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Diskutiere im Thema Sich nicht willkommen fühlen... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Ach, ihr alle... ja das kenne ich auch nur zu gut, aber wenn ich das jetzt so lese, vergleiche ich es auch eher so wie Sunpirate "Die Angst davor, nicht angenommen zu werden". Als Kind war ich immer so am Rand gestanden, war außen vor und war immer die letzte die beim Völkerball ausgewählt wurde - sogar die etwas festeren Kinder wurden vor mir ausgewählt bzw. wenn wir was zu zweit machen sollten musste wegen mir eine Dreiergruppe gemacht werden oder ich musste mit der Lehrerin Volleyball spielen... darum hatte ich vorm Sportunterricht meistens Angst.
    Ich habe zwar nie erlebt, dass mir jemand ins Gesicht gesagt hat dass er ein Problem hat, aber so unterbewusst habe ichs schon bemerkt dass die anderen mich nicht so recht abkonnten.

    Früher als Kind hab ich manchmal ziemlich viel Schmarn daher geredet und hab auch nicht mehr aufgehört. Hab allen meine Empfindungen mitgeteilt obwohl das keinen interessiert hat. Aber das hab ich inzwischen ganz gut abgestellt - finde ich, weil mir das selber aufgefallen ist.

    Hab zur Zeit das Problem in der Arbeit. Mit meinen Kollegen komme ich super zurecht, nur der Chef hats scheinbar auf mich abgesehen. Ich zweifle sehr daran ob ich in der Firma noch eine Zukunft habe und das obwohl ich mit dem Chef eigentlich so gut wie nix zu tun hab und ihn nur ein paarmal im Jahr sehe... aber so ein latentes ungutes Gefühl bleibt immer bestehen. Hab sogar schon mal den Mut gefasst zu fragen, ob er was gegen mich hat, aber außer "Du solltest dir mehr zutrauen" kam nichts. Ich glaube aber, dass er gelogen hat!

    Kann mir diese Probleme nicht erklären. Meiner Meinung nach bin ich freundlich, zuverlässig, lustig und humorvoll. Aber irgendwie scheint es da was zu geben, was andere oft nicht mögen. Manchmal habe ich einen ziemlich schwarzen Humor, aber den packe ich erst aus wenn ich die andren ein bisschen kenne.
    Das habe ich sogar vor ein paar Jahren mal in einem Fan-Forum mit Chat erlebt. Auf meine Beiträge/Fragen hat fast nie einer geantwortet, bzw. im Chat wurden meine Kommentare (die wirklich zum Thema passten) einfach übergangen...

    Früher war das so, dass ich bisweilen in Bekanntschaften schon mit dem Gedanken reinging "Ach, das wird doch eh nix". Hab mich beim Ferienprogramm immer schon eher zurückgehalten um ja nicht aufzufallen und nicht wieder verletzt zu werden.

    Jetzt ist das anders. Wir haben die letzten Jahre über neue Hobbys mehrere neue Leute kennengelernt. Anfangs hatte ich Angst, dass ich wieder nicht ankomme. Mein Freund hilft mir dabei und zieht mich einfach mit... habe zwar immer noch das Gefühl dass die Leute lieber mit ihm reden wollen als mit mir, aber ich weiß auch nicht was ich dagegen machen kann. Ich glaub ich hab schon aufgegeben... begnüge mich inzwischen damit halt einfch nicht alleine zu sein und das ist finde ich auch schon was.

    Mir fällt einfach nix ein, was ich groß sagen könnte und bevor ich wieder einen Schmarn rede halt ich lieber die Klappe.

