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Diskutiere im Thema ADHS und die Erklärungsnot im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    [QUOTE=Bummel77;557523]Hmmm... ich hab das jetzt nur ein einziges Mal in meinem Beitrag wiedergefunden, aber vielleicht habe ich da was übersehen?

    ich meinte den Grundton, den du so hast - es klingt so, entschuldige bitte dass ich das so direkt sage: du bist der Maßstab aller Dinge und wenn was nicht gut läuft, dann kann es nur am anderen liegen, den du bist groß und der andere klein und mies

    Bummel77 schreibt:
    aber mein Gegenüber ruhig und bestimmt darauf hinweise, gefälligst in einem anständigen Tonfall mit mir zu reden...

    Wer mir direkt oder indirekt eine Lüge unterstellt entlarvt sich als charakterschwach. Schließlich weiß ich, ....

    Geht es ums zu spät kommen, verlange ich, daß mein Gegenüber meinen ernstgemeinten Willen respektiert ......

    Dann geht es darum, ob wir konstruktiv weitermachen können, oder mein Gegenüber sich abermals als charakterschwach herausstellt.

    .... weiß ich, daß dieser Mensch nur seine eigenen Unzulänglichkeiten kaschieren will.





    Bummel77 schreibt:
    Ich würde mal sagen, daß es relativ egal ist, ob ADSler oder nicht, wenn es darum geht, mit seinen Anliegen ernstgenommen und nicht automatisch als Lügner abgestempelt zu werden.
    Das macht kein Mensch gerne mit. Du bestimmt auch nicht... :
    du wirst es nicht verstehen, aber ich denke gar nicht, dass jemand mich als Lügner abstempeln will, nur weil er das, was ich ihm erkläre nicht versteht oder es eben unwahrscheinlich findet, dass es so gewesen sein könnte wie ich es ihm erzähle. Ich denk dann er/sie versteh mich nicht und nicht, dass er/sie mich als Lügner abstempeln will. Ich komm mir darüber hinaus von niemanden abgestempelt vor, allenfalls unverstanden.


    Bummel77 schreibt:
    Im Falle eines Arbeitnehmers würde letzteres heißen, daß ich den gar nicht erst eingestellt hätte, weil ich ihm ja schon von vorneherein gar nicht vertraue, oder?
    an der Stelle musste ich wirklich herzhaft lachen. Ich habe davon gesprochen, dass du als Arbeitnehmer für einen Arbeitgeber gestorben sein könntest, wenn .... Was schreibst du sofort als erstes ? Du bist der Arbeitgeber, also wieder der Chef vom Ganzen
    Geändert von Wintertag (22.11.2014 um 01:01 Uhr)

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 73

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    Hm, ich gehöre ja zu den (vermutlich) ADSlern, die nicht ganz so stark betroffen sind, so dass ich keinen Grund habe, irgendwem irgendwas erklären zu müssen, da mir das niemand anmerkt.

    Gut, ich bin manchmal verpeilt oder vergesse Dinge, aber das passiert anderen auch. Und pünktlich bin ich fast immer. Wenn ich wirklich mal 5 MInuten zu spät komme, sagt niemand was, da das nur selten vorkommt. Ich plane aber auch immer etwas mehr Zeit ein, falls was Unvorhergesehenes passiert. Ansonsten habe ich z.B. vor der Arbeit meinen festen Ablauf, das hilft mir, nichts zu vergessen und alles pünktlich geregelt zu kriegen.

    Ich würde den meisten Leuten auch nur ungern erzählen, dass ich wahrscheinlich ADS habe. Ich habe bei meinem Bruder, der schon seit Jahren diagnostiziert ist, mitbekommen, dass man dann leicht für einen Freak gehalten wird oder die Leute denken, das wäre nur eine Ausrede für die eigenen Unzulänglichkeiten.

