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Diskutiere im Thema Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    ellipirelli

    Gast

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    doppelt, sorry

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    Ich weiß, dass es Fälle gab in denen der Wechsel von PKV zur GKV durchaus möglich aber ein sehr steiniger Weg war.

    Grundsätzlich gilt ja Versicherungspflicht in Deutschland. Und wenn man sich die PKV nicht leisten kann (und eine PKV hat man sich ja als Kind nun mal nicht ausgesucht, sondern die Eltern), müssen einen zwangsläufig auch die GKV nehmen.

    Ich hab gerad nicht die Muße nachzuschauen, aber ich weiß dass es geht, zur Not mit Anwalt!

    Einen Tipp möchte ich dir aber geben , auch wenn er sehr subjektiv ist: Geh bloß nicht zur AOK wenn es irgendwie anders geht, bzw. wenn es nur da geht, wechsel sobald möglich!

    Ich bin Heilerziehungspflegerin und mit der AOK gibt es nuuuur Probleme. Tolle Krankenkasse solange du gesund bist, miserabel wenn´s wirklich ans eingemachte geht. Da hab ich bei meiner Arbeit sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Meine Mutter ind er Altenpflege übrigens auch und von befreundeten Erziehern und Ergotherapeuten hab ich das auch schon zu genüge gehört.

    Ich persönlich kann die DAK empfehlen...die haben noch nie zu irgendetwas nein gesagt bei uns in der Familie.

  3. #13
    ellipirelli

    Gast

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    auch, wenn ich (beruflich) andere Erfahrungen mit der DAK gemacht habe--- der Hinweis zur AOK ist goldrichtig.
    Für Gesunde ok, für (erst recht chronisch) Kranke eine Katastrophe

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    ellipirelli schreibt:
    Für Gesunde ok, für (erst recht chronisch) Kranke eine Katastrophe
    Das scheint mir aber für jede GKV zu gelten (auch aus eigener Erfahrung). Wenn ich mir angucke, was für ein Krampf das mit der GKV für Patienten oft ist und die PKV zahlt bzw. erstattet dann ohne zu mucken. Gerade erst wieder bei 'ner Kollegin gesehen, die sich kürzlich aus der Solidargemeinschaft ausgeklinkt hat.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    Naja, eine Möglichkeit um ganz sicher in die GKV zu kommen ist, einen Job anzunehmen mit einem Gehalt über 450 Euro pro Monat und unter grob 55.000 Euro pro Jahr (hab die ganue Zahl nicht im Kopf, ändert sich auch regelmäßig). Dann darf man nämlich (nach allem was ich weiß, aber eigentlich war ich mir sicher) gar nicht mehr in der PKV bleiben. Eventuell gibt es da noch mal ne Altersklausel, habe mal was gelesen, dass es ab mitte der 50er noch viel schwieriger ist in die PKV zu wechseln als in jüngeren Jahren, aber das wäre hier ja gerade nicht das Problem.)

    Ach ja, man muss den Job in diesem Gehaltsrahmen übrigens für mind. 1 Jahr haben um dauerhaft in der GKV zu bleiben.

  6. #16
    Rettich

    Gast

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    Ich war die letzten 6 Jahre privat versichert und habe meine derzeitige Arbeitslosigkeit genutzt, um wieder zurück zu wechseln (DAK). Eigentlich wollte ich schon mit meiner letzten Anstellung zurück wechseln, dass ging aber nicht, da ich zuviel verdient hatte.

    Jetzt, da arbeitslos und unter 55 konnte ich endlich wieder in die GKV wechseln und ich bin froh, dass ich das konnte.

    Der Hauptgrund ist, dass es zwar sehr schön ist, viele Leistungen von der PKV bezahlt zu bekommen aber ich habe mich ständig über die Rechnungen der Ärzte und Zahnärzte geärgert, die als Standard den 2,3 oder 3,5-fachen Satz für jeden Pups verlangt haben.
    Die ließen sich dann auch nicht nehmen, mir irgendwelche Laborergebnisse telefonisch vorab mitzuteilen, obwohl ich einen Termin hatte, nur damit der Arzt die Position "ausführliche Beratung, auch telefonisch" 32€ noch zusätzlich abrechnen konnte.

    Nicht zu reden von irgendwelchen überflüssigen Röntgen und Ultraschalluntersuchungen, mit denen sich dann eben mal noch schnell ne Mark machen lässt.
    Im Schlaflabor wurden mir Leistungen berechnet, die gar nicht erbracht wurden (Langzeit EKG 12-18 Stunden), obwohl ich nur 8 Stunden da war.

    Ein anderer Grund ist aber auch, dass ich keine Lust habe, im Alter horrende Beiträge zu bezahlen. Im Alter von 48 Jahren habe ich zuletzt 480€ bezahlt, bei 600€ Selbstbeteiligung und keine Extras wie Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer und Krankenhaustagegeld nach 45 Tagen. Da steigen die Beiträge so im Jahr zwischen 30 und 40 €. Da kann man sich ja ausrechnen, wie das weitergeht.
    Mein Stiefvater ist seit langem verrentet und schon seit Jahren im Basistarif, da er die horrenden Losten von seiner nicht gerade geringen Rente nicht mehr zahlen konnte (und wollte). Dann ist man zwar privat versichert, bekommt aber nur noch Leistungen analog der GKV.

    Das ist nämlich der Vorteil bei der GKV, dass die Beiträge einkommensabhängig ist und mehr als ca. 750€ muss man dann eben auch nicht zahlen (Selbständig und freiwilliges Mitglied in der GKV).

