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Diskutiere im Thema ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #81
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Was ich noch sagen wollte:

    Wäre es eine gute Idee, wenn ich meinen Tagesrhythmus änder? Ich habe oft Probleme morgens aus dem Bett zu kommen, sodass der Wecker um 7-8 dutzende Male klingelt und ich dann erst um 11 Uhr aus dem Bett bin :S Interessanter weise ist es für mich einfacher nach der gleichen Schlaflänge um 11 Uhr aufzustehen als um 8 Uhr.
    Außerdem bin ich meist in den Morgenstunden immer sehr verpeilt und müde und in den Abendstunden also so ab 20-21 Uhr richtig wach, weshalb ich erst um 1 Uhr einschlafe.
    Deswegen dachte ich mir, dass es sinnvoll wäre statt von 23:30 - 8:00 versuchen zu schlafen auf so 2-3 Uhr morgens bis 10-11 Uhr umstelle. Ich wollte auch mal probieren ab jetzt öfter Sport zu treiben vor dem Lernen, vllt. erhöht das die Aufmerksamkeit und Motivation zum Lernen, wenn der Tag schonmal produktiv beginnt.
    Früher konnte ich das nicht machen, da nach dem Fitness-Training meine Kraftreserven ausgereizt waren und ich nur noch megamüde war. Bin ich dann nachts gegangen war ich zu wach nach dem Training und zu warm zum schlafen. ^^
    Da ich jetzt aber mit dem MPH und Elontril nicht mehr so schnell erschöpft und müde bin könnte es eig. in der Theorie gut klappen.
    Allerdings würde ich wohl viel eher um 11 gehen als um 7 Uhr morgens, was auch für den Plan spricht seine Wachzeiten zu ändern.
    Nun aber will ich ja für das Studium ja lernen, allerdings empfiehlt man da ja das frühe Auftstehen und lernen, Pause in den Mittags- / Nachmittagsstunden und bis 21 Uhr ca. spätestens lernen. Das würde mit dem Plan schlecht funktionieren, da das genau die falschen Zeiten dann wären zum Lernen und der biologischen Leistungskurve nicht entspricht.
    Ich frag mich aber sowieso, ob wir ADHS'ler die gleiche biologische Leistungskurve wie die anderen haben, da ich von sovielen gelesen habe, die erst nachts richtig arbeiten können usw. :S

    Was haltet ihr davon?
    Geändert von Guerillero (10.12.2014 um 20:38 Uhr)

  2. #82
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Und wie willst du dann bei späterem Job arbeiten? Nur welche suchen die ab frühestens 12 Uhr sind?


    Ich würde an deiner Stelle den Rhythmus versuchen beizubehalten, denn irgendwann musst du ihn sicher wieder umstellen. Der Körper wird sich dann noch schwerer tun. Zur Not geh doch mal ins Schlaflabor, ob es wirklich an deinem Rhythmus liegt, oder ob du das mit etwas Übung und Disziplin immer rechtzeitig ins Bett zu gehen, oder Medis die einen circadianen Rhythmus unterstützen oder oder ändern kannst. Es ist relativ normal, das man (ohne Verpflichtungen) immer später ins Bett geht und dann eben auch immer später wach wird. Auch Neurotypische haben zu frühen Morgenstunden Probleme mit dem Wachwerden. Aber gerade für uns ist es wichtig im Rhythmus zu bleiben, erst recht, wenn man beruflich darauf angewiesen ist.

  3. #83
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 173

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Ich denke auch, dass sich der Körper umstellen kann. Es dauert etwas, aber ist sicher eine Gewöhnungssache. Würde auch sagen, dass man seine Arbeits- und Lernzeit von 8-18 Uhr legen sollte, damit man dann abends auch eine agegrenzte Freizeit hat. Allerdings arbeite ich z.B. im Nachtdienst :-) geht auch:-)

  4. #84
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 281

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Mir geht es wie dir, Guerillero. Ich bin in den letzten Wochen morgens in keiner Vorlesung mehr gewesen, weil ich zu spät eingeschlafen und aufgestanden bin. In der Apotheke habe ich mir jetzt ein Beruhigungsmittel gekauft, von dem ich über den Abend verteilt 3 Tabletten nehme. Damit ist es mir gelungen, wenigstens unter der Woche meinen Tag-Nacht-Rhythmus gesellschaftskonform zu halten Vielleicht wäre das auch was für dich?

