt sein. Nicht Hyperfokus. Gott sei Dank ist ja nun nicht jede unserer Gefühlsregungen und Verhaltensweisen pathologisch.
    Geändert von luftkopf33 (21.09.2015 um 15:34 Uhr)

  3. #13
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 274

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Klar kann sich der Hyperfokus auch auf Menschen richten. Das hängt meiner Ansicht nach mit einem speziellen Thema zusammen, dass in einer Hinsicht interessiert. Das muss in keinem positiven Zusammenhang stehen. Es betrifft uns in irgendeiner Hinsicht eben intensiv und daraufhin beschäftigt es und eine Auseinandersetzung beginnt. Das widerspricht nicht den Erklärungsansätzen, die ihr genannt habt. Die vermute dass die sehr wohl zutreffen und auch Normalos haben, jedoch vermute ich dass bei uns sowas noch viel intensiver ist. Natürlich kann auch irgendein Wahn dahinterstecken. Das müsste dann ein Psychologe aufdecken. Das Feld ist diesbezüglich sehr vielseitig. Aber es scheint mir alles schon mit ADHS sehr gut zusammen zu passen, aber dies muss nicht bei jedem zutreffen, insbesondere dann nicht, wenn er sonst keine ADHS-Symptome aufweist.

    Im Zusammenhang mit Verliebtheit kenne ich das aber auch. Ich war vermutlich von starken Hormonen in meiner Pubertät ziemlich intensiv mit solchen Gefühlen, aber ich glaub das ist auch nicht so ungewöhnlich. Und naja ich glaube man kann sich sowas auch abgewöhnen. Bedarf einer bewussten Entscheidung damit anzufangen und man kann diesbezüglich sein Verhalten auch ändern. Ah ja und das passiert sowieso, wenn man sich mit vielen Menschen trifft und zu tun hat. Ich finde da schwierig bei Bekannten was zu finden, was mich reizt um mich darauf zu fokussieren. Wenn was da ist, ist da meist irgendwas nicht in Ordnung, irgendein Konflikt oder so. Dann kann das ein oder andere schon helfen. Aber oft will ich mich auch hier nicht an einem Problem festbeißen.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Du meinst wenn du dir keine Gedanken um deine Mitmenschen amchst gehen diese eher auf dich zu ?

    Ist mir noch nicht passiert, wenn doch hatte ich eher den Eindruck dass die sich doch nicht so wirklich für mich interessieren. Es sei denn ich nehm das falsch wahr und andere denken dann ich interessier mich selbst nicht für die. Ich verlier auch gerade aus versch. Gründen das Vertrauen in meine Mitmenschen.

  5. #15
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 274

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Reatonjo schreibt:
    Du meinst wenn du dir keine Gedanken um deine Mitmenschen amchst gehen diese eher auf dich zu ?

    Ist mir noch nicht passiert, wenn doch hatte ich eher den Eindruck dass die sich doch nicht so wirklich für mich interessieren. Es sei denn ich nehm das falsch wahr und andere denken dann ich interessier mich selbst nicht für die. Ich verlier auch gerade aus versch. Gründen das Vertrauen in meine Mitmenschen.
    Ne, nicht unbedingt. Aber der Hyperfokus entsteht nicht. Es lohnt sich schon sich Gedanken zu machen um seine Mitmenschen, eben nicht so tiefe. Eher ein Zwinkern so ganz ohne weitere Bedeutung und das eben auf mehrere bezogen. Das gelingt mir aber auch erst sein dem ich Medis einnehme.

    Das Vertrauen kann man sehr leicht verlieren. Habe festgestellt man sollte mit seinem Vertrauen nicht allzu freigiebig sein uns seeehr aufs Bauchgefühl hören. Aber es gibt schon noch liebe Menschen, denen man Vertrauen kann, dauert eben ein wenig bis man ihnen wirklich nahe ist und man merkt dass man das darf.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Hey Susilein,

    vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung. Scheint also wirklich eine Art des Hyperfokus sein. Ein "normal"-Denkender würde sicherlich sowas wie Anhänglichkeit oder "Klette" denken. Aber die wissen ja im Regelfall nicht, was es mit ADHS auf sich hat und wie man damit "anders" denkt - eben wesentlich konzentrierter auf eine Sache - oder aber Person.