    Motzkugel sollte keine Probleme haben, in die GKV zu wechseln, da sie ja noch nicht so direkt im Berufsleben stand, auch ohne aktuellen Job. Sie hätte aber auch die Möglichkeit, einen eigenen Vertrag bei einer PKV abzuschließen.
    Geändert von Rettich (10.10.2014 um 21:15 Uhr)

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    Hey,

    ich bin ja noch neu hier, aber ist das bei euch üblich, dass jeder mal reinschreibt, wie er sich vorstellt, wie die Welt der Krankenkassen eventuell funktionieren könnte?

    Ich will echt niemandem auf den Schlipps treten, aber die Lage der Krankenkassen ist doch gesetzlich ganz eindeutig geregelt und völlig unabhängig von eurem persönlichen, subjektiven Gerechtigkeits-Empfinden.

    ayapap22 schreibt:
    Grundsätzlich gilt ja Versicherungspflicht in Deutschland.
    Richtig. Das ist aber mein Problem und nicht das meiner Versicherung.

    ayapap22 schreibt:
    Und wenn man sich die PKV nicht leisten kann[...], müssen einen zwangsläufig auch die GKV nehmen.
    Wo steht das? Wer nimmt mich denn, wenn ich mir auch die GKV nicht leisten kann?

    Die Aussage ist falsch.

    ayapap22 schreibt:
    (und eine PKV hat man sich ja als Kind nun mal nicht ausgesucht, sondern die Eltern)
    Auch das ist falsch. Zu Beginn des Studiums hätte Motzkugel in die GKV eintreten können. Sie hat stattdessen selber einen Antrag ausgefüllt und auf die GKV verzichtet. Die Entscheidung ist für das ganze Studium bindend.

    Rettich schreibt:
    Motzkugel sollte keine Probleme haben, in die GKV zu wechseln, da sie ja noch nicht so direkt im Berufsleben stand, auch ohne aktuellen Job.
    Sollte sie nicht? Oder wird sie nicht? Was bedeutet denn "noch nicht so direkt im Berufsleben"? Woher weißt du das, nur weil sie jetzt gerade studiert? Und selbst wenn - Studenten sind auch nicht ansatzweise als "ohne aktuellen Job" zu betrachten. Das habe ich ja auch alles oben schon geschrieben ...

    Ich gehe davon aus, dass jeder von euch Motzkugel helfen möchte. Das ist auch total lieb. Aber ihr verwirrt sie nur noch mehr, wenn ihr Sachen ohne Grundlage reinschreibt. Im Zweifel verlässt sie sich darauf und sitzt dann am Ende blöd in der Patsche.

    Nicht böse gemeint, liebe Grüße,
    someGuy
    Geändert von someGuy (10.10.2014 um 22:40 Uhr)

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    Wenn Sie PKV versichert sind und arbeitslos werden, sind Sie grundsätzlich wieder pflichtversichert und müssen in die GKV wechseln. Sie haben aber einmalig die Möglichkeit darauf zu verzichten und in der PKV zu bleiben, das gleiche gilt für den Fall, dass Ihr Einkommen die Pflichtversicherungsgrenze unterschreitet.
    Wer einmal den Status “Privatversicherter” erlangt hat, kann nur in das zurück in die gesetzliche Krankenkasse, wenn er in der GKV versicherungspflichtig wird. Eine Ausnahme bilden Studenten: Hier ist der PKV-GKV-Wechsel vereinfacht, denn sie können sich nach ihrem Studium für das gesetzliche System entscheiden, auch wenn sie während ihres Studiums privat versichert waren.
    Quelle : http://www.private-krankenversicheru...rueckkehr-gkv/

    Was genau das nun bedeutet könnt ihr euch selber zusammen reimen, ich mag gerad nicht diskutieren, ich bin müde.


    EDIT:

    http://www.frag-einen-anwalt.de/Wech...--f213345.html
    Geändert von ayapap22 (10.10.2014 um 23:26 Uhr) Grund: EDIT

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    Hey ayapap22,

    ayapap22 schreibt:
    Eine Ausnahme bilden Studenten: Hier ist der PKV-GKV-Wechsel vereinfacht, denn sie können sich nach ihrem Studium für das gesetzliche System entscheiden, auch wenn sie während ihres Studiums privat versichert waren.
    Das ganze Thema ist ziemlich komplex und man kann sich da leicht Sachen durcheinander bringen, wenn man selbst nicht betroffen ist. Es gibt einfach so viele Fälle und Ausnahmen.

    In deinem Zitat geht es um den Wechsel nach dem Studium. Motzklotz will aber gar nicht aufhören zu studieren ... während eines Studiums ist der Wechsel für sie nicht möglich.

    In deinem zweiten Link weist der Anwalt richtiger Weise darauf hin, dass man während des Studium in die gesetzliche Krankenkasse wechseln kann, wenn man einen Job für mehr als 451,- € aufnimmt.

    Aber danke, dass du trotz Müdigkeit so schnell auf meine Einwände reagiert hast. Ich wünsche dir eine möglichst geruhsame Nacht.

    Grüße,
    someGuy
    Geändert von someGuy (10.10.2014 um 23:42 Uhr) Grund: Hervorhebung

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 190

    AW: Muss die Krankenkasse wechseln! Kann jemand helfen?

    ellipirelli schreibt:
    Doch, natürlich ist Motzkugel versicherungspflichtig- es besteht Krankenversicherungspflicht, die Familienversicherung läuft aus---- damit "muss" sie sich erstmalig eine "eigene" KV suchen..

    Motzkugel war bisher über ihren Vater in der PKV versichert. Das ist keine Familienversicherung im rechtlichen Sinne.


    SomeGuy hat das Ganze schon gut erklärt, sie muss leider in der PKV bleiben, so lange sie keinen versicherungspflichtigen Job aufnimmt.

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