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Diskutiere im Thema Selbstmitleid im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 243

    Selbstmitleid

    Habt ihr schon mal Selbsttmitleid gehabt?

    Was habt ihr persönlich dabei gedacht und empfunden?

    Habt ihr das Selbstmitleid überwunden?

    Ist Mitleid etwas schlechtes?

    ich halte das Selbstmitleid für eine Psyschologische Trauma-schutzreaktion der Psysche.

    ist das Falsch?

  2. #2
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Selbstmitleid

    Paul, kannst du mir bitte erklären, war für die Trauma-Schutzreaktion bedeutet.

    Vielleicht ein Beispiel, damit kann ich gut arbeiten

  3. #3
    Nur eine Phase

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 481

    AW: Selbstmitleid

    .... das würde mich nu auch mal interessieren .... *wart*

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    .... nun sogar beide Posts ....

  4. #4
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Selbstmitleid

    Kerlemann, nicht drängeln! Smile

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Selbstmitleid

    Naja, man hat ein Trauma.

    Um das zu verarbeiten, hat man Selbstmitleid.

    Hier mal zur Abwechselung ein Artikel, der über die Grütze a la "Psyschologie Heute" hinausgeht

    Selbstmitleid hilft in der Krise und stärkt Betroffene bei Psychologie-News

  6. #6
    Nur eine Phase

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 481

    AW: Selbstmitleid

    uff, is aber viel zu lesen, schaff ich heut nicht mehr .... hab nur mal überflogen ....

  7. #7
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Selbstmitleid

    Ich habe grad gelesen. Sehr gut!

    aber die haben auch das Problem mit den wörtern Selbstmitleid und selbstmitgefühl.

    ok. Selbstmitgefühl ist auch hier gerade als neues Wort entstanden.

    Mitgefühl mit sich selber ist korrekt.

    Titel: Selbstmitleid

    im Text unten: Weitere Studien zeigten, dass sich Menschen mit viel MITGEFÜHL für sich selbst in der Lage sind, sich von den Niederlagen schneller zu erholen.

    und damit löst sich das Rätsel und du hast völlig richtig gedacht!

    das kenne ich. Darum tut mir mein Mann oft auch LEID, weil er da ein Problem hat. Ich verstehe das, weil ich auch Probleme habe, und ich mir manchmal LEID tue, weil ich mich so schwer tue. Darum kann ich auch soviel dann wieder verzeihen, weil ich denke, ja, er hat halt auch ein fettes kindheitstrauma, was wunderts.

    bei mir persönlich ist halt die Grenze erreicht.

    er und meine Schwester sehen das Eingeständnis aber als persönliche Niederlage. Können sich das trauma nicht verzeihen. Damit aber auch fast nichts dazu lernen. Weil trauma ja versagen ist.

    ich finde den Artikel sehr richtig und wichtig.

    aber immer mit dem unterschied der richtigen wortwahl, die sonst zu missverständnissen führt:

    Mitgefühl mit sich selber, grosszügigkeit dem gegenüber, was einem passiert ist und wie verschreckt man davon ist.

    kein Mitleid mit sich selber, weil man mit diesem Wort und seiner Definition die schuld auf andere wälzt und nicht dazu lernt.

    vielleicht sind diese Leute aus dem Artikel, mit dem hohen Selbstbewusstsein selbstmitleidig?

    ich mach mal ne Pause, Paul. Muss was essen. Bis nachher

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.932

    AW: Selbstmitleid

    Also mich hat Selbstmitleid nicht dazu gebracht, meine Fehler einzugestehen und dafür die Verantwortung zu übernehmen. Und mich hat es niemals zu dem Satz: "Keiner ist perfekt!" o.ä. gebracht. Dazu haben mir erst Selbstmitgefühl und eine Schlüsselsituation mit einem anderen Betroffenen den Weg gewiesen. (Und ausnahmsweise hat das alles mal gar nichts direkt mit AD(H)S zu tun.)

    Ich denke, in diesem Artikel wird gehörig Selbstmitleid und Selbstmitgefühl vermischt.

    Selbstmitleid war für mich wie eine Waschmaschine im Endlosprogramm. Es ging immer nur rund und rund. Es drückte sich negativ auf meine gesamte Gefühlswelt aus und brachte mich dazu unfair und auch mies zu meinen Mitmenschen zu werden. Ich litt mit mir mit und der Rest der Welt hatte das gefälligst zu verstehen und Rücksicht zu nehmen.

    Selbstmitgefühl machte mich endlich handlungsfähig und lies mich wieder ins Leben zurück kehren. Es war für mich eine Art innere Befreiung. Ich kann jetzt zu meinen Fehlern stehen, die ich machte und trage dafür die Verantwortung.

  9. #9
    Pepperpence

    Gast

    AW: Selbstmitleid

    Ich tue mir extrem schwer damit Selbstmitleid mit dem Zusatz "positiv" aufzuwerten. Mich nervt mein Selbstmitleid einfach nur ohne Ende, ich habe allerdings auch sehr viel davon.

  10. #10
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Selbstmitleid

    Ja. Queeny, aber dazu muss man erst mal verinnerlicht haben, was diese zwei Wörter ausdrücken!!!

    Wenn man das nicht unterscheiden kann, kann man halt auch nicht unterscheiden. (Blöder Satz)


    Ich wurde vor ca. 8 Jahren darauf hingewiesen, dass ich das nicht richtig unterscheide und ich musste mich echt angestrengt reindenken um es zu verstehen.

    In unserer Familie gab es nur MITLEID: bedeutet, die ganze Familie musste mit gedrückter Stimmung rumlaufen, wenn es Papa oder Mama schlecht ging.

    Als ich das dann verstanden habe, mit Leid und Gefühl, sitz ich bei meiner Schwester und die erzählt mir von ihrer unglücklichen Beziehung. Eine Stunde. Ich höre es mir "mit Gefühl" an und vermeide bewußt "Leid". Sagt sie zu mir: Jetzt erzähle ich dir schon seit einer Stunde, wie schlecht es mir geht und du hast kein Mitleid mit mir!

    Und da hab ich es dann richtig kapiert. Meine Familie existiert in dem psychologischen Schema "Gemeinsamkeit im Leid".

    Das hat nix mit Gefühl zu tun. Das ist destruktiv. Alle unten, alle am Leiden.


    Darum ist es so absolut wichtig, erst mal zu verstehen, was der Unterschied ist!

    Und das versuchen wir hier genau raus zu kristallisieren. Was bedeutet was, wie fühlt sich was an.

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