    Das Gleichnis mit dem Papparazzi finde ich sehr gut - genauso fühlt es sich nämlich an. Auch die von Dir geschilderte Ablehnung bei zuviel Kontakt passt gut - ich kam tatsächlich am besten dazwischen, wenn ich mich, wie von Dir beschrieben einen, oder besser noch 5 Schritte bis zum "mir-doch-egal-Abstand", von den Leuten wegbewegt habe.

    Zumeist kamen dann doch manche auf mich zu...

    Aber wie soll man es abstellen?

    Ich bin in quasi mehrfacher Behandlung - einerseits beim Psychiater aber auch bei einer Coachin. Die halten mir schon den Spiegel vor - und das ist auch gut so. Aber das Thema habe ich mit denen noch nicht besprochen. Kam bisher auch nicht so oft vor - eigentlich ist es faktisch das 2. Mal, dass ich so massiv auf eine Person gehe und "Hobby"-Papparazzi unterwegs bin - das will ich eigentlich nicht. Auch wenn ich mich zu dieser Person hingezogen gefühlt habe - im Grunde genommen habe ich nichts mir der zu tun. Das Bedürfnis scheinbar einen Menschen mit vielen (zu vielen) Gemeinsamkeiten gefunden zu haben, ist sehr schön, aber führt dann, wenn der/die andere das nicht so sieht oder sich fragt, warum man sich "anklettet" oder sogar komisch wirkt (wenn man Infos hat, die man ohne mit demjenigen darüber gesprochen zu haben nicht haben könnte) dazu, dass man im Grunde verschissen hat.

    Da ich die Person bald wieder sehe - ich fände es aus beruflichen Gründen äußerst wertvoll einen zumindest dauerhaften Ansprechkontakt zu haben - was meint ihr, wie man damit am besten umgeht?

    Sich im nächsten Kurs neben sie setzen? Oder doch lieber extra weg? Möglichst zu erst dort sein, in der Hoffnung, sie setzt sich neben einen? Wenn sie das dann aber extra nicht macht, ist es natürlich noch blöder, denn noch klaren kann sie einem ja wohl kaum signalisieren, dass man ihr unsympatisch ist. Zumindest fürchte ich, dass es dann deutlich schlimmer wird mit "Paparazzi"-Hyperfokus.

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 546

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Ich habe schon das Gefühl, dass, wenn ich einen Schritt zurücktrete, mehr zurückkommt (nicht unbedingt in Form von Menge - auch Qualität). Auch kann man so leichter feststellen ob der auserwählte Kontakt auch wirklich passt bzw. es sich lohnt mehr darin zu investieren.

    Reagiert der andere ausschließlich auf meine Aktionen (also Mails, SMS, Anrufe usw.) entsteht ein Ungleichgewicht. Ich gebe und gebe und der andere nimmt und nimmt. Das ist mir ehrlichgesagt die letzten Wochen erst klar geworden... darum kann ich hier jetzt auch so schlau daher reden...

    Auch darf man glaube ich nicht alles auf die Waagschale legen - versucht man jedes Wort, jede Regung zu bewerten wird man nie mehr fertig - es geht wieder sehr viel Energie verloren. Lieber sollte man sich das Gesammtpaket und das damit verbundene Bauchgefühlt vornehmen. Das kann ich noch nicht so gut, da ich nicht gut abschätzen kann, was von den Äußerungen des anderen jetzt wichtig ist und was nicht...


    Wirkliche Nähe entsteht eh erst nach einer Zeit, auch wenn man das Gefühl hat sich schon ewig zu kennen, geht es dem anderen nicht zwangsläufig auch so.

