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Diskutiere im Thema Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 128

    Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Hallo Ihr Lieben,

    mich würde mal interessieren , ob ihr in eurer Schulzeit/Kindheit, mit Mobbing zu tun hattet.
    Ob ihr jetzt noch Jahre später ,darunter leidet ?
    Und wenn ja , wie geht Ihr heute damit um ? Macht Ihr etwas dagegen ?


    Würde mich über eine Antwort freuen .

    Liebe Grüße

  2. #2
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Ich denke ich habe damit bis heut zu tun. Ständig habe ich das Gefühl man könne mich nicht leiden oder habe schnell das Gefühl, man spricht schlecht über mich.
    Bisher habe ich dagegen nichts machen können, allerdings mache ich auch erst jetzt eine VT. Denke mal dort wird die Geschichte ordentlich "bearbeitet".

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 128

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Peppa schreibt:
    Ich denke ich habe damit bis heut zu tun. Ständig habe ich das Gefühl man könne mich nicht leiden oder habe schnell das Gefühl, man spricht schlecht über mich.
    Bisher habe ich dagegen nichts machen können, allerdings mache ich auch erst jetzt eine VT. Denke mal dort wird die Geschichte ordentlich "bearbeitet".
    Mit deinen geschilderten Problemen , habe ich auch zu kämpfen. Daher , traue ich mich auch nie etwas zu sagen, aus Angst, man könnte es dumm finden oder mich nicht mehr mögen. Ich mache mir immer Stress .

    Seit wann machst du die VT ?
    Ich denke , ich werde auch eine machen . Ich bin dadurch so eingeschränkt.

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Probleme damit nichts zu sagen - ja das kenne ich auch. Oder wenn man mal doch was sagt gerne an verkehrter Stelle und fühlt sich dann erst recht mies oder nicht mehr gemocht.

    Meine VT hat noch nicht wirklich angefangen. Ich hatte erst die ersten 6 Sitzungen bei den man ja eigentlich nur über sich erzählt damit der Therapeut einen ersten Eindruck über die Situation bekommt und dann wird bei der Krankenkasse der Antrag gestellt. Ich warte also gerade, das es demnächst losgeht.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Noch eine kleine Ergänzung: ein Teil dieser Probleme muss man wohl auch aufs AD(H)S schieben aber ich denke die negativen Erfahrungen verstärken diese Gefühle nochmal um ein großes Stück.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 354

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    ich kann euch eine verhaltenstherapie sehr nahelegen. ich wurde auch während der schulzeit sehr gemobbt und hatte bis ins erwachsenenalter eine sehr falsche selbst- und fremdwahrnehmung. jetzt mache ich seit fast 1 1/2 jahren eine verhaltenstherapie und muss sagen, dass ich wirklich fortschritte mache. ich nehme reaktionen von anderen menschen jetzt ganz anders wahr und wenn mir wirklich jemand blöd kommt belastet es mich kaum noch, weil ich in der verhaltenstherapie größtenteils auch gelernt habe mich aus einer anderen perspektive zu sehen. ich bin mir durch den therapieverlauf über mich selbst einfach viel klarer geworden und dieses gefühl von klarheit gibt mir irgendwie kraft. jedenfalls fühle ich mich momentan so stark und gelöst wie noch nie. natürlich gehört dazu auch erstmal eine ordentliche portion frust und trauer wenn man sich einiges eingestehen muss ubd sozusagen sein altes selbstkonzept überarbeitet aber in dieses loch muss man während der therapie vielleicht fallen um dann gestärkter als zuvor wieder weiterzuleben.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Ja, beeinflusst mich nach wie vor sehr. Hab sogar das Gefühl, es wird eher schlimmer als besser. Das Gefühl, dass Leute mich nicht mögen usw kenn ich auch. Für mich fühlen sich viele soziale Interaktionen immer noch wie 'n Spaziergang durch ein Minenfeld an. Dadurch dass es auch teilweise mit 'nem unfreiwilligem Outen meiner Bisexualität zusammenhing verursacht es auch Probleme in Beziehungen. Sowieso. Je älter ich werde, desto mehr traumatisierende Erlebnisse fallen mir auf. Weiß daher nicht genau was jetzt wodurch verursacht wurde aber was mein Selbstbild betrifft hat es jedenfalls nicht geholfen.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Also bei mir wurden auch versuche gemacht mit mobbing. (Schon im grundschulalter) ich habe das was ich nicht gebrauchen kann schon immer sehr gerne ignoriert. Es war den meisten Leuten schnell zu langweilig. Auch den kindern.
    Ich mache es meistens so das ich ganz offen zu meinen schwächen stehe.ich denke das es auch deshalb niemanden so richtig reizt mir zu schaden.ich lasse mich auch nicht auf machtspielchen und konkurenzkämpfe ein sondern mache mein eigenes Ding. Bei Leuten wo ich glaube das sie mich nicht mögen oder mir nicht guttun bin ich halt eher zurühaltend und kümmere mich nicht um deren treiben.ich denke das hat viel auch damit zu tun.l.g. chillybilly

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Lady-Like schreibt:
    Hallo Ihr Lieben,

    mich würde mal interessieren , ob ihr in eurer Schulzeit/Kindheit, mit Mobbing zu tun hattet.
    Ob ihr jetzt noch Jahre später ,darunter leidet ?
    Und wenn ja , wie geht Ihr heute damit um ? Macht Ihr etwas dagegen ?