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    Wintertag schreibt:
    du bist der Maßstab aller Dinge und wenn was nicht gut läuft, dann kann es nur am anderen liegen, den du bist groß und der andere klein und mies
    Nö! Nicht im geringsten...
    Die eigentliche Verfehlung, ob Mißgeschick oder Verspätung, kreide ich mir schon noch selbst an. Wäre auch etwas pervers, anderen die Schuld daran zu geben...
    Was ich beschreibe, sind mehr oder minder vorbereitete Abwehrreaktionen auf Leute, die meine Rechtfertigungen grundsätzlich bzw. hartnäckig entweder infrage stellen oder gar ganz abtun.
    WENN jemand tatsächlich so mit mir verfährt... nunja... dann betrachte ich den wohl zu recht als klein und mies, zumindest was seinen Charakter betrifft.


    Nur weil etwas "nicht gut läuft", wie Du es so schön sagst, stilisiere ich mich doch nicht zum Mittelpunkt der Welt hoch!
    Vor allem: WENN ich mich verspäte, sage ich bescheid, entschuldige mich, erkläre was los war usw. (deswegen habe ich ja in meinem letzten Beitrag auch noch was von "Kooperationswillen" gefaselt).
    Um es nochmal klarzustellen: ich setze hier nur an dem Punkt an, an dem mir die Mentalität "Entschuldigung gibt's nicht!" entgegenschlägt...

    Wintertag schreibt:
    du wirst es nicht verstehen, aber ich denke gar nicht, dass jemand mich als Lügner abstempeln will, nur weil er das, was ich ihm erkläre nicht versteht oder es eben unwahrscheinlich findet, dass es so gewesen sein könnte wie ich es ihm erzähle. Ich denk dann er/sie versteh mich nicht und nicht, dass er/sie mich als Lügner abstempeln will. Ich komm mir darüber hinaus von niemanden abgestempelt vor, allenfalls unverstanden.
    Wenn jemand Dich nicht versteht, dann merkst Du es doch auf irgendeine Art und Weise, oder?
    Dann besteht ja zumindest noch so etwas wie Klärungsbedarf oder eine gewisse Bereitschaft dazu, das Mißverständnis aufzulösen.
    Ja, das kann ich einigermaßen nachvollziehen.
    Was ich hingegen nicht nachvollziehen kann, ist die Annahme eines Mißverständnisses in dem Fall, daß das Gegenüber alles klar zur Kenntnis genommen hat, was Du nach bestem Wissen und Gewissen wiedergegeben hast, aber dennoch davon ausgeht, daß Deine Erklärungen nicht zutreffen (Nickt, und sagt: "Jaja. Kannst Deiner Omma erzählen!" nur als Beispiel...).
    Das ist für mich der Punkt, an dem seine Klärungsbereitschaft nicht mehr existiert. Demzufolge ist die eigene Bereitschaft, das entesprechende Thema anzusprechen, vergebliche Liebesmüh.