    Blöde Sache irgendwie, aber ich denke das das schon mit ADS zusammen hängt. Mein Kollege hat auch ein Kind mit ADS und die hat ähnliche Probleme dass sie in der Klasse keinen rechten Anschluss findet und nur eine feste Freundin ausßerhalb der Schule hat...
    Man ist halt einfach in seinem Verhalten irgendwie "anders" - das merken die anderen unterbewusst auch und lehnen einen ab. Ob man was dran ändern kann weiß ich nicht, darum heitß es wahrscheinlich auch dass sich ADS-ler gegenseitig anziehen weil die halt einfach ähnlich ticken... und man dann für den anderen eben nicht "anders" sondern "normal" ist.

    lg Susilein

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Ja, ich habe mich auch schon gefragt, ob das Unkonventionelle, was in meiner Altersgruppe+ ja eher nicht mehr so da ist, als unnormal abgelehnt wird. Frei nach: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

    Menschen die mich gut kennen, mögen aber genau das an mir, dass ich oft anders denke und auch oft Probleme von einer anderen Seite angehe. Das ich oft spontan und flexibel bin und man mit mir über Gott und die Welt quatschen kann ... Nur neue Leute, die bleiben meist gar nicht so lange in meinem Umfeld.

    Da kommt mir der Spruch in den Sinn: Wie man es macht, man macht es doch offenbar fast immer verkehrt.

  3. #13
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Hallo ihr lieben,


    erstmal lieben Dank für eure Rückmeldungen! So blöd es klingt in diesem Fall, es tut mir gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht (auch wenn es mir lieber wäre, dass es uns allen nicht so ergeht). Seit dem Beitrag ist nun auch wieder etwas Zeit ins Land gegangen, eure Beiträge und die Woche haben mich schon etwas weiter gebracht.


    Gus schreibt:
    ? = bist doch du!!! versteh ich nicht ganz? Es ist doch dein Leben!

    Klar bin ich die Hauptperson in meinem Leben, und ich finde grad auch immer mehr tolle neue Wege um das auch so umzusetzen. Allerdings exestiere ich ja nicht in einem Vakuum und bin halt manchmal von anderen 'abhängig', ob ich das möchte oder nicht. So bin ich schon vom Trainer/Kaptain in unserem Team abhängig, weil er uns als Manschafft koordiniert. Er hat die Fäden in der Hand wer wie mitspielt und wie er das Training um uns herum organisiert. Wenn er mich konstant ignoriert, dann kann ich klaro sagen, "pass mal auf, darauf hab ich kein Bock, du kannst mich mal!" aber dann brauch ich auch nicht mehr in der Manschafft auf zu tauchen. Letzteres ist aber eine Konsequenz die ich nicht möchte.


    cmddata schreibt:
    Hallo Pilotin,


    Was ich gar nicht abkann ist wenn es in der Gruppe so ein Alpha-Tierchen gibt, das sich als Chef aufspielt. So mit sog. Authoritäten umzugehen...absolut meine Stärke;-) Noch schlimmer wenn diese Authoritäten so blöde "ich kann dich nicht leiden" oder sowas Signale aussenden. Auf solche Frequenzen springen meine Antennen gleich an.


    Sag mal Pilotin, rein aus Interesse, was hast du denn über Käptn gedacht, als du gesehen hast, dass er dich nicht auf die Liste geschrieben hat?

    Erstmal: Du triffst ech gut mit den Authoritäten, kommt mir seeeeehr bekannt vor. Dann: Du stellst eine gute Frage! Ich hab nichts gutes über ihn gedacht, und fand es unangebracht von ihm mich so offensichtlich auszuschließen. Und dachte mir auch "leider" sowas wie "na gut, dann weiß ich ja jetzt was du von mir 'hälst'. Zwischendrin hab ich mir überlegt, ob es vielleicht ein Versehen war, aber sein Verhalten beim nächsten Treffen hat mich wieder zum "offensichtlichen ausschließen" gebracht.


    Jetzt mit einer Woche dazwischen und einem weiteren Training finde ich, dass er ein schlechter Kaptain ist, wenn er so etwas tut. Ich habe probiert die Situation "von außen" zu betrachten und denke mir, dass mich andere nicht so herzlich mit einbeziehen würden, wenn ich ätzend oder komplett unfähig wäre. Beim letzten Training hatte ich sehr viel Spaß, es waren auch zum Glück viele Mitglieder da mit denen ich mich gut verstehe und mit denen ich gut spielen kann. Das hat mir Mut gegeben und an solchen Momenten mag ich gern festhalten.


