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Diskutiere im Thema Mir wird alles zuviel... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 62

    Mir wird alles zuviel...

    Hi...

    Ich weiß im Moment irgendwie nicht wohin damit..

    Trotz Antidepressiva hab ich seit Tagen das Gefühl das ich wieder in einem Tief drin stecke und langsam kommt auch die Angst wieder hoch das ich da alleine nicht heraus komme.

    Zum Glück hab ich heut Mittag den nächsten Termin bei meinem Psychiater, werd das auch da ansprechen aber der kann ja auch nicht einfach mal eben mit den Fingern schnippen und zack, alles wieder in Ordnung.

    Für mich beginnt ab morgen wieder ein Marathon zwischen fortlaufender Krankschreibung, Krankengeldbezug und alles was damit zusammen hängt.

    Vor ein paar Tagen Gespräch mit meiner KK wie es weiter geht, im gleichen Zug den Aufhebungsbescheid vom Arbeitsamt im Kasten gehabt da 6 Wochen AU nun rum sind und somit Krankengeld wieder anläuft.

    Ich hab Angst das da wieder was schief läuft, dabei weiß ich ja genau auf was ich achten muss und muss lediglich dafür sorgen das sich die Krankmeldungen fortlaufend überschneiden und innerhalb einer Woche bei der Krankenkasse eingehen.

    Nur bin ich teils so verpeilt und neben der Kappe, das ist echt nicht mehr normal..

    Ich wollt das einfach nur mal los werden bevor ich an meinen Gedanken hier ersticke.

  2. #2
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Hallo Montaine
    Ich kann dich gut verstehen, mir geht's im Moment genau so wie dir. Ich bin seit langem schon AU aufgrund mehrerer psychischer und körperlicher Krankheiten und bei mir läuft jetzt alles an, das bei mir eine Erwerbsmiderung festgestellt wird. das is auch ein riesen Act und da verzweifelt man schon mal dran und es zieht einen runter und es geht wahnsinnig an die Substanz. Nebenher schmeiße ich auch noch einen Benzodiazepinentzug. Letzte Reduktion steht kurz bevor und ich bin total überstresst (was ja schon zu meínem Grundproblem gehört), das Fass ist bis zum Überlaufen voll. Zum Glück habe ich eine gesetzliche Betreuerin gestellt bekommen, die mir weitestegehend den Papierkram, Postverkehr und Co vom Amt vom Hals hält. Das ist echt eine riesen Erleichterung. Das schlimme is ja, das man nicht runterkommt bei all dem Sch***

    Na ja, so geht's ja vielen von uns, wir sind ja nicht alleine. Jetzt hab ich auch mal meine Gedanken notiert bevor ich dran ersticke

    LG cANARY

  3. #3
    Gus


    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Hey zusammen!

    @Montaine

    Du kannst doch nichts dafür das du krank bist

    Wenn ich mich halt jetzt nicht darauf konzentrieren kann -mache ich zuerst etwas worauf ich mich konzentrieren kann.
    Vielleicht funktioniert es später.
    Immer alles step by step

    Wir sind alle Individuell d.h. wir haben alles unser eigenes System und Tempo!




    @Canary
    hi

    ja ja der papierkram -kenn ich!

    Na ja, so geht's ja vielen von uns, wir sind ja nicht alleine. Jetzt hab ich auch mal meine Gedanken notiert bevor ich dran ersticke
    sehr gut! thx


    Eben finde euch und dieses forum wirklich spitze!

    Obwohl mir das Schreiben dennoch schwer fällt...

    Mir hilft es oft auch hier reinzuschauen und zu lesen .....denke dann mann ...derartige probleme kenne sind mir bekannt!


    nachtrag:
    mir ist gerade noch eingefallen -da hab ich ne app für
    es fast für alles ne app -was ich meine ist meditation....einfach mal die augen schliessen und/oder die kopfhörer anschliessen wenns zu unruhig und zu laut wird und ihr MÜSST euch die ZEIT einfach nehmen -jeden TAG denn das habt IHR verdient!!!!

    LG
    Gus










    Geändert von Gus (28.11.2014 um 00:15 Uhr)

  4. #4
    pero

    Gast

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Hast Du jemanden mit dem Du darüber direkt sprechen kannst und der Dich ggf. aktiv unterstützt?
    Mir hat das sehr geholfen. Vielleicht gibt's ja jemand aus dem Forum in deiner Nähe, oder eine Selbsthilfegruppe?
    Nach meiner Erfahrung hilft reden, reden, reden...

    LG
    pero

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 62

    AW: Mir wird alles zuviel...

    In Nürnberg gibts ne SHG, die treffen sich alle 4 Wochen, das nächste Mal glaub ich MItte Dezember. Wollte da vor 2 Wochen schon hin, hab es aber komplett verpasst.. ich und meine Vergesslichkeit eben.

    Dazu fällt es mir wahnsinnig schwer "direkt" zu reden bzw. zu erklären wie es mir geht oder wie es in mir drin aussieht. Ging mir auch gestern wieder so... das einzige was gestern vereinbart wurde war Dosiserhöhung vom Venlafaxin und das die Umstellung noch gut ein bis zwei Wochen dauern kann bis ich halbwegs wieder Nachts schlafen kann. Wenn sich bis in einer Woche nichts tut soll ich mich nochmal melden.

    Irgendwann gestern Abend viel mir dann ein das ich Ergotherapie ansprechen wollte, hab ich glatt vergessen.

    In so Momenten sitz ich da und mir fehlen einfach die Worte oder die Sätze die ich mir vorher zurecht gelegt hatte, die sind dann einfach... weg?

    AU ist jetzt erst mal verlängert bis 19.12., dann hab ich den nächsten Termin.

