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Diskutiere im Thema Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Also als Kind hatte ich auch arg große Schwierigkeiten Freunde zu finden. In der Jugend waren es dann eher die Männergeschichten. Irgendwie schien ich für die besonders interessant zu sein (was nicht heißen soll, leicht zu haben)
    Sie kamen erst kleckerweise und dann, so ab 18 Jahren wie Schwärme. Und man wurde sie ganz schlecht wieder los. Verstehe ich immer noch nicht.
    Als Erwachsene:
    Ich bin nun soweit mich auf ganz wenig echte Freunde und Freundinnen zu konzentrieren. Viele Bekannte ja, aber diese dauernden Verpflichtungen treffen, anrufen, sich melden..Halte ich nicht lange durch.

    Männerfreundschaften hätte ich gern wieder, da sie mich eher verstehen und einfacher in der Bedienungsanleitung sind, aber ab und an prickt die dann der Hafer und sie wollen mehr.... Das blicke ich nicht immer gleich. Anscheinend sende ich falsche Signale aus und dann sind die Herren verstimmt. Lach

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Also als Kind hatte ich auch arg große Schwierigkeiten Freunde zu finden. In der Jugend waren es dann eher die Männergeschichten. Irgendwie schien ich für die besonders interessant zu sein
    War auch immer für die Jungs und später die Männer interessant. Habe mir dort die Bestätigung holen können, die ich sonst nirgends bekam. Bei den Mädchen hatte ich ja nie Glück. Ich passte einfach nirgends dazu.

    Seit ich mit der Flirterei jedoch aufgehört habe, da ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass mir das nicht wirklich für meinen Selbstwert weiterhilft, ist die Beziehung auch zum männlichen Geschlecht nur noch mau.

    Ich bin irgendwann erwachsen geworden und wollte gerne um meiner selbst gemocht werden und nicht weil da vielleicht etwas geht.

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Mir geht es haargenau wie dir, JTR. Ebenfalls zeit meines Lebens.

    Dabei bin ich normalerweise ein sehr offener Mensch, der gut auf andere zugehen kann - solange es nur einer ist und nicht viele.
    Ich baue gute Bekanntschaften auf, aber bevor man es als Freundschaft bezeichnen kann, ziehe ich mich zurück. Aus den unterschiedlichsten Gründen.

    Eine Freundin habe ich nich, die ich so gut wie nie sehe, weil sie immer viel beschäftigt ist und ebenfalls Probleme hat (Bipolare Störungen). Früher fand ich das doof. Ich hasse es, wenn meine Freunde keine Zeit für mich haben und nicht für mich da sind, wenns mir schlecht geht. Das ist oft ein Grund mich zurückzuziehen.
    Inzwischen habe ich erkannt, dass das wohl der Grund ist, warum wir noch befreundet sind. Sie ist der einzige Mensch, bei dem ich inzwischen zu viel Distanz vertrage. Ich kann sie einfach verstehen und bin auch froh, selbst nicht dem Druck ausgeliefert zu sein, mich regelmäßig blicken zu lassen.
    Wenn wir uns sehen, haben wir uns dann immer sehr viel zu erzählen.

    Als Kind waren wir beste Freundinnen. Jetzt hat sie eine bessere Freundin, die ihr mehr gut tut als ich. Das ist für mich kein Problem, aber sie ist gewissermaßen immer noch meine beste Freundin - weil einzige ^^

    Auch in Gruppen bin ich genau wie du. So offen und redsam ich unter vier Augen bin, so zurückhaltend bin ich in Gruppen. Ich fühle mich nie dazugehörig, immer Fehl am Platz, beginne zu schnell mich in meinen Worten zu verheddern, wenn ich am Gespräch teilnehmen möchte. Ich mag es nicht. Dann wie du, lieber allein am PC. Da hin ich am entspantesten, kann meine Worte mit Bedacht wählen und bei Frust vor mich hinschimpfen oder gehen, ohne dass jemandem auffällt, wie aufgewühlt ich bin.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Hi zusammen.