    Wintertag schreibt:
    *an der Stelle musste ich wirklich herzhaft lachen. Ich habe davon gesprochen, dass du als Arbeitnehmer für einen Arbeitgeber gestorben sein könntest, wenn .... Was schreibst du sofort als erstes ? Du bist der Arbeitgeber, also wieder der Chef vom Ganzen
    MENNOOOOO!!!!!
    Bitte NICHT alles aus dem Zusammenhang reißen und neu zusammenheften! (ich füge ja auch keine Teilzitate von Dir im anderen Kontext wieder zusammen, oder?)
    So ist das auch kein Wunder, daß wir hier ständig aneinander vorbeireden...
    Hier nochmal den Abschnitt als Gesamtes:
    Bummel77 schreibt:
    Um die Sache mal umzudrehen:
    Warte ich selbst auf jemand anderen, und der kommt zu spät, gehe ich zumindest nicht grundsätzlich davon aus, daß das vorsätzlich oder aus Gleichgültigkeit geschieht, sondern erkundige mich gegebenenfalls nach dem Grund. Und den zweifele ich nur unter der Voraussetzung an, daß er erkennbar fadenscheinig ist. Und selbst dann ließe ich mich noch mit einem stichhaltigen Beweis überzeugen. Aber grundsätzlich jemand anderem nicht zu vertrauen, würde für mich heißen, mich gar nicht erst verbindlich mit ihm auf einen Termin einzulassen.
    *Im Falle eines Arbeitnehmers würde letzteres heißen, daß ich den gar nicht erst eingestellt hätte, weil ich ihm ja schon von vorneherein gar nicht vertraue, oder?
    Auch wenn es im Konjunktivus irrealis geschrieben ist:
    Ich versetze mich extra noch zum gemeinsamen Grundverständnis (wie würde ich an seiner Stelle reagieren?) in die Situation des Arbeitgebers, denke an den Schalksknecht und den Schuldturm, denke an das Prinzip "Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu!"...
    Wie kommst Du angesichts dessen darauf, daß ich es drauf anlege, den "Chef vom Ganzen" zu markieren?
    Geändert von Butterblume (24.11.2014 um 07:59 Uhr) Grund: Adminfarbe geändert

  4. #24
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.435

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    Ich fand der Antwort von Bummel gut und habe es schon gemerkt dass er von eine bestimmte Art von Menschen redet die sich wenig kooperativ und verständnisvoll zeigen (weil es ihnen auch nicht so liegt). Ich denke, in die meistens Fälle (so meine Erfahrung) ist es gar nicht nötig so hart zu sein.

    Aber jetzt stecke ich in eine Situation wo ich diese Art vielleicht gut gebrauchen kann, da es immer wieder, zu meine Erklärungen dass dies und jenes mich schwer liegt, eine dumme Spruch kommt, dass ich halt doch noch üben kann. Zu üben und lernen hatte ich schon Zeit gehabt. Aber sonst ist man mit mich doch zufrieden, ausser bei die Kommunikation, weil ich rasch emotional werde (dafür hat es auch Gründen) und im Stress deutlich mehr Fehler mache.

    Noch bezogen auf der Arbeit: Wichtig ist dass der Arbeitsgeber mit unsere Leistung zufrieden ist. Wenn wir mit eine zumutbares Entgegenkommen gute Leistung bringen, ist alles ok und wird sicher ADS nicht sehr viel als Thema sein. Jeden Mensch hat ehe halt seine Schwächen.

    Wenn es da nicht passt, ist es wirklich besser ein andere Job zu suchen.

    Es gibt auch ADSler die Arbeitsunfähig sind und eben damit leben lernen. Oder solchen die nur bei eine Nischarbeitsplatz schaffen oder...

    Privat kann man sich sein Umfeld ehe aussuchen, nur die Familie hat man nicht gewählt...

  5. #25
    p@x


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 27

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    CrowdCritter schreibt:
    Interessiert es meinen Gegenüber wirklich? Fragt er nur aus Höflichkeit oder weil er es Fragen muss? Oder ist es ihm eigentlich Egal und er hat sowieso schon seine Meinung dazu.
    Muss dich nicht interessieren, du hast getan was du konntest, wenn dein Gegenüber so ignorant oder dumm ist, und es nicht versteht/verstehen will, kannst du es ihm schlecht mit einem Hammer in den Kopf zimmern.

    CrowdCritter schreibt:
    Es gibt schließlich viele Dinge im Alltag die bei anderen Fragen aufkommen lassen, wie häufiges zu Spät kommen, Krankheitstage, Vergesslichkeit oder Ablenkbarkeit. Irgendwann ist immer der Punkt erreicht wo es auffällt und je nachdem an wen ich gerate eskaliert es dann. Ob jetzt in Geschreie, oder darin das ich mich danach von der Person / dem Ort zurückziehe um erneute Gespräche zu vermeiden.
    Kommt drauf an ob im Beruf oder in der Freizeit...