    Ich glaub am schlimmsten ist aktuell das ich alle 3 bis 4 Wochen irgendwie Überzeugungsarbeit bei meinem Psychiater leisten muss wenn er mit der Frage kommt ob ich mir arbeiten langsam nun zutraue. In der Hinsicht ist bei mir immer noch Gleichstand. Ich kriege ja nicht mal das ganze Zeug hier zu Hause auf die Reihe, geschweige denn mich selbst, wie soll ich mich da wieder auf ne neue Arbeitsstelle bewerben?

    Das nervt echt und erhöht nur den Druck auf mich. Ich weiß ja das ich nicht ewig krank geschrieben sein kann und ich will ja auch wieder arbeiten, so ist das ja nicht. Es geht im Moment nur einfach nicht...

    Sobald ich von irgendjemandem so tolle Sachen höre wie "Du solltest..."... Du musst.... "Davon wird es auch nicht besser!".... "Jeder hat Probleme!".... "Gibt'ts eigentlich ne Krankheit die DU nicht hast??"...

    Da könnt ich.... aaargh, einfach ausrasten!!

    Mir fehlt es an Kraft und Energie.

    Ich bin einfach nur noch müde...

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Für die Vergesslichkeit bei Arzt oder Thera oder Amt oder oder mache ich mir Zettel. Da steht dann alles stichpunktartig drauf, was ich ansprechen will. Für die Vergesslichkeit von Terminen gibt es Wecker, Alarm oder Apps im Handy.

    Bei Depressionen braucht man leider Geduld, das geht nicht wie eine Grippe nach 2 Wochen weg. Wie sieht es denn mit Therapie aus? Ich finde das wäre aktuell, vllt um auch eine Dauerarbeitslosigkeit zu vermeiden vllt erstmal vorrangiger als eine Ergo?

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Geht mir zur Zeit genauso. Wünsch dir viel Kraft und das alles gut geht!

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 62

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Hallo,

    ich bin nen paar Tage komplett untergetaucht, hat zwar nicht viel geholfen aber tat mir gut und das war erst mal vorrangig.

    Wegen Therapie.. an dem Thema bin ich dran, es gibt ein paar Psychotherapeuten bei denen ich auf so einer Art Warteliste stehe bzw. anders gesagt bei denen ist alles voll und ich soll mich in 2 bis 3 Monaten nochmal melden und quasi "in Erinnerung" bringen und wenn die dann was frei haben können sie mich wohl mit berücksichtigen.

    Aufs Thema Ergotherapie kam ich nur deshalb weil ich hier irgendwo im Forum gelesen hab das es für den Übergang erst mal nebenher ein guter Ansatz ist während man eben auf nen Platz für Psychotherapie wartet, denn in dieser Wartezeit passiert sonst (außer Medis) ja nix.

    Ich hab jetzt mittlerweile auch die Venlaflaxin in Absprache auf Abends umgestellt, gebracht hat es bis jetzt allerdings gar nichts. Wenn ich die vor 19 Uhr nehme bin ich zwar gegen 22 Uhr so schlagmüde das ich dann wirklich im Bett schlafen kann, nur bin ich nach spätestens 2 Stunden wieder wach und das bis zum nächsten Morgen. Dann schlepp ich mich hundemüde durch den Tag, nehm am Abend die Kapseln und das Spiel geht von vorne los.

    Werde am Montag aber erfahren was ich machen kann, läuft eventuell auf Wechsel raus.

    Das momentane Hauptproblem ist einfach die andauernde Schlaflosigkeit, solange das nicht halbwegs beseitigt ist bekomm ich weiterhin auch tagsüber nichts auf die Reihe weil ich einfach viel zu müde und kaputt bin. Und ich versuch dann auch mit Gewalt wach zu bleiben denn sonst schlaf ich den halben Tag und nachts überhaupt nicht mehr.

  9. #9
    pero

    Gast

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Hallo Montaine,
    hast Du schon mal über eine stationäre Reha oder Klinikaufenthalt nachgedacht? Ich habe den Eindruck das du ziemlich am Ende bist. Spreche doch am Montag mit dem Arzt mal darüber.
    Es wäre gut wenn jetzt kurzfristig etwas passieren würde. Hast Du jemanden der dich unterstützt und mit dem Du sprechen kannst?

    Ich möchte Dir noch sagen das auch wieder bessere Zeiten kommen, auch wenn es im Moment sich nicht so anfühlt. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, konnte es damals aber auch nicht glauben


    LG
    pero

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 62

    AW: Mir wird alles zuviel...

    Thema Klinik hab ich beim letzten Termin schon angesprochen, bzw. ich weiß das es hier in Nürnberg auch Tageskliniken gibt. Zudem gibt es in Erlangen wohl auch eine gute die stationär in aktuen Notfällen auch zeitnah aufnimmt da halt Landeskrankenhaus.

    Mein Arzt ist der Ansicht zuerst mit begleitender Psychotherapie anfangen und wenn das läuft dann eventuell Klinik ins Auge fassen.

    Ich selbst bin da ziemlich hin- und her gerissen... bei ner Tagesklinik würd ich direkt sagen, ja mach ich, aber stationär nen paar Wochen... hört sich bescheuert an aber ich möcht momentan nicht von zu Hause weg. Mein vertrautes Umfeld hier gibt mir gerade den Halt den ich brauche... bei ner Tagesklinik bin ich wenigstens über Nacht und am Wochenende in meinem vertrauten Umfeld.

    Und wie gesagt, das schlimmste ist derzeit noch das Schlafproblem. Wenn ich das in den Griff kriegen kann wird es mir auch wieder besser gehen.

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