    Auch ich kenne das Problem. Ich habe viele Bekannte, aber richtige Freunde nur wenige bis einzelne. Meist lasse ich von mir hören. Andere melden sich sehr selten bei mir. Aber so ist das wohl mit adhs. Ich bin sehr gesprächig und rede viel und schnell. Ich kann schnell Thema wechseln und bin sehr ausschweifend. Damit können nur wenige um.
    Ich falle anderen ständig ins Wort, beende deren Sätze. Ja Mensch was reden die auch so langsam. Das sind natürlich Aspekte, die mich anstrengend wirken lassen.
    Ein kurzer Besuch bei unserem einen Freund ist schwierig. Er muss mir echt schon direkt sagen, du also wir müssen aber los, also stopp. Ich bin dann zwar für wenige Minuten ein wenig eingeschnappt, aber weiß, dass er das nicht böse meint. Aber es trifft einen trotzdem in dem Moment.
    Ich glaube generell an das Gute im Menschen und gehe deshalb eher offen auf Leute zu, bin aber auch schnell im Rückzug, wenn ich merke, dass ich gerade nerve. Dann bin ich sehr wortkarg. Das wiederum läßt bei bekannten dann eher das Gefühl aufkommen, dass mit mir was nicht stimmt.
    Mir ist sehr aufgefallen, dass ich ein sehr ausgeprägtes Hilfssyndrom. Wenn jemand in Not ist in meinem Umfeld, dann bin ich die erste, die aufspringt und hilft. Ob es nun gerade passt oder nicht. Bin damit schon so einige Male auf der Nase gelandet und habe erst jetzt ganz langsam gelernt nicht sofort zu springen.
    So und komme ich lieber zum ende sonst Wechsel ich noch das Thema, weil ich ausschweife.

  5. #25
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Ich habe immer wenig Freunden gehabt, aber damit kann ich gut leben. Zu viel würde mich auch überfordern.

  6. #26
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Mich überfordern Freunde oder Menschen generell auch sehr sehr schnell

  7. #27
    p@x


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Irgendwie ist das bei mir eher so, dass ich andere Menschen größtenteils Satt habe.
    Ich hätte gerne mehr Freunde, allerdings, wenn ich mir andere angucke, wie sie leben, worüber sie reden, wie sie sich ausdrücken etc. dann habe ich keine Lust mehr auf die. Ich bin schon heilfroh, dass meine Freundin richtig (aber so richtig richtig) hübsch ist, aber gleichzeitig super intelligent ist und obendrein noch die treueste Seele die ich jemals kennen lernen durfte.

    Es gibt immer mal wieder im Leben einzelne nette Menschen, deren Charakter ich ansprechend finde, die halte ich mir dann auch über die Jahre warm, all zu viele sind das aber nicht.

    Mit ADHS ist es schwerer Freunde zu finden, wenn man allerdings zusätzlich zum ADHS noch ein selbstbewusstes Auftreten hat, wird einem so einiges verziehen, so nach dem Motto 'liebenswürdiger, extrovertierter und zerstreuter, aber intelligenter Spinner' ich denke ein Großteil der Menschen sehen mich genau so.

    Ich habe diese 'mit der Tür ins Haus fallen'-Art die wir nun mal haben einfach akzeptiert und zu einem festen Teil meiner Persönlichkeit gemacht, wer mit dieser Art nicht klar kommt, der hat Pech gehabt, und zwar völlig egal ob Freunde, Partner, mein Chef, Arbeitskollegen oder sonstwer.

    Menschen, insbesondere Arbeitskollegen, die ich erst kurz kenne, weise ich beim ersten '4-Augen-Gespräch' (man muss das ja nicht gleich in der Kantine rumbrüllen) sofort darauf hin, dass ich ADHS habe, dass ich gerne unterbrochen werden darf wenn's zu viel Gelaber wird, oder man mir sagen soll, wenn ich Dinge sage, die dem Anderen sauer aufstoßen, da ich sowas oft selbst nicht mitbekomme. Ich spiele lieber mit offenen Karten wenns drauf ankommt. Für Mobbing bin ich ohnehin nicht zugänglich.