    Würde mich über eine Antwort freuen .

    Liebe Grüße
    Natürlich hatte ich... aber eben nicht nur als Opfer oder nur als Täter (selbst wenn meine Täterrolle mangels Erfolgsaussichten eher weniger vorkam)...
    Manchmal kommen die Erinnerungen an die Situationen wieder hoch, und dann zucke ich vor Scham zusammen. Sei es, daß ich selbst in dieser Erinnerung versucht habe jemanden zu mobben, grandios peinlich auf die Nase gefallen bin, und dafür im Anschluß alles 1000-fach zurückbekam, oder sei es, daß ich wegen meinen allgemeinen Unzulänglichkeiten (der "Looser", "Lahmarsch", "Fettsack" mal wieder...) auflaufen gelassen und bloßgestellt wurde.
    Damals gab es immer so schöne gut gemeinte Tipps von allen möglichen Erwachsenen wie "Geh ihnen doch einfach aus dem Weg!" oder "Hör doch gar nicht erst hin!". Mit den Anti-Mobbing-Kampagnen von heute dürfte so ein billiges Abtun nicht mehr ganz so flächendeckend funktionieren. Auch wenn ich mir gut vorstellen kann, daß es auch noch heute jede Menge weltfremder Eltern und Lehrer gibt, die meinen, daß ein toller Spruch und ein warmer Händedruck jeden Konflikt aus der Welt schaffen...

    Meine Aggros bin ich bis heute nicht losgeworden. Ich lebe sie halt anders aus. Wenn meine multimodale Therapie anfängt zu greifen und ich irgendwann endlich mal wieder etwas Kohle im Säckel habe, will ich auch wieder zumindest Boxen trainieren. Dabei kann ich - solange ich regelmäßig trainiere - die Aggressionen ziemlich gut abbauen. Zudem gibt einem das Köpergefühl auch geistig viel mehr Energie, wenn man erstmal gut im Training ist. Ich kriege dabei immer eine andere Haltung, spüre mich selbst und komme mir auch nicht mehr ganz so klein und schlecht vor.

  9. #9
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Ich wurde früher sehr viel und oft gemobbt. In der Real Schul zeit, war es am schlimmsten. Als ich aber bsp 3 Wochen in England war, wo mich keiner kannte, da war ich so seltsam es klingt, der beliebste, ich hatte da viele Freunde. In BK I+BK II und in der Ausbildung blieb es auch, das ich eher das Mobbing Opfer war, da war man aber eher aus dem Mobbing raus.
    Ja manchmal leide ich noch darunter, aber ich arbeite an meinen Selbstwert und er ist viel besser geworden. Ich bin nicht mehr so unbeliebt, seit ich nicht mehr alles sage was ich denke und ich meinen Freunden die volle Dröhung, von mir verpasse. Ich habe mit ihnen Stopp Zeichen ausgemacht und das klappt gut.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: Mobbing in der Kindheit/ Schulzeit

    Ich wurde ab der dritten Klasse für sieben Jahre vom ganzen Schulhaus gemobbt. Damit meine ich nicht, dass alle gemobbt haben. Es gab Mobber und solche, die nichts gemacht hatten. Ich wurde teils geschlagen, im Winter mit dem Gesicht auf dem Schulweg in den Schnee gedrückt, dass ich dachte, keine Luft mehr zu kriegen, Eier wurden an unser Haus geworfen, man hat mich aus dem Haus gelockt um dann fertig zu machen, man hat mich im Internet bedroht, mir gesagt, sie hätten meine Schwester (welche glücklicherweise zu Hause war und so wusste ich, dass sie in Sicherheit ist), man hat Gerüchte über mich verbreitet und mich systematisch psychisch fertig gemacht. Ja, das bereitet mir immer noch Mühe. Ich habe nach 5 Nervenzusammenbrüchen in 5 Wochen die Schule gewechselt und war da nicht imstande, die Schule 100 Prozent zu besuchen, weswegen ich dann nochmal ein Jahr angehängt hatte, um den Stoff aufzuholen.
    Es ist nicht toll, wenn man durch's Dorf geht und alle immer noch nicht wissen, wie mit mir umgehen.
    Eine Schülerin meiner Mutter sagte ihr sogar wortwörtlich, sie werde dafür sorgen, dass ich nie wieder Freunde finden werde. Sie hatte dabei vergessen, dass ihre Lehrerin meine Mutter war, das ist wohl dumm gelaufen.
    Ich hätte vielleicht auch als Täterin aktiv werden können, als eine Gruppe einmal beschloss, auf wem anderen rumzuhacken. Da machte ich aber nicht mit, sondern holte das Opfer aus dem Kreis raus. Sie hat direkt die Schule gewechselt.
    Also ja, ich habe sehr viele Erfahrungen damit. Und ich muss ehrlich sagen, ich war oft kurz davor, alles hinzuwerfen. Aber das konnte ich meiner Familie nicht antun. Das war der einzige Grund, weswegen ich weitermachte. Das beschäftigt mich alles immer noch. Aber immerhin kann ich inzwischen wieder in der Klasse sprechen, ohne zu stottern, zittern oder ohnmächtig zu werden. Ich finde, das ist schonmal was. Und ich habe auch Freunde und Freundinnen, die von meinen Problemen wissen. Wenn mich jemand öffentlich begrüsst, ist das für mich purer Wahnsinn, ich flippe dann fast aus vor Begeisterung und Freude. Das nehmen sie zum Glück hin

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