    Ich hatte das Vertrauen in meine Mitmenschen lange verloren - gerade bin ich, ganz vorsichtig und langsam, dabei es ein Stück weit wiederzuerlangen.
    Ich stelle grade fest, dass es schon Leute gibt die voll in Ordnung sind und denen man auch vertrauen kann, ein gesundes Misstrauen sollte man sich aber immer bewahren und ist ja auch nicht verkehrt.

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 546

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Hi Wiwackius,

    ich habs eigentlich nie als Hyperfokus gesehen und auch sehe ich das eher nicht als ADS-typisch - mit deiner Ausführung könnte man da aber durchaus einen Zusammenhang herstellen - wir AD(H)Sler sind einfach begeisterungsfähig, imuplsiv und erleben Gefühle (auch Gefühle für andere) sehr viel intensiver...

    Normalos können sich nicht vorsellen wie es ist, alles sehr viel stärker zu empfinden... das sind ja alle möglichen Gefühle, nicht nur Gefühle für irgendwelche anderen Menschen, auch Empfindungen wie Temperatur, Beschaffenheiten von Stoffen, Geschmäcker usw. usf.

    Dir einen konkreten Tipp für deine Situation zu geben ist schwer, da ich ja nicht dabei bin/war und auch Einzelheiten nicht weiß.

    Als erstes würde ich niemals irgendwas von dem was du über sie rausgefunden hast ihr gegenüber auch nur erwähnen - das würde mich sehr verstören wenn ein Kommolitone auf einemal wüsste wo ich wohne oder so.
    Wegsetzen oder hinsetzen? Also ich würde, rein aus dem Bauch heraus sagen, erst mal wegsetzen und abwarten.
    Ich weiß ja nicht was du schon alles mit ihr besprochen hast - eine Verbindung über die fachliche Ebene herzustellen ist bestimmt erst mal angebrachter und auch einfacher - vielleicht kannst du, ohne natürlich aufdringlich oder dich als "unwissend" (weil du ja sicher auch Fachwissen hast) einige Fragen stellen...

    Vielleicht war das jetzt auch alles völliger Quatsch - wie schon gesagt, konkrete Tipps in so einer persönlichen Situation zu geben ist immer ziemlich schwierig - aber ich würde eher zu etwas Rückzug als zum Vorpreschen raten.

  9. #19
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Also, ich kenne so etwas in der Art auch von mir. Ich würde es jedoch Fixierung nennen und nicht Hyperfokus. Ich fixiere mich auf einen Menschen, so wie ich mich auf ein bestimmtes Thema fixieren kann (ADS zum Beispiel ). Meistens ist es eine Mischung aus Bekanntem und Fremdem, was mich am anderen fasziniert. Das heißt, einerseits fühle ich mich mit diesem Menschen durch irgendetwas verbunden, das ich auch in mir wiederentdecke, er spiegelt mich - und andererseits hat er etwas ganz Individuelles, was ich nicht verstehe, aber verstehen will. Mein Drang, mit diesem Menschen Kontakt zu haben, entspringt einerseits dieser empfundenen Verbundenheit, andererseits meiner Neugier nach "Wissen" über diesen Menschen. Ich möchte ihn durchschauen.

    Dazu kommt, dass ich meinen eigenen Gefühlshaushalt schlecht von denen anderer abgrenzen kann, es verschwimmt alles und der "Betroffene" wird zu einem Teil meiner eigenen Welt, wird da zu einer Figur hochstilisiert, die eine bestimmte Rolle einnimmt, mit der ich mich gedanklich beschäftigen kann (ich brauche immer gedankliche Beschäftigung) und von der ich auch etwas lerne - ob der reale Mensch tatsächlich so ist, finde ich meist gar nicht heraus, da ich es eigentlich fast nie schaffe, tatsächlichen Kontakt herzustellen. Ich kann schlecht einschätzen, ob Kontakt angemessen ist und wieviel Kontakt angemessen wäre und halte mich deshalb meist zurück, um den anderen nicht zu bedrängen. Ich kann schlecht einschätzen, in welcher "Distanz" diese Person und ich zueinander stehen, welche Art von Beziehung wir haben und halte deshalb vorsichtshalber Sicherheitsabstand.