    Außerdem hat er sich selbst bei mir unbeliebt gemacht, nachdem er über eine andere Spielerin schlecht geredet hat, die weder da war, noch etwas falsches getan hat. Trainings werden über FB coordiniert und unsere Gruppe hat mehr 'Freunde' als wie wir grad Spieler haben, da früher das Team sehr informell war. Die besagte Spielerin hatte eine Verletzung und kann jetzt erstmal nicht mehr spielen. Ohne das es jetzt einen Grund gab wegen einem Turnierspiels oder so (Die Saison ist fast um), meinte er plötzlich "X geht mir so auf die Nerven, die ist zu faul sich zu bewegen, ich schmeiß sie bald aus der Gruppe wenn das so weiter geht.". Die besagte Spielerin hat nicht weniger gefehlt als andere Spieler, und ist sogar beim letzten Mal als Zuschauer zum anfeuern mitgefahren. Ich glaube er hat einfach ein Problem mit bestimmten Leuten und kann damit nicht konstruktiv umgehen, wie es vielleicht wichtig wäre als Teamchef, wo in einem Team immer seeeehr unterschiedliche Charaktere auftreten.


    Der Vorfall hat mir auch nur noch einmal mehr gezeigt, dass ich mich da nicht zu sehr mit beschäftigen muss, wenn er so ein Mensch ist. Ich genieße jetzt die Zeit mit den anderen und gebe nichts auf seine Meinung außerhalb des Sports. Außerdem glaube ich mittlerweile auch, dass wenn er mich ganz auschließen würde, einige schon fragen würden was das soll, oder warum ich nicht dabei bin/dabei sein soll.




    Chubasco schreibt:
    Liebe Bruchpilotin


    Erstmals .


    Ich kenne dieses Gefühl auch. Es ist sehr, sehr schmerzlich v.a. wenn man ständig an sich arbeitet und immer nur einen kleinen Schritt nach vorne kommt, wenn überhaupt.
    Ich kann verstehen, dass du dir überlegst, ob du weiterhin in die Gruppen gehen möchtest.
    Du schreibst aber auch, dass du neben diesen Gruppen andere Menschen hast, bei denen du dich wohl fühlst oder liege ich falsch? Wie wäre es, wenn du mal mit denen über sprichst, wie sie dich wahrnehmen? Ob du tatsächlich so ein Mensch bist, vor dem man sich zurückziehen muss, weil du dich so "unangepasst" verhältst od. einfach wie sie dich wahrnehmen.. aber sprich mit ihnen auch, wie du die Anderen wahrnimmst und wie sie sich dir gegenüber verhalten!
    Mir tut es jeweils in solchen Situationen gut, wenn mich meine "anderen" Freunde aufbauen, mir vllt. zum X-ten Mal sagen, was sie an mir mögen, was ich alles für Ressourcen und Fähigkeiten habe. Aber auch, wenn sie mir sagen, dass sich die anderen nicht unbedingt fair mir gegenüber verhalten. Ich werde so Selbstbewusster und kann mich besser distanzieren. Es gelingt mir, dann nicht gleich aufzugeben und dem ganzen noch etwas Zeit zu lassen. Wenn es allerdings nicht besser wird, würd ich einen Strich drunter machen und das Ganze so schnell wie möglich vergessen..


    Versuch an dem fest zu halten, was du gut kannst und was deine Freunde an dir mögen.


    Liebe Grüsse
    Chubasco

    Chubasco, dein Beitrag hat mich sehr zu den positiven Gedanken oben angestiftet, danke . Zwar habe ich jetzt nicht konkret meine Freunde gefragt, wie sie mich wahrnehmen, aber ich habe einfach vermehrt auf 'Rückmeldungen' gehört diese Woche. Wie Gus auch schon geschrieben hat, ich hab einen Freundeskreis, also kann ich nicht so falsch sein . Die anderen im Team würden nicht von sich aus mit mir spielen, mich einbeziehen oder quatschen wenn ich total ätzend wär. Meine Freunde würden sich nicht von sich aus bei mir melden, oder sich mit mir treffen wollen, wenn ich unangemessen oder unangenehm wäre. Als hätte sie es gewusst kam dann auch noch ein verspätetes Geburtstagsgeschenk von einer Freundin (Welche grad auch eine (andere) Diagnose bekommen hat), mit einer lieben Karte und den Worten "Uns kriegt so schnell nichts klein. Bleib so wie du bist!". Das hat sehr gut getan!