    Im Beruf werden diese Dinge nicht toleriert weil...
    CrowdCritter schreibt:
    Das hat in der Vergangenheit dazu geführt das ich mehrere Ausbildungen vermasselt habe und generell in den meisten Jobs die ich angefangen habe kläglich gescheitert bin.
    ... wie du siehst interessiert es die meisten Arbeitgeber nicht. Mir erging das genauso, auch wenn ich mit VIEL Glück, Kreativität und diversen Tricks meine (erste und einzige, dafür mit zu dem Zeitpunkt 26 Jahren reichlich späte) Ausbildung zum Fachinformatiker erfolgreich abgeschlossen habe.
    Es ist eine Schweinerei, ADHS ist eine Krankheit die einen richtig Krass einschränkt, weil man aber nich im Rollstuhl sitzt, grundsätzlich alles machen kann was ein gesunder Mensch auch machen kann und die Krankheit nicht direkt sichtbar ist, interessiert es einfach keinen.

    CrowdCritter schreibt:
    Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Kann man sich auf sowas vorbereiten?
    Wenn ich mal wieder meinen Job verliere, weil ich statt zu arbeiten lieber im Internet surfe, weil ich schon nach 5 Minuten überhaupt keine Konzentration mehr bringe oder es einfach langweilig geworden ist, dann kann ich mich auf sowas schlecht vorbereiten.
    Meine aktuelle finanzielle und private Situation zwingt mich sogar jetzt wieder dazu, mit Ritalin anzufangen, weil ich einfach keinen anderen Ausweg als diese 'Zombiemacher' mehr sehe, und wenn ich meinen neuen Job auch wieder verliere, dann bedeutet das für mich den akuten finanziellen Ruin und damit den Tod meiner Lebensplanung für die nächsten 2-5 Jahre.

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    p@x schreibt:
    Meine aktuelle finanzielle und private Situation zwingt mich sogar jetzt wieder dazu, mit Ritalin anzufangen, weil ich einfach keinen anderen Ausweg als diese 'Zombiemacher' mehr sehe, und wenn ich meinen neuen Job auch wieder verliere, dann bedeutet das für mich den akuten finanziellen Ruin und damit den Tod meiner Lebensplanung für die nächsten 2-5 Jahre.
    Ich verstehe nicht, wie jemand wie du, der offenschtlich auf Medkamnete angewesen ist, diese dann so verunglimpft. Ich kann das Geschwafel von "Zombemacher" nicht mehr hören.

    Wenn du nur mit Medikament arbeiten kannst und damit sebstbestimmt dein Leben bestimmen kannst, dann sei dankbar dafür das es dieses Medkament gibt und blase nicht in das Horn der Ritalingegner !!!

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    hallo ihr lieben


    als ich in diese thema letzte woche zum ersten mal gelesen hab,
    erinnerte es mich sehr an die zeit als ich meine adhs diagnose bekommen hatte
    ich weiß,dass wie es mir genauso ging wie Crowd


    ein sehr interessantes thema ,das immer wieder die gemüter bewegt


    wie sich das hier allerdings entwickelt gefällt mir nicht
    ich möchte euch bitten beim thema zu bleiben und dass ihr respektvoll mit einander um geht!
    Natürlich muss jeder seine Meinung haben und das auch sagen dürfen aber der ton macht die Musik


    ich möchte euch auch darum bitte medikamte bzw ihre bezeichnung nicht zu verunglimpfen
    man kann ja darüber denken was man will,aber für viele sind medikamente eben eine große hilfe.
    Sie unterstützen uns wenn wir wollen um unseren alltag auf die Reihe zu bekommen!