  5. #85
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Baldrian Tabletten? Hab auch so Beruhigungsdinger bekommen und sollte 3 nehmen, allerdings hat es weder mir noch meiner Freundin was gebracht :S Vielleicht versuche ich es noch einmal damit. Morgen ist der nächste Psychiater Termin und ich hab Bammel

    Ich weiß echt nicht was ich sagen soll. Ich habe penibel Buch geführt über jede kleine Änderung, die ich bemerkt habe und hab das alles dann auf eine Word Datei getippt. (Leserlichkeit)
    Ich weiß nicht ob ich ihm den Zettel geben soll. Einerseits kommt das sehr penibel und anormal rüber bestimmt andererseits weiß er dann genau was sich geändert oder nicht geändert hat.
    Er hat ja auch damals meinen Zettel gewollt, den ich über meine Symptome und Werdegang geschrieben habe.
    Ich habe es unterteilt in was sich meiner Meinung nach durch Elontril geändert / nicht geändert hat und was sich unter Medikinet geändert hat seit der Steigerung und was für Restsymptome bleiben (wiederum unterteilt in ADHS und Depri Symptome, damit er weiß was ich wohl mein ganzes Leben und was ich erst seit den letzten 2 Jahren habe), dann noch meine Gedanken bzgl. dem weiteren Voranschreiten wie z.B. Verhaltenstherapie 2, Ritalin Adult statt Medikinet, mehr oder anderes AD usw.
    Glaubt ihr das kommt blöd oder sollte ich ihm den Zettel geben? (Da steht wirklich verdammt viel drauf ^^)

    Insgesamt aber muss ich sagen, dass ich durch die Medis und die Erkenntnisse zwar ruhiger und klarer bin, allerdings eig. die Hauptprobleme noch bleiben.
    Ich stehe auf und dusche, trinke einen Tee und nehme meine Medis nach einem ordentlichen Frühstück.
    Dann setz ich mich ans Lernen und das geht dann 10 h und davon hab ich insgesamt vielleicht 1 h mit Lernen verbracht. Sonst irgendwelchen Gedanken, Impulsen, Ideen etc. nachgehen oder Träumen (Gedanken lenken dauernd vom Lesen ab) oder aufschieben (in 15 min fang ich an versprochen blabla) und dumm im Inet rumsurfen.
    Irgendwann ist es zu spät zum Lernen und zu früh zum Schlafen. Da kommen dann die Gewissensbisse und die Depri-Gefühle wieso ich immer so versage und dann die feierlichen Schwüre ab morgen mein Leben zu ändern und es durchzuziehen und Sport zu machen und blablablaaablubb
    So schlimm mich dieses Nichtstun, Aufschieben und Sinnlos rumvegetieren auch nervt und depri macht, so unberührt lässt es mich anscheinend am nächsten Morgen, denn dann geht es genauso weiter, obwohl ich es vermeiden will und dann wohl auch glücklich wäre. Traurig irgendwie ^^

    (Ich hab einen Post zuvor noch ganz viel geschrieben Leute )
    Geändert von Guerillero (11.12.2014 um 18:12 Uhr)

  6. #86
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Ich habe gerade den ganzen Thread am stück durchgelesen und bin ziemlich verwirrt. Ich habe die GENAU GLEICHEN Symptome wie du sie in deiner Liste aufzählst. Zu 100%! Selbst das mit dem U-Bahn fahren und dem anstehen. Mit dem einzigen Unterschied das ich nach einiger Zeit auf Cannabis zurückgriff statt auf Alkohol (von 14-20 habe ich jede woche 2-3x einen Alk-Vollrausch gehabt), und dass ich noch im Grundstudium bin. Auf ADHS bin ich aber schon zum beginn meines Studiums gestoßen, habe mich dann auch schnell darauf festgelegt an ADHS zu leiden.
    Ich habe auch recht schnell Medikinet Adult verschrieben bekommen (ein Paar Fragebögen, Medizinische Tests (nur bzgl. der Verträglichkeit, keine Differenzialdiagnostik), Drogenscreening wg. Cannabis), was mir aber nicht wirklich geholfen hat. Ich wurde zwar wacher bzw. hatte schon das Gefühl dass ich während der Vorlesungen nicht mehr so müde wurde, diese Wirkung ließ aber nach einer Weile nach. Außerdem hat Medikinet meine Schlafprobleme enorm verstärkt, meinen Zigarettenkonsum extrem gesteigert (Teilweise extreme Nervosität insb. mit Kaffee),nach mehrmaliger Einnahme Herzrhythmusstörungen verursacht (was nicht durch einen Arzt bestätigt ist, aber seit ich es nicht mehr nehme ist das weg).