    Sunpirate schreibt:
    Ich kenne das Gefühl des nicht Willkommen seins ebenfalls,deffiniere es jedoch etwas anders. Für mich ist es die Angst nicht angenommen zu werden.Diese Angst hat mich früher so gehemmt dass ich überall der Aussenseiter war. Erst als ich das verstanden hatte, ich war schon längst Erwachsen, konnte ich daran was ändern und der Mensch sein der ich auch im Kreis meiner Freunde bin. Das Erste was ich lernen mußte ist dass meine Hemmung auf" normale" Menschen befremdlich wirkt und sie sich deshalb distanzieren Es hilft wenn du so natürlich bleibst wie es dir trotz des bedrückenden Gefühls möglich ist.

    Sunpirate, du beschreibst das auch gut, dass man sich manchmal wohl dann auch selber im Weg steht mit solchen Gefühlen, bzw,. bestimmt auch anders rüber kommt und das eben so einen Teufelskreis in bewegung setzt: Man Zweifelt - Man wirkt befremdlicht - Die anderen können damit nicht umgehen & distanzieren sich - Man kriegt Rückmeldungen zum Zweifel und zieht sich noch weiter zurück ...


    Wie oben schon geschrieben, ich bin dabei an solchen doofen Gefühlen zu arbeiten und einfach mich an den schönen Momenten zu orientieren. Manchmal klappt das und manchmal nicht. Ist vielleicht auch natürlich . Mir fällt auch vermehrt auf, dass sich 'Normale' ja auch manchmal blöde und komisch verhalten und ich mich selbst dabei ertappe zu denken 'Uh, der/die is aber komisch, ne da hab ich keine Lust drauf' und entweder ich erfahre warum die Leute manchmal so drauf sind, und es Sinn macht, oder ich vergess blöde Situationen, weil ich die Menschen eben in anderen Situationen mag. Und kommt eben einer ganz doof und zeigt blöden Charakter, dann muss ich da auch keine Zeit verschwenden.


    Ich glaube nicht daran, dass ab sofort alles super wird, weil ich es mal schaffe so drüber nach zu denken, aber vielleicht kann ich was für die Zukunft mitnehmen, wenn es nur ein Fünkchen ist, ist es schon gut.


    ChaosQueeny schreibt:
    Ja, ich habe mich auch schon gefragt, ob das Unkonventionelle, was in meiner Altersgruppe+ ja eher nicht mehr so da ist, als unnormal abgelehnt wird. Frei nach: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

    Was ist denn deine Altersgruppe wenn ich fragen darf? . Allgemein stimmt das schon mit dem unkonventionellem. Passend dazu vielleicht aus einem Rainald Grebe Song „Alle sehen gleich aus, irgendwie individuell“, es tun immer alle so als wären sie was besonderes, als wären sie anders, aber eigentlich folgen die doch auch alle nur dem selben Muster. Um das zu erkennen muss man wohl manchmal 'anders' sein (:.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Zwischen 40 und 50, also eigentlich das Alter, wo man gesetzter und ruhiger werden oder sein sollte.

    Klingt so, als hätte der Trainer ein Problem und nicht wirklich du, wenn du auch als Folge darunter leidest. Vielleicht mag er Menschen generell nicht oder vielleicht ist er auch neidisch oder eifersüchtig. Immerhin scheinst du recht schnell recht gut in der Gruppe angekommen zu sein. Mein erster Eindruck von dir ist jedenfalls: Das Mädel hört sich recht sympatisch an! - Manchen können damit nicht umgehen, gerade wenn sie selbst eher "Stinkstiefel" sind.

  5. #15
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    ChaosQueeny schreibt:
    Mein erster Eindruck von dir ist jedenfalls: Das Mädel hört sich recht sympatisch an! - Manchen können damit nicht umgehen, gerade wenn sie selbst eher "Stinkstiefel" sind.
    Danke, du bist lieb . Und ja, ich hab auch für mich beschlossen, dass es sein problem ist, nicht meins.