    Dieser Mensch, auf den ich mich dann fixiere, kann auch wieder "entzaubert" werden, indem ich ihn eben real kennenlerne und erkennen muss, dass er nicht meiner Vorstellung entspricht und dass die Figur, die er in meinem Kopf darstellte, wesentlich interessanter ist als der Mensch selbst. Ich denke, für mich ist das alles ein Gedankenspiel gegen Langeweile, außerdem neige ich dazu, mich auf Dinge zu fixieren, um einen Fokus herstellen zu können. Ich denke auch, dass ich so jemanden brauche, um eine gewisse Konstanz herstellen zu können - wo mein Leben doch eh schon so chaotisch ist. Ich habe in meinem Leben schon oft einen Weg eingeschlagen, um einem Menschen nahe zu sein, diese Menschen haben mir die Entscheidung, wie es weitergehen soll, leichter gemacht. Ich brauchte Orientierung und fand sie in einem Menschen.

    Sicher war ich auch in einige dieser Menschen verliebt, aber es war eben keine reine Verliebtheit, sondern diese wurde (von meinem Unterbewusstsein) dazu "benutzt", um mir einen langandauernden Fokus und Orientierung zu spendieren. Mit ADS hat das meiner Meinung nach schon was zu tun. Auch das ADS-typische Hineinsteigern in Dinge passt dazu. Ich habe auch schon einmal etwas von einem ADS-Therapeuten gelesen, der ebenso beschrieb, dass Verliebtheit bei ADSlern eben dazu genützt würde, um das Gehirn zu stimulieren und das Belohnungssystem anzukurbeln...zur Motivation, für den Fokus usw. Ich weiß nur nicht mehr, wo ich das gelesen hab...

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 546

    AW: Hyperfokus auf menschen?

    Boa... chamaeleon... das hast du echt genial beschrieben...
    leider weiß ich nicht wie man in der mobilen Version "Danke" verteilt (bin auf Dienstreise)- werde das aber nachholen.

    Bei mir zieht sich das Thema auch schon durchs ganze Leben. Was früher eben Verwandte oder Bekannte waren, sinds jetzt eben Kollegen oder sonstige Personen die ich irgendwo kennenlerne.

    Auch den Begriff Fixierung finde ich sehr passend, genauso das mit der Mischung aus vertrautem und geheimnisvollen/faszinierenden. Den Wunsch den anderen zu durchschauen.
    Auch das mit dem Nähe-Distanz-Problem kenne ich nur zu gut - meist empfindet der andere nämlich nicht so viel Nähe wie ich.

    Auch die Entzauberung habe ich schon mal so richtig krass erlebt.
    Da gabs mal einen, den fand ich soooo toll, habe es, nach mehreren Jahren harter Arbeit tatsächlich geschafft eine Freundschaft aufzubauen. Einmal waren wir dann auf einem Motorradausflug und ich war total begeistert. Mittags waren wir in einem Restaurant essen und da hat der so abartig die Kellnerin angegraben - so richtig machohaft (sogar die anderen Männer haben sich geschämt).
    Ab dem Tag wars vorbei, mit einem Schlag...
    Mir haben die Worte gefehlt und ich stand so unter Schock, dass ich die ersten Tage gar nicht davon erzählen konnte. Erst nach ein paar Tagen habe ich meiner Mutter davon erzählt.
    Seitdem mag ich den nicht mehr - der Kontakt, früher für mich scheinbar existentiell, war mir total egal und ist dann bald auch eingeschlafen. Auch war ich schockiert wie dermaßen man sich in einem Menschen täuschen kann und das über 10 Jahre hinweg... es gab nie auch nur ein Anzeichen für diese Seite an ihm und plötzlich dann das... oooh, ich muss mich schon wieder aufregen und das noch 3 Jahre danach...

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