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Diskutiere im Thema Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Hallo!

    Puh... Ihr beschreibt genau das, was mich schon immer belastet.
    Schwierigkeiten Kontakte einzugehen, sie zu halten, aufmerksam bei Gesprächen zu sein,
    den anderen wahrnehmen etc.
    und ehrlich gesagt, es beruhigt mich gerade etwas, dass es auch noch andere MEnschen gibt,
    denen es so ergeht.
    danke, dass ihr hier über dieses Thema sprecht

    Schildkröte1

  2. #42
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Ich frage mich bei dem Thema Freunde immer, woran dieses "viele oder wenig Freunde" eigentlich zu messen ist? Und was definiert eigentlich einen "Freund"?

    Da ADHSler ja bekanntlich in vielen Farben und Formen daher kommen, glaube ich nicht, dass man ganz pauschal sagen kann, dass ADHSler weniger Freunde als andere Menschen haben. Ich kann mir schon vorstellen, dass es ein paar ADHS Züge gibt, die es schwierig machen Freundschaften aufzubauen und zu halten, aber das da auch immer ne Portion an anderen Faktoren beteiligt sind, zum Beispiel das Umfeld. Ich bin auf eine Schule gegangen, auf der es einige 'seltsame' Leute gab. Ich habe jetzt gut 10 Jahre später noch immer guten Kontakt zu einer handvoll Klassenkameraden. Keiner von ihnen ist 0-8-15, und deshalb mag ich sie alle so. Jeder kann und darf sein wie er möchte.

    Ich würde sagen, dass ich für mich genügend Freunde habe. Im Vergleich zu manchen meiner Freunde, ist mein Freundeskreis vielleicht etwas kleiner und meine Freunde leben auch etwas verstreuter in der Weltgeschichte. Aber so mag ich es eigentlich auch am liebsten. Letztens noch berichtete eine Freundin von ihrer "Mädelsclique" die sich ein mal die Woche zum Essen gehen trifft. So ne Gruppe von 10 Mädels, die dann über ihre Männer und Klamotten reden. Im ersten Moment bin ich dann immer ganz neidisch, da es so lustig klingt, und es beeindruckend ist, dass sie sich alle so als Gruppe treffen. Im zweiten Moment denke ich mir dann, dass ich da sicher einmal voll Spaß dran hätte, aber wenn man dann immer dahingehen muss... 10 Leute, das wäre mir auf Dauer auch zuviel und über Oberflächliche Sachen kann ich vielleicht 10 Minuten reden ehe ich dann mit zynischen Kommentaren anecke... Da sind mir ungezwungene Verabredungen mit Einzelpersonen um so vieles Wertvoller.

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Hallo, ich hatte bis zur Grundschule eine beste Freundin, danach hatte ich keine Zeit mehr bzw. War es mir zu anstrengend Freundschaften aufrecht zu erhalten.
    Die meiste Zeit war ich sowieso beim Sport, wo ich mich eh nicht viel unterhalten musste mit anderen.
    Bin immer noch im Leistungsschwimmen aktiv und immer wieder glücklich im Wasser keine Unterhaltung führen zu müssen.
    Ich hab mich auch schnell damit abgefunden, nicht so viele bzw. Keine besten Freunde zu haben.
    Denn wie ich gelernt habe, wenn ich auf andere Freundschaften eifersüchtig bin, stelle ich mir vorher die Frage; will ich dass überhaupt so, wie die anderen?
    Meistens geht das ganz gut damit, und ich nehme es einfach so hin.:cool:

  4. #44
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    als erstes mal ein großes: "Danke!". Ich kann mich hier in wirklich vielen Beschreibungen wiederfinden. Schön zu wissen, dass es noch andere Menschen mit den gleichen Thematiken gibt, mit denen ich mich auseinandersetze!

    Und nun zum Thema: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur sehr wenige Menschen zu mir halten bzw Freunde sind. Der Kontakt zu anderen Menschen ist von meiner Seite aus sehr schnell und leicht hergestellt. Nur diesen dann aufrecht zu erhalten, fällt mir schwer. Irgendwie kommt bei mir dann immer ein Gefühl des "Anders-Seins" auf oder mir fällt auf, dass ich eben viele Ereignisse anders beurteile als der Rest meiner Mitmenschen.
    Aufgrund dessen habe ich mich sehr verschlossen und nur die wenigsten Menschen an mein "Innerstes" herangelassen. Freunde habe ich trotzdem - tollerweise - drei oder vier. Mehr brauche ich aber auch nicht, denn auf die kann ich mich verlassen.

    In der letzten Zeit durfte ich aber erkennen, dass genau dieses Abblocken mit eine Ursache meiner gefühlten Einsamkeit ist. Wie kann und darf ich denn erwarten, dass Menschen auf mich zugehen, wenn ich sie nie an mich *wirklich* ranlasse? Und seit ich versuche, das zu ändern, habe ich wirklich eine Person getroffen, für die sich das ganze Risiko gelohnt hat.

    Ohje.. Ich hoffe, der Beitrag macht so Sinn.

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