    ChaosQueeny schreibt:
    Zwischen 40 und 50, also eigentlich das Alter, wo man gesetzter und ruhiger werden oder sein sollte.
    Ich hab ein immenses Problem mit dem Wörtchen SOLL . Wahrscheinlich verhält es sich hier wie mit den Stinkstiefeln, Menschen die langsam alt und "ruhig" werden sind vielleicht neidisch auf die, die sich nichts aus dem Alter machen und aktiv bleiben, wie auch immer (Verrückte Hobbies, spannende Reisen...).

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Ja, mit "soll" ist es genauso, wie mit "Autorität". Ich folge nicht blind und schon gar nicht, wenn es keinen guten Grund dafür gibt. Manche nennen es auch Rückgrat. ;I

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    ChaosQueeny schreibt:
    Ja, mit "soll" ist es genauso, wie mit "Autorität". Ich folge nicht blind und schon gar nicht, wenn es keinen guten Grund dafür gibt. Manche nennen es auch Rückgrat. ;I
    Eine gute Eigenschaft! Auch wenn man es damit leider auch nicht immer leicht hat.

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Ja, manchmal wäre es einfacher die Tür zu nehmen und nicht immer mit dem Kopf durch die Wand zu wollen.

    Okay, inzwischen bin ich so weise, dass ich zumindest nicht immer die Wände einrenne, manchmal sind doch die Türen ganz praktisch, aber noch immer muss ich den Sinn dahinter verstehen.

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 385

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Bruchpilotin schreibt:
    Hallo ihr lieben,


    erstmal lieben Dank für eure Rückmeldungen! So blöd es klingt in diesem Fall, es tut mir gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht (auch wenn es mir lieber wäre, dass es uns allen nicht so ergeht). Seit dem Beitrag ist nun auch wieder etwas Zeit ins Land gegangen, eure Beiträge und die Woche haben mich schon etwas weiter gebracht.
    Find es toll, dass du über dein Problem sprichst.
    Dein Beitrag hat auch mir gut getan obwohl deine Situation überhaupt nicht toll ist. Aber ich sehe einfach, dass ich nicht alleine bin.
    Manchmal bringt Zeit Rat...

    Der Vorfall hat mir auch nur noch einmal mehr gezeigt, dass ich mich da nicht zu sehr mit beschäftigen muss, wenn er so ein Mensch ist. Ich genieße jetzt die Zeit mit den anderen und gebe nichts auf seine Meinung außerhalb des Sports. Außerdem glaube ich mittlerweile auch, dass wenn er mich ganz auschließen würde, einige schon fragen würden was das soll, oder warum ich nicht dabei bin/dabei sein soll.
    Leider gibt es unter vielen weissen Schafen auch schwarze Schafe! Und wenn die weissen Schafe in der Überzahl sind, dann können sie gemeinsam gegen ankämpfen..
    Finde deine positive Einstellung: dass du daran glaubst, dass sich die anderen Fragen würden, wenn er dich ausschliesst supi .

    Chubasco, dein Beitrag hat mich sehr zu den positiven Gedanken oben angestiftet, danke . Zwar habe ich jetzt nicht konkret meine Freunde gefragt, wie sie mich wahrnehmen, aber ich habe einfach vermehrt auf 'Rückmeldungen' gehört diese Woche. Wie Gus auch schon geschrieben hat, ich hab einen Freundeskreis, also kann ich nicht so falsch sein . Die anderen im Team würden nicht von sich aus mit mir spielen, mich einbeziehen oder quatschen wenn ich total ätzend wär. Meine Freunde würden sich nicht von sich aus bei mir melden, oder sich mit mir treffen wollen, wenn ich unangemessen oder unangenehm wäre. Als hätte sie es gewusst kam dann auch noch ein verspätetes Geburtstagsgeschenk von einer Freundin (Welche grad auch eine (andere) Diagnose bekommen hat), mit einer lieben Karte und den Worten "Uns kriegt so schnell nichts klein. Bleib so wie du bist!". Das hat sehr gut getan!
    Oh... freut mich sehr .
    Musst ja nicht genau das umsetzen was ich dir geschrieben. Manchmal hilft ja nur schon die Überlegung: "Wie würden mich die anderen sehen?." Und ja, ich wollte, dass du merkst, dass du nur weil jetzt dieser Kaptain, vielleicht selbst ein Problem mit sich hat, nicht gleich bei dir suchst. Manchmal ist es ja gut auch bei sich zu suchen, aber manchmal liegt das Problem wirklich auch beim Anderen..
    Dass verspätete Geburi - Geschenk deiner Freundin find ich mega toll. Auch die Worte der Karte find ich sehr schön. Das gibt doch Selbstbewusstsein na?