    Da "meine" Psychologin sich mit ADHS null auskennt und auch sonst gerne mal meinen Problemen ausweicht (auf meine Berichte von Depressiven Phasen ging Sie einfach nicht ein, auch nach mehrmaliger Erwähnung) habe ich sie auch nicht mehr aufgesucht. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch 100% sicher an ADHS zu leiden, aber Nonresponder zu sein.
    Ich habe mich also auf die Suche nach einer Möglichkeit für eine professionelle Diagnose gemacht und bin dann auf die Schilddrüsenthematik gestoßen (also dass man diese Ausschliessen sollte). Da ich auch einige körperliche Symptome dafür aufweise habe ich ADHS dann links liegen lassen und war überzeugt davon an einer SD Unterfunktion zu leiden. Ich habe meine Schilddrüsenwerte prüfen lassen, alles normal. Habe einen anderen Arzt abtasten lassen und nochmal die Werte nehmen lassen: nichts. Seitdem bin ich mir einfach nicht sicher wo ich weitermachen soll, ich habe dann erstmal die Suche nach der Ursache aufgehört da ich jetzt Prüfungsphase habe. Allerdings habe ich mir einen Termin für ein Erstgespräch bezüglich einer Verhaltenstherapie geben lassen welcher (Dank meinem Hausarzt) schon nächste Woche ist. Diese sollte ja unabhängig von der Ursache helfen, auch wenn es kein ADHS Profi ist. Mein Hausarzt hatte mir den Tipp gegeben nachdem die Schilddrüsendiagnostik nichts ergeben hat. Ich werde in nächster Zeit noch einen Vitamin B12 Mangel prüfen lassen, in der Hoffnung dass das mein Problem ist. Allerdings werde ich bis dahin nichts weiter über diesen Verdacht lesen (Als ich erfuhr dass es nicht an meiner Schilddrüse liegt war ich am Boden zerstört, das brauche ich nicht nochmal). Ich kann mich, genau wie du, einfach nicht damit abfinden dass ich bin wie ich bin. Ich kann mir ein Leben als die Person die ich bin nicht vorstellen. Und dass du, mit den selben Problemen wie ich sie habe, eine "körperliche Ursache" ausschließen konntest macht mir ehrlich gesagt eine riesen Angst. Ich kann dir also auch nicht helfen, hoffe aber dass du hier weiter berichtest. Hattest/Hast du auch körperliche Symptome für eine Schilddrüsenfehlfunktion oder eine Sonstige mögl. Krankheit? Und hast du schon Nahrungsmittelunverträglichke iten ausgeschlossen? Das ist auf meiner Liste z.B. noch ein Punkt den ich überprüfen werde bevor ich meine Probleme hinnehme. Es gibt ja anscheinend Fälle in denen durch eine Nahrungsumstellung eine Linderung oder gar Heilung der Symptome erreicht wurde (Stichwort: oligoantigene Diät).

  7. #87
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Hi,

    cool ein Gleichgesinnter Leidensgenosse

    Naja körperliche Sachen habe ich insoweit ausgeschlossen, wie es mir möglich war bzw. was mir so einfiel.... SD-Werte, B12, Vit. D, Sexualhormone, Eisen, CRP, großes und kleines Blutbild, Kortisol, Magenspiegelung, Leberwerte, Lichttherapie, Johanniskraut, alle Vitamine aufgefüllt, Zink, Vit.D, B50, 5-HTP, Macca, Ernährungsumstellung, Sport......
    Und nichts hat geholfen so wirklich nichtmal die hohen Mengen an SD-Hormonen, wo ich angeblich in ÜF war

    Also ich merk vom Ritalin Adult / Medikinet Adult jetzt auch nicht sooooooo viel aber was sich geändert hat:
    - Weniger Heißhungerattacken / Stimmungsschwankungen und Irrationalität
    - Mehr Ordnung, klarere Sicht und Ziele
    - Geordneteres Gespräch kein rumgeblabber
    - Kein Verlangen mehr nach Drogen / Alkohol oder whatever also kein Drang mich wegzuknallen ^^
    - Nicht mehr so schüchtern, sondern nehme mir was mir zusteht
    - Weniger Drang nach Exzessen jeglicher Art und ein kleines bisschen bessere Konzentration

