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Diskutiere im Thema Selbstmitleid im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: Selbstmitleid

    Hallo Lysander, tut mir leid dir das zu sagen,aber Alkohol verstärkt das Selbstmitleid und ist in dem Fall(in welchem ist das eigentlich anders?) keine Hilfe.

  2. #32
    Lysander

    Gast

    AW: Selbstmitleid

    Wie kommst Du denn jetzt auf Alkohol? Oder ist das ein Scherz?
    Ich trinke so gut wie keinen Alkohol

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Ach Wäschesteif

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: Selbstmitleid

    Nein, keine Angst und du warst auch nicht gemein. Ich habe nur gemerkt, dass es doch nicht so richtig gepasst hat.

    Und ja, ich denke Selbstmitleid hat eindeutig mit jammerm zu tun.

  4. #34
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: Selbstmitleid

    Da hab ich mich ganz schön in die Nesseln gesetzt:o

  5. #35
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: Selbstmitleid

    Aber das passiert nun mal:cool:

  6. #36
    Rettich

    Gast

    AW: Selbstmitleid

    Für mich bedeutet Selbstmitleid die Gefahr für immer darin zu versinken. Die Schuld sehe ich dabei nicht unbedingt bei den anderen. Ich neige dazu mir die Schuld selber zu geben und Situationen so deuten, wie es mir dann ins (negative) Weltbild passt.
    In jüngeren Jahren war ich deutlicher davon geprägt. Mittlerweile erkenne ich, wenn ich darin abzugleiten drohe und stoppe die Gedankenspiralen.
    Der Grund ist, dass Selbstmitleid jede meiner Handlungen blockiert, ich schotte mich ab, ich rede nicht mehr mit Leuten und bringe auf keinem Gebiet irgend etwas zustande.
    Die Emotionen, die dann bei mir daraus entstehen sind Wut, Frustration und genervt sein. Alles auch nicht so toll aber in diesen Gefühlen kann ich nicht auf Dauer versinken.

    Selbstmitgefühl (blödes Wort) ist mir zu abstrakt. Ich versteh schon den Gedanken dahinter. Sich selber wahrnehmen, nicht zu hart mit sich selber urteilen und ein etwas realistischere Bild - ein schöner Gedanke aber ich denke dass man mit wenig Selbstwertgefühl da Schwierigkeiten hat, so etwas für sich selber anzunehmen.

    Leider denke ich, dass die eigene Kindheit, das Erleben der Eltern derart massive Auswirkungen auf das spätere Empfinden hat, dass Therapie (zumindest bei mir) lediglich Werkzeuge zu Verfügung stellt, bei gewissen Ereignissen anders zu reagieren (nämlich angemessener) aber das hat dann bei mir etwas rational-logisches an sich, ohne dass ich dabei etwas fühlen würde.

    Ja, da schwalle ich ziemlich abstrakt, aber ich möchte hier auch nicht ins Detail gehen. Was ich sagen will, ist, dass Selbstmitleid nicht zielführend ist, jedenfalls nicht bei mir.

    Ich denke, dass ich in meiner Jugend so war, wie ich eben war hat viel mit dem Erleben im Elternhaus zu tun. Mein Vater war auch so einer der "Ein Indianer kennt keinen Schmerz"-Fraktion. Der hat mir vieles versaut.

    Eines meiner Lieblingszitate ist von Goethe: "Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande".
    Und das Zuknöpfen macht sich dann im Laufe des Leben bemerkbar nämlich dann, wenn man am letzten Knopf angekommen ist und merkt, dass es schon die ganze Zeit schief gelaufen ist.
    Und so denke ich, ist es auch mit dieser Art Emotion. Wenn man es vorgelebt bekommen hat, kommt man aus dem Selbstmitleid nach einer Weile wieder von alleine raus, wenn nicht, kann man daraus ein Lebensmotto machen.
    Geändert von Rettich (15.09.2014 um 13:57 Uhr)

  7. #37
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: Selbstmitleid

    Ihr bezieht euch auf eine schlechte Kindheit. - Ich weiss nicht, meine war nicht (überwiegend) schlecht. (Ich unterteile die Kindheit in 2 Teile, wobei der erste Teil überwiegend gut und der zweite Teil gut bis mittelmass war.= Sorry, wenn ich das so sage. Sicher hatte ich Höhen und Tiefen, aber eher nicht über das normale Mass hinaus.

    Ansonsten gehe ich mit Rettich konform, was das Erleben von Selbstmitleid betrifft.

  8. #38
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Selbstmitleid

    Rettich, kann man, muss man aber nicht.

    reeettich, kannst du bitte eine größere Schrift wählen? Ich bin ein wenig fehlsichtig und rutsch da recht leicht aus der Zeile, smile

    nochmal. Selbstmitleid. Wenn man es selber merkt, ist eine gute Methode es abzustellen, sich aufs Sofa zu werfen und sich zu sagen, ok, jetzt tue ich mir ganz schrecklich selber leid und koste das für mich mal so richtig aus.

    das ist so meine Methode. Das zulassen nimmt so die Dramatik raus und irgendwann wirds langweilig, grins

    mach ich, wenn mir die Luft ausgeht. Loslassens, zulassen, Raum geben. Aber Bewusst!

  9. #39
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: Selbstmitleid

    Hallo Rettich, Ja die Therapie kann in großen Teilen "nur" Hilfe zur Selbsthilfe sein. Gerade bei Menschen die aus Überlebensgründen keine Gefühle zulassen dürfen, was bei mir die ersten 15-18 Jahre ganz banaler Alltag war. Da ergibt es sich von selbst dass ich auch heute noch massive Schwierigkeiten habe meine eigenen Gefühle einzuordnen vom Zulassen ganz zu schweigen. Deshalb kann ich mich ganz gut in dich reinversetzen.
    Ich stimme übrigens mit dir überein was das Selbstmitleid betrifft.

  10. #40
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Selbstmitleid

    ..ich hab alles abgeschaltet. Hab schon gedacht, ich bin Autist.
    keine emotionen zugelassen.

    mit 41 in der Therapie dann zum ersten Mal Wut erlebt. Als Erwachsene, Mutter!

    frag nicht nach Sonnenschein. Ich hatte keine Ahnung, wie damit umzugehen ist.

    war ich froh, dass mir in der Zeit nicht meine Mutter über den Weg gelaufen ist....!

    aber Wut ist immer noch einfacher zu ertragen, als Hilflosigkeit...

    das Mitgefühl mit mir selber kam erst später. Für andere konnte ich es schon früher empfinden.

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