    Sunpirate, du beschreibst das auch gut, dass man sich manchmal wohl dann auch selber im Weg steht mit solchen Gefühlen, bzw,. bestimmt auch anders rüber kommt und das eben so einen Teufelskreis in bewegung setzt: Man Zweifelt - Man wirkt befremdlicht - Die anderen können damit nicht umgehen & distanzieren sich - Man kriegt Rückmeldungen zum Zweifel und zieht sich noch weiter zurück ...
    find ich auch.


    Wie oben schon geschrieben, ich bin dabei an solchen doofen Gefühlen zu arbeiten und einfach mich an den schönen Momenten zu orientieren. Manchmal klappt das und manchmal nicht. Ist vielleicht auch natürlich . Mir fällt auch vermehrt auf, dass sich 'Normale' ja auch manchmal blöde und komisch verhalten und ich mich selbst dabei ertappe zu denken 'Uh, der/die is aber komisch, ne da hab ich keine Lust drauf' und entweder ich erfahre warum die Leute manchmal so drauf sind, und es Sinn macht, oder ich vergess blöde Situationen, weil ich die Menschen eben in anderen Situationen mag. Und kommt eben einer ganz doof und zeigt blöden Charakter, dann muss ich da auch keine Zeit verschwenden.
    Find ich schön, dass du an dir arbeitest und versuchst dich an den tollen, schönen und guten Momenten zu orientieren. Das macht auch nicht jeder. Du darfst stolz über dich sein.
    Jop auch 'Normalos' verhalten sich manchmal schräääääge. Nicht nur wir... und es ist auch völlig menschlich, dass wir denken oder eben auch den anderen zu verstehen geben, dass sie jetzt komisch reagiert haben. Damit hatte ich mal/ immer wieder sehr zu kämpfen. Ich find, dass es nicht fair ist, wenn jemand ausgeschlossen wird weil er sich daneben verhält. Aber wiederum gebe ich zu, dass ich auch nicht jeden leiden mag. Deswegen darf ich auch mal denken oder jemandem zu verstehen geben, dass ich sein Verhalten oder eben seine Person nicht sympathisch ist. Dies auch ohne schlechtes Gewissen.

    Ich finde dass du deine Situation gaaanz gut meisterst. Mach weiter so und schreib weiter auf, wenn dich was belastet. Dann können wir dir auch helfen.

    Liebe Grüsse
    Chubasco

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Sich nicht willkommen fühlen...

    Hallo,
    auch ich kenne das Gefühl nicht so angenommen zu werden wie ich bin ,ich hab die unangenehme Angewohnheit ziemlich viel zu Quatschen und dadurch meine Mitmenschen zu Überforden,dazu kommt eine Hypersensible Persönlichkeit *das heisst ich spüre stimmungen fast körperlich*
    Meine Therapeutin in der Reha sagte bezüglich der HSP ich soll nicht alle Stimmungen auf mich beziehen aber wenn ich z.b. in einen Raum komme und mitkriege das die Stimmung umschlägt ,wie soll ich da bitte reagieren ? das ging soweit das ich nun auch noch Depris habe ,dazu diese ständige verpeilt sein ,ich denke ich nerve mich mittlerweile selbst total da ich durch den stresslevel auch wieder Neurodermitis bekommen habe und zum hippelig sein nun auch noch der ständige Juckreiz ,ich sitze keine minute mehr still ,während ich hier schreibe bin ich am rumrutschen auf dem stuihl und muss mich total konzentrieren.
    naja ich denke mal viele von euch kennen auch das gefühl ,mich würde interessieren wie ihr damit umgeht ??
    gglg
    Spooky

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