    Negativ sind halt auch bei mir die Schlafstörungen ab und zu, manchmal bin ich wie in nem Loch ^^, Laberflashs und emotionale Abgestumpftheit bzw. der Drang zu Exzessen geht manchmal zuweit im Abschalten, d.h. ich werde fast apathisch ^^ Aber sonst alles ok mit dem Zeug und die Welt ist es nicht.
    Therapien naja also war ja jetzt bei 2 und fand beides ganz lustig um sich alles mal von der Seele zu reden, wie ein menschlicher Mülleimer aber so wirklich helfen können die einem auch nicht, weil man es selbst doch genausogut weiß und was wie schön die andere Seite des Sees ist, aber schwimmen bringen die einem auch nicht bei, sondern erzählen noch mehr davon und dass man hinschwimmen sollte und wie Schwimmen in der Theorie geht.....
    Die einzige Lösung ist reinspringen, ertrinken nach Luft schnappen, ertrinken und zu Gott beten auf der anderen Seite anzukommen oder wo anders, HAUPTSACHE WEG VOM UFER Spaß

  8. #88
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    @severinus

    was mir auf gefallen ist : du schreibst bei deinem Bericht immer: ich habe darauf und darauf getippt, ich wollte dann ADS testen lassen, kam dann aber darauf. dass es die Schilddrüse sein könnte, war es nicht, war dann am Boden zerstört, hör jetzt auf ...

    Ich dneke was du da machst, ist nicht gut. Lass eine ordentliche ADS Diagnostik machen, erst dann weißt du mehr.

    Du hast geschrieben, dass du schon wacher warst, dass deutet doch darauf hin, dss du sehr wohl ADS haben könntest. Dann muss halt das richtige Medikament gefunden werden bei dir und das dauert manchmal wirklich lange. Von einem zum anderen zu hopsen und vorallem dich nicht testen zu lassen, damit kommst du keinen Schritt weiter.

  9. #89
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Guerillero schreibt:

    Also ich merk vom Ritalin Adult / Medikinet Adult jetzt auch nicht sooooooo viel aber was sich geändert hat:
    - Weniger Heißhungerattacken / Stimmungsschwankungen und Irrationalität
    - Mehr Ordnung, klarere Sicht und Ziele
    - Geordneteres Gespräch kein rumgeblabber
    - Kein Verlangen mehr nach Drogen / Alkohol oder whatever also kein Drang mich wegzuknallen ^^
    - Nicht mehr so schüchtern, sondern nehme mir was mir zusteht
    - Weniger Drang nach Exzessen jeglicher Art und ein kleines bisschen bessere Konzentration
    nicht "soooooooo viel" ?????
    Das ist doch jede Menge, was sich da geändert hat !

    Ich denke ihr beide erwartet wahrscheinlich Wunder. Deswegen lasst euch mal beide sagen. Die ADS Medikamente sind keine Wundermittel und nicht alles ist sofort weg, was uns stört an unserem ADS. Die Medikamente helfen uns unsere ADS Probleme anzugehen. Aber das ist ein langer Weg, es hat sich schließlich über die Jahre soviel eingeschliffen. Das alles prima und ohne Probleme ist, wenn man ein ADS Medikament nimmt, dass wird nieand von uns hier behaupten können. Vielleicht habt ihr nur völlig übertriebene Erwartungen ? Es scheint mir jedenfalls so.

  10. #90
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    @Guerillero
    Ja das mit dem Hunger habe ich auch wobei ich dazu sagen muss dass dieser bei mir eig. ganz verschwindet. Ich merke dann erst durch Schwindel oder wenn das Medikament abklingt dass ich etwas essen muss. Aber das Passiert mir auch so mal das ich den ganzen Tag nichts esse, dann allerdings eher weil ich keine Lust habe etwas zu machen. Das mit den Drogen ist bei mir genau umgekehrt, ich habe einen extremen Drang zu rauchen und mich ruhig zu stellen. Ich kann dann zwar Vorlesungen besser folgen ohne einzuschlafen (meine Ein/Durchschlafprobleme sind stark) aber alleine/selbstständig lernen klappt definitiv schlechter. Wenn ich dann mal angefangen habe ist zwar irgendwie mehr Motivation da, dafür aber weniger Konzentration bzw. zu viel Nervosität. Positives kann ich nicht wirklich daraus ziehen. Da ist zwar die Wachheit, aber zu einem Preis der sich nicht rentiert. Und was bringt es mir wacher zu sein, aber zu nervös und hibbelig um selber Produktiv zu werden?