    So und nun zurück zu diesem spannenden thema

    ich versuche im übrigen mich nicht mehr zu erklären auch wenn es manchmal sehr schwer fällt


    viele grüsse

    Geändert von Butterblume (28.11.2014 um 10:35 Uhr) Grund: wortwechsel

  8. #28
    p@x


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 27

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    Wintertag schreibt:
    Ich verstehe nicht, wie jemand wie du, der offenschtlich auf Medkamnete angewesen ist, diese dann so verunglimpft. Ich kann das Geschwafel von "Zombemacher" nicht mehr hören.

    Wenn du nur mit Medikament arbeiten kannst und damit sebstbestimmt dein Leben bestimmen kannst, dann sei dankbar dafür das es dieses Medkament gibt und blase nicht in das Horn der Ritalingegner !!!
    Aha Geschwafel... ich soll mich also drüber freuen, dass ich meine komplette Persönlichkeit über Bord werfen muss, um damit dem Arbeitsmarkt zu genügen?
    Ich musste das Zeug 6 Jahre lang in meiner Jugend nehmen, ich denke ich weiß wovon ich rede, wenn ich sage, dass ich diese Scheiße eig. nie wieder nehmen wollte.
    Wenn du die Erfahrungen, die Andere mit dem Medikament gemacht haben als "Geschwafel" abtun willst, bitte, mach das.

    Sicherlich sagst du zu einem Terrorgefangenen auch "Na dann lass dir doch den Arm abhacken, besser als wenn die dich umbringen" ... und danach "Blas doch nicht in das Horn der Armabhackgegner" so als ob das kleinere Übel gar kein Übel wäre.

    Und wieso "der Ritalingegner"? Habe ich mich irgendwie stellvertretend für Andere geäussert?
    Wer Ritalin gerne nimmt und überhaupt keine Psychischen Veränderungen spürt, der kann das doch tun.

    "Tausche Persönlichkeit gegen Gehorsamkeit" war noch nie mein Ding.
    Und ich kann auch ohne Medikamente selbstbestimmt Leben und arbeiten, momentan sind aber die Voraussetzungen von der anderen Seite nicht gegeben, und ich habe kaum mehr Spielraum, also bin ich dazu gezwungen mir anderweitig zu helfen.
    Mit Medikament bin ich einfach nicht mehr ich (was nach aussen hin vielleicht gut sein mag, für mich ist das nicht schön!).
    Geändert von p@x (28.11.2014 um 13:02 Uhr)

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    Ich glaube wenn das Medikament deine Persönlichkeit so stark verändert, du dich als Zombie fühlst, dann stimmt was mit der Dosis nicht, oder es ist nicht das richtige Medikament, oder nicht die richtige Diagnose. Zum Zombie soll das Medikament eben nicht machen, man nimmt es ja um seine Defizite zu minimieren und seine Stärken besser ausbauen zu können. Wenn du das Medikament für "Gehorsam" nimmst, dann hast du vllt ein Problem mit oppositionellem Verhalten, dafür ist MPH aber nicht gedacht. Es ist eben sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen dafür gedacht das sie die Möglichkeit haben ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend selbstbestimmt zu lernen, zu arbeiten und zu leben.

  10. #30
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.435

    AW: ADHS und die Erklärungsnot

    @ Creatrice: Hatte ich genau das selbe gedacht...

    @ P@x: ich denke, niemand der Medis nimmt, würde es nehmen, wenn es ohne gut ginge... Manchen haben auch einige Nebenwirkungen, aber wenn die Vorteilen überwiegen, kann es sich lohnen. Keiner auch, nimmt lange Medis, wenn es weder hilfreich, noch nötig.
    Ich bin überzeugt, vielen hier, träumen auch von eine Umfeld, eine Gesellschaft der ihnen genug entgegenkommt, damit es ohne Medis geht... So geht es nicht, einigen an Anpassung ist von uns nun mal erwartet, ob es passt oder nicht. Ich finde manches was in die Welt los ist, für mich auch ganz blöd, aber es ist nun mal so wie es ist und es bleibt an mich, damit ein Weg zu finden.

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