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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 112

    AW: familie

    Ich kann deinen Wunsch nach Familie sehr gut verstehen, ich war schon immer ein großer Familienmensch (habe ein gutes Verhältnis zu meiner Familie) und habe immer von einer eigenen geträumt.

    Zu dem Thema Kinder kann ich dir eine Kleinigkeit von mir erzählen. Ich war 20 als ich meinen Mann kennengelernt habe, er ist 16 Jahre älter wie ich und wollte damals im Gegensatz zu mir keine Kinder haben (er wollte die Gene die er von seinem scheiß Vater hat nicht weitergeben). Außerdem dachte er das er keine Kinder zeugen kann (war die Aussage eines Arztes) als ich dann irgendwann sagte das ich ja dann getrost auf die Hormone der Pille verzichten könnte und diese Absetzte (gemeinsam entschieden) war ich 8 Wochen später schwanger (da waren wir 6 Monate zusammen). Er hatte viel Angst vor der Verantwortung die da auf ihn zu kam und er war auch nicht der beste und fürsorglichste werdende Vater aber er hat seine kleine Tochter vom ersten Tag an sehr geliebt, er war und ist stolzer Papa, mittlerweile von 2 Töchtern die ihren Papa sehr lieben. In Erziehungsfragen sind wir uns meistens, aber nicht immer, recht einig, was für ihn allerdings nicht immer ganz so einfach war weil er von seinem Vater nie vorgelebt bekommen hat wie sich ein Vater seinen Kindern gegenüber richtig verhält.
    Wie du siehst kommt es eben doch oft anders als man denkt. In der Familie meines Mannes, der bereits eine Kinderlose Ehe hinter sich hatte und auch nicht alle ihm eine große Zukunft mit einer so viel jüngeren Frau zugesprochen hatten, hätte keiner damit gerechnet das er mit 37 noch Vater werden würde (das zweite mal wurde er dann mit 42 Jahren Vater).

    Hoffe das dir meine Erlebnisse dir ein bißchen Mut auf eine Familie geben können.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 212

    AW: familie

    Reife? pha! wer braucht Reife? XD als ob das, was die Gesellschaft als "reif" sieht einem glücklich macht :-/...

    Ich kann dich gut verstehen, und bin genauso der Meinung dassman irgndwo eine stabile, versändnivolle säule braucht, die einem auf so mancher Reise wieder zeigt wo der Boden ist und was "gerade" ist^^.

    Ich denk das Problem ist nicht zu definieren was man will, eher dassman eine Definition einer art hat, die man sich schon bildlich kurzfilmen vorstellen kann. Und dabei eh sich schon nach allem wie geht nach realistischen massen anpasst und es genau deswegen einfach nicht verstehen kann, wieso es dennoch so unterreichbar scheint.

    Also ich sehne mich genauso, will gar nicht erst reif werden ;-) und würde nie auf die Idee kommen mich als Weichkeks zu bezeichnen
    Wobei wonach ich mich nicht sehne, ist diese authorität was das elterliche Bild davon mitbringen würd. Ich sehne mich nicht nach der absoluten Power Säule, welche ich selbst nicht bewegen kann xD. Ich will im Gegenzug auch Säule spielen und muss wohl auch fähig dazu sein die andere Säule zu bewegen.

    Ich denk was dir im moment vielleicht fehlt ist der Mut^^. Wenn du, wie es mir scheint, wahrscheinlich ein Mensch bist, der vor allem an sich selbst hohe Ansprüche stellt und deswegen an sich arbeitet(weil damit sollt der Traum doch in erfüllung gehen oder?), dann hast du dich wohl für den steinigen Weg entschieden xD du bist den Weg wahrscheinlich deswegen gegangen, weil er der "richtigere" zu sein schien, damals warst du wohl sehr mutig, und jetzt findest du dich mitten auf einem Steinfeld wieder, und der Mut und das Vertrauen auf was dir dein Herz gesagt hat sei der "richtige" Weg ist wohl ein bisschen angebröckelt^^... aber mach dir nichts draus ;-) es ist eine logische Konsequenz des Weges. Du wirst wieder Mut finden, den Weg ändern - das Herz irrt, nie so, dass man es ignorieren sollte, aber es irrt - die Vernunft muss das Herz verstehen und den "richtigen" Weg finden... und das braucht Zeit, Geduld und beinhaltet auch den ein oder anderen Rückschlag weil man doch wieder irgendeinem falschen Schild auf den Leim gegangen ist.

    Aber wenn du dir bewusst machst wieso du deine Vorstellungen nicht einstampfen willst. Wird dir schon einfallen wie du deinen inneren Kompass am besten deutest :-)

    Schlussendlich hat man's ja dennoch nicht unter Kontrolle wohins dann wirklich geht und was passiert... also nimms mit der "Richtigkeit" ned immer sooo genau und genieße die Reise ;-)

    mfg Gordn

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