    @Wintertag
    Ursprünglich war es ja mein Plan eine ADHS Diagnostik machen zu lassen. Aber zum einen ist es sehr schwer jemanden zu finden der das macht, zu einem Preis den ich mir leisten kann, bei Erwachsenen. Zum anderen bekommt man dann mit Glück in einem Halben Jahr einen Termin. Darauf lohnt es sich zwar zu warten, aber die Schilddrüse wollte ich vorher abklären da das ja so oder so zur Diagnose gehört. Und als ich gesehen habe dass viele der Körperlichen Symptome (SD UF) auf mich zutreffen hatte ich das gleiche Gefühl wie als ich dachte ich hätte/habe ADHS. Ich habe gedacht ich hätte Endlich DIE Lösung für fast alle meine Probleme gefunden. Darauf hin, nach der negativen Diagnose, bin ich auf andere Krankheiten gestoßen welche die gleichen Symptome wie ADHS haben oder haben können, inklusive der Körperlichen die auf mich zutreffen. Und da man die meisten Davon sehr sicher ausschließen kann ist es für mich klar dass ich das zuerst mache. Ich möchte nicht Jahre mit der Suche nach einem passenden Medikament zubringen um dann zu merken dass ich "nur" einen Mangel oder eine Unverträglichkeit habe was die Symptome, vlt. auch nur teilweise, verursacht. Bei einem Labor erhält man außerdem handfeste, meist sichere Werte, kann diese dann selber auswerten oder einem Arzt geben. Ich fühle mich einfach besser wenn ich diese Dinge ausschließen kann, schon alleine weil ich dann an meinen Problemen arbeiten kann ohne immer daran zu Zweifeln ob sie nicht doch durch eine dieser Organischen Krankheiten verursacht werden.

    Zu den hohen Erwartungen kann ich natürlich nicht viel sagen, aber nach dem zu Urteilen was hier in vielen Erfahrungsberichten steht wirkt MPH bzw. Medikinet Adult bei mir nicht wie bei den meisten anderen. Im Prinzip habe ich nur Nebenwirkungen, nur dass die Schlaflosigkeit den positiven Nebeneffekt hat auch meine normalerweise allgegenwärtige Tagesmüdikgeit zu verringern. Wobei sich das nicht in einem Wachheitsgefühl äußert sondern nur dahingehend dass ich nicht mehr so schnell in der Vorlesung/Bahn/Wartezimmer/Bibliothek einschlafe. Die Wirkung solcher Medikamente lässt sich natürlich sehr schwer beschreiben und vergleichen aber wie gesagt, bei mir sind nie Negativeffekte zu groß. Ich habe ja wie gesagt so schon recht starke Schlafprobleme (Mache 1-2 Nächte pro Woche kein Auge zu, ansonsten brauche ich 2-3 Stunden zum einschlafen und schlafe dann 3-5 Stunden mit mehrmaligem erwachen), noch mehr davon kann ich nicht gebrauchen. Ein Medikament welches sich für mich vielversprechend anhört ist Modafinil, welches ja anscheinend teilsweise offlabel auch ADHS Patienten verschrieben wird. Aber zum einen ist es sehr teuer, zum anderen wirken die Erfahrungsberichte auf mich größtenteils so als ob dies Medikament so wirkt wie es Kritiker Ritalin nachsagen, dass es einen zum Arbeitsroboter macht. Wobei das ja bei Narkolepsiepatienten teilweise anders sein soll, warum also nicht auch bei mir? Ist aber eher ein Plan B denn ein Medikament das zufällig entdeckt wurde und bei dem keiner weiß warum es funktioniert finde ich schon ziemlich unheimlich. Aber das wird alles die Zeit zeigen, jetzt ist erstmal die Verhaltenstherapie angesagt, die wird ja unabhängig von der Ursache wichtig sein um meine "schlechten" Denkmuster los zu werden. Nebenher die Differentialdiagnostik und dann sehe ich weiter. So ist zumindest der Plan.

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