    Ich habe mir über die Jahre 2 Gesichter versucht anzueignen, da ich meinen Redefluss sowieso nicht richtig kontrollieren kann, habe ich so wenigstens die Wahl in welchem 'Modus' ich rede, dem privaten, der ungefiltert alles raus lässt, und den ich nur sehr engen Freunden und meiner Freundin gegenüber anschalte, oder den, wo nur Dinge gesagt werden, wo dem Gegenüber nicht eventuell das Gesicht aufklappt nach dem Motto 'omg wasn das fürn Spinner, ich muss weg'.
    An der Menge und dem Schwall hat das jedoch nichts geändert, nur der Inhalt ist zielgerichteter... weniger unkontrolliert, nicht ganz so ausschweifend.

    stine81 schreibt:
    Ich falle anderen ständig ins Wort, beende deren Sätze. Ja Mensch was reden die auch so langsam.
    Die reden nicht langsam, du weißt einfach vorher schon was die sagen wollen, also wozu Zeit verschwenden? Das Leben ist zu kurz für son Rotz.
    Sowas mache ich mittlerweile sogar in Vorstellungsgesprächen... finde es lustig, dass ich die Jobs trotzdem bekomme...

    @
    Tollpatschi
    Du sprichst mir (bis auf den Teil mit deiner Besten Freundin =D) aus der Seele...


  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Ich habe einige Freunde und Bekannte, doch es sind nicht sehr viele.

    Ein Großteil meiner Freunde haben eine Schwäche, sei es körperlich oder geistig.

    Die Beziehung zu stärkeren hält i. d. R. weniger lang, doch habe ich auch zwei Freunde die halbwegs klar sind und ohne nennenswerte Macken daher kommen.

    Bei einer Freundin, die mir sehr nahe steht, vermute ich (wie sie selbst auch) eine ADS. Und sie ist wie ich, einerseits können wir uns tief und verbunden austauschen und auf der anderen ist sie so mit sich beschäftigt, dass sie mich scheinbar vergessen hat.

    Ich wünsche mir mehr Freunde, spezielle Freunde wie sie (die ich ebend beschrieben habe).... - doch liegt es auch in meiner Hand.

    Ich hatte oft Kontakt zu Leuten gehabt, die auch (wie ich denke) ernste Absichten in Bezug einer Freundschaft hatten. Doch da kam die Angst, und ich hatte tausend Ausreden, warum ich nicht auf ein Bier vorbei komme.

    Dafür mag ich mich nicht :-(

    ~gesendet von unterwegs~

  9. #29
    p@x


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    keyoshix78 schreibt:
    Dafür mag ich mich nicht :-(
    Mach das nicht, erklär dich, und guck wie die Leute reagieren... wenn sie es tolerieren, gut, wenn nicht sind sie es nicht wert.
    Du kannst an deiner Situation nur bedingt etwas ändern, andere dafür können es einfach akzeptieren dass du manchmal so bist.
    Sich selbst für das zu hassen was man ist, ist immer der falsche Weg.

  10. #30
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Ist es normal, mit AD(H)S wenig Freunde zu haben?

    Canary schreibt:
    Mich überfordern Freunde oder Menschen generell auch sehr sehr schnell
    Geht mir auch so.

    Wenn ich höre, was Kollegen mit wem teilweise abends oder am WE unternehmen… das wäre für mich voll der Stress. Ich treffe mich gerne mal mit Leuten, aber ich will das dann nicht schon wieder am nächsten Tag oder nächsten Abend haben. In zwei oder drei Wochen, das passt das.

    Das gleiche gilt für lange Telefongespräche. Das kann man ab und zu mal machen, aber nicht immer.

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